Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology, Etymologia
VA Staat Vatikanstadt, Estado de la Ciudad del Vaticano, État de la Cité du Vatican, Stato della Città del Vaticano, State of the Vatican City
Recht, Droit, Law

A

Auditor (W3)

(E6)(L1) http://www.anglizismenindex.de/
(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/02070c.htm

The designation of certain officials of the Roman Curia, whose duty it is to hear (Lat. audire) and examine the causes submitted to the pope. They cannot, however, give a decision unless they receive delegated jurisdiction. They are, therefore, not judges in the strict sense of the term. These officials have been part of the Roman Curia since the Middle Ages.
...


B

C

D

Dekretale (W3)

(E?)(L1) http://www.uni-tuebingen.de/mittelalter/forsch/benedictus/studien/wasserschleben/beitraege_ges.pdf
Eine "Dekretale" ist eine päpstliche Entscheidung in einer konkreten Einzelfrage. Sie leitet sich ab von lat. "decretale", "litterae decretales" = "Schriftstück mit einem Dekret".

Der Link führt zu einer Abhandlung mit dem Titel:
Beiträge zur Geschichte der falschen Dekretalen.
Von Dr. H. Wasserschleben, Professor der Rechte an der Universität Breslau

E

F

ff, effeff, aus dem ff (W3)

(E?)(L?) http://www.fragenohneantwort.de/start.htm
Die Redewendung "etwas aus dem ff beherrschen" hat ihren Ursprung wahrscheinlich im Mittelalter, als Schreiber Zitate aus den Pandekten (einer Sammlung altröm. Rechtsgrundsätze als Grundlage für das Corpus Juris) mit dem griechischen Buchstaben "Pi" kennzeichneten. Schreibt man das kleine "Pi" unsauber, indem man die vertikalen Striche über den horizontalen Balken hinauszieht, erscheint der Buchstabe wie ein "ff". Noch die Juristen des 16. Jahrhunderts zitierten die Pandekten mit "ff", aus dem "Effeff".

G

H

I

J

K

koeblergerhard
Köbler, Gerhard
Frühmittellateinisches Rechtswörterbuch, 1999
Liber exquisiti xenii
Lexikon frühmittelalterlicher Rechtswörter

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/liberexq.html

Liber exquisiti xenii
Lexikon frühmittelalterlicher Rechtswörter für Freunde frühmittelalterlicher Rechtsgeschichte
(Frühmittellateinisches Rechtswörterbuch)

Als der römische Feldherr Gaius Julius Cäsar seinem Senat in der antiken Weltstadt Rom den berühmten Satz "Gallia omnis est divisa in partes tres" schrieb, bestanden bekanntlich andere kulturelle Verhältnisse als zur Zeit des fränkischen Kaisers Karl, dessen Lebensbeschreibung ebenfalls in Latein abgefaßt ist. Aus diesem Grund unterscheidet die europäische Philologie seit langem zwischen Latein und Mittellatein. Um Übereinstimmungen und Abweichungen besser als bisher nachweisen zu können, stellt das frühmittellateinische Rechtswörterbuch als ältere Vorarbeiten zusammenfassender Liber exquisiti xenii (LEX) den gesamten lateinischen Wortschatz der wichtigsten frühmittelalterlichen Rechtsquellen in rund 16000 Stichwörtern und Verweisen den antiken Zeugnissen von Kaisergesetzen und Bibeltexten gegenüber.

Der gesamte Text ist in diesem html-Dokument (ca. 2 MB) angeschlossen. In einer leicht überarbeiteten Fassung ist er 1999 in der Arbeiten zur Rechts- und Sprachwissenschaft Verlag GmbH Postfach 110109 D 35346 Gießen-Lahn als Band 46 der Arbeiten zur Rechts- und Sprachwissenschaft unter dem Titel Liber Exquisiti Xenii. Lexikon frühmittelalterlicher Rechtswörter für Freunde frühmittelalterlicher Rechtsgeschichte (ISBN 3-88430-063-6) im Umfang von XIV und 331 Seiten zum Preis von 48.-DM erschienen.

