"jemand etwas abknöpfen" = "ihn um Geld erleichtern"
Reiche Herren trugen früher häufig goldene oder silberne Knöpfe, manchmal auch Münzen oder Medaillen, an ihren Röcken. In Geberlaune schenkten sie gelegentlich solche Knöpfe dem Untergebenen, der seinem Herrn auf diese Weise wörtlich etwas abköpfte.
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
Der Ausdruck "Jemandem etwas abknöpfen" hat früher einen durchaus realen Bezug. Statt in einer Brieftasche trugen bessere Herren Jacken mit echten Goldknöpfen. Diese wurden dann durchaus benutzt, wenn es darum ging Geschäfte zu tätigen. Die Knöpfe konnten aber auch ungewollt bei größeren Menschenansammlungen "verloren" gehen. Ob redlich oder nicht - in jedem Fall wurde "abgeknöpft".
Agio (W3)
(E?)(L?) http://www.wordsmith.org/awad
= a premium or percentage paid for the exchange of one currency for another; also : the premium or discount on foreign bills of exchange
ital. "aggio" = "Preisunterschied zwischen Metall- und Papiergeld", "Aufgeld" und geht weiter zurück auf griech. für "Gewinn beim Umtausch".
Aktie (W3)
Die "Aktie" geht über ndl. "actie" (um 1700) zurück auf lat. "actio" = "Tätigkeit", "Handlung" (vgl. "Aktion"), aber auch mit der Bedeutung "Tätigwerden vor Gericht", "einklagbarer Anspruch".
Aktiengesetz
Dieser Stand ist gemäß einer anhand des Bundesgesetzblatts durchgeführten Überprüfung am 3.09.2008 aktuell (ohne Gewähr).
Letzte Änderung: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 18. August 2008.
AktG § 1 Wesen der Aktiengesellschaft
AktG § 2 Gründerzahl
AktG § 3 Formkaufmann. Börsennotierung
AktG § 4 Firma
AktG § 5 Sitz
AktG § 6 Grundkapital
AktG § 7 Mindestnennbetrag des Grundkapitals
AktG § 8 Form und Mindestbeträge der Aktien
AktG § 9 Ausgabebetrag der Aktien
AktG § 10 Aktien und Zwischenscheine
AktG § 11 Aktien besonderer Gattung
AktG § 12 Stimmrecht. Keine Mehrstimmrechte
AktG § 13 Unterzeichnung der Aktien
AktG § 14 Zuständigkeit
AktG § 15 Verbundene Unternehmen
AktG § 16 In Mehrheitsbesitz stehende Unternehmen und mit Mehrheit ...
AktG § 17 Abhängige und herrschende Unternehmen
AktG § 18 Konzern und Konzernunternehmen
AktG § 19 Wechselseitig beteiligte Unternehmen
AktG § 20 Mitteilungspflichten
AktG § 21 Mitteilungspflichten der Gesellschaft
AktG § 22 Nachweis mitgeteilter Beteiligungen
AktG § 23 Feststellung der Satzung
AktG § 24 Umwandlung von Aktien
AktG § 25 Bekanntmachungen der Gesellschaft
AktG § 26 Sondervorteile. Gründungsaufwand
AktG § 27 Sacheinlagen, Sachübernahmen
AktG § 28 Gründer
AktG § 29 Errichtung der Gesellschaft
AktG § 30 Bestellung des Aufsichtsrats, des Vorstands und...
AktG § 31 Bestellung des Aufsichtsrats bei Sachgründung
AktG § 32 Gründungsbericht
AktG § 33 Gründungsprüfung. Allgemeines
AktG § 34 Umfang der Gründungsprüfung
AktG § 35 Meinungsverschiedenheiten zw. Gründern u. Gründungsprüfern.
AktG § 36 Anmeldung der Gesellschaft
AktG § 36a Leistung der Einlagen
AktG § 37 Inhalt der Anmeldung
AktG § 38 Prüfung durch das Gericht
AktG § 39 Inhalt der Eintragung
AktG § 41 Handeln im Namen der Gesellschaft vor der Eintragung. Verb...
AktG § 42 Einpersonen-Gesellschaft
AktG § 45 Sitzverlegung
AktG § 46 Verantwortlichkeit der Gründer
AktG § 47 Verantwortlichkeit anderer Personen neben den Gründern
AktG § 48 Verantwortlichkeit des Vorstands und des Aufsichtsrats
AktG § 49 Verantwortlichkeit der Gründungsprüfer
AktG § 50 Verzicht und Vergleich
AktG § 51 Verjährung der Ersatzansprüche
AktG § 52 Nachgründung
AktG § 53 Ersatzansprüche bei der Nachgründung
AktG § 53a Gleichbehandlung der Aktionäre
AktG § 54 Hauptverpflichtung der Aktionäre
AktG § 55 Nebenverpflichtungen der Aktionäre
AktG § 56 Keine Zeichnung eigener Aktien. Aktienübernahme für Rech...
AktG § 57 Keine Rückgewähr, keine Verzinsung der Einlagen
AktG § 58 Verwendung des Jahresüberschusses
AktG § 59 Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn
AktG § 60 Gewinnverteilung
AktG § 61 Vergütung von Nebenleistungen
AktG § 62 Haftung der Aktionäre beim Empfang verbotener Leistungen
AktG § 63 Folgen nicht rechtzeitiger Einzahlung
AktG § 65 Zahlungspflicht der Vormänner
AktG § 66 Keine Befreiung der Aktionäre von ihren Leistungspflichten
AktG § 67 Eintragung im Aktienregister
AktG § 68 Übertragung von Namensaktien. Vinkulierung
AktG § 69 Rechtsgemeinschaft an einer Aktie
AktG § 70 Berechnung der Aktienbesitzzeit
AktG § 71 Erwerb eigener Aktien
AktG § 71a Umgehungsgeschäfte
AktG § 71b Rechte aus eigenen Aktien
AktG § 71c Veräußerung und Einziehung eigener Aktien
AktG § 71d Erwerb eigener Aktien durch Dritte
AktG § 71e Inpfandnahme eigener Aktien
AktG § 72 Kraftloserklärung von Aktien im Aufgebotsverfahren
AktG § 73 Kraftloserklärung von Aktien durch die Gesellschaft
AktG § 74 Neue Urkunden an Stelle beschädigter o. verunst. Aktien...
AktG § 75 Neue Gewinnanteilscheine
AktG § 76 Leitung der Aktiengesellschaft
AktG § 77 Geschäftsführung
AktG § 78 Vertretung
AktG § 79 Zeichnung durch Vorstandsmitglieder
AktG § 80 Angaben auf Geschäftsbriefen
AktG § 81 Änderung des Vorstands u. d. Vertretungsbefugnis s. Mitglieder
AktG § 82 Beschränkungen d. Vertretungs- u. Geschäftsführungsbefugnis
AktG § 83 Vorbereitung und Ausführung von Hauptversammlungsbeschl..
AktG § 84 Bestellung und Abberufung des Vorstands
AktG § 85 Bestellung durch das Gericht
AktG § 87 Grundsätze für die Bezüge der Vorstandsmitglieder
AktG § 88 Wettbewerbsverbot
AktG § 89 Kreditgewährung an Vorstandsmitglieder
AktG § 90 Berichte an den Aufsichtsrat
AktG § 91 Organisation. Buchführung
AktG § 92 Vorstandspflichten bei Verlust, Überschuldung oder Zahlungsu..
AktG § 93 Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder
AktG § 94 Stellvertreter von Vorstandsmitgliedern
AktG § 95 Zahl der Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 96 Zusammensetzung des Aufsichtsrats
AktG § 97 Bekanntmachung über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats
AktG § 98 Gerichtliche Entscheidung über die Zusammens. d. Aufsichtsrats
AktG § 99 Verfahren
AktG § 100 Persönliche Voraussetzungen für Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 101 Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 102 Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 103 Abberufung der Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 104 Bestellung durch das Gericht
AktG § 105 Unvereinbarkeit der Zugehörigkeit z. Vorstand und z. Aufs...
AktG § 106 Bekanntmachung der Änderungen im Aufsichtsrat
AktG § 107 Innere Ordnung des Aufsichtsrats
AktG § 108 Beschlußfassung des Aufsichtsrats
AktG § 109 Teilnahme an Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Aussch..
AktG § 110 Einberufung des Aufsichtsrats
AktG § 111 Aufgaben und Rechte des Aufsichtsrats
AktG § 112 Vertretung der Gesellschaft gegenüber Vorstandsmitgliedern
AktG § 113 Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 114 Verträge mit Aufsichtsratsmitgliedern
AktG § 115 Kreditgewährung an Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 116 Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Aufsichtsratsmitgl..
AktG § 117 Schadenersatzpflicht
AktG § 118 Allgemeines
AktG § 119 Rechte der Hauptversammlung
AktG § 120 Entlastung
AktG § 121 Allgemeines
AktG § 122 Einberufung auf Verlangen einer Minderheit
AktG § 123 Frist, Anmeldung zur Hauptversammlung, Nachweis
AktG § 124 Bekanntmachung der Tagesordnung
AktG § 125 Mitteilungen für die Aktionäre und an Aufsichtsratsmitglieder
AktG § 126 Anträge von Aktionären
AktG § 127 Wahlvorschläge von Aktionären
AktG § 127a Aktionärsforum
AktG § 128 Abstimmungsvorschlag im Aktionärsinteresse. Weiterg. von...
AktG § 129 Geschäftsordnung, Verzeichnis der Teilnehmer
AktG § 130 Niederschrift
AktG § 131 Auskunftsrecht des Aktionärs
AktG § 132 Gerichtliche Entscheidung über das Auskunftsrecht
AktG § 133 Grundsatz der einfachen Stimmenmehrheit
AktG § 134 Stimmrecht
AktG § 135 Ausübung des Stimmrechts durch Kreditinstitute und geschäft...
AktG § 136 Ausschluß des Stimmrechts
AktG § 137 Abstimmung über Wahlvorschläge von Aktionären
...
Die Aktie (aus dem lat. "actio" = "Handlung") ist eine Urkunde. Sie bescheinigt ihrem Besitzer, dass er einen bestimmten Geldbetrag einem Unternehmen (einer Aktiengesellschaft oder kurz AG) zur Verfügung gestellt hat. Das hat er nicht aus Großzügigkeit getan, sondern weil er mit dieser Aktie bestimmte Rechte erwirbt. Zum Beispiel wird er Miteigentümer dieser AG und hat einen Anspruch auf einen Teil des Gewinns, den das Unternehmen erwirtschaftet.
...
Am 08.03.2004 erhielt ich folgende Frage: Ich suche (verzweifelt) den Ursprung der Begriffe "Aktiven", "Passiven", "Soll" und "Haben" (in der Buchhaltung).
(A: page)
Am 08.01.2005 erhielt ich eine ähnliche Frage: wie kommen die begriffe "soll und haben" und "aktive und passive" in die buchhaltung. warum hat man nicht apfel und birne genommen anstatt soll und haben? - Sahin
Die "Aktiven" oder "Aktiva" sind alle Vermögenswerte eines Unternehmens (Anlagekapital, Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzungsposten und Bilanzierungshilfen). Das zu Grunde liegende "aktiv" geht zurück auf das lat. "agere" = "(be)treiben" (vgl. "agieren").
Die "Passiven" oder "Passiva" sind in der Bilanz das Eigen- und Fremdkapital sowie Rückstellungen, Rücklagen, Schulden und Verbindlichkeiten. Das zu Grunde liegende "passiv" geht zurück auf das lat. "pati" = "leiden" (vgl. "Passion") das sich schon zu spätlat. "passivum" = "leidende Handlungsweise" entwickelt hatte. Daraus lässt sich der Zusammenhang zu den "Passiva" erkennen. Die Schulden und Verbindlichkeiten können einen schon zum "Leiden" bringen.
Das veraltete "Soll" hat(te) in der Kaufmannssprache die Bedeutung "Schulden". Das zu Grunde liegende "sollen" hatte ursprünglich auch die Bedeutung "schulden" (germ. "*skal", mhd. "suln", "soln").
Um das "Haben" der Wirtschaftssprache zu verstehen braucht man sicherlich noch zusätzliche Instruktionen. Im "Gabler Wirtschaftslexikon" findet man:
Haben, die rechte Seite eines Kontos, die bei Aktivkonten für die Eintragungen der Abgänge, ggf. Abschreibungen, also der Aktivpostenabnahme, und bei Passivkonten für die Passivpostenzunahme benutzt wird. In den Eigenkapitalkonten ist die Haben-Seite die der Kapitalzunahme durch Gewinn oder Einlagen. Die Haben-Seite der Erfolgskonten weist die Erträge aus.
Das soll verstehen wer will.
Das Wort "haben" hängt im germanischen noch mit der Bedeutung "heben" zusammen und geht auf gemeinsame Wurzeln ("*kap" = "(zu)schnappen") mit lat. "capere" = "fassen, greifen" zurück (vgl. "ein Schiff kapern").
"Was man hat das hat man"; aber nur, wenn man es fest "gepackt" hat (ahd. "haben" = "fassen, packen").
Anscheinend geht auch "geben" auf die gleiche indoeuropäische Wurzel zurück. Der Zusammenhang ergibt sich über den Bedeutungsinhalt "herbeischaffen", in dem ja auch sowohl "nehmen" (von einem anderen Ort) als auch "geben" (den Angehörigen) steckt.
Vielleicht versteht man das kaufmännische "Haben" etwas besser, wenn man weiss, dass es als Abkürzung von "jemand soll haben" zu verstehen ist.
amortisieren (W3)
heisst "abtoeten" (von frz. "amortir" = "abtöten" bzw. lat. "mortuus" = "tot").
Allerdings besagt es nicht, dass man ein Problem dadurch löst, dass man den Verursacher tötet. Es geht vielmehr darum, eine Schuld zu "tilgen".
Allerdings wird es heute gebraucht, um die Rückgewinnung eines Einsatzes, einer Investition durch entsprechende Gewinne zu bezeichnen.
Die Isolation eines Hauses soll sich in einigen Jahren durch niedrigere Heizungskosten "bezahlt" machen. D.h. die Kosten werden durch die Einsparung ausgeglichen - "getilgt".
arm, Arm (W3)
Das Adjektiv "arm" hatte im Ahd. noch die Bedeutung "verwaist".
Der "Arm" hatte im Ahd. noch die Bedeutung "Fügung", "Gelenk", "Glied".
Aufwand (W3)
Betriebswirtschaftlich: "Erfolgswirksamer Wertverzehr an Gütern"
Zu unterscheiden sind Ausgaben und Kosten, welche andere Zwecke und Definitionen haben.
Wichtig scheint mir die Wortwurzel "wenden" im "Aufwand", also etwas Bestehendes wird anderswohin ausgerichtet!
(A: roge)
Aussenfinanzierung (W3)
= "Gegensatz zu Innenfinanzierung"; leichte begriffliche Überschneidungen mit Eigen- und Fremdfinanzierung; "Außenfinanzierung" umschließt auf jeden Fall die Finanzierung durch Erhöhung des Eigenkapitals (Kapitalgeber werden Unternehmensbeteiligte), während bei der Fremdfinanzierung der Kapitalgeber immer eine Fremder (Kreditgeber) bleibt.
(A: roge)
B
Bank, Sandbank (W3)
Die (Sitz-)"Bank" hatte ursprümglich die bedeutung "Erhöhung". Dies kann man noch an der "Sandbank" erkennen.
Die "Bank" auf die man sein Geld bringt, geht ebenfalls auf die "Erhöhung" zurück. Es war der "Tisch" ("Bank"), auf dem der Geldwechsler seine Geschäfte tätigte.
Bankleitzahlen (W3)
Nationale Bankleitzahlen werden in Dreiergruppen - von links nach rechts - gegliedert. Am Ende steht eine Zweiergruppe.
Internationale Bankleitzahlen werden in Vierergruppen - von links nach rechts - gegliedert. Sie enden in Zweiergruppen.
Auf den "Beutel" bin ich durch die Anfrage eines Besuchers zur Herkunft von "Kulturbeutel" gestossen. Und siehe da der unscheinbare "Beutel" entpuppte sich als wahres Füllhorn.
Der "Beutel" lässt sich zurückführen auf ein ahd. "butil", das "Aufgeschwollenes" bedeutet und mit der "Beule" zusammenhängt. Bleiben wir aber zunächst noch bei unserem "Beutel". Dieser steckt zum Beispiel noch im "Geldbeutel", der füher auch wirklich noch ein bauschiger "Beutel" war und dem "Beutelschneider" Gelegenheit gab, ihn vom Gürtel anderer Leute zu schneiden. Aber auch der Hodensack einiger Tiere wird als Beutel bezeichnet und niemand hält es für anrüchig statt vom Frankenwein vom "Bocksbeutel" zu sprechen (weil er in bauchigen Flaschen abgefüllt wird, die ...). In der Gattungsbezeichnung (?) "Beuteltier" diente allerdings die Hautfalte zur Aufbewahrung der Jungtiere als Namensgeber.
Und dass man heute auch "gebeutelt" sein kann liegt daran, dass die grossen Mehlsiebe der Müller auch als "Beutel" bezeichnet wurden. Und das heftige Schütteln zum Sieben des Mehles wurde demzufolge als "beuteln" bezeichnet. Man könnte also stattdessen auch "durchgesiebt" sagen. ;-)
Natürlich gibt es noch weitere Beutel wie z.b. den "Windbeutel", der von den Treibgasen "aufgeschwollen" wird und den (ubertragenen) Windbeutel, der nichts als Luft enthält). Aber wenden wir uns dem anderen Familienmitglied zu.
Die "Beule" bedeutete in alten Zeiten "Schwellung", was ja heute noch nachzuvollziehen ist, wenn man sich den Kopf anstösst. Dass man heute auch von "Beule" im Autoblech spricht, ist genaugenommen nicht ganz korrekt, da es sich dabei nicht um ein geschwollenes sondern um ein verbogenes Blech handelt.
Man geht davon aus, dass sich die "Beule" aus einem wortmalerischen Ursprung, dem Geräusch beim Aufblasen der Backen ("puh", "peuh") entwickelt hat. Und diese Eigenschaft hat die "Beule" dann nicht mehr abgelegt. Es hat sich immer weiter aufgeblasen und hat einen Begriff nach dem anderen produziert. Aus dem "aufgeblasenen" Mitmenschen wurde ein "böser" Mitmensch. Dieser schlägt sich auch heute noch auf anderer Leute Kosten den "Bauch" voll und macht sich noch in "Bausch" und "Bogen" lustig über die Geschröpften.
Aber immer noch geht der "Beule" die "Puste" nicht aus. Den Ärger im "Busen" unterdrückend, verdrückt sich der Geschädigte daraufhin zu allem Überdruss peinlich berührt hinter den nächsten "Busch" oder der nächsten "Böschung" (der "Aufbauschung").
Aber all das ist immer noch besser als die "Pocken" mit ihren aufgeschwollenen "Pusteln" zu bekommen. Und da kann man doch vor Erleichterung wieder die Luft aus den "Pausbacken" lassen und die Dinge etwas "pauschaler" (= "alles zusammengenommen" also "geschwollen") betrachten.
So - nun wird es aber doch Zeit, eine "Pause" zu machen. Diese hat jedoch nichts mit den "Pausbacken" zu tun sondern geht auf lat. "pausa" = "Innehalten" zurück.
Und "durchpausen" geht auch nicht auf die "Beule" zurück. Dieses ist nach dem "Bimsstein" = frz. "ponce" benannt auf den es über frz. "poncer" = "mit dem Bimsstein bearbeiten" und daraus frz. "ébaucher" = "entwerfen" zurückgeht.
Dennoch würde es auch zur "Beule" passen, da bei einigen "Pausverfahren" ja minimale "Bausen" (saarl.) entstehen.
Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn die frz. "Bouteille" = "Flasche" (lat. "butticula") aus der aufgeblasenen Familie des Beutels stammen würde. (Im 17.Jh. hatte es die Bedeutung "bulle" = "Blase".) Und irgendwie dürfte hier auch die "Buddel" voll Rum hingehören.
Und natürlich gehört auch das frz. "boule" = "Kugel" hierher (und damit auch der frz. "Boulanger"), das auf lat. "bulla" zurückgeführt wird.
