Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Region, Región, Région, Regione, Region
Rheinland-Pfalz, Land de / la Rhénanie-Palatinat, (Land) Rhineland-Palatinate, lat. Rhenania-Palatinatus
(Mainz, Mayence, lat. Mogontiacum)

1

16vor
Nachrichten aus Trier

(E?)(L?) http://www.16vor.de/




Erstellt: 2011-02

A

abbá (W3)

Der Ausdruck pfälz. "abbá" = dt. "Ei was?", "Oh nein!" geht zurück auf frz. "ah bah!", könnte aber auch eine Verstümmelung von dt. "Ach was", "Ach, was du nicht sagst", sein.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

absoluman (W3)

Der heute nur noch in scherzhafter Erinnerung gebrauchte Ausdruck pfälz. "absoluman" = dt. "durchaus", "unter allen Umständen" geht zurück auf frz. "absolument" = dt. "absolut".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

áchele
achíle (W3)

Der Ausdruck pfälz. "áchele", "achíle" = dt. "hastig essen", "tüchtig essen" geht zurück auf jidd., hebr. "achal", "ochel" = dt. "essen", "Speise".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

addrabiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "addrabiere" = dt. "ergreifen", "festnehmen" geht zurück auf frz. "attraper" = dt. "fangen", "erwischen", "schnappen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Adjee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Adjee", "wünsch Adjee", "wünsch recht Adjee", "Adjee(s) a (auch)" = dt. "Grusswort beim Abschied" geht zurück auf frz. "adieu", (frz. "à dieu") = dt. "zu Gott", "Gott befohlen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Adjee Bardie! (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Adjee Bardie!" = dt. "Lebwohl Sache!" geht zurück auf frz. "partie" = dt. "Teil" ("die Partie ist verloren", "da ist nichts mehr zu wollen!").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Adjee Panje, de Korb is futsch! (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Adjee Panje, de Korb is futsch!" = dt. "Zerbrechen eines Gegenstandes", "Geldverlust" geht zurück auf frz. "panier" = dt. "Henkelkorb", "HandKorb" (lat. "panarium" = dt. "Brotkorb").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Wir haben hier augenscheinlich vor uns frz. "Adieu panier, vendanges sont faites" = dt. "Lebwohl, Korb, die Weinlese ist gehalten!", im Sinn von: "die Sache ist zu Wasser geworden", "die Vorbereitungen waren vergeblich".

Merkwürdig ist an dieser Landauer Redensart, dass neben dem französischen Ausdruck die sinngetreue wörtliche Übersetzung steht und beides zusammen formelhaft als ein Ganzes gesagt wird.


Erstellt: 2011-04

adlexikon
Pfälzisches Wörterbuch

(E?)(L2) http://www.adlexikon.de/Pfaelzisches_Woerterbuch.shtml
Leider ohne Hinweise zur Herkunft der Wörter.

Affrunt
Affrúnn
affruntierlich (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Affrunt", "Affrúnn" = dt. "schwere Beschimpfung", "Beleidigung" geht zurück auf frz. "affront" = dt. "Kränkung", "Beleidigung". Einst konnte man auch noch das Adjektiv "affruntierlich" = "schwer beleidigend" hören.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Alkoof (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Alkoof" = dt. "Bettnische" geht zurück auf frz. "alcôve" = dt. "Alkoven", "Bettnische", "Nebenraum".

Frz. "alcôve" = dt. "Schlafgemach", "Nische mit Bett", geht seinerseits über span. "alcoba" zurück auf arab. "al-qubbah" = dt. "Kuppel"

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

amblochiert
Amblochierder (W3)

Der Ausdruck pfälz. "amblochiert", "Amblochierder" = dt. "Beamter", "Angestellter" geht zurück auf frz. "employé" = dt. "Arbeitnehmer", "Angestellter". Ich selbst kenne den Ausdruck nicht mehr, aber meine Großeltern dürften ihn zumindest noch gekannt haben.

Frz. "employé" liegt frz. "employer" = dt. "anwenden", "anstellen" und weiter lat. "implicare" = "umfassen", "einwickeln", "verwickeln", "eng verbinden", "unzertrennlich verknüpfen" zu Grunde - auch wenn die Beziehung zwischen "employeur" (= dt. "Arbeitgeber") und "employé" (= dt. "Arbeitnehmer") nicht "unzertrennlich" "impliziert".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Ambuschur (W3)

Der Ausdruck pfälz. (landauisch) "Ambuschur" = dt. "Mundstellung beim Blasen eines Blasinstruments" geht zurück auf frz. "embouchure" = dt. "Mundstück", "Ansatz", "Mündung", "Mundloch".