ARBEITEN ZUR RECHTS- UND SPRACHWISSENSCHAFT
...


koeblergerhard
Wörterverzeichnisse frühmittelalterlicher lateinischer Rechtsquellen

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/elektronischeindizes/elektronischeindizes.html

Elektronische Indizes (EI) - Wörterverzeichnisse frühmittelalterlicher lateinischer Rechtsquellen

Der Mensch vermittelt dem Menschen Wissen hauptsächlich über die Sprache. Ihre Bindung an den Augenblick des Sprechens und Hörens überwindet er durch die Erfindung der Schrift. Deren Verfügbarkeit wird durch Druck und elektronische Datenverarbeitung zum Grenzenlosen hin gesteigert.

Die Geschichte erschließt der Gegenwart und der Zukunft das Wissen der Vergangenheit durch Beschäftigung mit den überlieferten Quellen. Sie bestehen vor allem aus Texten, Sätzen und Wörtern. Ihrer Verfügbarmachung dienen Ausgaben und Verzeichnisse.

Im Mittelpunkt des Interesses der Rechtsgeschichte stehen die Rechtsquellen. Ihre ältesten Vertreter führen uns am weitesten zurück. Deswegen verdienen die frühmittelalterlichen Rechtsquellen besondere Aufmerksamkeit.

Da ihre wissenschaftlichen Ausgaben das von ihnen bewahrte Rechtsgut nicht vollständig in Verzeichnissen aufschlüsseln, habe ich vor 25 Jahren mit herkömmlicher vorelektronischer Technik das Sprachgut besonders wichtiger Texte vollständig erfasst. Dieser Tage bin ich von einem wesentlichen Interessenten nach vermuteten elektronischen Fassungen der Texte gefragt worden. An die wahrheitsgemäß notwendige Verneinung fügt ein überraschender Zufall die Möglichkeit der elektronischen Erfassung wenigstens der Wörterverzeichnisse.

Dabei handelt es sich um folgende, im Arbeiten zur Rechts- und Sprachwissenschaft Verlag, Postfach 110109, D 35346 Gießen an der Lahn erschienene Werke: Nunmehr werden auch die den Lemmata zugeordneten Belege weltweit zur Verfügung gestellt. Sicherlich wird eines Tages auch die elektronische Erfassung der Texte gelingen, zu deren wissenschaftlicher Erschließung die Wörterverzeichnisse hauptsächlich bestimmt sind.

Gerhard Köbler


L

Lehmklickerbuch (W3)

"Lehmklickerbuch" soll eine ironisierende Bezeichnung für das "Corpus Juris Canonici" sein.

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

Lehmklickerbuch, n.
zu Lehmklicker "Töpfer" u. Buch (II 1)
verächtliche Bezeichnung für das Corpus Juris Canonici? (so H. Lietzmann, in: Kleine Texte für Vorlesungen 88 (1912) 115 Anm. 36
1528 Niedersachsen/Sehling,EvKO. VII S. 430


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Corpus_Iuris_Canonici

Das "Corpus Iuris Canonici" ("CIC", "CICa" oder auch "CICan") ist eine Sammlung von römisch-katholischem Kirchenrecht, die im Mittelalter nach und nach geschaffen wurde.

Das CICa besteht aus sechs Teilen:


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Lehmklickerbuch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Lehmklickerbuch" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2011-05

lexexakt
Rechts-Latein

(E?)(L?) http://www.lexexakt.de/glossar/latein.php

Latein war die Sprache des römischen Rechts, das mit der Rezeption auch wesentlicher Teil des deutschen Rechts wurde. Entsprechend kommen viele Begriffe des deutschen Rechts aus dem Lateinischen. Früher war deshalb das Latinum (d.h. der Nachweis, dass man die lateinische Sprache beherrscht) Voraussetzung für das Studium der Rechtswissenschaften.


Auf der Seite findet man Hinweise zu:

M

N

net-and-law
Rechts-Lexikon
Juristische Schlagworte

(E?)(L1) http://www.net-and-law.de/de/netlaw/lexikon/lexikon.php

Immer das gleiche Leid - jedem Fachkreis seine eigene Sprache. Und wer nicht zum Metier gehört, hat oftmals das Nachsehen. Das muß nicht so sein. In unserem "Lexikon des Rechts" erklären wir juristische Fachbegriffe, Abkürzungen und internetspezifische Fremdwörter. Für eine schnelle Recherche haben wir die Begriffe in folgende Rubriken unterteilt:



Hier findet man zwar keine ausführlichen etymologischen Erklärungen, aber viele Hinweise auf die Bedeutung von lateinischen Rechtsbegriffen.