Der frz. "Boulevard" allerdings scheint zumindest nicht direkt mit "Boule" zusammenzuhängen. Der "Boulevard" ist eigentlich ein deutsches "Bollwerk" (über ndl. "bolwerc"), das widerum "Schutzwerk aus Bohlen" bedeutet. Diese kantigen Holzteile scheinen ja gar nichts bauchiges zu haben. Allerdings wird "Bohlen" dann wieder mit "Balken", "Baum" (anord. "bolr, bulr") und auch mit ahd. "bolen" = "rollen", "wälzen" (vgl. "Böller") in Zusammenhang gebracht. Und von da ist es ja dann auch nicht mehr weit zur "boule" und zum "Beutel".
Jedenfalls wurden die Bollwerke irgendwann nicht mehr gebraucht. Die Städte wuchsen ausserdem über die ursprüngliche Begrenzung hinaus und so lag es nahe, die Bollwerke niederzureissen und an ihrer Stelle (breite) Strassen anzulegen. Diese übernahmen die Bezeichnung und wurden schliesslich sogar zu Nobelstrassen. Den gesellschaftlichen Aufstieg hat ganz ähnlich auch die engl. "Wallstreet" geschafft, die an Stelle des "Schanzwalls" geschaffen wurde.
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beuteln (W3)
Das Verb, das bereits im Mittelhochdeutschen aufscheint ("biuteln") bedeutete ursprünglich "das Mehl im Beutel sieben". Das Mehl mußte kräftig durchgeschüttelt werden, daher auch die heutige, übertragene Bedeutung, die in etwa die gleiche geblieben ist.
Das Verb leitet sich vom "Beutel" (ahd. "butil", mhd. "buitel" = "Sack") ab, der sowohl als Zubehör zur mittelalterlichen Tracht ("Geldbeutel" am Gürtel) als auch als Vorratsbeutel der Soldaten „bekannt“ wurde. Aber auch das Mehlsieb der Müller hieß bereits im Mittelalter "Beutel". Das isländische "budda" = "(Geld-)Beutel" und das englische "bud" = "Knospe" sind eng verwandt damit, denn alles, was im weitesten Sinn zum "Beutel" gehört, bezeichnet etwas "Geschwollenes", "Aufgeblasenes", "Gefülltes".
(A: gaed)
...
Inhaltlich rührt der Begriff "Buchmacher" daher, dass alle Wetten früher in ein Buch eingetragen wurden. War das Buch im besten Fall "rund", so schloss der Buchmacher mit einem kleinen Gewinn ab, unabhängig welchen Ausgang ein Rennen nahm.
...
Budget (W3)
die "zur Verfügung stehenden Geldmittel" trug man in früheren Zeiten in einem afrz. "bougette" = "Balg", "Lederbeutel" bzw. in eeinem lat. "bulga" = "lederner (Geld)sack" mit sich, wenn man auf dem Markt Geschäfte machen wollte.
C
Chipkarten (W3)
(E?)(L?) http://www.chipkarten.de/
werden das Portemonnaie ersetzen und Kartenleser die Registrierkasse.
Unter dem Titel "Bits und Bytes statt Euro und Cent" bietet bdw 12.2001 einen Ausblick in die Zeit, wenn Metall- und Papiergeld ins Museum wandern.
...
Das Wort "Index" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "Liste", "alphabetisches Verzeichnis" oder "Messziffer" z.B. für Preisänderungen. Der DAX wird aus den Werten von 30 ausgewählten Aktiengesellschaften ermittelt.
...
...
"Deflation" (lateinisch bedeutet das Wort "Abschwellung") ist das Gegenteil von Inflation: Es sind in der Wirtschaft zu viele Waren vorhanden, das Angebot ist größer als die Nachfrage, ohne dass aber mehr Geld da wäre. Die Preise fallen also (bei einer Inflation steigen sie) und es droht ebenfalls eine Wirtschaftskrise.
...
Deputant (W3)
Das Substantiv dt. "Deputant" = dt. "jemand, der auf ein Deputat Anspruch hat", wurde aus lat. "deputans", Gen. lat. "deputantis" = dt. "jemand, dem etwas zugeschnitten ist", "jemand, dem etwas zugewiesen ist", mit der Bedeutung "Abordnung" entlehnt.
Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".
Dt. "Deputant" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 auf.
Erstellt: 2011-10
Deputat (W3)
Das Substantiv dt. "Deputat" (16. Jh.) = dt. "aus Naturalien bestehender Anteil des Lohns oder Gehalts", "zugehörige Sachleistung", wurde im späten 15. Jh. aus lat. "deputatum" = dt. "Zugeteiltes", "das, was jemandem zugeschnitten wurde", "das, was jemandem zugewiesen wurde", entlehnt. Es geht zurück auf lat. "deputare" = dt. "zuteilen", "bestimmen", aus lat. "de-" = dt. "von" und lat. "putare" = dt. "schneiden", "putzen", "reinigen", "berechnen", zu lat. "putus" = dt. "lauter", "rein".
Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".
Adelung schreibt dazu:
Das "Deputat", des -es, plur. die -e, aus dem mittlern Lat. "Deputatum", ein zu einer gewissen Absicht bestimmter Theil. So wird dasjenige, was gewissen Personen an Lebensmitteln, Früchten, Holz u. s. f. jährlich, wöchentlich oder täglich ausgesetzet ist, im gemeinen Leben häufig ein "Deputat" genannt. Daher "Deputat-Bier", "Deputat-Brot", "Deputat-Holz" u. s. f. "Deputat-Fuhren", wenn die Landleute dergleichen Bedürfnisse zuzuführen verbunden sind. Der "Deputatist", des -en, plur. die -en, welcher dergleichen "Deputat" erhält. Auch zu einer gewissen Absicht auf bestimmte Zeiten ausgesetzte Geldsummen, werden zuweilen ein "Deputat" genannt.
Dt. "Deputat" taucht in der Literatur um das Jahr 1730 auf.
Erstellt: 2011-10
Deut
Keinen Deut wert sein (W3)
Ein "Deut", oder niederl. "Duit", ist eine Münze, die seit dem 14. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts geprägt wurde. Sie war anfangs aus Silber, dann ließ man nach und nach immer mehr Silber weg und ersetzte es durch ein billigeres Material. Ab 1573 bestand sie dann nur noch aus Kupfer.
Eine Sache, die keinen "Deut" wert ist, wird also ähnlich geringeschätzt wie diese unedle Münze.
Diskont (W3)
Dt. "Diskont" (17. Jh.) = dt. "Zinsvergütung bei noch nicht fälligen Zahlungen" geht zurück auf ital. "disconto" = dt. "Abrechnung", "Abzug" und weiter auf mlat. "discomputare" = dt. "abrechnen", das seinerseits eine Bildung zu lat. "computare" = dt. "berechnen" ist. Diese setzt sich zusammen aus lat. "cum", "com" = dt. "mit" und lat. "putare" = dt. "schneiden", "putzen", "reinigen", "berechnen", zu lat. "putus" = dt. "lauter", "rein".
Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".
...
Der Begriff "Emission" stammt vom lateinischen Wort "emittere" = "aussenden" ab. Geht ein großes und wirtschaftlich gesundes Unternehmen an die Börse, so werden Anteile an diesem Unternehmen in Form von Aktien ausgegeben, die man kaufen kann. Den Vorgang nennt man "Emission". Der Begriff "Emission" wird aber nicht nur angewendet, wenn es um Aktien geht, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Die Post gibt Briefmarken aus, ein Röntgengerät sendet Strahlen aus, unsere Autos stoßen während der Fahrt Abgase aus und Fabriken produzieren bei der Herstellung ihrer Produkte verschiedene Schadstoffe, die in die Umwelt eingebracht werden. All dies sind "Emissionen".
...
Will eine Fabrik mehr (CO2) produzieren als es die Obergrenze für seine Produktionen vorsieht, so kann es einem anderen Unternehmen, das die vorgeschriebene Grenze des Schadstoffausstoßes nicht ausnutzt, diese nicht ausgenutzten Schadstoffmengen "abkaufen" und so seinen eigenen Anteil erhöhen. Diesen Vorgang nennt man ebenso "Emissionshandel" wie den Kauf und Verkauf von Wertpapieren.
...
Entgelt (W3)
Das mhd. "gelten" = "zurückzahlen", "zurückerstatten", "entschädigen" hängt mit "Geld" zusammen. Das mhd. "ent-" steht für "Gegensatz, Trennung" (vgl. "entführen" = "wegführen"). Somit ist "Entgelt", das "weggegebene Geld", das "Geld von dem man sich trennen" muß, um etwas zu bezahlen.
F
Fersengeld (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das "Fersengeld" ("versen penninge") ist seit dem 13. Jh. belegt. Im ältesten Rechtsbuch des Mittelalters, dem Sachsenspiegel, bezeichnet es die Abgabe bei der Ehescheidung.
Man vermutet, dass das "Fersengeld" ein Relikt eines älteren Rechtsbrauchs ist, demzufolge jemand, der in der Schlacht floh, Strafgeld zahlen musste.
Mit Feuerprobe war ursprünglich die im Feuer vorgenommene Prüfung des Goldes auf seine Reinheit gemeint. Danach bezeichnete Feuerprobe auch ein Verfahren zum Herbeiführen eines Gottesurteils: Um seine Unschuld zu beweisen, musste der Angeklagte längere Zeit ein glühendes Eisen halten.
...
Dieser Begriff bedeutet, wenn man ihn frei aus dem Lateinischen übersetzt, "Geld" oder "Geldangelegenheiten".
...
Die "Finanzen" kamen über frz. "finance", "finances" = "Zahlungen", "Geldmittel" aus dem lat. "finantia", "finare" = "endigen", "zum Ende kommen", lat. "finis", "Finis" nach Deutschland. Ich schätze, weil mit der Geldübergabe ein Handel perfekt, abgeschlossen wurde.
Finanzieren (W3)
lat. "finare" = "einen Prozeß abschließen, der mit einer Geldstrafe endet" (vg. engl. fine = Geldstrafe)
(A: roge)
flöten gehen (W3)
Dass Geld "flöten" geht geht auf das hebräische Wort "pelüta" = "entrinnen" zurück.
Eine andere Theorie besagt jedoch, dass es auf ndt. "fleeten" = "fliessen" zurückgeht.
galli-institut
Das Wichtigste auf dieser Welt - Geld
(E1)(L1) http://www.galli-institut.de/geld.htm
Redewendungen: Oft verwendet, Ursprung unbekannt?!
von Anton Zacharias
Wenn Ihnen jetzt als unbelehrbarer Romantiker beim Wichtigsten auf dieser Welt spontan "Liebe" eingefallen ist, dann gratuliere! Sie leben auf dem falschen Planeten!
Natürlich ist das Geld viel wichtiger, denn notfalls kann man mit Geld u.a. auch Liebe, oder was manche Leute dafür halten, bedarfsgerecht einkaufen. Bekanntlich regiert Geld die Welt, d.h. unsere persönliche potentielle Zahlungsfähigkeit spielt in so ziemlich allen Lebenslagen die entscheidende Rolle. So bestimmen die vorhandenen oder geliehenen "Moneten" (vom lateinischen "monetae" = "Münzen") z.B. unsere Attraktivität beim anderen Geschlecht.
...
Es folgt ein Artikel, in dem weitere Ausdrücke für "Geld" erklärt werden (Ich möchte nicht alles kopieren, deshalb sollten Sie die Seite am Besten direkt aufrufen und lesen.):
Dukaten (hiernach ist ja auch ein Esel und ein Scheißer benannt). Dies ist eine venezianische Goldmünze, die sich seit Ende des 13. Jh. in Europa als Handelsmünze verbreitete, ab dem 18 Jh. aber einen Rückgang zu verzeichnen hatte.
Heller - Den Namen hat die Münze von der Stadt Schwäbisch Hall. Der "Haller pfenninc" soll schon im 12. Jh. geprägt worden sein. Aufgrund der Herkunft wird er auch "Haller" oder "Häller" genannt; das "e" hat sich dann aber irgendwann durchgesetzt.
Abfindungen, Übergangsgelder, Diäten
Reibach machen
Geld scheffeln
Der Rubel rollt.
umrubeln
Stange Geld - Die Stange bezieht sich auf die stangenförmigen Rollen, in die Geldstücke verpackt sind.
Batzen Geld - Den Ursprung des Batzens findet man bei den Eidgenossen. ... Der Name kommt vom Bätzen (Betz-Bär), der auf der Münze abgebildet war. ... und erlangte schließlich die Bedeutung "Masse" oder "großer Klumpen".
Geld stinkt nicht
Gebühr (W3)
Die "Gebühr" ist das was einem "gebührt". Das ahd. "giburian" stand für "sich ereignen", "geschehen", "widerfahren", "zufallen", "zukommen". Teilweise sind diese Bedeutungen heute noch präsent.
Die "Gebühr" ist also der Anteil, der einem zur Bezahlung "zufällt". Ganz wie es sich "gebührt".
Welche immense Zahl an Gebühren es gibt, wird durch folgende Sammlung angedeutet:
(E?)(L?) http://www.atms.ch/rates/
Postage rates worldwide - Postgebühren weltweit
The current postage rates (standard rates Domestic, Europe and USA) worldwide are listed on this website
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"Alcopops", "faken", "Praxisgebühr", "Qualifying" stehen nicht im ersten Duden von 1880. Der Ausschank von Alkohol - und sei es in limonadenhafter Tarnung - an Jugendliche war zu Kaisers Zeiten strikt verboten und die Beziehungen zu England waren so, dass die sprachlichen Übernahmen aus dem Englischen ins Deutsche noch überschaubar blieben. Das allgemeine Gesundheitswesen befand sich gerade erst im Aufbau, und das erste deutsche Auto war noch nicht einmal erfunden. Kurz: Die Welt hat sich seitdem verändert.
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Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist eine Gemeinschaftseinrichtung der ARD-Landesrundfunkanstalten, des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und des Deutschlandradio. Ihre Aufgabe besteht darin, die Rundfunkgebühren einzuziehen.
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Ende des 15. Jh. übernahm die Familie Taxis (frühere Schreibweise Tassis, später Thurn und Taxis) die Trägerschaft des Nachrichtenwesens in weiten Teilen Deutschlands und Mitteleuropas.
Nachdem Angehörige des ursprünglich lombardischen Geschlechtes Taxis im 15. Jh. wiederholt im päpstlichen Kurierdienst tätig gewesen waren, richtete 1451 Roger de Tassis im Auftrag Friedrichs III. in Tirol und in der Steiermark für Heer und Verwaltung eine auf Stationen aufgebaute Briefbeförderung ein. Sein Sohn Franz von Taxis (* 1459, † 1517) schuf auf Veranlassung von Maximilian I. 1490 die erste durch Deutschland führende Postlinie von Innsbruck nach Mecheln (bei Brüssel), die sich schnell zu einem europaweiten postalischen Netz ausbreitete. Private Briefe wurden auf den staatlichen Postkursen spätestens ab 1506 befördert. Kaiser Rudolf II. erklärte 1597 die Post zu einem kaiserlichen Regal. Am 1. 7. 1867 übernahm Preußen gegen eine Entschädigung von 3 Mio. Talern die Thurn und Taxissche Postverwaltung.
Dies war der erste Schritt zu einer einheitlichen deutschen Post (mit einheitlichem Postgesetz und einheitlichen Postgebühren).
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Von allen Druckerzeugnissen erreichen heute die Postwertzeichen (im allgemeinen Sprachgebrauch "Briefmarken" genannt) die höchste Auflage.
Wurde ursprünglich die Postgebühr beim Empfang und nicht bei der Aufgabe der Sendungen entrichtet, so führte der Pächter der Pariser Stadtpost Jean Jacques Renouard de Villayer - er besaß die Postlizenz seit 18.7.1653 - 1653 den Papierstreifen mit dem gedruckten Vermerk des vorausbezahlten Portos ("billet de port payé") ein, der an dem Brief befestigt wurde und als das älteste Postwertzeichen angesehen werden kann.
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Ein Thomas Home († 1898) erwarb von Cooke die Rechte für die kommerzielle Benutzung des elektrischen Telegrafen, über den am 16. Mai 1843 die ersten bezahlten Telegramme der Welt auf der 32 km langen Strecke durchgegeben wurden. Die Telegrammgebühr betrug, ungeachtet der Zahl der Worte, einen Schilling.
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UAGGebV 2002 Verordnung über Gebühren und Auslagen für Amtshandlungen der Zulassungsstelle und der Widerspruchsbehörde bei der Durchführung des Umweltauditgesetzes
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Die "Gebühr" findet man auch als Familiennamen, wie etwa bei "Otto Gebühr".
(E?)(L?) http://www.post.at/
Österreichische Post AG
U. a. mit einem Verzeichnis der Produkte und Gebühren sowie einer Auflistung der Postämter in Österreich.
(E?)(L?) http://www.post.ch/
Schweizer Post
U. a. mit Versandgebühren national und international, Postleitzahlen, Auflistung der Poststellen und Fahrplan des Postverkehrs.
Der "Geizhals" kommt im 16. Jh. auf. Dt. "Geiz", ahd. "git", "gite" = dt. "Gier", "Habgier" basiert auf dem Verb mhd. "giten" = dt. "gierig sein", und "gitesen", "gitsen", "gizen", das schließlich zu dt. "geizen" wurde. Die "Gier" findet man noch in dt. "Ehrgeiz" (16. Jh.) oder in dem botanischen Begriff dt. "Geiz" = dt. "Nebentrieb", "störender Auswuchs" bei Rosen oder Rebstöcken (der "Geiz" nimmt den Pflanzen die Nährstoffe).
Ob der zu "Geizhals" passende Ausdruck "jemand kriegt den Hals nicht voll" vor oder nach dem "Geizhals" aufkam ist mir nicht bekannt.
Georg Christoph Lichtenberg: Geizhals | Geizhälse und Verschwender
Geizhals
[J 469] Der berühmte Geizhals John Elwes pflegte zu sagen: Wer einen Bedienten hält, dessen Arbeit wird ganz getan, wer zwei hält, nur halb, und wer drei hält, muß sie selbst tun.
Der "Geizkragen" kommt im 19. Jh. auf. Anzumerken ist noch, dass bis zum 18. Jh. "Hals" und "Kragen" als Synonyme benutzt wurden. So kann etwa "jemandem an den Kragen gehen" auch als direkter Zugriff auf den Hals betrachtet werden.
geizkragen, m. gleich geizhals, denn kragen ist eig. hals: wir hier oben (auf der alp) sind keine geizkrägen und muszmehlspalter. Scheffel Ekkeh. 363. es ist südd., aber eigentlich in der form geitkragen bair. Schm. 2, 82. ebenso unersettiger geyerkragen Kirchhof wend. 1, 227 Öst. (fehlt oben unter geier), geiz aber ist eigentlich freszgier.
Geld (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Geld
Die ursprüngliche Bedeutung von "Geld" als "Zahlung", "Abgabe" ist heute noch in Begriffen wie "Vergeltung" oder auch "Lehrgeld zahlen" zu erkennen. Für die alten Germanen standen diese Abgaben auch mit Kulthandlungen ("Opfer") in Zusammenhang. Die Verdinglichung in Form von Münzen und Scheinen erfolgte seit dem 14.Jh.
Geld - ökonomisch (W3)
Geld ist ein von einer Notenbank (EZB, Federal Reserve, Bank of Japan) ausgegebener Schuldtitel, d.h. die Notenbank verpflichtet sich, gegen den Geldschein Gold oder andere Währungen einzulösen oder garantiert, daß man mit diesem Geldschein im Währungsbereich Waren und Dienstleistungen kaufen kann ("This note is legal tender ....").
Nach physischer Beschaffenheit unterscheidet man Bargeld und Giralgeld (Sichtguthaben bei Banken), wobei die Notenbanken und das Bankensystem eine wichtige Rolle bei der Giralgeldschöpfung haben. Wichtig für die Wirtschaft ist der Geldumlauf als Ganzes, also wieviel Bargeld in einer Wirtschaft vorhanden ist und seine Umlaufgeschwindigkeiten, also wie oft derselbe Geldschein im Jahr ausgegeben wird. Nach den Monetaristen bestimmt die Geldmenge die Höhe der Inflation.
Ursprünglich wurde der Wert des Geldes durch eine staatliche Autorität garantiert (Münzprägung), später garantierte die Notenbank den Wert des Geldes, indem es ihn an das Gold band (System von Bretton Woods, 1944).
