Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Spieltheorie, Teoría de juegos, Théorie des jeux, Teoria dei giochi, Game theory

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Gefangenendilemma (W3)

Das "Gefangenendilemma" ist ein "Spiel" mit folgenden Spielregeln:

Zwei Personen werden eines Verbrechens beschuldigt. Nach der Festnahme werden sie getrennt befragt und erhalten (ohne die Möglichkeit sich abzusprechen) folgendes Angebot:
B schweigt B gesteht
A schweigt A:-3 + B:-3 = - 6 A:-7 + B:-1 = - 8
A gesteht A:-1 + B:-7 = - 8 A:-5 + B:-5 = -10


Als positive Variante kann man sich folgende Spielregeln vorstellen:

Zwei Anbieter haben für zwei Lose den selben Preis (je 5 Punkte) angeboten:
B senkt den Preis B senkt den Preis nicht
A senkt den Preis A:4 + B:4 = 8 (4 pro Los) A:6 + B:0 = 6 (3 pro Los)
A senkt den Preis nicht A:0 + B:6 = 6 (3 pro Los) A:5 + B:5 = 10 (5 pro Los)


(E?)(L?) http://dbpedia.org/page/Prisoner%27s_dilemma




(E?)(L?) http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Gefangenendilemma
(E?)(L?) http://www.mathematik.de/spudema/spudema_beitraege/beitraege/kuhlenschmidt/dilemma.htm
(E?)(L1) http://www.reiter1.com/Glossar/Glossar.htm

Gefangenendilemma
Dieses Paradoxon dient zur Veranschaulichung, dass das Bestreben jedes Mitgliedes einer Gesellschaft nach maximalem Erfiolg zu einem Zustand führen kann, der für alle Mitglieder schlechter ist als ohne jegliches Bestreben.

Siehe auch Eisverkäufer-Problem und Braess'sches Paradoxon.
Vertiefung


(E?)(L?) http://www.zahlenwissen.mmcd.de/index.php?rid=25
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

Das Gefangenendilemma ist ein zentraler Bestandteil der Spieltheorie. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Gefangenenparadoxon über bedingte Wahrscheinlichkeiten. Bei dem Dilemma handelt es sich um ein Spiel mit zwei Spielern.

Die Spieler haben die Möglichkeit zusammenzuarbeiten, um eine hohe Auszahlung zu erzielen, oder können sich für eine geringere Auszahlung gegenseitig verraten. Beide Spieler müssen ihre Strategie ohne Kenntnis der Wahl des jeweils anderen Spielers festlegen (dies geschieht automatisch, wenn sie es gleichzeitig tun). Es ist daher möglich, dass ein Spieler das Gegenteil des andern macht. In diesem Fall profitiert nur der Spieler, der den anderen verrät.
...


(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/versions/latest/descriptor/15441-2/about.de.html


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Gefangenendilemma
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Gefangenendilemma" taucht in der Literatur um das Jahr 1950 auf.

Erstellt: 2011-10

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spieltheorie
Spieltheorie

(E?)(L?) http://www.spieltheorie.de/Spieltheorie_Grundlagen/was-ist-spieltheorie.htm

Spieltheorie in Kürze
Sie brauchen nur kurze Definitionen, was Spieltheorie ist? Die finden Sie in dieser Spalte:

"Spieltheorie" ist eine Theorie zur mathematischen Analyse von Konflikten. Methodisch geht sie vom Individuum aus.

Oder:

Die Spieltheorie ist eine Entscheidungstheorie, die Situationen untersucht, in denen das Ergebnis nicht von einem Entscheider allein bestimmt werden kann, sondern nur von mehreren Entscheidern gemeinsam.

Oder:

Spieltheorie untersucht die strategische Interaktion zwischen vernunftbegabten Entscheidern.

Oder, oder...


(E?)(L?) http://www.spieltheorie.de/

Beispiele zur Spieltheorie Grundlagen der Spieltheorie Das Spiel - Naturgesetze steuern den Zufall
Spieltheorie kommt überall im Leben vor. Wenn Sie das interessiert, dan lesen Sie Das Spiel - Naturgesetze steuern den Zufall. Es zeigt die Gesetze, die hinter vermeintlichen Zufällen des Lebens stehen.

Wozu ist diese Spieltheorie-Seite?
Ganz im Gegensatz zu ihrem Namen gilt Spieltheorie als etwas Trockenes, womit man außerhalb dröger Vorlesungen nicht viel anfangen kann. In Wahrheit ist aber nicht die Theorie trocken, sondern nur das, was Viele daraus machen. Wenn man sich nur ein bisschen damit beschäftigt, dann merkt man, dass Spieltheorie eine unglaublich spannende Angelegenheit ist, die in fast alle Lebensbereiche hinein"spielt". Diese Begeisterung zu verbreiten, das ist die Aufgabe meiner Spieltheorie-Seite.