Gelegentlich wurde auch das Verb "ambuschire" (1880) = dt. "den Mund an die Öffnung des Blasinstruments setzen" verwendet.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Amisamé! (W3)

Der Ausdruck pfälz. (landauisch) "Amisamé!" = dt. "Fastnachtsruf für Masken(träger)" könnte auf frz. "amis amis" = dt. "Freunde, Freunde" zurück gehen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Andau (W3)

(E?)(L?) http://www.zurandau.de/
(E1)(L1) http://www.zurandau.de/STORY.HTM
Ein Kollege aus Mainz berichtete, dass man dort den Ausdruck "Andau" (gesprochen: vorne französisch mit nasaliertem "O" und hinten mit deutschem "au") umgs. für "Rinnstein" benutzt (oder zumindest noch kennt).

Etwas Googlen brachte denn auch prompt die angegebene Seite der Gaststätte "Zur Andau" in Mainz zum Vorschein.

Die "Andau", von dem nach "0" gefärbten und nasalierten "A" der ersten Silbe, in allen Dialektsphären und in die Umgangssprache gedrungene Bezeichnung für Senkloch der Kanalisation, Gully oder Wasserabfluss.

Das Wort wird ausschließlich für Mainz in Anspruch genommen und gehört zu den Ausdrücken, an denen sich Mainzer in der Fremde erkennen oder mit denen sie sich ihre Echtheit beweisen.

Eine in Mainz sehr stark bestehende Neigung, Wortklärungen dem Französischen zugrunde zu legen, wird dadurch entkräftet, daß schon in einer Frankfurter Urkunde des Jahres 1304 die Bezeichnung "Aeduche" für eine "Kloake" bekannt war.

Die ältesten Wortbelege aus Mainz sind "Andowen" aus einer Lagedefinition des Salbüchleins von Altenmünster des Jahres 1264.

Die erste Mainzer Stadtaufnahme von 1568 bringt das Wort in der Form "Andauche" häufig. Es scheint, daß in dieser Form das Wort "tauchen" sprachlich gewirkt hat.

War es also in früherer Zeit hauptsächlich ein Begriff für "Schmutz und Abwasser", so ist die "Gaugasse Andau" ein Begriff für feine Nasen, die ein gutes Premium Pils und ein nettes Thekengespräch nicht missen möchten.

So steht "Andau" heute nur noch für geselliges Versumpfen.

Nach diesen interessanten Ausführungen auf der angegebenen Seite fiel mir spontan die Assoziation "Aquaedukt" (lat. "aquae ductus" = "Leitung des Wassers") ein. Und im Französischen gibt es die "ondée", den Regenschauer. Auch wenn ich keinerlei Hinweis gefunden habe, der diese Vermutung unterstützt, möchte ich sie dennoch hier als Deutungsversuch anfügen.

Anduudl (W3)

Der Ausdruck pfälz. (landauisch) "Anduudl" = dt. "Wurst aus Därmen bestehend" geht zurück auf frz. "andouille" = dt. "Kuttelwurs", "Fleisch-Schlack-Leberwurst".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Angläs (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Angläs" = dt. "weisse Weinflasche" geht zurück auf frz. "bouteille anglaise" = wörtlich dt. "englische Flasche".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

apartig (W3)

Der Ausdruck pfälz. "apartig" = dt. "sonderbar", "seltsam" geht zurück auf frz. "à part" = wörtlich dt. "einzeln", "für sich", woraus sich auch die heutige Bedeutung von dt. "apart" erklärt als "einzigartig", "besonders", "chic", "elegant".

Der Ausdruck pfälz. "apartig" könnte aber auch eine umgangssprachliche Aussprache von dt. "abartig" = "andersartig" sein. Auch dürfte die Assoziation zu "apathisch" = "teilnahmslos", "abgestumpft", "gleichgültig", "leidenschaftslos" eine Rolle bei der Verwendung dieses Wortes spielen. Die "Apathie" geht zurück auf lat. "apathia", griech. "apátheia" und setzt sich zusammen aus griech. "-a-" = dt. "nicht", "un-" und griech. "páthos" = dt. "Schmerz", "Leiden", "Leidenschaft".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Arre
Harras (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Arre", "Harras" = dt. "(königliches) Landgestüt (in Zweibrücken)" geht zurück auf frz. "haras" = dt. "Gestüt", "Stuterei".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

B

Babbeler (W3)

Der Ausdruck pfälz. (landauisch) "Babbeler" = dt. "Schmetterling" geht zurück auf frz. "papillon" = dt. "Schmetterling".