Im August 1971 mußte Präsident Nixon die Bindung des US-Dollars an das Gold aufgeben, da massive Spekulationen gegen den Dollar die Aufrechterhaltung des "Goldstandards" unmöglich machten. Seitdem wird die Geldmenge einer Wirtschaft durch die "Reserven der Notenbank (in Gold, Devisen)" gedeckt.
Buchhalterisch gesehen befindet sich Geld immer auf der Sollseite (Aktiva), außer in der Bilanz einer Notenbank: hier stellt der Geldumlauf eine Verbindlichkeit dar.
(A: roge)
geldgeschichte
Geldgeschichtliches Museum
Namen der Münzen
Heller, Batzen und Dukaten... - Wie Münzen zu ihrem Namen kamen
Wer kennt nicht eine Anzahl alter und zeitgenössischer Münzbezeichnungen, auch wenn er die betreffenden Münzen nie gesehen hat? Woher aber selbst wohlvertraute Münzen ihren Namen haben und warum sie so heißen, ist oft unbekannt. So ist "Pfennig" die wohl geläufigste Münzbezeichnung in unserer Sprache; woher aber der Name kommt, darüber haben sich die Sprachwissenschaftler noch nicht einigen können.
Es ist merkwürdig, dass die meisten Münzen, die im Laufe der Zeit durch die Hände und Börsen der Menschen wanderten, ihren Namen nicht offiziell von einem Herrscher oder einem Finanzminister bekamen, sondern mehr oder weniger durch Zufall oder durch den Volksmund. Es gab auch keine Regel, nach der sich die Münzbezeichnungen entwickelten: Mal entstanden sie nach dem Herkunftsort oder charakteristischen Münzbildern, nach dem Metall, der Aufschrift, nach Herrschernamen, Gewichten oder Nominalen, ja sogar nach missverstandenen fremden Bezeichnungen.
Andere Namen wurden nur von bestimmten Bevölkerungsschichten oder in einigen Landschaften verwendet oder in die offizielle Sprache nicht übernommen. Als Beispiel mag der "Heiermann" dienen, eine norddeutsche Bezeichnung für ein 5-DM-Stück. Angeblich stammt das Wort von der Heuer der Seeleute.
Der Loonie, die derzeitige kanadische Dollar-Münze, erhielt z. B. ihren Namen aus dem Volksmund, sie zeigt nämlich eine Lumme oder Eistaucher, englisch Loony. Bei der Ausgabe des ersten 2-Dollar-Stückes wurden Wettbewerbe abgehalten; der Prozess der Namensfindung wurde zum Politikum und sollte die Akzeptanz des ungewohnten neuen Wertes fördern. Statt "Polarbeary" o. Ä. (die Münze zeigte einen Eisbären) setzte sich der Name Twony durch - die neue Münze wurde sofort akzeptiert.
Nur wenige Namen wurden ausschließlich "auf dem Reißbrett" der Politiker konstruiert, wie 1785 der Name Cent und jetzt unser neuer Münzname Euro. Welche Spitznamen werden sich wohl für unsere Euro-Münzen durchsetzen?
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Geld-Synonyme
Wenn vom Geld die Rede ist, ist die Vielfalt der Bezeichnungen auf den meisten Stilebenen groß - ob es sich um scherzhafte (scherzh.), umgangssprachliche (ugs.), saloppe oder auch nur landschaftlich übliche Bezeichnungen handelt. Hier eine Auswahl, die vielleicht Ihre Fantasie beflügelt:
(E?)(L1) http://www.geldmuseum.com/
Auf dieser schönen (aber langsamen) Seite findet man auch einige Worterklärungen rund ums Geld.
"Alles, was Sie über Geld wissen sollten. - Und Vieles mehr!"
genealogy.net
Münzen-Bezeichnungen
Abkürzungen von Münzen
M: Mar.fl, Mfl = Mariengulden | Mar.gr., mgr. = Mariengroschen | M(k), mc, mrc, m mit kleinem a drüber, oder m und schräges l in Schreibschrift = Mark | Matt. = Mattier, Matthiasgroschen
N: Ngr., ngr. = Neugroschen
O: Ortsfl = Ortsgulden
P: Pf. = Pfund | Pf., Pfg., pfen. = Pfennig
Q:
R: R., Rthl., Rtl., rtl., r = Reichstaler | rhein., Rh.fl = Rheinischer Gulden
Von der "Getreidewährung" leitet sich die kleinste mesopotamische Gewichtseinheit im 2. Jh. v.u.Z. ab: "Uttetu" bzw. "se" = 46,75 mg - das Gewicht eines Getreidekorns.
Ein "Schekel" = 8,4g waren 180 Getreidekörner.
Eine "Mine" = 0,505kg waren 60 Schekel.
Ein "Talent" = 30,3kg waren 60 Minen.
Diese Gewichtsangaben waren nicht einheitlich; z.B. wurden in Syrien die Minen in 50 Schekel zu 9,4g unterteilt.
Bei den Hethitern galten wieder andere Einheiten.
Wird das "Verlangen" nach einer interessanten Wortgeschichte von der "Gier" erfüllt?
Am 25.07.2004 schrieb Frau Elise Donder:
Als ich in Ihrem "Newsletter 2003.08." die Betrachtung des Wörtchens "gar" gelesen hatte, kam die Frage auf, ob auch "gern(e)" in diesen Zweig gehören könnte. Das ist wohl nicht der Fall, aber die Verbindung von "gern" zu "Gier" und "Geier" und zu den Vorläufern von franz. "cher" geben auch noch einiges her (lat. "carus" soll eine Entsprechung im Irischen (!) haben: "cara" = "Freund").
Zwischen "gar" und "gern" scheint es keine Beziehung zu geben, wenn es nicht gerade um etwas frisch "Gegartes" geht, das man vor sich auf dem Teller liegen hat.
Aber in der Tat findet man in der Literatur Hinweise auf Zusammenhänge zwischen "gern", "Gier", "Geier" und frz. "cher". Also zuerst die Fakten (soweit sie von der Wissenschaft als anerkannt gelten).
Demnach scheinen sich hier die Abkömmlinge zweier ursprünglich getrennter Wortstämme vermischt zu haben. Sowohl der "Duden" als auch der "Kluge" weisen darauf hin, dass die "Gier" auf ein ahd. "giri" = "Begierde" zurückgeht, während das Verb "gieren" auf "gern" zurückgeführt wird, das als ahd. "gerno" = "eifrig" anzutreffen ist. Durch die Jahrhunderte und durch verschiedensprachige Besipiele lässt sich durchaus eine unterschiedliche Entwicklung nachvollziehen. Allerdings scheinen sich alle diese Auswüchse im ide. "*gher-" = "verlangen", "begehren" zu treffen. Man findet auch noch eine kürzere Wurzel ide. "*ka" = "begehren", "lieben".
(E?)(L?) http://icarus.cornell.edu/
Icarus, Ikarus
Einen Belg dafür, dass der Name des Sonnenanbeters "Icarus" eine Begehrlichkeit zum Ausdruck bringen soll, konnte ich nicht finden. Aber sein Name ist sprichwörtlich geworden für gescheiterten Höhenflug.
Auch die Astronomen haben sich seiner erinnert und einen Planetoid nach ihm benannt. Dieser hält aber immerhin noch einen Abstand von 160 Millionen km zur Sonne.
Ausserdem hat sich ein Magazin diesen Namen gegeben: "Icarus" - International Journal of Solar System Exploration
ICARUS is the official publication of Division of Planetary Sciences and is dedicated to reporting the results of new research - observational, experimental, or theoretical - concerning the astronomy, geology, meteorology, physics, chemistry, biology, and other scientific aspects of our solar system or extrasolar systems.
Aber dass man in Fragen der Wortherleitungen sehr leicht in die Irre gehen kann, zeigt auch dieses Besipiel. Findet man doch im "Duden: Familiennamen" den Hinweis:
"Carus": Berufsübername zu mnd. "karusse", "karuske" von poln./tschech. "karas" = "Karausche" (eine Karpfenart).
Demnach war der "Carus" ein Fischer oder Fischhändler.
Aber sind/waren "Karpfen" nicht auch "begehrte" Leckerbissen.
Interessant ist, dass das ebenfalls daraus erwachsene lat. "carus" = "begehrt", "teuer", "lieb" sowohl die - sich eher keusch gebende - "Caritas" = "Naechstenliebe" (und Bezeichnung des katholischen Deutschen Cariatsverbandes) als auch die "Hure" = "Begehrte" hervorgebracht hat.
(E?)(L?) http://www.physiologus.de/geier.htm
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
Fehlt nun noch der "Geier", der seine Bezeichnung seiner "Raubgier" zu verdanken hat, die selbst vor Aas nicht haltmacht, deshalb auch "Aasgeier".
Und etwas, auf das man keinen besonderen Wert mehr legt, kann ruhig der Geier holen.
Aber "weiss der Geier", warum es gerade der Geier wissen soll. Vielleicht gesteht man ihm sogar zu, wissbegierig zu sein.
Allerdings habe ich auch schon die Aussage gehört, wonach es sich auf den - vom Gerichtsvollzieher auf beschlagnahmten Gegenständen angebrachten - "deutschen Adler" bezieht. Dieser Zusammenhang dürfte aber erst nachträglich hergestellt worden sein.
Dass nicht nur "Huren" geliebt werden wollen, zeigen die vielen Beispiele an "Carus"-Namen:
= der "Anspruchsberechtigte" gegenüber dem Schuldner; von spätmhd. "gleubiger", Lehnübersetzung von lat. "creditor";
goldsucher
Goldsucher-Glossar
(E?)(L?) http://www.goldsucher.de/
viele Bilder und Videos | Goldwaschkurs | Link zum aktuellen Goldpreis | Glossar über die Ausrüstung und Begriffe der Goldsucher
Blog | Wissen | Europa | Afrika | Amerika | Asien | Goldwaschkurse | Kurstermine
(E1)(L1) http://www.galli-institut.de/geld.htm
Das "Honorar" geht auf lat. "honorarium" = "Ehrensold" zurück. Heute ist selten noch eine "Ehrung" damit verbunden.
Ob der "Honorarprofessor" nun um der Ehre oder um des Lohnes wegen so heißt seo dahingestellt.
2005-12-03:
Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.
Betreff: RE: Honorar
Inhalt: Honorar - Entlehnt aus "honorarium" = "Ehrengeschenk"
Der Eintrag stammt von: astari
"Inflation" bezieht sich sicher auf das Anschwellen (Steigerung) der Preise, nicht jedoch auf die Geldmenge. Den Begriff "Inflation" gab es bereits vor der monetäten Theorie (M. Friedman et al.), welche die Preissteigerungen auf das "Anschwellen der Geldmenge" zurückführt.
(A: roge)
J
K
karmaut (W3)
Das mittelalterliche "karmaut" = "Getreide- und Mehlzoll" setzt sich zusammen aus "kar" und "maut". "kar" war eine Bezeichnung für "Gefäß" oder "Schüssel", das dann zu einem Hohlmaß, insbesondere für Korn- und Hülsenfrüchte wurde und dann zur "Weggebühr" verkam.
Die "Kasse" hatte ursprünglich die Bedeutung "Behälter". Das Verb "kassieren" bedeutete entsprechend "etwas in den Behälter legen".
Es gibt aber auch ein Verb "kassieren" mit der Bedeutung "etwas für ungültig erklären". Dies dürfte auf frz. "casser" = "zerbrechen" und weiter auf lat. "quatere" = "schütteln", "zerbrechen" zurück gehen.
Der tiefere Zusammenhang zwischen "Kasse" = "Behälter" und "kassieren" = "vernichten" dürfte über die Bedeutung lat "cassus" = "ausgehöhlt", "leer" entstanden sein.
Passend dazu findet man das engl. "quash" = "aufheben", "annullieren", "verwerfen".
Die Verwandtschaft zu frz. "chasse" = "Jagd" (aber auch "Reliquienschrein") und frz. "chasser" = "jagen", dürfte sich über lat. "captare" = "Jagd machen" im Sinne von "etwas zu fassen versuchen" ergeben.
Wortklasse: Femininum
sprachliche Erläuterung: aus mlat. "capsa", "cassa" zunächst über nordfrz. "châsse" in der Bedeutung "Behältnis", insbesondere für Reliquien, im linksrheinischen Gebiet eingewandert (wobei hier Vermischung mit Kasten eintreten kann: vgl. Ende 12.Jh. Wernher vom Nrh. 36/DWB. V 259 s. v. Kasse), dann über ital. "cassa" seit dem 16. Jh. in der Bed. "Geldbehältnis" und davon abgeleiteten Bedeutungen weit verbreitet, wobei sich "cassa" und "kassa" als Nebenformen (im 18.Jh. auch in Zss. mit deutschen Wörtern häufig noch lateinisch flektiert) neben "kasse" bis in die Gegenwart erhalten (bair.-öst.).
= "Zusammenlaufen" (der Gläubiger); (lat. "concursus" = das "Zusammenlaufen"), zur gleichmäßigen anteilmäßigen Befriedigung ihrer Forderungen an den Schuldner;
Konto (W3)
Dt. "Konto" (15. Jh.) = dt. "zahlenmäßige Gegenüberstellung" bedeutete zunächst dt. "Rechnung". Diese Bedeutung kann man noch in dt.(-ital.) "a conto" = dt. "auf Rechnung von" erkennen. Zu Grunde liegt ital. "conto" = dt. "Rechnung" (vgl. auch frz. "compte") und weiter lat. "computus" = dt. "Berechnung". Dies ist wiederum eine Bildung zu dem Verb lat. "computare" = dt. "zusammenrechnen", "berechnen", das sich zusammensetzt aus lat. "cum", "con" = dt. "mit" und lat. "putare" = dt. "rechnen", "berechnen", "reinigen", zu lat. "putus" = dt. "rein".
Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".
Pizza, Pasta, Dolce Vita
Beim Italiener um die Ecke
Vertraut sind Wörter wie Girokonto, Oper, Fresko – allesamt Entlehnungen aus der italienischen Sprache. Und das Dolce Vita oder Dolce fare niente erleben wir beim Italiener um die Ecke bei Espresso, Gnocchi und Pizza.
...
"Contoir", "Contor" (aus dem Ital. "Contoro") "Comptoir", "Comptor", "Comtor" (nach dem Franz. "Comptoir"), Holl. "Kantoor", heißt 1. bey Kaufleuten, welche starke Handlung treiben, insgemein eine "Schreibstube", oder der "Ort, wo die Bücher aufbehalten werden", und alle Schreiberey und Correspondenz besorget wird, Lat. "Tabularium Mercatorium". Man brauchet dieses Wort
2. auch von andern Oertern, wo man etwas schreibt, und seine gewöhnliche Verrichtung hat; als: das Post= Zoll= Accise= Notariat= Adreß=Contoir. Ferner bedeutet es
...
(E?)(L?) http://www.zehn.de/
Die 10 besten Tipps für die Wahl des Tagesgeldkontos
Glaubt man den Banken, dann ist es das Non plus ultra. Doch was ist dran, am Tagesgeldkonto? Wer die besten Anbieter sind und worauf Sie achten müssen ... mehr
veröffentlicht am 07.03.2011
EXPERTE: Florian Flicke
Die 10 schlimmsten Fehler beim Online-Banking
Und weg ist das Geld! Ein Fehler beim Online-Banking, schon schlagen Datendiebe zu; ein Zahlendreher, schon ist das Geld auf dem falschen Konto. Und dann? Diese Tipps helfen ... mehr
veröffentlicht am 30.10.2009
EXPERTE: Dominik Hoferer
Dt. "Konto" taucht in der Literatur um das Jahr 1730 / 1800 auf.
Erstellt: 2011-10
Korn
Von echtem Schrot und Korn (W3)
(E2)(L1) http://www.nextz.de/glossen/woerter.html
Wenn ein Mensch von "echtem Schrot und Korn" ist hat er einen untadeligen Charakter, aber wieso "Schrot", warum "Korn"? - Die beiden Begriffe stammen aus dem Münzwesen:
"Schrot" bezeichnet das Rauhgewicht einer Münze, also das Gesamtgewicht der Münze, ihren Edelmetallanteil ebenso wie die beilegierten unedlen Metalle.
Das "Korn" einer Münze ist dagegen das Feingewicht, das Gewicht des Edelmetalls in einer Münze.
Münzen "aus echtem Schrot und Korn" waren in Zeiten der Münzverschlechterung natürlich immer besser angesehen.
Die Entwicklung der exorbitanten Staatsverschuldung in den USA, in Japan, Griechenland, Italien und Portugal, die Bonitätsbewertungen der Ratingagenturen und die globale Angst vor einer hohen Inflation werden gegenwärtig in den Medien ausführlich diskutiert, weil viele Bürger um ihr Geld besorgt sind.
...
Rund zwei Dutzend leicht benennbare Synonyme für allgemeine Geldbezeichnungen (von "Asche", "Knete" und "Kohle" über "Mäuse", "Moneten" und "Peseten" bis zu "Piepen", "Zaster" und "Penunzen"*) werden im Deutschen ergänzt durch unbestimmte Mengenangaben über den "schnöden Mammon" (ein "Batzen Geld", ein "Haufen Kies", eine "schöne Stange Geld") sowie eine Vielzahl umgangssprachlicher Ausdrücke und Redensarten. Wir sprechen vom "dicken, heißen, schmutzigen, schnellen oder schwarzen Geld", manche hauen das Geld auf den Kopf, andere schmeißen das Geld zum Fenster hinaus. Jeder von uns kennt neben dem Grimmschen Märchen vom Sterntaler (1857) eine Fülle von Sprichwö?rtern über das Geld, wobei sich bekanntlich für jedes einzelne ein Antisprichwort finden läßt, da diese Weisheiten lediglich auf Erfahrungen beruhen und kein logisches System beinhalten. Sprichwörtliche Dialektik hat sich besonders Bertolt Brecht zu Nutze gemacht, sehr deutlich – wie der in den USA wirkende Germanist Wolfgang Mieder kürzlich bemerkte – in einem vierzeiligen Epigramm aus dem Jahre 1932: »Ach, des Armen Morgenstund / Hat für den Reichen Gold im Mund / Eines hätt’ ich fast vergessen: / Auch wer arbeit’, soll nicht essen«: Dabei, so Mieder, variiert Brecht »bewiesenermaßen auch heute noch populärste deutsche Sprichwort Morgenstund hat Gold im Mund und fügt als verdoppelte Anklage noch eine Verfremdung des biblischen Sprichwortes Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen (2. Thessalonicher 3, 10) hinzu.«
...
Erstellt: 2011-07
L
Lotterie (W3)
Die "Lotterie" soll aus dem ndl. "loterij" in die Deutsche Sprache eingewandert sein.
Der dt. "Lotterie" und dem engl. "lottery" liegt das Wort für "lösen" zu Grunde, d.h. "es wird ein (losgelöstes) Teil des Ganzen zugewiesen".
ARD Fernsehlotterie "Mit 5 Mark sind Sie dabei." Medien 1956 [inhouse]
ARD Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne." Medien 1956 [inhouse]
ARD Fernsehlotterie "Ein gutes Los für alle." Medien 1999 McCann Erickson
Keno "Die tägliche Zahlenlotterie." Medien 2007 [+]
NKL "Gewinner spielen Klassenlotterie." Medien 1977 [+]
(E1)(L1) http://www.dwb.uni-trier.de/
Das 1854-1960 erschienene "Deutsche Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm" als Neubearbeitung im Internet
Darstellung des hochdeutschen Wortschatzes seit Mitte des 15. Jahrhunderts
LOTTERIE [Lfg. 12,7], f. ein glücksspiel, die fortsetzung des glückshafens oder glückstopfes, s. d. das fremdwort zeigt sich zunächst im niederländischen des 16. jahrh. in einer allgemeinen bedeutung: loterije, sortes, sortitio, sortitus, sortiendi actus, sortilegium KILIAN, in nächster beziehung stehend zu loter sortitor, und lot sors, der niederländischen form unseres los; gleichzeitig begegnet das wort aber auch, und n ...[weiter]
LOTTERIEANLEHEN [Lfg. 12,7], n. anlehen, dessen rückzahlung mit einer lotterie verbunden ist.
LOTTERIEANLEIHE [Lfg. 12,7], f. dasselbe.