Folgende Begriffe waren am 07.11.2002 eingestellt:

O

P

Q

R

S

T

Tullia Lex (W3)

Die Bezeichnung "Tullia Lex", geht auf Cicero zurück, der während seines Consulats im Jahre -62, das unrechtmäßige Erschleichen eines Amtes durch Bestechung ("ambitus") verboten hatte. Der Name des römische Redners und Statsmanns war Marcus Tullius Cicero - und nach seinem Geschlechternamen "Tullius" wurde sein Gesetz benannt.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


Tullianum (W3)

Das "Tullianum", ein unterirdisches Gefängnis, soll wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. von dem römischen Könige "Tullus Hostilius", "Servius Tullius" (der Sage nach, der 3. König Roms) erbaut.

Das bei Kriegsgefangenen berüchtigte Staatsgefängnis wird auch "Carcer Tullianus", "Carcer Mamertinus" = "Mamertinischer Kerker". Die Bezeichnung "Mamertinus" bezieht sich auf "Ancus Marcius" (der Sage nach, der 4. König Roms), der an der Errichtung beteiligt war.

(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/tullianum.php
(E2)(L1) http://www.1911encyclopedia.org/Tullus_Hostilius
Tullus Hostilius

(E2)(L1) http://www.pompeion.de/pompeion.htm
Tullus Hostilius

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


U

V

W

X

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Z

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A

B

C

D

Digitale Bibl. DBSP0002
Constitutiones et Acta
Capitulorum Generalium
Ordinis Fratrum Praedicatorum
1232–2001
Edited by Istituto Storico Domenicano, Roma

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3935544684/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3935544684/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3935544684/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3935544684/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3935544684/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/Dominikaner.htm

Mit den »Akten und Konstitutionen des Dominikanerordens« liegen erstmals sämtliche Akten der Generalkapitel der Dominikaner (1232–2001), sowie die wichtigsten Ausgaben ihrer Konstitutionen (von 1692, 1857, 1932, 1968 und 1998) vor, zusammen mit dem Text des Sammelwerkes von Vincenzo Fontana und Cajetan Lo-Cicero (1862). Dieses ehrgeizige Projekt des Historischen Institutes des Dominikanerordens möchte durch die vorliegende digitale Ausgabe diese Texte einer breiteren Öffentlichkeit wieder zugänglich machen, die in Druckform seit Jahrzehnten nicht mehr im Buchhandel erhältlich und auch sonst nur schwer zugänglich sind. Zugleich entsteht durch die Möglichkeiten der Aufarbeitung, die diese digitale Textfassung mit ihrer Software bietet, ein Werkzeug für die historische und juristische Forschung, wie es das in der Geschichte der Kirche noch nie gegeben hat.

Die vorliegende Edition basiert auf den Editionen der Generalkapitelsakten von B.M. Reichert, den Originalausgaben der Generalkapitelsakten seit 1844, den originalen Ausgaben der Konstitutionen von V.A. Jandel, S.M. Gillet, A. Fernandez und T. Radcliffe und der Ausgabe der »Constitutiones, declarationes et Ordinationes« von Cajetan Lo-Cicero.

Die Konstitutionen, also die Rechtstexte des Dominikanerordens, dienten nicht nur den Dominikanern als Wegweisung, ihr Ordensleben zu gestalten, sondern auch zahlreichen Männer- und Frauengemeinschaften des katholischen Ordenslebens. Gleichzeitig prägten sie auch die Verfassung der mittelalterlichen Gemeinden und Städte, ja sind eine der wesentlichen Quellen für die Entstehung unserer heutigen Demokratie.

Description

Here for the first time, the surviving Acts of Dominican General Chapters (1232-2001) and some important editions of the Dominican Constitutions (1692, 1857, 1932, 1968, 1998) and Gaietano Lo-Cicero's re-edition of Vincenzo Fontana's "Constutiones, Declarationes et Ordinationes" are presented together in digital form. In this way the Dominican Historical Institute hopes to make these works more readily available, the printed editions being in most cases out of print and difficult to find.

The Dominican Constitutions exercised a profound influence on the legislation of other mediaeval religious orders. This digital edition should provide an invaluable tool for students of church history and law.


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