Ich kenne "Babbeler" auch mit der Bedeutung "Schwätzer", jemand der permanent "babbelt" und / oder "dummes Zeug erzählt".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=
| Babbeler | Babbelersche

Erstellt: 2010-10

Bacharach (W2)

Der Ort "Bacharach" (am Rhein) hat seinen Namen dem Weingott "Bacchus" zu verdanken.

In der Stadtgeschichte findet man allerdings den Hinweis:


"Bacharach" dürfte, worauf auch der Ortsname hindeutet, keltischen Ursprungs sein. Der ursprüngliche Ortsname "Baccaracus" heißt soviel wie "keltisches Landgut des Baccarus".


Ob nun "Baccarus" ein beliebiger keltischer Name war oder der keltische Name für den römischen "Bacchus" geht aus dieser Aussage nicht hervor.
Möglich wäre auch, dass der Kelte "Baccarus" seinen Namen seiner Opferbereitschaft für "Bacchus" verdankte.

(E?)(L?) http://www.bacharach.de/german/code/xtras/frameset.html
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bakchos
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bacharach


Badróll (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Badróll" = dt. "Streife" geht zurück auf frz. "patrouille" = dt. "Streife".

Als Verb kann man noch heute hören pfälz. "erumbadrolliere" = dt. "neugierig herumlaufen".

Interessant ist die Substantivbildung pfälz. (landauisch) "Badrollör" = dt. "einer der den ganzen Tag herumläuft, um zu sehen, was es Neues gibt", "jemand der die Nase in alles steckt", die es im Französischen (als frz. "patrouilleur") nicht gibt. Es handelte sich also um eine Landauer Neubildung, die ich in meiner Kindheit im saarpfälzischen noch hören konnte. Vorbild für Badrollör war wohl "Kontroleur", pfälz. "Kundrollör".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bajass (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bajass" = dt. "Seiltänzer", "Jahrmarktsgaukler" geht zurück auf frz. "paillasse" = dt. "Hanswurst", zu ital. "Bajazzo".

Der Ausdruck pfälz. "jemandem den Bajass machen" wurde im Sinne "für jemanden den Hanswurst machen", "für jemanden die Kohlen aus dem Feuer holen", "sich zum Narren halten lassen" gebraucht.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

balladsche
Geballadsch (W3)

Der Ausdruck pfälz. "balladsche", "Geballadsch" = dt. "viel plaudern", "schwätzen", "Geplapper", "lautes Durcheinander" geht zurück auf frz. "parlage" = dt. "Geplapper", "Geschwätz", "Plauderei".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Bambuschl (W3)

Der Ausdruck pfälz. (landauisch) "Bambuschl" = dt. "Zechgelage", "ausgelassene Streiche" geht zurück auf frz. "bambocher" = dt. "herumsumpfen" und dem Verkleinerungs-Suffix dt. "-el", frz. "faire des bamboches" = dt. "ein liederliches Leben führen" (eingeschränkt auf "zu viel trinken"), frz. "etre bamboche" = dt. "betrunken sein".

Man konnte einst auch die Verben pfälz. "verbombaschiere", "verbumbaschiere" = dt. "vertun", "vergeuden", "verschwenden" hören. Die Vertauschung der Vokale könnte auch darauf hindeuten, daß frz. "bombance" = dt. "Gasterei", "Wohlleben", "üppiger Aufwand" eine Rolle gespielt hat, frz. "faire bombance" = dt. "schlemmen", "flott leben".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bampapa
Bammamme (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bampapa", "Bammamme" = dt. "Grossvater", "Grossmutter" geht zurück auf frz. "bon-papa", "bon-mama" = dt. "Grossvater", "Grossmutter".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Bandalon (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bandalon" (landauisch) = dt. "Hose" geht zurück auf frz. "pantalon" = dt. "Hose".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

bann2000
Bännjer Wörterbuch
Pfälzer Wörterbuch

(E?)(L?) http://www.bann2000.de/d3-wb-abc.html

Für viele mag der Bännjer / Pfälzer Dialekt ein Buch mit sieben Siegeln sein. In meinem Bännjer Wörterbuch finden sie viele typische Begriffe mit den dazu gehörigen Übersetzungen.