LOTTERIEEINNEHMER [Lfg. 12,7], m. der das geld für die lose in der lotterie einnimmt und den gewinnst zahlt: es geschah, dasz er auf einem spaziergange durch die stadt bei einem lotterieeinnehmer eintrat und ein lotterielos kaufte. FREYTAG soll u. haben 1, 75.
LOTTERIEGEWINNST [Lfg. 12,7], m.: als er einen ansehnlichen lotteriegewinnst that, (und) sich ein mäsziges gut kaufte. GÖTHE 17, 24.
LOTTERIELOS [Lfg. 12,7], n. schein über den gewinnantheil bei einer lotterie (vergl. los 10, sp. 1156): so will ich ihnen hier ein lotterieloos, das ich heute geschenkt bekommen habe, als eine kleine erkenntlichkeit geben. GELLERT 3, 314; wenn ihr mann bei mir (einem lotterieeinnehmer) spielen wollte, so durfte ich mit dem lotterieloos nicht zu ihm ins haus kommen. H. HEINE 2, 268.
LOTTERIEPLAN [Lfg. 12,7], m. plan nach welchem eine lotterie eingerichtet ist.
LOTTERIESPIEL [Lfg. 12,7], n. das spielen in einer lotterie.
LOTTERIESPIELER [Lfg. 12,7], m.
LOTTERIEZETTEL [Lfg. 12,7], m. wie lotterielos: sind sie denn gar böse auf mich, dasz ich ihnen den lotteriezeddel nicht geschenkt habe? GELLERT 3, 294.
LOTTO [Lfg. 12,7], n. ein im 17. jahrh. zuerst in Genua eingerichtetes glückspiel, darum mit italiänischem, aber aus dem niederd. lot (vgl. unter lotterie) gebildeten namen, ital. lotto di Genova: lotto [12,1215] oder zahlenlotterie, ist eine besondre art von lotterie, die zu Genua erfunden worden, und die nur aus 90 numern besteht, wovon jedesmal (von 3 wochen zu 3 wochen) 5 numern gezogen werden. AMARANTHES frauenz.-lexicon ...[weiter]
LOTTOGELD [Lfg. 12,7], n. geldgewinn im lotto: da überlegen wir zusammen wie wir das gütchen verbessern wollen, das wir von dem lottogelde zu kaufen gedenken. GÖTHE 14, 257.
LOTTORÄDCHEN [Lfg. 12,7], n. glücksrädchen beim lotto:
wer aus Fortunas lottorädchen
den treffer seines werthes zog.
gesellschaftslied: 'im kreise froher, kluger zecher'.
LOTTOSPIEL [Lfg. 12,7], n.:
diesem possenhaften lottospiel (des lebens).
SCHILLER elegie auf den tod eines jünglings.
LOTTOZIEHUNG [Lfg. 12,7], f. ziehung der lose im lotto: er will mit gewalt eine lottoziehung hier abwarten. LESSING 12, 313.
Auf dem "Luftpumpentaler" ist die "Luftpumpe" auf der Rückseite abgebildet. Der Taler aus dem Jahr 1702 zeigt die Darstellung zweier Pferde beim Versuch, die zwei luftleeren Halbkugeln des Otto von Guericke auseinanderzureißen, die durch atmosphärischen Druck zusammengehalten werden. Auf der Rückseite ist eine Hand abgebildet, die das Ventil der Luftpumpe öffnet, sodass die beiden Kugeln auseinander fallen. Der Bruderzwist (zwischen Herzöge Rudolph August und Anthon Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, ausgelöst durch die Gemahlin Anthon Ulrichs, Elisabeth Juliane von Holstein-Norburg), der hinter dieser Darstellung steht wird auf den angegebenen Seiten beschrieben.
"Mammon" kam durch die Bibelübersetzung Luthers in die deutsche Sprache und geht auf aramäisch "mâmona" = "Besitz", "Habe" zurück (Kirchenlat. "mammona").
(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Währung in Deutschland bis 31.12.2001.
Die "Mark" geht zurück auf eine alte Gewichtseinheit. Seit dem 9.Jh. in Skandinavien, seit dem 11.Jh. auch in Deutschland bezeugt.
Die mittelalterlichen Markwerte schwankten zwischen 186g und 281g. Auch die Einteilung differierte. In Niederrhein-Westfalen waren 1Mark = 12Schilling = 144Pfennige; im Ostseegebiet war 1Mark = 16Schilling = 196Pfennige.
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Die "Mark" gibt es seit dem 4.12.1871 - also seit über 130 Jahren. Damals trat mit der Gründung des deutschen Reiches auch das Reichsmünzgesetz in Kraft.
mdm
Münznamen
Herkunft, Entstehung, Bedeutung und Entwicklung
Es gibt eine ganze Reihe sehr merkwürdiger Namen für Münzen, die eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben.
Etymologie - oder: "Sag mir woher du kommst!"
In Märchen schleppt der Held so manchen "Batzen" mit sich herum. Dagobert Ducks "Taler" häufen sich zu gigantischen Bergen. Den Schweizern sind "Rappen" und "Vreneli" gut bekannt. Die Amerikaner bezahlen heutzutage kaum noch mit "Cash". In Deutschland bekommt man 10 "Pfennige" für seinen "Groschen". Bevor der "Euro" in unsere Finanzwelt Einzug gehalten hat, galt an seiner Stelle bis zum 31.12.1998 der "Ecu" als Rechnungseinheit.
Auch gibt es eine ganze Reihe sehr merkwürdiger Namen für Münzen, die eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben. Manche nehmen auf die Art ihrer Herstellung Bezug, manche auf das Bild oder das Aussehen der Münze, andere wiederum auf besondere Anlässe oder unsaubere Regierungsmethoden des Regenten.
"Metall" findet man als lat. "metallum" und griech. "métallon" = "Metall", "Bergwerk".
Die weitere Herkunft ist ungewiß.
Fast alle Metalle dienten auch gerne als Tauschmittel.
Milchmädchenrechnung (W3)
Die Rechnung von der man hier spricht wird zum ersten Mal in Jean de la Fontaines Fabel von Perette der Magd erwähnt.
Das Milchmädchen Perette. lebte im 17. Jahrhundert und war Bauernmagd. Eines morgens ging sie vom heimischen Hof in die nahe Stadt, um einen Topf Milch auf dem Markt zu verkaufen. Dabei kam sie ins Träumen. Was man alles mit dem Erlös kaufen könnte! Wofür man den Erlös wiederum ausgeben könnte! Wie das Geld dabei immer mehr wird! Am Ende könnte man sogar eine ganze Kuh kaufen! Leider geriet sie vor Freude über ihre Pläne ins Stolpern und verschüttete die Milch - das Ende ihrer Investitionstheorie.
Der Begriff bedeutete ursprünglich also keine kreative Kalkulation, sondern das jähe Ende eines Plans, verursacht durch ein Missgeschick.
In dieser Fabel erträumt das Milchmädchen, was sie mit dem Geld aus dem Verkauf der Milch machen wird. Vor Freude hüpft sie und verschüttet dabei die ganze Milch.
So ist die "Milchmädchenrechnung" zu einem Sprichwort für Erwartungen geworden, die auf Illusionen, unlogischen Berechnungen oder Trugschlüssen beruhen.
war eine Gewichtseinheit für Edelmetalle, die beim Warentausch als Maß genommen wurde. (s.a. unter Getreide)
Misere (W3)
Die dt. "Misere" = dt. "Elend", "Unglück", "Not", geht über frz. "misère" zurück auf lat. "miseria" = "Elend" und ist eine Substantivbildung zu lat. "miser" = dt. "arm", "elend". Als Adjektivbildung findet man dt. "miserabel" zu frz. "misérable" und lat. "miserabilis" = "jämmerlich".
Das Adjektiv dt. "mies" könnte durchaus damit verwandt sein, geht jedoch zurück auf jidd. "mis", hebr. "me'is" = dt. "schlecht", "verächtlich".
Erstellt: 2011-05
Mitgift (W3)
bei diesem "Gift" geht es ums "Geben"; das englischen "gift" ist noch heute ein "Geschenk".
Moos (W3)
"Moos" für "Geld" stammt aus dem hebräischen "ma'oth" = "Pfennige", "Kleingeld".
(E?)(L?) http://www.muenzen.de/
Münzgeld im heutigen Sinne wurde erst ab 500 v.u.Z. verwendet. Im ptolemäischen Ägypten wurden z.B. griechische Söldner mit Goldmünzen bezahlt.
Der "Münzmalversant" war einst ein "Falschmünzer", "betrügerischer Geldwechsler". Seine betrügerische Seite verdankt er lat. "male" = "schlecht", "schlimm" und lat. "versari" = "teilnehmen an", "befasst sein mit".
Die "Münzmalversation" (zu frz."malversatio") war einst die "Veruntreuung", "betrügerischer Umgang mit Münzmetall bzw. Münzgeld". Sie setzt sich zusammen aus lat. "male" = "schlecht", "schlimm" und lat. "versari" = "teilnehmen an", "befasst sein mit".
n24
Abschied von der D-Mark
Einfluss auf die Sprache
(E?)(L?) http://www.n24.de/archiv/?a2002022712212654872
27. Februar 2002:
Der Abschied von der D-Mark: Er vollzieht sich am Donnerstag leise und ohne große Feiern, nach 130 Jahren, endgültig und unwiederbringlich. Seit Anfang Januar galt sie schon nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel, wurde ersetzt vom Euro. Doch Handel und Banken hatten sich bereit erklärt, das alte Bargeld weiterhin zu akzeptieren. Jetzt ist die größte Geldumtausch-Aktion in der Währungsgeschichte ohne größere Probleme weitgehend abgeschlossen.
In den Köpfen ist die Umstellung auf den Euro nach neuesten Erhebungen noch nicht abgeschlossen. Die Mehrheit der Bundesbürger rechnet auch heute noch alle Euro-Beträge in D-Mark um.
...
Numismatik (W3)
Die "Numismatik" = "Münzkunde" (die wissenschaftliche Beschäftigung mit Geld und seiner Geschichte) geht über frz. "numismatique", lat. "numisma", "nomisma" = "Münze" zurück auf griech. "nómisma" = "das durch Gebrauch und Sitte Anerkannte", "das Gesetzmäßige", "das Gültige", "die Münze", griech. "nómos" = "Gesetz", "Gültigkeit". Oft wird das Sammeln von Münzen als Hobby ebenfalls Numismatik genannt.
Numismatik: Griechen | Römer | Mittelalter | Medaillen | Sonderseiten | Markt, Kauf, Tausch
Münzen faszinieren durch ihren Stil, durch ihr Alter oder auch durch ihren Wert. Edle Metalle wie Gold und silber lösen einen eigenartigen Reiz aus Die feine Patina auf alten insbesondere antiken Münzen begeistern durch ihre Ausstrahlung, ein samtenes Grün, dezentes Braun oder glänzendes Schwarz kann ebenso begeistern wie das matte Gold antiker Münzen.
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(E1)(L1) http://www.reppa.de/lexikon/
(E?)(L1) http://mlucom6.urz.uni-halle.de/altertum/archaeology/nenninger/numismatics.html
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Numismatik
Die Wissenschaft, die sich mit dem historischen Geldwesen beschäftigt. Der Begriff geht heute weit über den Begriff Münzkunde hinaus. Er leitet sich von griech. "nomisma", lat. "nummus" ab (wörtlich übersetzt: "Münze", sinngemäß: "Geld"). Die Numismatik beschreibt, analysiert und katalogisiert nicht nur die Münzen, sondern kümmert sich auch um andere Geldformen, u.a. Papiergeld, Münzersatzmittel und vormünzliche Zahlungsmittel. Aus Letzterem entwickelte sich in der 2. Hälfte des 7. Jh.s v.Chr. das Münzgeld, teilweise haben sich diese Geldformen noch bis heute als Zahlungsmittel neben dem Kursgeld gehalten. Zu den vormünzlichen Zahlungsmitteln zählen Naturalgeld (nicht-metallisch), Schmuckgeld, Barren und Gerätegeld (einschließlich der Kümmer- und Wucherformen).
Zum Papiergeld zählen Staats- und Banknoten, Schecks, Wechsel, Wertpapiere wie Aktie und Obligation, auch ein Teil des Notgeldes ist auf Papier gedruckt worden. Das Papiergeld gewann in Europa seit dem 19. Jh. an Bedeutung. Nach dem 2. Weltkrieg nahmen vor allem die elektronischen Zahlungsmittel zu, in letzter Zeit gibt es Pläne, die Kredit- und Scheckkarten durch die Chipkarte zu ersetzen. Dieser Bereich ist vor allem mit dem modernen Bank- und Kreditwesen verbunden.
Auch der Münze verwandte Formen, die keinen Geld- oder Kurswert besitzen (pseudomonetäre Formen), wie Medaillen, Plaketten, Medaillons (auch die Kontorniaten), Rechenpfennige, Jetons, Ehren- und Verdienstzeichen (Orden, Verdienstmedaillen etc.) zählen dazu. Ebenso berührt die Numismatik münzähnliche oder münzverwandte Objekte, wie Gemmen, Kameen, Bullen, Siegel und Petschafte.
Gegenstand der Numismatik ist ferner die Herstellung von Münzen und Medaillen von der Entstehung der Modelle bis zum fertigen geprägten oder gegossenen Stück. Dieser Bereich beinhaltet Münztechnik, Münzwerkstoffe, Münzwerkzeuge, Prägewerkzeuge und -maschinen, Fehlprägungen, Stempelfehler, Abschläge und hybride Münzen. Zum Münzwesen gehören auch Spielmünzen, Münzgewichte, Münzwaagen, Münzverträge , -ordnungen, -verordnungen und -edikte, das Rechenwesen sowie das Bankwesen.
H | H-B. H-G. B-H. H-H. | H-I H-O H. | H.-I. G. B.-H. H.A. H.A.K. | H.B. H.C. H.C.A.S. | H.C.B. H.C.H. H.C.M. | H.C.R.F. H.CONR. H.D. | H.D.E. H.D.F. H.D.L.M. | H.D.S. H.DROPSY H.DUBOIS | H.E. H.E.A. H.E.F. | H.F. H.F.H. H.F.H.M. | H.F.M.M. H.F.W. H.G. | H.G.M. H.H. H.H.L.L.M. | H.H.S.M. H.I. H.I.A.B. | H.I.B. H.I.G. H.I.H. | H.I.M.M. H.I.S. H.I.W. | H.K. H.K.F. H.KARL | H.L. H.L.F. H.L.K. | H.L.O. H.M. H.M.L.M. | H.M.O. H.M.S.M. H.N. | H.N.L.M. H.O. H.P. | H.P.G. H.P.GROSSKVRT H.P.K. | H.PONSCARME H.PONSCARME F. H.R. | H.R.F. H.R.K. H.S. | H.S.C. H.S.C.G. H.S.C.L.M. | H.S.C.M. H.S.C.S. H.S.C.S.L.M. | H.S.C.S.S.M. H.S.G.A.L.M. H.S.G.V.A.L.M. | H.S.H.H. H.S.H.S.M. H.S.K. | H.S.P. H.T. H.T.F. | H.V.BP. H.V.F. H.V.H. | H.V.P. H.V.S.N. H.VARENNE | H.VAS.F. H.W. H.W.S. | H.WITTIG H.Z. H.Z.R. | H.v.E. H.v.s.e. H3 | HA-R HA.S. HACH. | HAL HAL. HAL.SCI. | HALB. HALBERSTADENSIS HANONI | HAS. HASSIE HB | HB. HCAS HD | HD. HD.E. HE | HE. HEINRICH I. von Molennark HELD. | HENRI DUBOIS HENRY DROPSY HERMEN.HAMERANVS | HERZ. HF H HGH | HH. HILDES. HIPPOLYTE LEFEBVRE | HK. HKD HL | HL. HN HN. | HNL HOLLANDIAE HONI SOIT QUI MAL Y PENSE | HP.K. HR HR. | HRK HS HSF | HSK HTG HUF | HUNGARIAE HUNGARIE HV | HV. HVE HVN | HVN. HVNG HVNG. | HVNGAR HVNGAR. HVNGARIAE | HVUNGARIAE HZ.BR.L.L.M. Hacksilber | Hahnekämme Haiti Halbbatzen | Halbbrakteat Halber Taler Halberstadensis | Halberstadt, Prägestätte Halberstädter Meister Halbgroschen | Halbkrone Halbmarkstück Halbort | Halbquadrigat Halbscoter Halbtaler | Haler Half Cent Half Crown | Half Dime Half Eagle Half Penny | Half cent Half dollar gold Halfcrown | Halfdollar Halfgroat Halfpenny | Hall, Prägestätte Hall in Tirol, Münzmeister in Hall in Tirol, Prägestätte | Haller Hamburg Hamburg, Münzmeister in | Hamburg, Prägestätte Hammerprägung Hanau, Prägestätte | Hancock, John Gregory Handelsdukat Handelsmünze | Handgehoben Handheller Hannaux, Emmanuel | Hannover Hannover, Münzmeister in Hannover, Prägestätte | Hanoni Hans Lachentris Hans van Houwelingen | Hans von Ecke, Münzmeister Harald Salomon Harburg, Münzmeister in | Hardegen, Lucia Maria Hartenbeck, Peter Hartenbeck Peter | Hartusch, Johannes Hartusch, Nicolaus Harz | Harzgold Harzgold-Dukat Harzgold-Pistole | Harzgolddukat Hassie Hau | Hauptmünzamt Wien Hauptseite Hausgenosse | Hausgenossen Hausknechtstaler Hausmann, Hans | Hausmann, Nicolaus Heaton Mint, Birmingham Hecht, Ernst Peter | Hecht, Johann Benjamin Heckenmünze Heckenmünzen | Hedlinger, Johann Heiermann Heikki Häiväoja | Heilandstaler Heiligentaler | Heinrich Heinrich II. (England) Heinrich Julius | Heinrich Oeckeler, Münzmeister Heinrich VIII. (England) Heinrichsstadt, Münzmeister in | Heinz Hoyer Heinz Rodewald Heli Kauhanen | Heller Helling Helmpfennig | Helmstedt, Münzmeister in Helschin Hemidrachme | Hemiobol Hemitetartemorion Henkelspur | Hennentaler Henning Schlüter, Münzmeister Henning Schreiber, Münzmeister | Henri Dropsy Henri François Brandt Henri Lagriffoul | Henri von Luxemburg Henry VIII. (England) Henry Voight | Heraldic Eagle Reverse Heraldic Eagle Reverse half dime Heraldik | Herbipolis Hermon A. Mac Neil Herzog | Herzogtum Hesse, Hans Hezar | Hfl Hildesiensis Hille, Arnold | Hippokamp Hirschdukat Hirschgulden | Hitzacker, Münzmeister in Hl. Stephan Hochzeitsdukat | Hochzeitsmedaille Hochzeitsmünze Hochzeitstaler | Hoedjesschelling Hofer Kreuzer Hoferzwanziger | Hofmedailleur Hofmünzgraveur Hog money | Hohlpfennig Hohlpfennige Holland | Hollandiae Holländischer Gulden Holzmedaille | Honduras Honeckergulden Hongkong | Hongkong-Dollar Honi soit qui mal y pense Horn, Augustin | Horngroschen Hosenbandorden Hosenbandtaler | House of Tucumán Hoyer, Heinz Hoyer, Marcus | Hubert Joseph von Clotz Hubert Joseph von Clotz, Münzmeister Hubert Larivière | Hudman, Gebrüder Hughes, Robert Ball Huldigungstaler | Hund, Johann Hungariae Hungarie | Huntington, Seth G. Hurenkarrentaler Hussitenheller | Hustaler Huster, Victor Husumer Taler | Hutschilling HvE Hvngariae | Hybrid Hyperinflation Häiväoja, Heikki | Hälbling Häller Händelheller | Händleinheller