Dabei verwende ich ganz kühn jede Menge Begriffe, hinter denen eigentlich eigentlich strenge mathematische Konzepte stehen, also zum Beispiel "Nash-Gleichgewicht", "Refinements", "dominierte Strategie", "Pareto-Effizienz", "asymmetrische Information", "evolutionäre Spieltheorie" und was es sonst nicht noch alles Schönes gibt. Aber keine Sorge: Wie auch in meinen Büchern kümmere ich mich besonders um die Bedeutung der Konzepte, nicht um ihre mathematischen Kniffe. Ich werde es hier sogar zunächst noch unmathematischer halten als in meinem klassischen Spieltheorie-Buch; Sie können sich also entspannt zurücklehnen und auch ohne die Gefahr von Kopfschmerzen die verschiedensten Anwendungen der Spieltheorie lesen.

Allerdings möchte ich Sie in einem Punkt bereits jetzt warnen: Ich halte es für wichtig, dass Wissenschaftler sich nicht hinter abstrakten Formalien verstecken, sondern auch zu Belangen des täglichen Lebens eine klare Position beziehen. Daher werden Sie von mir klare Stellungnahmen finden, und einige werden Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen. Das heißt aber noch lange nicht, dass alles Unfug ist, was ich hier schreibe. Denn oftmals glaubt jeder irgendeine Wahrheit zu kennen und hat sich noch nie die Gegenargumente klargemacht. Bei scheinbar eindeutigen Fragen einmal hinter die Kulissen zu sehen und auch erstaunliche Antworten zu akzeptieren - auch das ist die Aufgabe dieser Seite.


(E?)(L?) http://www.spieltheorie.de/Spieltheorie_Grundlagen/begriffe_spieltheorie.htm

| Agent (1) [spieltheoretisches Konzept] | Agent (2) [Principal-Agent-Theorie] | Agentennormalform | Auszahlung | Bertrand-Wettbewerb, Bertrand-Oligopol | beste Antwort, beste Erwiderung | Coopetition | Cournot-Wettbewerb, Cournot-Oligopol | Cover story | Diskoordinationsspiel | Dominante Strategie | Dominierte Strategie | Dynamische Interpretation des Nash-Gleichgewichts | Dynamisches Spiel | Einmal-Spiel | Einpersonenspiel | Entscheidungstheorie | Gefangenendilemma | Gemischte Strategie | Gleichgewicht | inferiore Strategie | Initialer Zufallszug | Klassische Entscheidungstheorie | Kooperative Spiele, kooperative Spieltheorie | Konstantsummenspiel | Lotterie | Mechanismusdesign, Mechanismus-Design, Mechanismus-Design-Theorie | Mengenoligopol, Mengenwettbewerb | Modellierung, modellieren | Monopol | myopische Prozesse, myopische Spieler | Nash-Gleichgewicht | Nash, John Forbes jr. | Natur | Natürliches Monopol | Nichtkooperative Spieltheorie, nichtkooperative Spiele | Normalform | Nullsummenspiel | Nutzen | o. B. d. A. | Oligopol | Pareto-Effizienz, Pareto-Optimalität | Partie | Preisoligopol, Preiswettbewerb | Principal | Principal-Agent-Theorie | Prospect Theory | Purification gemischter Strategien | Reine Strategie | Risiko | Risikoneutralität, risikoneutral | Soziales Dilemma | Spiel | Spieler | Spieltheorie | Statische Interpretation des Nash-Gleichgewichts | Strategie (reine Strategie) | Spielzug | Superspiel | Teilspielperfektheit, teilspielperfektes Nash-Gleichgewicht | Typ eines Spielers | Umwelt | Umweltzustand | Unsicherheit | Vollständig gemischte Strategie | Wiederholtes Spiel | Win-Win-Spiel | Zufallszug | Zug (Spielzug)


Erstellt: 2011-07

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Diekmann, Andreas (Autor)
Spieltheorie: Einführung, Beispiele, Experimente

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(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3499557010/etymologporta-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3499557010/etymologpor09-20
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. April 2009)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Die Spieltheorie befasst sich mit dem strategischen Handeln von Personen, Firmen, Staaten oder anderen Akteuren. Das Buch behandelt die grundlegenden Konzepte anhand von Beispielen aus Politik, Soziologie und Ökonomie. Dabei kommen nicht nur Theorien und Modelle zur Sprache, sondern auch die Ergebenisse einfallsreicher Experimente, mit denen das tatsächliche Verhalten von Personen in Konfliktsituationen erforscht wird. In zehn Kapiteln, angefangen mit dem «Nash-Gleichgewicht» bis hin zur «Experimentellen Spieltheorie», werden die wichtigsten Elemente dieses faszinierenden Bereichs vorgestellt und an zahlreichen Beispielen veranschaulicht. Ein kleines Lexikon der Begriffe beschließt den Band.

Über den Autor
Andreas Diekmann, Prof. Dr. rer. pol., geb. 1951 in Lübeck; Studium der Soziologie, Psychologie und Methodenlehre an den Universitäten Hamburg und Wien. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg (bis 1980), 1980-84 Assistent am Institut für Höhere Studien in Wien, 1984-87 Akademischer Rat am Institut für Soziologie der Universität München. Habilitation 1987 an der Universität München, Wissenschaftlicher Leiter am "Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen" (ZUMA) in Mannheim (1987-89). Professor für Statistik und Sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Universität Mannheim (1989-90). Direktor des Instituts für Soziologie an der Universität Bern und Professor für Empirische Sozialforschung und Sozialstatistik (1990-2003). Seit 2003 Professor für Soziologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich.


Erstellt: 2011-10

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