bardu (W3)

Der Ausdruck pfälz. "bardu" = dt. "durchaus", "unter allen Umständen", "mit aller Gewalt" geht zurück auf frz. "partout" = dt. "überall" (lat. "per tota" = dt. "durchaus").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Auffallend ist, dass diese Bedeutung, welche das Wort übrigens auch in Franken und Bayern hat, dem lat. "per tota" = "durchaus" näher steht als der französischen, die eine ausschließliche örtliche ist - "überall". Mit Rücksicht hierauf zweifelt Schmeller Bayrisches Wörterbuch 1, 403 sogar die Identität von "pardu" und "partout" an und vergleicht amsterd. fries. "perdoes" (aus frz. "perdu", it. "perduto", auch "pordios", "pardieu"), doch wohl mit Unrecht. Mir kommt der Bedeutungswechsel nicht so unbegreiflich vor.


Erstellt: 2011-04

Barlewu (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Barlewu" = dt. "Schwätzer" geht zurück auf frz. "parlez-vous?" = dt. "sprechen Sie?".

Dieser Ausdruck knüpft möglicherweise an die Frage "Parlez-vous francais?" an, die von - für Pfälzer - umfangreichen Gesten begleitet wurde.

Anscheinend gab es auch einen feststehenden Ausdruck "Barlewu Frankenthal?", etwa mit der Bedeutung "Kommst du aus Frankenthal?" oder vielleicht auch verallgemeinert "Wieso sprichst du so seltsam?".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bárroo (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bárroo" = dt. "Gericht" geht zurück auf frz. "barreau" = dt. "Sitz des Verteidigers vor Gericht", "Advokatur", "Anwaltsstand", "Anwaltsberuf", "Anwaltschaft".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

biffe (W3)

Der Ausdruck pfälz. "biffe" = dt. "trinken" geht zurück auf frz. "boire" = dt. "trinken", frz. "vous buvez" = "Sie trinken".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Biffee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Biffee" = dt. "Anrichte, Schanktisch" geht zurück auf frz. "buffet" = dt. "Anrichte", "Geschirrschrank".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bischu (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bischu" = dt. "Schosshund" geht zurück auf frz. "bijou" = dt. "Kleinod", "Schmuckstück". Auch als Pferdenamen ist "Bischu" zu finden.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=


Erstellt: 2010-10

Blaffon (W3)

Der Ausdruck pfälz. (nasaliert gesprochen) "Blaffon" = dt. "Zimmerdecke" geht zurück auf frz. "plafond" = dt. "Zimmerdecke".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

blärre (W3)

Der Ausdruck pfälz. "blärre" = dt. "weinen" geht zurück auf frz. "pleurer" = dt. "weinen", "heulen", "flennen".

Es gibt jedoch auch ein dt. "plärren", mhdt. "plarren", "plerren", "blerren", zu mhdt. "bleren" = dt. "blöken", "schreien".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bläsiervergniege (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bläsiervergniege" = dt. "Vergnügen" geht zurück auf frz. "plaisir" = dt. "Vergnügen", "Freude", "Spaß", "Lust" und ist also ein wortspielerischer "weisser Schimmel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Blimmo (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Blimmo" = dt. "Federdeckbett" geht zurück auf frz. "plumeau" = dt. "halblanges, dickeres Federbett".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Blissee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Blissee" = dt. "Faltengarnierung" geht zurück auf frz. "plissé" = dt. "das Gefältelte", "Falte" und frz. "plisser" = dt. "in Falten legen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Blöö (W3)