I I. | I.-I. I.A. I.A.B. | I.A.D. I.A.D.G.D.S.H.S. I.A.D.G.E.C.S.R.I.P. | I.A.H. I.A.L. I.A.M. | I.A.MORI. I.A.MORO. I.A.P. | I.A.R. I.A.S. I.B. | I.B.F. I.B.G. I.B.H. | I.B.M. I.B.S. I.C. | I.C.A. I.C.B. I.C.D. | I.C.E. I.C.F. I.C.G. | I.C.H. I.C.H.F. I.C.H.Z.L.V.B. | I.C.HEDLING. I.C.K. I.C.M. | I.C.MK.F. I.C.R. I.C.REICH | I.C.ROETTIERS I.C.S. I.C.S.K. | I.C.W. I.D. I.D.B. | I.D.B.F. I.D.D. I.D.F. | I.D.H. I.D.K. I.D.S.M. | I.D.VIV. I.D. ET FILS F. I.DASSIER | I.E. I.E.B. I.E.BAUERT | I.E.C. I.E.E.E. I.E.F.A. | I.E.G. I.E.H.S. I.E.H.Z.S. | I.E.K. I.E.M.Z.B. I.E.R. | I.E.S. I.E.V.C. I.E.V.G.G.B.Z.H.D.H.R.R.F. | I.F. I.F.C.D.G.S.S.M.A.E.S.R.I.P.G.A.C.P.E.E.W. I.F.D.G.AE.B.E.L.D.S.H. | I.F.E.C.& A. I.F.F. I.F.G.F. | I.F.H. I.F.H.F. I.F.H.Z.S.PO. | I.F.H.Z.W. I.F.K. I.F.M. | I.F.P. I.F.PARM. I.F.S. | I.F.T. I.F.T.F. I.F.W. | I.F.Z.A. I.F.ô F. I.G. | I.G.B. I.G.D.G.D.S.I.C.E.M. I.G.G. | I.G.G.H.I.A.M.S.S. I.G.G.H.I.G.D.H.G.D.M.G. I.G.G.H.I.G.W.E.W.S.W.I.A. | I.G.H. I.G.H.F. I.G.I. | I.G.I.F. I.G.III.D.G.E.S. I.G.IV.D.G.D.S.I.C.M.A.& W.E. | I.G.K. I.G.M. I.G.P. | I.G.R. I.G.S. I.G.W. | I.G.W.F. I.G.Z.S.W.V.H.H.Z.H.V.N.L.V.C. I.G. HOLTZHEY. FEC. | I.G. IÆGER I.H. I.H.B. | I.H.F. I.H.G.Z.H.V.S.V.S.H.Z.G.V.B. I.H.I. | I.H.L. I.H.M. I.H.R. | I.H.S. I.H.S.V. I.H.S.XC. | I.H.T. I.H.V.U. I.H.W. | I.H.Z. I.H.Z.B.V.L. - H.G.M.Z.B.H.Z.B.V.L.W. I.H.Z.S. | I.HAM. I.HAMERANVS I.HARNISCH | I.HF. I.HM. I.I. | I.I.B. I.I.C. I.I.D. | I.I.E. I.I.F. I.I.G. | I.I.H. I.I.I. I.I.L. | I.I.NEVSS I.I.R. I.I.R.F. | I.I.S.F. I.I.W. I.I. - R.M.S. | I.III. I.K. I.K.M.I.S. | I.L. I.L.A. I.L.A.G.Z.W.R.I.U.C. | I.L.B. I.L.F. I.L.G. | I.L.H. I.L.I. I.L.K. | I.L.O. I.L.Oe. I.L.R. | I.L.ST. I.L.V.G.Z.L.W. I.L.W. | I.L.f. I.L.ŒXLEIN I.LEBLANC | I.M. I.M.10.Ds.20.Gs. I.M.21 Qs. | I.M.B. I.M.B.F. I.M.D.T.W.F. | I.M.E. I.M.F. I.M.G. | I.M.H.C.W. I.M.K. I.M.M. | I.M.MK. I.M.MÖRIKOFER I.M.W. | I.N. I.N.D. I.N.K. | I.N.M. I.N.W. I.O. | I.O.P. I.O.R.S.M. I.O.T. | I.O.W. I.P. I.P.C. | I.P.D. I.P.DROZ F. I.P.H. | I.P.H.F. I.P.H.V.N.F. I.P.M. | I.P.N. I.P.R. I.P.R.A. | I.P.S. I.P.S.F. I.P.SCHOUBERG | I.P.T. I.P.W. I.PAVL.POGG. | I.PAVL.POGG.F. I.PO. I.R. | I.R.E. I.R.F. I.S. | I.S.B.R. I.S.F. I.S.G. | I.S.PF. I.S.V.AHAM. I.SCH. | I.SP. I.T. I.T.D.B.E.F. | I.T.W. I.U. I.V. | I.V.D. I.V.D.F. I.V.DISHOVKE | I.V.F. I.V.L. I.V.R. | I.V.R.F. I.V.S. I.V.W.F. | I.W. I.W.F. I.W.H. | I.W.H.Z.S. I.W.K. I.W.L. | I.W.S. I.Warin I.X. | I.Z. I.Z.V. I.Z.W. | I. MAVGER F. I.v.C. I.Ö. | IA-H. IA.F. IAR | ICM IDL IDR | IE. IE.F IEP | IEV. IGC IHB | IHL IHNS. III CRU.REG.POL. | IL.L. ILL.D. ILS | IM. IMP IMP. | IMPERATOR IMPERII INCM | INR INTIMUS INTRO-Set | IN GOD WE TRUST IO.BA.SO. IO.C.E.D.F.O.E.RI. | IO.CASP.AD.PRU.M.M.O.T.PRI.I.F.S.C.R.M.S.C.D.I.EUL. IO.D.G.HAE.N.DVX.SL.H.C.O.E.D. IO.D.HOY.D.G.E.MO.A.OS.E.PA.EC. | IO.DA.DVX IO.DE.DVX IO.DE.HO.EPS.LEO. | IO.EL.Z.ALB.MAR.BRAN. IO.F.D.G.A.E.EP.B. IO.FR.D.G.A.E.E.P.B.E.L.D.S.H. | IO.FR.M.D.C.C. IO.FR.PARMEN. IO.FRID.CAR.D.G.S.S.MOG.A.EP.PR.EL.EP.WORM. | IO.HA. IO.HAM. IOH. | IOH.M. IOH: IPRT. | IPSZ IPZS IQD | IR IRB IRR | ISAB. ISAB.G. ISEN. | ISK ISO-Währungscode ITAL. | ITL IV.CAE.MA.DE.G.S.R.IM.P. I CS | I E I E. I F. | I G. I G.P. I M. | I M.10 Ds.20 Gs. Ian Rank-Broadley IlischVII.1 | Imperator Imperii Imprensa Nacional-Casa da Moeda, S. A. | In Hoc Signo Vinces Incusprägung Incusum | Indian Head oder Buffalo 5 cent Indian Princess head one dollar Indian head cent | Indian head eagle Indian head half eagle Indian head quarter eagle | Indien Indonesien Inflation | Inkunabelntaler Inkunabeltaler Inkuse Münze | Inkuse Prägung Inkusprägung Inngold-Dukat | Inschrift Insel Man Interimstaler | Interregnum Interregnumstaler Inti | Iran Irische Euro-Gedenkmünzen Irische Euro-Kursmünzensätze | Irische Euromünzen Irische Zentralbank Irisches Pfund | Irland Isak Gustaf Sunde Isak Gustaf Sundell | Isargold-Dukat Islamischer Dinar Island | Isländische Krona Israel Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato | Italien Italienische Euro-Gedenkmünzen Italienische Euro-Kursmünzensätze | Italienische Euromünzen Italienische Lira Italienische Zentralbank | Italma Iuliacum Ius in nummis | Ivliacvm Ivvavia
J | J. J.C.C. J.C.CHAPLAIN | J.C.R J.C.ROETT.F. J.C.ROETTIERS | J.E. J.E.B. J.E.ERICSSON | J.J. J.J.E. J.J.H. | J.J.J. J.JE. J.K. | J.L. J.L.G.N. J.LAGRANGE | J.TAUTENHAYN J. S. JA.ANTON DASSIER | JB JBL JCM | JE JEUFFROY JEUFFROY FECIT | JF JFC JH. | JLA JM JMD | JOD JPC JPY | Jaatinen, Toivo Jack L. Ahr Jacques-Edouard Gatteaux | Jacques Anton Dassier Jacques Edouard Gatteaux Jaeger | Jaeger, Kurt Jaeger 1 Jaeger 10 | Jaeger 11 Jaeger 12 Jaeger 13 | Jaeger 14 Jaeger 15 Jaeger 16 | Jaeger 17 Jaeger 18 Jaeger 19 | Jaeger 2 Jaeger 20 Jaeger 21 | Jaeger 22 Jaeger 23 Jaeger 24 | Jaeger 25 Jaeger 26 Jaeger 27 | Jaeger 28 Jaeger 29 Jaeger 3 | Jaeger 30 Jaeger 4 Jaeger 5 | Jaeger 6 Jaeger 7 Jaeger 8 | Jaeger 9 Jaegernummer Jagddukat | Jagdgroschen Jagdmünze Jaital | Jake Jakobstaler Jakobustaler | Jamaica Jamaika Jamaika-Dollar | Jamaikanischer Dollar James II. (England) James R. Snowdon | Jamie Franki Jan Alfons Keustermans Japan | Japanische Gedenkmünzen Japanische Kursmünzensätze Jarlath Hayes | Jaroslav Benda Jean-Jacques Barre Jean Baptiste Daniel Dupuis | Jean Dassier Jean Duvivier Jean Lagrange | Jean Legrange Jean Mauger Jean Pierre Droz | Jean Roettiers Jean Varin Jean le Blanc | Jefferson 5 cent Jefimok Jefímok s priznakom | Jemen Jersey Jesse, Wilhelm | Jesustaler Jeton Jetons | Jeuffroy, Romain Vincent Jezovsek, Anton Zvone Jh. | Jiao Joachim Murat Joachim Rieß | Joachimstaler Joaquim Jimenez Joaquim José da Silva Xavier | Jocondale Jodekopphe Jodocustaler | Joe Fitzgerald Johann Albrecht Brauns Johann Albrecht Brauns, Münzmeister | Johann Benjamin Hecht, Münzmeister Johann Christian Koch Johann Georg I. | Johann Hedlinger Johann VI. Johann Wilhelm Schlemm | Johann Wilhelm Schlemm, Münzmeister Johann rittlinger John Eckstein | John F. Kennedy Halfdollar John Flanagan John R. Sinnock | John Reich Joly, Raymond Jones, Elizabeth | Jorio, Laurent Jos.Sch. Josef Kaiser | Josef Tautenhayn Joseph-Charles Roettiers Joseph Edgar Boehm | Joseph Faby, Münzwardein Joseph François Domard Joseph Françoise Domard | Joseph Roettiers Joseph von Faby, Münzmeister José Artigas | José E. Diaz José Felix Estigarribia José Maria da Silva Paranhos Junior | José de San Martin Jsen, Heinrich Jubiläumstaler | Judenhut Judenkopf Judenkopfgroschen | Judenpfennig Jules Clement Chaplain Jules Clément Chaplain | Juliuslöser Jungferninseln Jungheitsgroschen | Justierspur Justierspuren Justiert | Justierung Justirt
K | K-H K-I. K-L. | K-M. K-O. K-V. | K-h K-h. K. | K.(N.) R. K.-M. K.A. | K.B. K.C. K.D. | K.E. K.F. K.F.A.V.F. | K.G. K.I. K.K. | K.L. K.M. K.M.B. | K.M.Z.B. K.O. K.R. | K.S. K.S.P.L.M. K.S.S.M. | K.VI. K. FISCHER KB | KES KHR KILIAN. | KMF KMS KNM | KOCH. KOEN.F. KOENIG | KONRAD von Hochstaden KPW KR. | KROL.BOH.REX. KRW KVLLRICH | KVLLRICH. KWD KYD | KZT K F W Kadan, Tietze | Kaiman-Dollar Kaimaninseln Kaiser | Kaisergroschen Kaiserreich Kaisertaler | Kalendertaler Kambodscha Kammerherrentaler | Kanada Kanadischer Dollar Kanonentaler | Kanu-Dollar Kapiejek Kapiejka | Kapiejki Karat Kardinal Henríquez | Karel Martens Karl Goetz Karl IV. | Karl Johann Fischer Karl V. Karl der Große | Karlsruhe, Prägestätte Karlsteen, Arvid Karlsten, Arved | Karlsten, Arvid Karlstén, Arvid Karolingische Münzreform | Karolingisches Münzsystem Kassel, Prägestätte Kassentaler | Kastelltaler Katar Katechismustaler | Katharinengroschen Kaufbirensis Kaufkraft | Kauri Kaurischnecken Keelboat | Kegeler, Balthasar Kegeler, Lucas Kelchtaler | Kenia-Schilling Kerzendreier Kettelitaler | Keutschachtaler Kgr. Khoums | Kill, Agatha Kina Kinderdukat | Kinzigtaler Kip Kip de Liberation | Kipper Kipper- und Wipperzeit Kippergroschen | Kipperkreuzer Kippermünze Kippermünzen | Kippermünzstätte Kipperspruchgroschen Kippertaler | Kipperzeit Kirchenstaat Kiribati | Klappmützentaler Kleebautaler Klein, Hans | Kleinmünze Kleinmünzen Kleintaler | Klevischer Gulden Klevischer Taler Klippe | Klippen Klippwerk Kneass, William | Kniehebelpresse Kniehebelwerk Knobloch, Milan | Knopfbrakteat Knorre, Otto Heinrich Ko. | Koala Kobber-Mynt Koblenz, Prägestätte | Kobo Koch, Johann Christian Koch, Kilian | Kohl, Caspar Kohl, Kaspar Koivuranta, Timo Kauko | Kolumbianische Peso Kolumbianischer Peso Kolumbien | Kometentaler Kommunionsmünze Komplementärwährung | Konföderationstaler Konike, Joachim Koninklijke Nederlandse Munt | Konstantinrubel Kontermarke Kontributionsmünze | Kontributionstaler Kontrollzeichen Kontrollziffer | Konventionsfuß Konventionsmünze Konventionstaler | Konventionswährung Konvertible Mark Konvertibler Pfennig | Kookaburra Kopeke Kopeken | Kopfstück Kopfstücke Koppar-Mynt | Korea Kori Korn | Korrosion Kortz, Wolfgang Koruna | Kosovo Krajczar Kran | Kreisgroschen Kreisoberstentaler Kreisobristentaler | Kremnitz Kremnitz, Prägestätte Kreutzer | Kreuzbatzen Kreuzblaphart Kreuzchensdukat | Kreuzdukat Kreuzer Kreuzgroschen | Kreuzpfennig Kreuztaler Kreuzwitte | Krohnemanstaler Krona Krone | Kronengroschen Kronentaler Krongroschen | Kronichter Groschen Kronor Kronprinzentaler | Kronur Kroon Krull, Engelhard Johann | Krusel, Bruno Krz. 5. W.W. Krönungstaler | Kröpeltaler Krüger, Christian Josef Krügerrand | Krüppeltaler Kuba Kubanischer Peso | Kuchmann, Lucas Kufenbier, Hermann Kukula, Othmar | Kukula , Othmar Kullrich, Friedrich Wilhelm Kuna | Kupfer Kupfer-Nickel Kupferdreiling | Kupfergroschen Kupfermünze Kupfermünzen | Kupfernickel Kupferpenny Kupferstecher | Kupferstift Kurantdukat Kurantmark | Kurantmünze Kurantmünzen Kuranttaler | Kurfürst Kurfürstin Kurfürstliche Taler | Kursmünze Kursmünzen Kursmünzensatz | Kursmünzensätze Kurswert Kurt Jaeger | Kurusch KuruÅŸ Kurwürde | Kurzling Kuránt Kuttenberg, Prägestätte | Kußmünze Kußtaler Kwacha | Kyat KÄ KÖNIG. | Käsch Köll Köln | Köln, Prägestätte Kölner Mark Kölnische Mark | König König, Hans Königlich Niederländischen Münze | Königreich Königsberg, Prägestätte Königstaler | Körmecz-Bánya, Prägestätte Körtling Küchler, Conrad Heinrich | Künstlersignatur Künstlerzeichen Kürassiertaler | Kürzungszeichen
L L. | L.A. L.B. L.B.B. | L.BAZOR L.BAZOR GB L.BOTTHÉE | L.BOTTÉE L.C.R. L.C.S. | L.DESVIGNES L.JORIO L.L. | L.LEONARD F. L.M. L.MERLEY | L.MERLEY F. L.R. LAGRIFFOUL | LAK LANDT MUNTZ LAY | LB LBP LC | LC. LDS LE. | LEGATUS LEGE VINDICE LEOD. | LG LGL LH | LIGNIC. LKR LL | LOM LOM. LOMBARDIAE | LOOS LOR.F. LORTHIOR F. | LP LRD LS | LSL LTL LUBECENSIS | LUF LUNEBURGENSIS LUXENBURGENSIS | LV. LVBEC. LVCEMBVRG | LVL LVN LVN. | LVXENBVR. LYD Lachendress, Paul | Lachentrieß, Paul Lachentris, Paul Lachentriß, Paul | Lagrange, Jean Lagriffoul, Henri Lammdukat | Land-Münze Landberger Landesmünze | Landgraf Landgravius Landgroschen | Landmünze Landpiaster Landsberger Groschen | Langer Pfennig Laos Large Motto | Large cent Larivière, Hubert Lateinische Münzunion | Lateinischer Münzvertrag Lats Laubtaler | Lauer Lauer, Ludwig Christian Laura Cretara | Laurent Jorio Lauterberg, Münzmeister in Lavrillier, André | Lay, Georges Lb Lederbogen, Rolf | Lefebvre, Hippolyte Legende Legierung | Legionsantoninian Legionsantoniniane Legionsdenar | Legpenning Leicesterrijksdaalder Leichte Pfennige Lek | Lempira Lenoir, Pierre Leodiensis | Leone Leopard Lepta | Lepton Lettische Euromünzen Lettland | Leu Leuchtturm Lev | Levante Levantetaler Lew | Leymbach Libanesisches Pfund Libanon | Liberia Liberianischer Dollar Libertad | Liberty Head 5 cent Liberty Seated Liberty Seated-Dollar | Liberty Seated Halfdollar Liberty Seated half dime Liberty cap cent | Liberty cap half cent Liberty head cent Liberty head dime | Liberty head double eagle Liberty head eagle Liberty head half eagle | Liberty head one dollar Liberty head quarter Liberty head quarter eagle | Liberty seated dime Liberty seated quarter Libra | Libyen Lichtenrader Prägung Lichtort | Lichttaler Ligatur Lignicium | Lignicivm Lilangeni Liliengulden | Lilienpfennig Limesfalsum Lincoln, wheat ears reverse cent | Lincoln Memorial reverse cent Lincoln head cent Lindauer, Émile | Linsendukat Lipa Lipe | Lipesia Lira | Lira, Maltesische Lira Tron Lire | Liste bekannter Medailleure Litai Litas | Litauen Litauische Euromünzen Literatur | Litu Livre Livre Libanaise | Livre Syrienne Lochgeld Lochmünze | Lochmünzen Locumtenens-Münzen Locumtenens-Taler | Lodewig, Appel Lohmann, Jacob Dietrich Lombardiae | London, Prägestätte Long-Cross Penny Long-cross Penny | Longacre, James B. Longacre, James Barton Loon-Dollar | Loos, Daniel Friedrich Loos, Gottfried Bernhard Lorbeertaler | Lorthior, Pierre Joseph Losungsdukat Losungsgulden | Losungstaler Lot Loth | Loti Lotteriedukat Louis-Alexandre Botthée | Louis-Alexandre Bottée LouisBotthée LouisBottée | Louis Oscar Roty Louis d'or Louis d`ortaler | Louis d´or Louisiana Purchase/Peace Medal Lounas, Tero | Lubecensis Luc Luycx Luciana De Simoni | Luciana de Simoni Lucien Bazor Lucky Penny | Ludwig Christian Ruperti, Münzmeister Ludwig Christian Ruperti, Münzwardein Ludwig I. | Ludwigsdor Luhlanga | Luis José Díaz Luneburgensis Luneburgum | Luthertaler Luxembourg Luxemburg | Luxemburger Zentralbank Luxemburgische Euro-Gedenkmünzen Luxemburgische Euro-Kursmünzensätze | Luxemburgische Euromünzen Luxenburgensis Luycx, Luc | Lvcembvrg Lvneburgvm L£ | Lämmleindukat Léonard, Laurent Löser | Lösertaler Lötig Löwe, Johann Heinrich | Löwenbrakteat Löwengroschen Löwenheller | Löwenpfennig Löwentaler Lübeck | Lüders, Hermann Lügentaler