Der Ausdruck pfälz. (landauisch) "Blöö" = dt. "blaue Kugeln, die beim Waschen zum Färben des Wassers dienten" geht zurück auf frz. "bleu" = dt. "blau".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Boddern (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Boddern" = dt. "Ausfallthor" geht zurück auf frz. "poterne" = dt. "unterirdischer, bombensicherer Festungsgang" und verweist auf die frühere langjährige Festungseigenschaft der Stadt Landau.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Boddine (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Boddine" = dt. "Damenstiefelchen" geht zurück auf frz. "bottine" = dt. "Damenhalbstiefel" (frz. "botte" = dt. "Stiefel").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Boschkett (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Boschkett", "Buschkett = dt. "Wäldchen" geht zurück auf frz. "bosquet" = dt. "Wäldchen", "Baumgruppe".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bouton (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bouton" = dt. "Ohrgehänge", "Ohrring" geht zurück auf frz. "bouton" = dt. "Knospe", "Knopf".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Brasserie (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Brasserie" = dt. "Brauerei" geht zurück auf frz. "brasserie" = dt. "Brauerei", "Bierhalle", "Gaststätte".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Bredúllje (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bredúllje" = dt. "Trubel" (ich kenne es in der Bedeutung "Arger", "Verlegenheit", "(in der) Klemme (sein)") geht zurück auf frz. "bredouille" = dt. "Dreck", "Matsch", aber auch frz. "bredouiller" = dt. "die Wörter verschlucken", "schnell und undeutlich sprechen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Brígaddjee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Brígaddjee" = dt. "Wachtmeister einer Gensdarmeriestation" geht zurück auf frz. "brigadier" = dt. "Gefreiter", "Führer einer Gendarmeriebrigade". Heute versteht man unter einem "Brigadier" einen "Brigadegeneral" oder "Generalmajor".

Dt. "Brigade" geht über frz. "brigade" zurück auf ital. "brigata" = "streitbarer Heerhaufen" und ist eine Wortbildung zu ital. "briga" = "Kampf", "Streit", "Zank", "Unannehmlichkeit", "Schererei".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

brodiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "brodiere" = dt. "sticken" geht zurück auf frz. "broder" = dt. "sticken".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Brossewerbal
Brossewérbel (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Brossewerbal", "Brossewérbel" = dt. "Protokoll" geht zurück auf frz. "procès-verbal" = dt. "Strafmandat", "gebührenpflichtige Verwarnung", "Protokoll".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Brodególl (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Brodególl" = dt. "Protokoll" geht zurück auf frz. "protocole" = dt. "Protokoll".

Dem Wort dt. "Protokoll" liegt letztlich lat. "protocollum", griech. "protókollon" zu Grunde, das wörtlich "Vorgeleimtes" bedeutet (griech. "protos" = dt. "erster" und griech. "kólla" = dt. "Leim") und das "vorgeleimte Blatt bei amtlichen Papyrusrollen" bezeichnete.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Das Wort "Protokoll", gesprochen "Brodególl", ist hierzulande den Leuten aus dem Volke weniger in seiner eigentlichen Bedeutung "amtliche oder gerichtliche Verhandlung", "Verhandlungsscchrift" oder "Bericht" geläufig und verständlich als vielmehr im Sinn von "Strafanzeige", "Szrafbefehl", "Strafurteil".


Erstellt: 2011-04

Bruchertseifen (W3)

Der Ortsname "Bruchertseifen" scheint über einen Hofnamen auf einen Familiennamen zurückzugehen.

Der erste Teil "Bruchert" könnte weiter auf "Bruch", als Wohnstättenname zu mhd. "bruoch" = "Moorboden", "Sumpf" zurückgehen. Der zweite Teil des Namens "seifen", "Seifer" könnte die Bedeutung "(Mineralien) auswaschen" haben. Insgesamt dürfte es sich bei "Bruchertseifer" oder "Brucherseifer" jedenfalls um eine Berufsbezeichnung handeln.

Angemerkt sei noch, dass das Wort "siepen", "siefen", "seifen" (das auch dem "Siebengebirge" zu Grunde liegen soll) auch "feuchte Täler" bedeutet. Und mnd. "sip", "sipe" = "kleines Flüsschen", "Bächlein", mnd. "sipe" "feuchtes Land", "Niederung", "Wiese" könnte also dem "Bruchertseifer" oder "Brucherseifer" insgesamt die Bedeutung "der in / bei der Sumpfwiese Wohnende" geben.

(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/kreis-altenkirchen-westerwald/home
(E?)(L?) http://home.meinestadt.de/bruchertseifen
(E?)(L?) http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=5126566/1wsyxby/index.html

...
Bruchertseifen
Ein Ortsporträt von Christian Gallon

Zwischen Altenkirchen und Wissen liegt der Ort "Bruchertseifen" - direkt an der B 256, der historischen Raiffeisenstraße. Zur Gemeinde gehören noch die drei kleineren Ortsteile "Haderschen", "Hofacker" und das im Nistertal gelegene "Langenbach". Das genaue Alter des Ortes ist ungewiss - vermutlich entstanden hier die ersten Höfe im 14. oder 15. Jahrhundert. Es gibt keine Hinweise darauf, dass "Bruchertseifen" früher in Fremdbesitz war bzw. Abgaben an die Kirche gezahlt wurden. Vielmehr ist bekannt, dass die ersten Familien, die hier wohnten, "Bruchertseifer" oder "Brucherseifer" hießen. So wurde deren Hof später Namensgeber für das ganze Dorf.
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Bulwerssman (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Bulwerssman" (nasaliert gesprochen) = dt. "Wirrwarr", "Durcheinander" geht zurück auf frz. "bouleversement" = dt. "Umwälzung", "grundlegende Veränderung".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

bundesrat
Rheinland-Pfalz

(E?)(L?) http://www.bundesrat.de/cln_171/nn_9550/DE/struktur/laender/rp/rp-node.html


Buschdúr (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Buschdúr" = dt. "Körperhaltung", "Körperbau" geht zurück auf frz. "posture" = dt. "Körperhaltung", "Stellung", "Positur".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Buschkett (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Buschkett", "Boschkett = dt. "Wäldchen" geht zurück auf frz. "bosquet" = dt. "Wäldchen", "Baumgruppe".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Buschon
Buschong (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Buschon", "Buschong" (nasaliert gesprochen) = dt. "Stöpsel", "Pfropfen", pfälz. "Buschon-Zieher" = dt. "Pfropfenzieher", geht zurück auf frz. "bouchon" = dt. "Pfropfen", "Stopfen", "Stöpsel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=
Buschong

Erstellt: 2010-10

búschúr (W3)

Der scherzhafte Ausdruck pfälz. "búschúr" = dt. "guten Tag" geht zurück auf frz. "Bonjour" = dt. "guten Tag".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

C

Calmont (W3)

Der "Calmont" ist ein etwa 2km langer Uferstreufen an der Mosel zwischen Bremm und Ediger-Eller. An der engsten Flussschleife der Mosel steigen die Felswände des Rheinischen Schiefergebirges 300m steil in die Höhe (55 - 70 Grad, ab 30 Grad spricht man von Steillagenweinbau). Lage und Steigung sorgen für ein außergewöhnliches Kleinklima und bieten optimale Voraussetzungen für einen guten Weinanbau. Bereits die Römer kannten die Vorteile dieser Lage und nannten den Berg "calidus mons" = dt. "Heißer Berg", woraus sich der Name "Calmont" entwickelte.

Auch der französische Ort "Chaumont", im Département Haute-Marne, geht auf die römische Bezeichnung "Calmontium" zurück. der Ortsname "Chaumont-sur-Loire" im Département Loir-et-Cher dürfte ebenfalls die gleiche Vergangenheit haben.

In Großbritannien trifft man auch auf den (vermutlich schottischen) Familiennamen "McCalmont", der aber wohl auch aus einem Ortsnamen der Römer hervorgegangen ist.

(E?)(L?) http://www.bibsoc.org.uk/cathlibs/towns/
Calmontium Bassiniae: Chaumont (France)

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/B.htm
Bremmer Calmont | Calmont | Ellerer Calmont

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Calmont
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Calmont" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2011-08

D

Déboo (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Déboo" = dt. "Haftort" geht zurück auf frz. "dépôt" = dt. "Lager", "Aufbewahrungsort", "Arrestlokal", frz. "mandat de dépôt" = dt. "Haftbefehl".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Defoo (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Defoo" = dt. "Versäumnisurteil" geht zurück auf frz. "défaut"" = dt. "Mangel", "Fehlen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Debánse (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Debánse" = dt. "unnötige Ausgaben", "Aufwand", pfälz. "Débanse mache" = dt. "Aufwand betreiben", geht zurück auf frz. "dépense" = dt. "Ausgabe", "Auslage", "Aufwand", frz. "faire de la dépense" = dt. "Geld ausgeben".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

der-takt
Rheinland-Pfalz-Takt

(E?)(L?) http://www.der-takt.de/
(E?)(L?) http://www.der-takt.de/ueber-den-takt/idee-und-ziele/

Das ist der Rheinland-Pfalz-Takt

Wer in Rheinland-Pfalz den öffentlichen Nahverkehr benutzt, fährt automatisch „Rheinland-Pfalz-Takt“. Unter dieser Dachmarke sind seit 1994 die Nahverkehrsleistungen mit Bus und Bahn in Rheinland-Pfalz zusammengefasst. Ziel des Rheinland-Pfalz-Taktes ist es, die autounabhängige Mobilität der Menschen in allen Regionen des Landes attraktiver zu gestalten und dauerhaft zu sichern.