M | M. M.A.C M.A.X. | M.C.P.R.V.B.D.S.R.I.A.E.E. M.DAMMANN M.DELANNOY | M.F. M.F.F. M.G. | M.J. M.J.J. M.K | M.K. M.KNOBLOCH M.N. | M.Q.F. M.T.T. MAD | MAG. MAG: MAGNUS | MAJESTATIS MAL. MARCK | MASS. MAX. MAX: | MC MCC MDN | MEY. MEYDEBURGENSIS MG | MGF MICHAUT MICHAUT F. | MILIS F. MIN. MIND. | MINDENSIS MISNENSIS MMK | MNT MO MO. | MO.NO. MOGUNTINUS MOGVNCIA | MON MON. MONE. | MONET MONET. MONETA | MONETA NOVA MONTAGNY MOP | MORLON MP MRO | MTL MUR MVR | MWK MXN MXP | MYR MZM Ma-Datenbank | Maarten Brouwer MacNeil, Hermon Atkins Macao | Machin, Arnold Mackennal, Edgar Bertram Madonna | Madonnentaler Madrid, Prägestätte Magdeburg, Prägestätte | Magdeburger, Hieronymus Magistertaler Magnesium | Magnimat Maguntia Mahn, Carsten | Mainz, Prägestätte Maiorina Maklouf | Maklouf, Raphael Maklouf, Raphael David Malawi-Kwacha | Maletsky, Al Maleygroschen Malta | Maltesische Euromünzen Maltesische Lira Maltesischer Cent | Maly grosz Maly grozs Man | Man, Christian Manfrini, Enrico Mangan | Manhoupt, Nicolaus Manila, Prägestätte Mannheim, Prägestätte | Mansfelder Ausbeutetaler Mansfelder Taler Manzù, Giacomo | Manzù, Giacomo - Bildhauer und Medailleur Maple Leaf Mapuche | Mar.fl Marcello Marchio | Margarethengroschen Maria-Theresien-Taler Maria Angela Cassol | Maria Carmela Colaneri Maria II. Maria Theresia | Maria Theresia Taler Maria von Jever Mariatheresientaler | Mariendukat Marienflorin Mariengroschen | Mariengulden Marientaler Mark | Mark (DDR) Mark Banco Mark der DDR | Mark der Deutschen Demokratischen Republik Mark der Deutschen Notenbank Marka Polska | Marke Marken Markgraf | Markgräfin Markka Marokko | Marshall-Inseln Marteau, François Martersteck, Burghard | Martersteck, Hans Martersteck, Heinz Martinique | Mary Gillick Maschinenprägung Matapan | Materialwert Mathiasgroschen Mathier | Matier Matthiasgroschen Matthier | Matti Peltokangas Mattier Mau, Carl Johann Joachim | Mauger, Jean Maundy-Münzen Maundy money | Mauri, Roberto Maurice Valentin Borrel Mauritius | Maximilian I. Maximilian II. Mayotte | Medaille Medaillen Medaillenbörse | Medaillenschneider Medailleur Medailleure | Medallic Coinage Medicina in Nummis Medicina in nummis | Mehalek Meissener Groschen Meißner Groschen | Melbourne, Prägestätte Memmies, Johann Meneliktaler | Mercury dime Merlen, Jean Baptiste Merley, Louis | Merowinger Messing Metallwert | Metcalfe, Percy Metical Mexico | Mexikanischer Peso Mexiko Meydeburgensis | Meyer, Claus Mezzo Bolognino Mfl | Mg Michaut, Auguste François | Milan Knobloch Milis, George Milliemes | Millim Millims Millième | Mimigardefort Mindensis Mini-Dollar | Mint of Finland Ltd. Misnensis Mistruzzi, Aurelio | Mittelalter Mittelalterliche Staedtenamen auf Münzen Mittelalterliche Städtenamen auf Münzen | Mittelgroschen Mmstr. Mmz | Mmz. Mn Model Halfpenny | Model Penny Moers, Matthias Mogoncia | Mogontiacvm Moguntia Moguntinus | Mogvncia Moisburg, Münzmeister in Mokkataler | Momoni, Claudia Monaco Monastitvm | Monegassische Euro-Gedenkmünzen Monegassische Euro-Kursmünzensätze Monegassische Euromünzen | Moneta Moneta Nova Mongolei | Monhaupt, Nicolaus Monier, Emile Adolphe Monnaie de Paris | Monneron-Token Monogramm Monogramme | Monometallismus Montagny, Jean-Pierre Montagny, Pierre Antoine | Montenegro Monticello Montserrat | Morgan, George T. Morgan-Dollar Morlon, Pierre-Alexandre | Motiv Motivprobe Motivproben | Motivseite Mouton d'or Msz | Muldenhütten, Prägestätte Muschelgeld Musica in nummis | Muthgroschen Mz. Mzst | Mzst. Mzz Mzz. | Mätonya Médaille de confiance Möhrchen | Mönchsschrifttaler Mückentaler Mühlrad, Paul | Mühlsteine Müller, Andreas Müller, Claus | Müller, Philipp Heinrich Münch, Hartung München, Prägestätte | Münden, Münzmeister in Münster Münzaufseher | Münzbecher Münzbesuchspfennig Münzbesuchsprägung | Münzbesuchstaler Münzbild Münzbuchstabe | Münzbörse Münzdirektor Münzdirektor bei der Finnischen Münze | Münzdirektorzeichen Münzdukat Münze | Münze Österreich Münzedikt Münzeinheit | Münzen Münzen Neuseelands von 1933 bis 1966 Münzen Neusseelands von 1933 bis 1966 | Münzen des Mittelalters Münzen mit Weltraummotiv Münzen mit Weltraummotiven | Münzen sammeln Münzenbörse Münzenrähmchen | Münzer von Eschwege, Hans Münzfund von Sandur Münzfuß | Münzfälschung Münzfälschungen Münzgesetz | Münzgewicht Münzgewichte Münzgraveur | Münzgrundgewicht Münzhandschuhe Münzherr | Münzhof Münzhoheit Münzhumpen | Münzkabinett Münzkabinette Münzkapsel | Münzkasten Münzkoffer Münzkonvention | Münzkonvention vom 24. Jan. 1857 Münzkonvention von 1857 Münzkunde | Münzmandat Münzmeister Münzmeister, Hans | Münzmeisterjeton Münzmeisterpfennig Münzmeisterzeichen | Münzmetall Münzmetalle Münzmotiv | Münznominal Münzpinzette Münzpokal | Münzprobe Münzprägeanstalt Münzprägestätte | Münzprägezeichen Münzprägung Münzrand | Münzrecht Münzreform Münzregal | Münzrähmchen Münzsorten Münzstand | Münzstempel Münzstempelschneider Münzstätte | Münzstätten Münzstätten - Münzzeichen der USA Münzstätten - Münzzeichen in Deutschland | Münzstätten - Münzzeichen in Dänemark Münzstätten - Münzzeichen in Frankreich Münzstätten - Münzzeichen in Mexiko | Münzstätten - Münzzeichen in der Schweiz Münzstätten - Münzzeichen in Österreich Münzstättenzeichen | Münzsystem Münzunion Münzverein | Münzverruf Münzverrufung Münzverschlechterung | Münzvertrag Münzwaagen Münzwardein | Münzwerkstatt Münzwesen Münzwesen der Schweiz | Münzwettbewerb Münzzeichen
N | N. N.B. N.BRIOT | N.D. N.F. N.G.A. | N.G.A.B. N.GA. N.GAT. | N.GATTEAUX N.P.TIOLIER N.R | N.S.F. N.TIOLIER NAD | NAMURCI NAMVRCENSIS NAƒ | NFP NGN NIC | NIO NIOB NLG | NO NOK NOMINE | NOR. NOR: NP | NPR NUMISMATA NZD | Nachprägung Nachprägungen Nachtschilling | Naira Namibia Namibia-Dollar | Namibischer Dollar Namurci Namvrcensis | Nasenblutengulden Nauru Nb | Nederlandse Rijksdaalder Nemeth, Norman E. Nennwert | Nepal Neue Türkische Lira Neugroschen | Neunpfennig Neuprägung Neuprägungen | Neuseeland Neuseeland-Dollar Neuseelands Banknoten | Neuseeländischer Dollar Neusilber Neutaler | Neuvo Sol Neuzeit New Orleans | New Orleans, Prägestätte New Pence New Penny | Ngultrum Ngwee Ni | Ni-Me NiFe Nicaragua | Nickel Nickel Five-cent pieces Nickel three-cent pieces | Nicolas-Marie Gatteaux Nicolas Briot Nicolas Guy Antoine Brenet | Nicolas Pierre Tiolier Niederlande Niederländische Antillen | Niederländische Euro-Gedenkmünzen Niederländische Euro-Kursmünzensätze Niederländische Euromünzen | Niederländische Münzmeister Niederländischer Gulden Nigeria | Niob Nipenning Nobel | Noble Nominal Nominale | Nominalen Nominalkennzeichen Nominalwert | Norbert Roettiers Nordirland Nordische Münzunion | Nordisches Gold Nordzypern | Norimberga Norimbergensis Normalprägung | Norman E. Nemeth Northvsia Norwegen | Notdaler Notgeld Notgeldmünzen | Notgeldscheine Notgroschen Notmünze | Notmünzen Notpfennig Notstarterkit | Nottaler Novesia Novodel | Nueva Córdoba Nuevo Peso Nuevo Peso Argentina | Nuevo Sol Nugget Numina | Numismata Numismatica in Nummis Numismatik | Numismatiker Numisnautik Numisnautiker | Nummus Nvssia Nyasaland | Nürnberg Nürnberg, Prägestätte Nürnberg, Rechenpfennigmacher in | Nürnberger Rechenpfennigmacher
O O. | O.J. O.Roty | O.T. O. J. O.Š | O.ŠPANIEL OHK OLOMUCENS | OLOMVCENS: OMR ORDINIS | OS. OSNABRUGENSIS OTTO II. | OTTO III. OUDINÉ Obenander, Fritsche | Oberstempel Obol Obolus | Obverse Ocean in View Odenwälder Brakteat | Oeckeler, Heinrich Off flan Oman | Oncietta Ongaro Onzetta | Orden Ordensmünze Ordenstaler | Ordinis Orichalcum Orietta Rossi | Ormond money Ort Ortstaler | Osnabrugensis Osnabrvga Ost-Mark | Ostafrikanischer Shilling Osterode, Münzmeister in Ostkaribischer Dollar | Osttimor Otakar Španiel Ott, Erich | Otto, Michael Otto I. Oudiné, Eugène André | Ouguiya Overstruck Oz
P P. P.A.M | P.B.H. P.GRANDHOMME P.H.G. | P.J.DAVID P.L.M. P.LENOIR | P.M. P.M.DAMMANN P.MONTAGNY | P.P. P.P.C. P.TURIN | PAB PADERBORNENSIS PAPA | PARM. PARMAE PE. | PEH PEI PEN | PETIT F. PFA PGK | PINGRET PINGRET F. | PISTRVCCI PKR PL | PLAC. PLACENTIAE PLN | PLZ PM POL. | POLONIE PONSCARME PONT.MAX. | POPULUSQUE POST | POST. POSTULATUS PP | PR. PRINC. PRINCEPS | PRO PATRIA PRO PATRIA CONSUMOR PRUDENTIA ET CONSTANTIA | PRUSSIA PS PTE | PYG Pa'anga Paderbornensis | Paduaner Paget, Thomas Humphrey Pahlavi | Paisa Paise Pakistan | Pakistanische Rupie Palau Palladium | Palladium münzen Palladiummünzen Pallastaler | Palmbaumgulden Palmbaumtaler Palmgulden | Palästina Panama Panda | Paoli Paolo Paolo Borghi | Papageientaler Papetto | Papphahn | Papst Papua-Neuguinea Para | Paraguay Parallelwährung Paris, Prägestätte | Parker, Harold Wilson Parmae Partium | Passania Passeck, Hans Passierdukat | Passiergewicht Pataca Patagon | Patard Patenmedaille Paternostererbse / Abrus precatorius | Patey, Auguste Patriotentaler Patronatstaler | Paul Pauliner Paulo, Faraimo | Pax in nummis Pa'anga Pb | Pd Peace-Dollar Peace Dollar | Pedro Alvares Cabral Pedro I. Pedro II. | Peine, Münzmeister in Peine, Prägestätte Peippo Uolevi Helle | Pelikantaler Peltokangas, Matti Pence | Penni Pennie Penniä | Penny Pennyweight Pernazza, Uliana | Perper Persien Persischer Münzfuß | Personalunion Perth, Prägestätte Perth Mint | Pertti Mäkinen Peru Pesa | Peseta Pesewa Peso | Peso, Sistema Centesimal Peso Argentino Peso Boliviano | Peso Caballito Peso Chile Peso Fuerte, Sistema Real | Peso Ley Peso Moneda Nacional Peso Uruguayo | Peso convertible Peso moneda nacional Pestgroschen | Pestilentia in Nummis Pesttaler Petermännchen | Petit, Louis-Michel Pezzetta Peça | Pfaffenfeindducat Pfaffenfeinddukat Pfaffenfeindtaler | Pfahlschildgroschen Pfalzgraf Pfauentaler | Pfeffer, Johann Anton Pfenn Pfenn: | Pfennig Pfennige Pfenning | Pfenninge Pfole, Peter Pfund | Pfund Sterling Pfundner Phantasie-Münzen | Phantasieprägung Philadelphia Philadelphia, Prägestätte | Philharmoniker Philharmoniker 1989-.... Philipp Graf von Heinsberg | Philipp II. Philippinen Philippstaler | Phrygische Mütze Phrygischer Mütze Piaster | Piedfort Pierre-Jean David d´Angers Pierre Joseph Lorthior | Pierre Joseph Tiolier Pierre Rodier Pilgrim Half Dollar | Pillar Dollar Pillet, Charles Pingin | Pingret, Joseph Arnold Pirrone, Giuseppe Pisanello | Pisano, Antonio Pistole Pistrucci, Benedetto | Piéfort Placentiae Plakette | Plaketten Plancustaler Plated Hybrid | Platin Platinum Eagle Platmynt | Plattiert Plattierung Poesia in Nummis | Poissy, Frankreich Polen Polierte Platte | Polnische Euromünzen Poloniae Polonie | Poltura Polymer-Banknoten Polypropen | Polypropylen Ponscarme, François Joseph Hubert Populusque | Porträtmedaillen Portugal Portugaleser | Portugalöser Portugiesisch-Guinea Portugiesische Euro-Gedenkmünzen | Portugiesische Euro-Kursmünzensätze Portugiesische Euromünzen Portugiesischer Escudo | Portuguez Potin | Pound Pound Sterling Prachertaler | Prager Groschen Prat, Bela Lyon Preismedaille | Preismedaillen Pressed Penny Preußischer Taler | Princeps Prinsendaalder Printz, Berlt | Prinzendaalder Prinzentaler Probe | Probeabschlag Probeeuro Probemünze | Proben Probetaler Pronkdaalder | Proof Provinzialdaalder Prudhomme, Georges | Prunktaler Prussia Prägeanstalt | Prägeart Prägebuchstabe Prägedruck | Prägefälschung Prägeherr Prägemaschine | Prägeort Prägerecht Prägeschlüssel | Prägeschwäche Prägestempel Prägestock | Prägestätte Prägestätten Prägestätten / Ausgabestellen der Welt | Prägetechnik Prägevorgang Prägezeichen | Prägung Prämiendoppeltaler Prämienmedaille | Prämienmünze Prämientaler Präsidenten-Dollar | Präsidenten Dollar Pseudomünze Pt | Pul Pula Pulo | Punt Punze Punzen | Purimtaler Puymaurin Pya | Pyr Pyramidentaler Páolo
Q QAR QUO FAS ET GLORIA DUCUNT | QVEDLB. Qindar Qindar Ar | Qindar Leku Qirsh Quadrans | Quadriga Quadrigatus Quarter | Quarter Dollar Quarter Eagle Quartuncia | Quattrini Quattrino Quetscher | Quetzal Quinar Quintuplo
R R. R.B.S. | R.BENARD R.COCHET R.D.D.B. | R.D.M. R.F. R.G. | R.I. R.I.S.A. R.JOLY | R4 RAOVL BENARD RB | RCM RDR RE | RE. RECTA TUERI RECTA TVERI | RECTE FACIEN.NEM.IMT. RECTE FACIENDO NEMINEM TIMEAS REG | REG. REGINA REMIGIO ALTISSIMI | RENÉ BAUDICHON REX RF | RJ RM RO. | ROGAT F. ROL ROMANAE | ROMANI RON ROSTOCH | ROUSSEL ROUSSEL F. RUB | RV RVDBERTVS Ragusa | Ragusina-Taler Raimo Heino Raimo Makkonen | Raimo Taipo Makkonen Rainer Radack Raitgroschen | Raitpfennig Rambert Dumarest Rand | Randdukat Randschaden Randschrift | Rappen Rathaustaler Ratisbonensis | Ratispona Ratisponenser Ratisponenses | Raugewicht Rauhgewicht Rautengroschen | Rautenheller Ravensburg Raymond Gayrard | Raymond Joly Real Reales | Rebellentaler Recheneinheit Rechenpfennig | Rechenpfennigmacher Rechnungsmünze Rechnungstaler | Redende Wappen Reduziermaschine Reformationstaler | Regel, Jordi Regenbogenschüsselchen Regensburg, Prägestätte | Regensburger Regensburger Mark Regensburger Pfennig | Regimentstaler Reginald George James Berry Regni | Reichsadler Reichsapfel Reichsbanktaler | Reichsdukat Reichserzamt Reichsfuß | Reichsgold Reichsgoldmünze Reichsgoldmünzen | Reichsgroschen Reichsgulden Reichsguldener | Reichsguldiner Reichskassenschein Reichskassenscheine | Reichskleinmünzen Reichskreditkasse Reichskreditkassen | Reichsmark Reichsmünzordnung Reichsmünzstätte | Reichsort Reichspfennig Reichssilbermünzen | Reichstaler Reichsthaler Reichswährung | Reijo Paavilainen Reimar Reinhart Heinsdorff | Reinheit Reinnickel Reino Tapio Nevalainen | Reinoldialbus Reinoldigroschen Reinoldsgroschen | Reis Reisetaler Reiterbrakteat | Rekenpenning Rektorentaler Rektortaler | Rempelheller Renminbi Renminbi Yuan | Renminbi Yuán Rentenmark Rentenpfennig | Rentkreuzer Restrike Return to Monticello | Revers Reverse Reversincusum | Rex Rheinbrückenzollzeichen Rheingold-Dukat | Rheingolddukat Rheinischer Gulden Rheinischer Münzverein | Richsdaler Richter, Benedict Riechenberg, Münzmeister in | Rigsbankdaler Rigsbankskilling Rigsbanktegn | Rigsdaler Rigsort Rijksdaalder | Riksdaler Rin Rivet, Adolphe | Riyal Robert Ball Hughes Robert Bruens | Robert Maurice Conly Robertino Roberto Mauri | Roberts, Gilroy Robustustaler Rodewald, Heinz | Roettiers, John Roettiers, Joseph Roettiers, Joseph-Charles | Roettiers, Norbert Roettiers de Montaleau, Alexandre-Louis Rogat, Émile | Rohling Rohlinge Rolf Lederbogen | Rollán, Garcilaso Rom, Prägestätte Romain Vincent Jeuffroy | Romani Rommel, Gerhard Ronde | Roosevelt dime Roseler Rostoch | Rostock, Münzmeister in Rostock, Prägestätte Rote Sechser | Rothschild Love Dollar Roty, Louis Oscar Rousseau, Émile | Roussel, Henri Royal Australian Mint Royal Canadian Mint | Roßgulden Roßtaler Rpf | Rs Rs. Rthl. | Rubel Rubeljefimok Rublewyj jefímok | Rudolf August Rudolf Bornemann, Münzmeister Rudolph August | Rufiyaa Ruftmeyer, Joachim Ruhrdukat | Rumpelheller Rumänien Rumänische Euromünzen | Rumänischer Leu Rundstück Ruotpert | Rupee Ruperti, Ludwig Christian Rupiah | Rupie Ruppel, Barbara G. Ruspo | Ruspone Ruspono Russischer Rubel | Russland Rv. Ryal | R·R Rändelmaschine Rändelung | Rändelwerk Räsänen, Kauko Räsänen, Kauko - Bildhauer und Medailleur | Réunion Römer, Martin Römische Republik | Römische Republik, Münzmeister der Römische Republik, Münzmeister von Aburia bis Axia Römische Republik, Münzmeister von Baebia bis Betiliena | Römische Republik, Münzmeister von Caecilia bis Curiatia Römische Republik, Münzmeister von Decia bis Domitia Römische Zahlen | Römischer Taler Rübentaler Rückseite
S S. S.A. | S.C. S.E.VERNIER S.F. | S.HOLSATIAE S.M. S.M.V. | S.P.Q.R. S.R.I. S.R.I.E. | S.R.I.P. S: S:F: | SA SAB. SABAVDIE | SACRI SACRI ROMANI IMPERII SAFE | SAL SAL. SALISB. | SALISBVRGIAE SANCT SANCTI | SANCTUS SAR SAX. | SAXONI SAXONIAE SBD | SCOTORVM SCR SDD | SDP SEK SENATUS | SENATUS POPULUSQUE ROMANUS SGD SGH | SGUA SHP SI. | SIGEWIN SIT SKK | SLESVICI HOLSATIAE SLL SM | SOHO SOLA BONA QUAE HONESTA SOS | SP. SRD SRG | ST STD STEPH. | STIELER STIRI. STIRIAE | STY STY. STYR | STYR. STYRIAE SVC | SYP SZL S F | Sabavdie | Sacagawea Dollar Sachsen Sachsenpfennige | Sacri Sacri Romani Imperii Sacri Romani Imperii Elector | Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae Saddam Hussein Saint-Barthélemy | Saint-Gaudens, Augustus Saint-Gaudens double eagle Saint-Pierre und Miquelon | Saint Gaudens Saint Martin Salisbvrgiae | Salomon, Harald Salomonen Salomonen-Dollar | Salomonen-Insel-Dollar Salvatortaler Salzbarren | Salzburg
Salzmünzen | Sammelgebiet Sammlerbörse Sammlerfälschung | Sammlermünze Sammlermünzen Sammlerwert | Sammlungen Samoa Samoa-Dollar | San Francisco San Francisco, Prägestätte San Marinesische Euro-Gedenkmünzen | San Marinesische Euro-Kursmünzensätze San Marinesische Euromünzen San Marino | Sander Sandwirtszwanziger Santim | Sargnagel Sargnägel Satansmünze | Saudi-Arabien Saudi-Riyal Saudi Rial | Saudukat Saugulden Saulles, Georg William de | Saxioniae Saxoni Saxoniae | Sceat Schanzentaler Scharnebeck, Münzmeister in | Schaudukat Schaugroschen Schaugulden | Schaumünze Schaupfennig Schautaler | Scheidemünze Scheidemünzen Schekel | Schelm, Nickel Schepp, Johann Christoph Scherf | Scherfe Scheth, Heinz Schickel, Henselin | Schierven Knoph, Hans Schiffsdukat Schiffsgulden | Schiffsnobel Schiffstaler Schildgroschen | Schildhalter Schildiger Groschen Schilling | Schillinge Schlafrocktaler Schlagschatz | Schlemm, Johann Wilhelm Schlesischer Taler Schlick | Schlicktaler Schlüter, Henning Schmalkaldischer Bundestaler | Schmetterlingsgroschen Schmetterlingsmünze Schmetterlingstaler | Schmidt, Heinrich Schmidt-Hausmann-Fälschung Schmidtsche Fälschung | Schmuckbrakteat Schnabeltaler Schnapphahn | Schneber Schneeberger Schneeberger Groschen | Schneeberger Zinsgroschen Schnepfenheller Schnieber | Schnitzspahn, Christian Schnurrand | Schoras, Sebastian Schragen Schraubmedaille | Schraubmünze Schraubtaler Schreckenberger | Schreiber, Henning Schriftbrakteat Schriftloser Brakteat | Schrot Schrot und Korn Schrägkreuz | Schröder, Heinrich Schrötling Schrötlingsfehler | Schrötlingsverwechslung Schulte, Johann Schwabach, Prägestätte | Schwabe, Hans Schwabe, Peter Schwanzdukat | Schwanzdukaten Schwaren Schwarz, Klaus | Schweden Schwedische Euromünzen Schwedische Krone | Schweinedukat Schweinegeld Schweiz | Schweizer Bundestaler Schweizer Franken Schwertgroschen | Schwerttaler Schwäbisch Hall Schäfer, Friedrich Siegmund | Schärf Schön Schöner Taler | Schönmacher, Hermann Schönmünzer, Nicolaus Schützenmedaille | Schützenmedaillen Schützentaler Schützenverein | Scot, Robert Scoter Scotorvm | Scripula Scripulum Scrupel | Scudi Scudo Scudo della croce | Seated Liberty Halfdollar Sebaldustaler Sechsgröscher | Sechshellergroschen Sechskreuzer Sechsling | Sechslinge Sechstel Sechsteltaler | Sedisvakanz Sedisvakanzmünze Sedisvakanztaler | Seehausen, Heinrich Seehausen, Konrad Seeländer, Nicolaus | Seeländersche Fälschung Sehenswürdigkeitenprägung Sehr schön | Seidenschuhgeld Seidensticker, Christoph Engelhard Sekel | Seligkeitstaler Seltenheit Seltenheitsgrad | Semis Semuncia Sen | Senatus Sene Senegal | Senftleben, Liborius Senioratsdukat Senioratsgulden | Senioratstaler Seniti Sent | Senti Serbien Serge Levet | Seriennummer Serratus Sesterz | Sesterzien Seth G. Huntington Seufzer | Sextans Seyben, Ulrich Seychellen | Seychellen-Rupie Sgr. Sherardisierung | Shield 5 cent Shilling Short-Cross Penny | Short-cross Penny Short Cross Penny Si | Siculorum Sidel, Gerhard Siebenbürgen | Siebenkopfstücktaler Siebzehnkreuzer Siegestaler | Siegfried Siemssen, Simon Siglos | Signatur Signaturen Silber | Silber-Philharmoniker Silber Philharmoniker Silberadler | Silberborner, Jürge Silberdukat Silbergehalt | Silbergeld Silbergroschen Silbergulden | Silbermedaille Silbermünze Silbermünzen | Silberner Reiter Silberpenny Silberpeso | Silberpfennig Silbersud Silberwährung | Silberör Silberöre Silver Eagle | Silver three-cent pieces Simbabwe Simbabwe-Dollar | Simon Bolivar Singapur Singapur-Dollar | Sinnock, John R. Sixpence Skandinavische Münzunion | Skilling Skilling Banco Skr | Skrupel Skärf Slesvici Holsatiae | Slg. Slovakische Krone Slowakei | Slowakische Euromünzen Slowakische Krone Slowenien | Slowenische Euromünzen Slowenischer Tolar Small Eagle Reverse | Small Motto Small cent Sn | Snaphan Snapphaan Sneschana Russewa-Hoyer | Sodemann Sodemann, Ludwig Daniel Soesling | Soest, Prägestätte Soester Zeichen Soho-Mint | Soho Mint Sol Sol (Bolivien) | Sol (Frankreich) Sol de Oro Soldan, August Frederik | Soldi Soldo Soles | Soles de Oro Solidi Solidus | Sols Somalia Somalo | Sondermünze Sondermünzen Sophiendukat | Sophiendukaten Sosatum Sou | Sou marqué Sou tampé Sou tapé | Soumi Sous Souverain DOr | Souveränitätstaler Sovereign Spanien | Spanische Euro-Gedenkmünzen Spanische Euro-Kursmünzensätze Spanische Euromünzen | Spanische Peseta Sparpfennig Spec. | Species Speciesbankotaler Speciesdukat | Speciestaler Speciesthaler Spezies | Speziesbankotaler Speziestaler Spgl. | Spiegelglanz Spielgeld Spielmarke | Spindelpresse Spindelwerk Spitzgroschen | Spottmünze Spotttaler Spruchgroschen | Spruchmünze Spruchpfennig Spruchtaler | Sprungel, Nickel Spätmittelalter Squished Penny | Sri Lanka Ss St. Andreasberg, Münzmeister in | St. Andreastaler St. Blasiustaler St. Helena-Pfund | St. Jans Rijksdaalder St. Kitts & Nevis St. Kitts und Nevis | St. Lucia St. Martinsgulden St. Martinstaler | St. Vincent & Grenadines St. Vincent und die Grenadinen Staatendaalder | Staatliche Münze Karlsruhe Stabulensis Stadtansichtsdukat | Stadtansichtskreuzer Stadtansichtsmünze Stadtansichtstaler | Stadttaler Stahl Stampfer, Jakob | Stampfertaler Standard Standart | Standing liberty quarter Stange, Georg Stanislaus d´or | Stanislausdor Starterkit State Quarters | State quarter Stater Statthaltertaler | Stein, Heinrich Steinhorst, Benjamin Stempel | Stempelausbruch Stempelbruch Stempeldrehung | Stempelfolge Stempelglanz Stempelgraber | Stempelkopplung Stempelriß Stempelschneider | Stempelschneiderin Stempelschneiderzeichen Stempelstecher | Stephanephore Stephansdaalder Stephansgulden | Stephanspfennig Stephanuspfennig Sterbedenkmünzen | Sterbegroschen Sterbemünze Sterbemünzen | Sterbeort Sterbetaler Sterling | Sterlingsilber Sterntaler Steynberg, Coert | Stgl Stiefelknecht Stieler, Johann Friedrich | Stiriae Stockart, Hans Stockart, Johann | Stockfischmedaille Stockfischtaler Stoßwerk | Strahl Straits-Dollar Straits settlements | Stralsund Stralsund, Münzmeister in Straßburg | Strichprobe Strohtaler Stuiver | Stumme Münze Stuttgart, Prägestätte Styriae | Stüber Stüver Subaerat | Sucre Sudan Sueldo | Sulzberger, Hironymus Sunde, Isak Gustaf Suprem | Surinam Suriname Suriname-Dollar | Suriname-Gulden Suriname (Surinam) Susan B. Anthony Dollar | Suzan Drummen Swabehusen, Claus Swellengrobel, Conrad | Sycee Sydney, Prägestätte Syli | Syrien Syrische Lira Syrisches Pfund | Sösling Sößling Südafrika | Südafrikanischer Rand Südamerika
T T. T.A. | T.B. T.E. T.S. I.F. | T.W. T.W.F. T.WYON JUN. | TASSET TEC THB | TIOLIER F. TIROL. TIROLIS | TND TOP TOSC. | TP TR. TRANSILVANIAE | TREVERENSIS TRL TRY | TTD TWD TY | TY. TYR TYR. | TYROLIS TZS Tai Ching Ti Kuo | Taiwan Taiwanesischer Dollar Taka | Tala Tala (Samoa) Tala (Tokelau) | Talar Talara Talari | Taler Taler Gold Talerhumpen | Talerklippe Talerteilstücke Tallero | Tallero Rettorale Tallero eritreo Tambala | Tangka Tansania-Schilling Tapio Kettunen | Tardani'sche Fälschung Targowitzer Konföderationstaler Taschenprägewerk | Taschenwerk Tasset, Ernest Paulin Taufmedaille | Tauftaler Tautenhayn, Josef Teilstück | Ten dollar gold piece Tenga Tenge | Tengel, Hans Tenum Tercentenary | Tero Lounas Test Testone | Tetartemorion Tetradrachme Tetrobol | Teuro Thailand Thailändischer Baht | Thaler Thebe Therotmanni | Theumer, Carsten Theunissen, Corneille Henri Thl. | Thomas, Cecil Thomas Sully Thomas Timpfe, Münzmeister | Thomas Wyon Thorsen, Aase Thrakisch-makedonischer Münzfuß | Three-cent pieces Three dollar gold piece Threepence | Thronprätendent Thyme, Concze Ti | Tilla Timo Kauko Koivuranta Timpfe | Timpfe, Andreas Timpfe, Samuel Timpfe, Thomas | Tiolier Tiolier, Nicolas Pierre Tiolier, Pierre Joseph | Tirolis Titan Titotto, Gabriella | To-Hanover-Counter Tobias Johann von Schöbl, Münzmeister Toea | Togosteine Togrog Toison d'or | Toivo Jaatinen Tokelau Token | Tolar Tombak Tonga | Tonga-Dollar Tosc. Tournose | Tournosegroschen Tr Trade-Dollar | Tram Trambiyo Transilvaniae | Transylvanien Treasury Department Tressis | Treverensis Treveris Trevirensis | Triangulation Triens Trient, Prägestätte | Trihemiobol Trihemitetartemorion Trimes | Trinidad & Tobago Trinidad & Tobago-Dollar Trinidad und Tobago | Trinidad und Tobago-Dollar Triobol Triple-Set | Tritetartemorion Triumphtaler Troia | Tromschmidt, Hans Tschechische Euromünzen Tschechische Krone | Tschechische Republik Tschernowetz Tscherwonetz | Tscherwonez Tugrik Tukula | Tunesien Turban Head Cent Turin, Pierre | Turmtaler Turnosen Tuvalu | Twenty-cent piece Twenty dollar gold piece Two-cent pieces | Two and a half dollar piece Tybaldinus Tympf | Tympfe Tyrolis T£ | Türkei Türkische Lira
U | U.E. UAH UFN | UGS UP US-Cent | US-Dollar US-Penny USA | USD US State Mint US States Mint | UYN UYP Uganda-Schilling | Uhlhorn, Diedrich Ukraine Uliana Pernazza | Umlauffälschung Umlaufmünze Umlaufmünzen | Umlaufmünzen der USA Umschrift Uncia | Unciae Uncirculated Ungarische Euromünzen | Ungarischer Dukat Ungarischer Forint Ungarn | Ungaro Unterharzgold Unterstempel | Unze Upstalboomtaler Upstalsboom-Taler | Upstalsboomtaler Urbs Ursulataler | Uruguay Uruguayischer Peso Utrecht, Prägestätte | Utriusque
V V. | V.D.B. V.E. V.G. | V.G.G. V.G.T.P. V.P. | V.R. VARIN VAST. | VASTALLAE VE. VEB | VELLERIS VENETI VENETIARUM | VER. VERNON VIVIER | VIVIER F. VI EINEN THALER VND | VNGARIE VOC VR China | VS VUV Vantaa | Vanuatu Varenne, Henry-Frédéric Variante | Varin, Jean Vastallae Vaterlandstaler | Vatikan Vatikan, 10-Euro-Gedenkmünze 2002 Vatikan, 10-Euro-Gedenkmünze 2003 | Vatikan, 10-Euro-Gedenkmünze 2004 Vatikan, 10-Euro-Gedenkmünze 2005 Vatikan, 10-Euro-Gedenkmünze 2006 | Vatikan, 2-Euro-Gedenkmünze 2004 Vatikan, 2-Euro-Gedenkmünze 2005 Vatikan, 2-Euro-Gedenkmünze 2006 | Vatikan, 20 Euro 2002 Vatikan, 20 Euro 2003 Vatikan, 20 Euro 2004 | Vatikan, 20 Euro 2005 Vatikan, 20 Euro 2006 Vatikan, 5-Euro-Gedenkmünze, Sedisvakanz 2005 | Vatikan, 5-Euro-Gedenkmünze 2002 Vatikan, 5-Euro-Gedenkmünze 2003 Vatikan, 5-Euro-Gedenkmünze 2004 | Vatikan, 5-Euro-Gedenkmünze 2005 Vatikan, 5-Euro-Gedenkmünze 2006 Vatikan, 50 Euro 2002 | Vatikan, 50 Euro 2003 Vatikan, 50 Euro 2004 Vatikan, 50 Euro 2005 | Vatikanische Euro-Gedenkmünzen Vatikanische Euro-Kursmünzensätze Vatikanische Euromünzen | Vatikanische Lira Vatikanische Münzen Vatikanstadt | Vatu Veerling Velddaalder | Venedig Veneti Venetiarum | Venezolanische Bolívar Venezolanischer Bolívar Venezuela | Venustaler Verda Verdeloche, Jean | Verdensis Verdrängungslinien Vereinigte Ostindische Kompanie | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten von Amerika Vereinsdoppeltaler | Vereinsmünze Vereinstaler Verfassungstaler | Verfälschung Vermählungstaler Vernier, Emile Séraphin | Vernon, Frédéric Veroi, Guido Verprägung | Verrufung Versuchspfennig | Vesa Uolevi Liutho Veytlein, Wolf Vicariatsgroschen | Vicariatsort Vicariatstaler Victor D. Brenner | Victoria Victoria (England) Victoriat | Victortaler Vierbrüdertaler Vierdeling | Vierer Vierkaisertaler Vierling | Vierschlag Vierteltaler Vietnam | Vikariatsgroschen Vikariatskreuzer Vikariatsmünze | Vikariatstaler Vindobona Vitor Manuel Fernandes dos Santos | Vivier, Matthias Nicolas Marie Vngarie Voge, Claus | Volker Beier Von Bremen, Thile Von Cassel, Conrad | Von Clotz, Hubert Joseph Von Ecke, Hans Von Entheim, Georg | Von Faby, Joseph Von Florenz, Augusteo Von Florenz, Nicolao | Von Güstrow, Hermann Von Margreten, Conrad Von Meideburg, Franz | Von Meideburg, Gabriel Von Meideburg, Hans Von Meideburg, Nickel | Von Owe, Friedrich Von Rotenfels, Sycze Von Schöbl, Tobias Johann | Von Smyre, Hans Von Solstede, Hans Von Venrode, Thomas | Von Zibislawicz, Nicolaus Von der Lynden, Heinrich Von der Nyss, Nicolaus | Vorderseite Vormatia Vorzüglich | Voss, Heinrich Voyageur-Dollar Vs | Vs. Vz Vögeli-Taler | Vögelitaler
W W. | W.K. W.KVLLRICH W.L. | W.L.L. W.L.Z.H. W.P. | W.R.R. W.W. WA | WE. WESTPHALIAE WH | WILH WIRTE. WIRTEMB | WIRTEMB. WIRTEMBER. WIRTEMBERGENSIS | WIRTEMBERGIAE WISMARIENSIS WKM II | WL WLZH WM | WOLA. WST WWU | Wahrheitstaler Walking Liberty Halfdollar Walram Heller | Walramheller Walzenprägung Wanzen | Wappen Wappenschild Wappentaler | Wappentier Warain, Jan Wardein | Washington quarter Waterloo-Taler Wechselkurs | Wechselkursmechanismus II Wechseltaler Wechsler | Wecken Weidenbaumtaler Weihnachtstaler | Weilburg, Prägestätte Weimar Weimarer Republik | Weinmann, Adolf Alexander Weise, Fritzsche Weiße Münze | Weißpfennig Weißrussischer Rubel Weißsieden | Wellens, Toniges Wendentaler Wendischer Münzverein | Wenzel-Dukat Wenzeldukat Werda | Werdinum Wermuth, Christian Werpgeld | Wert Wertheim, Prägestätte Wertigkeiten in der römischen Kaiserzeit | Wertseite Wertzeichen Wespentaler | West Point West Point, Prägestätte Westafrikanische Staaten | Westphaliae Westward Journey Nickel Wetterauer Brakteat | Wiedertäufertaler Wien, Prägestätte Wiener Philharmoniker | Wilde, Franz Wildemann-Taler Wildemannstaler | Wilder Mann Wildermanntaler Wilfried Fitzenreiter | Wilhelm IV. (Hannover) Wilhelmer William III. (England) | Wimarensis Winged liberty head dime Winged liberty head oder Mercury dime | Winsen, Münzmeister in Wipper Wippertaler | Wirtembergensis Wirtembergiae Wismar, Münzmeister in | Wismariensis Witte Witten | Wittenberger Pesttaler Wittenklippe Wolav | Wolfenbüttel, Münzmeister in World Money Fair Wratislawa | Wulfhard Wunstorf, Münzmeister in Wyon, Benjamin | Wyon, Thomas Wyon, William Währung | Währungen der Welt Währungseinheit Währungsgebiet | Währungsreform Währungssymbol Währungsumstellung | Währungsunion Württemberg Würzburg | Würzburg, Prägestätte
X X-VI. | X.B. X.E.F.M. X.II. | X.R. X.S. X.SS. | XAF XAG XAU | XCD XEU XOF | XP XPD XPF | XPT XRE XXI | Xer Xthl.