Der Rheinland-Pfalz-Takt hat sich zu einem der erfolgreichsten Nahverkehrskonzepte der Bundesrepublik entwickelt. Die Angebote sind aufeinander abgestimmt und gezielt erweitert worden. Stillgelegte Strecken wurden reaktiviert, Bahnhöfe modernisiert und Zugverbindungen an allen Tagen der Woche mindestens im Stunden- oder 2-Stunden-Takt eingerichtet. Regionalbahnen erschließen die Regionen des Landes, schnelle Regionalexpress-Züge verbinden sie untereinander. Und spezielle Bus-RegioLinien ergänzen das Netz dort, wo es keine Schieneninfrastruktur gibt.

Heute steigen täglich rund 200 000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in einen Zug im Rheinland-Pfalz-Takt - die Busse gar nicht mitgezählt. Sie nutzen damit das Angebot in ihrem persönlichen Mobilitätskonzept. Zusammen fahren sie rund vier Milliarden Kilometer pro Jahr - das ist doppelt so viel wie 1994 und entspricht rund 1 000 Umrundungen der Erde!


Dinick (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Dinick" = dt. "Oberkleid" geht zurück auf frz. "tunique" = dt. "Tunika", "Waffenrock". Die altrömische lat. "tunica", dt. "Tunika", war einst ein ärmelloses, wollenes Unterkleid das aowohl von Frauen als auch Männern getragen wurde. Als Überbekleidung wurde die Toga getragen. Den Römern war also die lat. "tunica" näher als den Franzosen die frz. "tunique".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Dír (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Dír" = dt. "Säuferwahnsinn" ist die Verkürzung von lat. "delirium (tremens)" = dt. "Halluzinationen", ausgelöst durch Alkoholmissbrauch oder Alkoholentzug.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Disibod, Disibodenberg (W3)

Der "Disibodenberg" und das "Kloster Disibodenberg" sind benannt nach dem Irischen Mönch und Einsiedler "Disibod" (619-700) (irisch "Disens").

Der Name "Disibod" enthält den Namensteil "boto" = "Bote", "Gebieter". Ob diese Bedeutung auch in dem ursprünglichen irischen Namen "Disens" zu finden ist, ist unklar.

Hildegard von Bingen war von 1136-1147 Leiterin der Frauenklause. Danach siedelten die Nonnen ins Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen um.

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/d/disibod.shtml
Disibod, Heiliger

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/j/jutta_v_d.shtml
Jutta v. Disibodenberg (1084-1136)

(E?)(L?) http://www.disibodenberg.de/
(E6)(L?) http://www.heilige.de/namenstage.taf?_function=suche_buchstabe&buchstabe=D
(E?)(L?) http://www.heilige.de/namenstage.taf?_function=detail_buchstabe&id=980&buchstabe=D&_UserReference=AE387AB38B3C7E064B0D5974
Disibod (8.7.)

(E?)(L?) http://www.katholisch.de/namenstag.asp?month=7
Disibod

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/05037a.htm
Disibod, Saint

(E?)(L?) http://www.songtext-archiv.de/vornamen/vorname_bedeutung_herkunft-425-disibod.html
Disibod

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Disibodenberg

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Disibod wird erstmals - historisch gesichert - in dem Martyrologium des Rabanus Maurus erwähnt, das dieser zwischen 842 und 854 zusammengestellt hat. Unter anderem geben auch zwei 1108 bzw. 1128 von Mainzer Erzbischöfen ausgestellte Urkunden sowie die um 1150 im Kloster Disibodenberg geschriebenen "Annales Sancti Disibodi" über Disibod Kunde. Um 1170 verfasste die hl. Hildegard von Bingen eine Lebensbeschreibung "Vita Sancti Disibodi".
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doucement (W3)