Y | YUN Yapsteine Yen | York, Prägestätte Yuan Yvette Gastauer-Claire
= "ein wenig Geld zu einem grösseren Ganzen dazugeben"; Ein Scherf war ein halber Pfennig oder "Obol" ("seinen Obolus beitragen") seit den Karolingern (8./9. Jh.). Die Bezeichnung Scherf entstand aus lat. "scripulum" und wandelte sich von "scrip", "scirp", "scerp" in ahd. "scerpf" zu "Scherf". Mundartlich ging der Begriff auf kleine Münzen im allgemeinen über.
Ökosteuer (W3)
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/
Die "Ökosteuer" kam um 1999 auf zur
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Bezeichnung für Abgaben, die im Gesetz zur "Fortführung der Ökologischen Steuerreform" festgelegt sind. Mit diesem Reformgesetz wurden die Steuern für Benzin und Diesel zwischen 1999 und 2003 jährlich um sechs Pfennig (bzw. um 3,07 Cent) erhöht, außerdem wurde die Stromsteuer jedes Jahr um 0,5 Pfennig (0,26 Cent) erhöht.
...
P
Papiergeld (W3)
"Papiergeld" soll als Lehnübersetzung in die deutsche Sprache gekommen sein. In England findet man seit 1691 engl. "paper-money". In Frankreich findet man seit 1727 frz. "papier-monnaie". Und in Deutschland taucht "Papiergeld" dann im 18.Jh. auf.
gehen zurück auf lat. "pecunia"; Diese widerum geht zurück auf "pecus" = "Vieh" und geht darauf zurück, dass die ursprünglichen Zahlungsmittel aus Hühnern, Schafen und Rindern bestanden.
Pleite (W3)
Die "Pleite" = "Flucht des Schuldners" kommt aus der Gaunersprache, hebr. "pelaeta" = "Flucht", jidd. "plejte" = "Flucht" (vor den Gläubigern, Entrinnen).
Verstehen Sie Börsianisch? Kein Grund zur Sorge, so geht es den meisten Menschen, die beruflich nichts mit der Börse zu tun haben. Aus diesem Grund haben wir für Sie hier einmal das "Börsen-Fachchinesisch" übersetzt. Um die Erklärung eines Begriffes zu finden, klicken Sie einfach den Buchstaben an, mit dem der Begriff anfängt.
..., begann mit dem Neujahrstag 1909 deutschlandweit die Virtualisierung des Geldes, die mit dem Online-Banking unserer Tage einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Als der "Postscheck" 1909 reichsweit eingeführt wurde, ging es darum, die Verschickung von Bargeld zu vermeiden. Das "Postscheckgesetz", das Kaiser Wilhelm zu diesem Zweck erlassen hatte, regelte alle Details dieses neuen Vorgehens. Demnach wurden zum "Postscheckverkehr" alle "natürlichen und juristischen Personen" zugelassen. Dies erfolgte durch Eröffnung eines Kontos bei einem "Postscheckamt". Im Prinzip ersetzte das "Postscheckwesen" die Versendung von Bargeld durch die Versendung von "Zahlkarten". Weiterhin war die Post die entscheidende Institution. Für jede Transaktion im Wert von weniger als 25 Mark wurde vom Kontoinhaber eine Gebühr von 5 Pfennig erhoben, über dieser Wertgrenze mußte der Einzahler 10 Pfennig auf den Postschalter legen. Die Einführung der "Postscheckkonten" im Reich stützte sich auf Erfahrungen in Bayern und Württemberg, wo bereits im November 1908 diese Form des bargeldlosen Zahlungsverkehres aufgenommen worden war. Die Unternehmen nutzten sie bald rege, im privaten Zahlungsverkehr jedoch blieb lange ein Unbehagen, ob das Notieren einer Zahl auch reales Geld fließen lassen konnte. Wie nicht selten heute auch beim Online-Banking.
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(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/
Der "Rabatt" = "Abschlag" geht über ital. "rabatto", frz. "rabat", "rabattere" = "abschlagen" zurück auf lat. "battuere" = "schlagen".
Raubtierkapitalismus (W3)
Den Begriff "Raubtierkapitalismus" geprägt zu haben nimmt der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt für sich in Anspruch. Er brachte diesen Begriff im Zusammenhang mit den Geschehnissen am Geldmarkt in den späten 90er Jahren ins Gespräch.
Das Münzlexikon gibt Auskunft zu zahlreichen Münzen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit und zu Begriffen aus dem Münzwesen.
Das Münzlexikon richtet sich zwar an Numismatiker, aber die vielen Hinweise zur Herkunft von numismatischen Bezeichnungen sind einen besonderen Hinweis auf dieses Lexikon wert. Stichproben ergaben, dass zu mindestens jedem zweiten Begriff auch etymologische Hinweise oder Wortgeschichten zu finden sind. Das rechtfertigt meines Erachtens die Aufnahme ins Etymologie-Portal.
Aus dem Vorwort zum Lexikon
...
Im Jahr 1996 beauftragte mich das Münzenversandhaus Reppa, ein neues Lexikon der Münzkunde zu erstellen, das auf die aktuellen Bedürfnisse der gestiegenen Zahl von Sammlern ausgerichtet ist. Die Aufgabe, aus dem umfangreichen Wissensgebiet und dem gewachsenen Anspruch der Numismatik und Geldgeschichte das Wesentliche in einem Lexikon zu konzentrieren, ohne wichtige Einzelheiten und Besonderheiten außer Acht zu lassen, war kein leichtes Unterfangen.
Neben dem antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen und modernen Münzgeld sowie neben Marken, Notgeld und sonstigen Münzersatzmitteln mussten auch Medaillen und Plaketten, Rechenpfennige, Jetons und andere numismatische Zeichen Berücksichtung finden.
Münzähnliche Objekte wie Gemmen und Siegel usw. werden erklärt, auch auf münztechnische Begriffe, Münzmetalle und -legierungen wird eingegangen.
Traditionelle prämonetäre Geldformen im Bereich von Natural,- Geräte- und Schmuckgeld sind detailliert beschrieben, daneben fanden auch wirtschaftstheoretische Begriffe wie Geldtheorie und Inflation Aufnahme.
Aus dem mittlerweile sehr umfassenden Bereich des Papiergeldes, zu dem eigenständige Lexika erschienen sind, werden einige Frühformen des europäischen Staatspapiergeldes sowie Wechsel, Aktie usw. definiert und in ihrer geldgeschichtlichen Bedeutung erklärt.
Einige der wichtigsten Medailleure sind gewürdigt, auch das Wirken der für das Geld- und Finanzwesen wichtigen Familien der Medici, Fugger und Rothschilds wurde beschrieben.
Es liegt in der Natur des Lexikons, dass der Raum nicht ausreichte, um alle Möglichkeiten ausreichend auszuschöpfen. Deshalb kann das Lexikon dem Interessierten erste Information sein, die zur weiterführenden Beschäftigung anregen soll. Eine bibliographische Auswahl aus dem umfangreichen Fundus der numismatischen Literatur erscheint am Ende des Lexikons.
Pirmasens, im November 1999
Hans-Peter Reinhard
Aus der Geheimdienstsprache (engl. reptile funds): Geldmittel, aus denen Geheimdienste illegale Operationen finanzieren können. Da Geheimdienste auch staatlichen (Budget)richtlinien unterliegen, müssen sie auch die Verwendung der Gelder nachweisen können. Illegale Operationen wären daher nicht finanzierbar. Aus diesem Grund haben sie illegale und versteckte Geldquellen aufgetan, bei denen z.B. illegale Waffenlieferungen aus Rauschgiftoperationen finanziert werden (USA: Laos, Iran-Contra-affäre). Solche versteckten Geldmittel werden als "reptile funds" bezeichnet.
(A: roge)
Riese, Ries (W3)
(E?)(L?) http://www.w-akten.de/statistik.phtml
Am 08.01.2004 wurde folgende Frage gestellt:
Ein "Riese" = "Tausender-Geldschein". - Kann das verwandt sein mit 1 "Ries" = "1000 Bogen bei Papier"?
(A: behu)
Dies Möglichkeit ist durchaus gegeben. Da ich dazu jedoch keinen Hinweis gefunden habe, wäre es nicht seriös, dies positiv zu beantworten.
Das Papiermass "Ries" ist übrigens eine Verballhornung des arab. "rizma" = "Paket", "Ballen", das nach einer längeren Wanderung durch Europa (span., ital.) auch nach Deutschland kam.
Und "Riese" = "grosser Mensch" ist ein Wort, das schon die alten Germanen als "*wrisja" kannten.
"Scatullengelder" war die Bezeichnung für die Kaffeekasse oder Handkasse eines Regenten. Heute entspricht das _ nicht genau, aber - etwa den Spesenrechnungen der Politiker. Derjenige, der mit diesem Handgeld die notwendigen Besorgungen des Regenten zu tätigen hatte, der Schatzmeister, hieß "Scatullier".
Hinter beiden steckt natürlich die "Schatulle", die neben "Geldkästchen", "Schmuckkästchen" früher auch die Bedeutung "Privatkasse eines Staatsoberhaupts oder eines Fürsten" hatte.
Hinter "Schatulle" steckt lat. "scatula" = "Schachtel", die ebenfalls auf lat. "scatula" zurück geht.
= "ein wenig Geld zu einem grösseren Ganzen dazugeben"; Ein Scherf war ein halber Pfennig oder Obol (seinen Obolus beitragen) seit den Karolingern (8./9. Jh.). Die Bezeichnung Scherf entstand aus lat. "scripulum" und wandelte sich von "scrip", "scirp", "scerp" in ahd. "scerpf" zu "Scherf". Mundartlich ging der Begriff auf kleine Münzen im allgemeinen über.
(E?)(L?) http://www.silber.de/
Es wird angenommen, dass der bronzezeitliche Fernhandel auf der Basis von Silber vollzogen wurde.
Skonto (W3)
Dt. "Skonto" (17. Jh.) = dt. "Abzug", Zahlungsabzug", "Preisnachlass bei Barzahlung", "Rabatt", geht zurück auf ital. "sconto" = dt. "Preisnachlass, ital. "scontare" = dt. "abrechnen", "abziehen", lat. "absconditum", "absonditum" = dt. "Verborgenes", "beiseite Geschafftes", lat. "abscondere" = dt. "wegschaffen", "verbergen", "wegtun", das sich zusammensetzt aus lat. "a", "ab", "abs" = dt. "ab", "von", "weg", und lat. "condere" = dt. "zusammenfügen", "gründen"
Weiter liegt zu Grunde das Verb ital. "contare" = dt. "zählen", "rechnen", das wie frz. "compter" zurück geht auf lat. "computare" = dt. "berechnen".
Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".
Dt. "Skonto" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 / 1880 auf.
Erstellt: 2011-10
Sold (W3)
Die Römer hatten eine besonders stabile Münze, den "solidum". Mit diesem "soliden" Geld wurde der "Sold" der "Soldaten" bezahlt.
sparen
(volkswirtschaftlich) (W3)
Definitionsgleichung: Y = C + S (Volkseinkommen = Konsum + Ersparnis), daher ist "sparen" jener Teil des Einkommens, der nicht konsumiert wird.
Definitionsgleichung: Y = C + I (Volkseinkommen = Konsum + Investitionen), daher => Ersparnis = Investitionen (ex post)
Obige Gleichungen gelten für eine geschlossene Volkswirtschaft (ohne Auslandsverbindung und staatliche Aktivitäten). Wenn man diese erweitert, kommt man zu erstaunlichen Resultaten, z.B. daß die heimische Bevölkerung bei einem Leistungsbilanzüberschuß (Exporte > Importe) eigentlich "zwangsspart", also nicht alles konsumiert, was im Land produziert wird. Oder daß bei einem Budgetdefizit (bei voller Auslastung der Volkswirtschaft) der Staat eigentlich den Bürger zum Zwangssparen verurteilt ("Crowding out" auf den Finanzmärkten).
(A: roge)
Steuer, Steuerbord, Backbord (W3)
Im Moment wird ja "mal wieder viel über die Steuern diskutiert. In der modernen Gesellschaft wird "die Steuer" oftmals als Instrumentarium eingesetzt, wirtschaftliche (und damit auch gesellschaftliche) Entwicklungen zu "steuern". Aber eigentlich hat es eher die Bedeutung "(staatliche) Unterstützung", d.h. "Stärkung (des Staates), um die (allgemeingesellschaftlichen) Aufgaben zu erfüllen".
"Die Steuer" geht gemeinsam mit "dem Steuer" auf eine Bedeutung "Stütze", "Pfahl" zurück und weiter mit "stauen" auf eine Grundbedeutung "stehen machen", "(auf)stellen". Während diese Bedeutung für "die Steuer" noch nachvollziehbar ist, ist sie für "das Steuer" nicht mehr direkt zu erkenen. Aber schon ein Blick auf die Schifffahrt lässt uns im "Steuer" einen direkten Nachfahren der langen "Stangen" erkennen, die in seichten Binnengewässern sowohl zum (stützenden) Antrieb als auch zum "Steuern" dienten.
Und da man diese "Stakserei" hauptsächlich auf der rechten Seite des Bootes stehend betrieb und demzufolge auch das "Steuerruder" dort anbrachte, wurde die rechte Seite zum "Steuerbord" und die dazu rückwärtige Seite zum "Backbord".
ist so alt, daß es sogar aus der griechischen Zeit der Römer stammt und bezeichnete damals die größte griechische Gewichts- und Münzeinheit. Als Gewicht: ca. 25 kg, als Münzwert ca. 2500 Euro. Als "Gabe" wurde es im übertragenen Sinne verwendet (da verdienen die talent-ierten Superstars heute mehr).
(A: dokr)
Im Neuen Testament erscheint das griech. "talanton" = "talentum", "talent" anscheinend erstmals in der Bedeutung "anvertrautes Vermögen", woraus sich dann im übertragenen Sinn das gottgegebene "geistige Vermögen" entwickelte.
Ein syrisches Talent entsprach 28,2kg.
(s.a. unter Getreide)
s.a. "War of Talent"
Textilien (W3)
wurde auch gerne im Warentausch als Währungsersatz akzeptiert.
Trinkgeld (W3)
soll ursprünglich "Tränkgeld" für die Pferdekutscher gewesen sein (zum Tränken der Pferde oder des Kutschers).
An die 3500 Begriffe aus der Finanzwelt sind hier kurz erklärt, in englischer Übersetzung wiedergegeben und mit Literatur-Hinweisen auf die (auch als Downloads verfügbaren) Berichte der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht versehen.
Die Zusammenstellung wird laufend ergänzt.
Für allfällige Korrekturen und für Hinweise bin ich dankbar und erbitte solche an meine E-Mail-Adresse.
Wer (wie bis anhin vielfach geschehen) von mir in dieses Verzeichnis aufgenommene Definitionen in eigene Veröffentlichungen übernimmt, sollte mich freundlicherweise davon unterichten.
Das "Pfand" führt das "Duden-Herkunftswörterbuch" zurück auf das (möglicherweise) lat. "*pactum" = "Übereinkommen, Vertrag, Abkommen" und weiter auf lat. "pangere" = "befestigen, festsetzen, verfassen". "Pfand" bezeichnet also eine Sache, die zur Sicherung einer Verpflichtung gegeben wurde.
Möglich ist auch der Zusammenhang zu lat. "pondus" (von "pendere" = "wägen"). Dieses bedeutet sowohl "Gewicht" als auch "Gleichgewicht". Somit würde es sich um ein "Gegengewicht" (zu einer "Schuld") handeln.
Aber was bedeutet nun "Unterpfand". Weist es auf ein zu geringes "Pfand" hin ähnlich einer "Unterversicherung"?
Das "Unterpfand" ist schon im Mittelhd. bekannt als "underphant", einem "Pfand, das der Pfandempfänger dem Verpfänder (also "unter dem Verpfänder") belässt".
V
W
Weihrauch (W3)
Ware aus Südarabien
wenig (W2)
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1223509,00.html
Von "wenig" hat man immer zu viel. Das Wort "wenig" geht auf die Bedeutung "weiniglich", "beweinenswert", also "zum weinen sein" zurück (mhd. "weinic", "wenec" = "klein", ahd. "wenag" = "beklagenswert").
X
Y
Z
Zaster (W3)
kommt aus der Sprache der Zigeuner und bedeutet "Eisen".
Zinn (W3)
Ware aus Zentralasien
In Zeiten, wo es noch auf Handfestes ankam, diente auch Zinn als Tauschmittel.
Zinn hatte auch einen Eigenwert, da es für die Kupferherstellung unerlässlich war.
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Jeder Herrscher, ob Fürst oder Herzog, oder auch freie Städte verlangten an den Grenzen und Mauern "Abgaben" (denn nichts anderes heißt das aus dem Griechischen kommende Wort "Zoll"), wenn Reisende und Handelsleute mit Waren durchfahren wollten.
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(Noch eine Anmerkung: Mit "Zoll" bezeichnet man auch eine alte deutsche Längeneinheit von etwa 2,2-3 Zentimetern Länge. Das Wort mit dieser Bedeutung stammt aus dem Mittelhochdeutschen und hieß so viel wie "abgeschnittenes Holz" - daher auch der Begriff "Zollstock".)
...
Der "Abgabe-Zoll" geht zurück auf ahd. "zol", lat. "telonium", griech. "telonion" = "Zoll".
Der "Zoll(stock)" geht zurück auf mhd. "zol" = "(zylindrisches) Stück", "Klotz", "abgeschnittenes Holz".
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Von König Midas bis zur Kreditkarte - die Geschichte des Geldes ist durchwoben von Mythen, Symbolen und Ritualen. Wir alle meinen zwar aus eigener Erfahrung zu wissen, was Geld ist. Dies mag ja auch stimmen; aber Geld besitzt immer eine zusätzliche Dimension zur praktisch-nützlichen Bedeutung. Eine geheime Dimension eben. So ist auch der Untertitel zu verstehen: Was der Umgang mit Geld über uns verrät. "Dies ist kein Buch, das Sie reich machen wird; dies ist ein Buch, durch das Sie weise werden", lautet der Kommentar einer Buchbesprechung.
D
E
F
Ferguson, Niall (Autor)
Schmidt, K.-D. (Übersetzer)
Der Aufstieg des Geldes
Die Währung der Geschichte
Schriftenreihe (Bd. 1163)
Der Aufstieg des Geldes
Autor Niall Ferguson
Seiten 368
Erscheinungsdatum 13.09.2011
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 1163
Bereitstellungspauschale 4,50 EUR
Inhalt
Auch wenn es in diesen Zeiten unpopulär wirkt, so bescheinigt Ferguson dem Geld höchste Bedeutung für den Gang der Weltgeschichte, angefangen von den Handelsplätzen der Antike über die ersten Aktiengesellschaften niederländischer Kaufleute bis zu den Achterbahnfahrten der Finanzmärkte unserer Tage. Er vermittelt neben der Geschichte des Finanzwesens das oft fehlende Grundlagenwissen zum Verständnis der Zusammenhänge: Über welche Arten von Geld reden wir? Was sind Staatsanleihen? Was bedeuten Renten, Derivate oder Hedgefonds? Wer oder was steuert die Geldmarktentwicklung? Und ganz zentral: Welche Rolle spielt bei alledem die menschliche Natur mit ihrem Gewinnstreben, ihrer Risikofreude und ihrer ihr vielleicht nur begrenzten Lernfähigkeit?
Kurzbeschreibung
Das Trinkgeld-Geben ist eine zugleich alltägliche und überaus rätselhafte Handlung. Um Peanuts geht es dabei nicht: wo rund 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags als Trinkgeld erwartet werden, da kommen in einer einzelnen Volkswirtschaft schnell einmal Milliarden zusammen - jährlich! In seiner spannenden historischen Spurensuche geht Winfried Speitkamp einem vieldimensionalen kulturellen Phänomen nach, einer Praxis, die aufs engste mit dem Selbstverständnis derer, die sie befolgen, verbunden ist.
Über den Autor
Winfried Speitkamp lehrt Neuere Geschichte an der Universität Gießen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Verfassungs- und Landesgeschichte, die Geschichte von Geschichtskultur und politischer Symbolik, die Sozial-, Jugend- und Bildungsgeschichte sowie die afrikanische und Kolonialgeschichte. Zuletzt ist sein Buch Deutsche Kolonialgeschichte (Stuttgart 2005) erschienen