Der Ausdruck pfälz. "doucement" = dt. "sachte", "still", "geräuschlos", "unvermerkt" geht zurück auf frz. "doucement" = dt. "langsam", "behutsam", "sachte".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Dralljewert
Tralljewert (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Dralljewert", "Tralljewert" = dt. "Gefängnisverwalter" setzt sich zusammen aus pfälz. "Drállje" = dt. "eiserne Gitterstäbe", "Gitterwerk" und pfälz. "Wert" = dt. "Wirt" und geht zurück auf frz. "treille" = dt. "Weinspalier", "Weinlaube", frz. "treillis" = dt. "Gitterwerk", frz. "treillage" = dt. "Gitterwerk", "Lattenwerk" und weiter auf lat. "trichila" = dt. "Laube(aus Stangen)", "Laubhütte", "Gitterwerk", "Geländer".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

drawálle
rumdrawálle (W3)

Der Ausdruck pfälz. "drawálle" = dt. "", pfälz. "rumdrawálle" = dt. "herumhantieren", "sich abmühen", "sich abschaffen" geht zurück auf frz. "travailler" = dt. "arbeiten", "tätig sein".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Druschel
Kräuselbeere
Gruselbeere
Gruschelbeere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Druschel" = dt. "Stachelbeere" geht zurück auf dt. "Gruschel" = dt. "Stachelbeere". Was die weitere Herleitung angeht streiten sich die Geister. Einerseits gehen die Bezeichnungen zwischen "Johannisbeere" und "Stachelbeere" etwas durcheinander, andererseits kann man sich streiten, ob frz. "groseille" und damit lat. "grossularia" oder dt. "kraus", "Kräusel" zur Bezeichnung geführt hat (vgl. "krusselig", pfälz. "Krusselkopp" = dt. "Krauskopf", "einer mit krausem Haar").

In Deutschland findet man auch die Bezeichnung "Kräuselbeere" und pfälz. "Gruselbeere", im Westrich "Gruschelbeere".

Gesichert sind die Bezeichnungen frz. "groseille" = dt. "Johannisbeere" (lat. "ribes grossularia") und frz. "groseille à maquereau" = dt. "Stachelbeere" und lat. "grossularia", mlat. "groselarius" = dt. "Stachelbeere".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

dubbe (W3)

Der Ausdruck pfälz. "dubbe" = dt. "stossen", "schlagen", "treffen", "prügeln" geht zurück auf ags. "dubban" = dt. "einen Schlag versetzen", "anrühren".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Dubbelsigarre (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Dubbelsigarre" = dt. "Doppelzigarre" geht zurück auf frz. "double" = dt. "doppelt", und bezeieht sich auf den früheren Preis einer Zigarre, die einen halbe Kreuzer, auch "Dubbl" oder "Zweipfennigstück", genannt, kostete.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

dubiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "dubiere" = dt. "düpieren", "täuschen", "überlisten", "zum Narren halten" geht zurück auf frz. "duper" = dt. "narren", "täuschen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

dudmämschoos (W3)

Der Ausdruck pfälz. "dudmämschoos" = dt. "ganz gleich", "ganz dasselbe", "kein Unterschied" geht zurück auf frz. "toute même chose" = dt. "ganz dasselbe".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

dúdswitt
dudswick (W3)

Der Ausdruck pfälz. "dúdswitt" (auch verballhornt zu "dudswick") = dt. "sogleich", "auf der Stelle" geht zurück auf frz. "tout de suite" = dt. "sofort".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

dusche (W3)

Der Ausdruck pfälz. "dusche" = dt. "schlagen", "durchhauen" geht zurück auf frz. "toucher" = dt. "berühren", "stossen", "treffen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

dusche (W3)

Der Ausdruck pfälz. "dusche" = dt. "einen schön anlaufen oder abfahren lassen", "einen mit Worten heruntermachen" geht zurück auf frz. "doucher" = dt. "duschen". (Mittlerweile wird das über frz. "doucher" auf lat. "ductio" = dt. "Ziehen", "Führen" zurück gehende "duschen" nicht mehr als Fremdwort empfunden.)

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Dúschur (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Dúschur" = dt. "immerfort", "unausgesetzt", "mit häutiger Wiederholung" geht zurück auf frz. "toujours" = dt. "immer", "stets".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

E

Elferrat, ELF (W3)

Es gibt eine Theorie, wonach die besondere Stellung der Zahl "11" und z.B. die Institution "Elferrat" als Nachwirkung der französischen Besatzung während der Revolutionszeit auf die Abkürzung "ELF" für "Egalité, Liberté, Fraternité" zurück geht.

erkowere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "erkowere" = dt. "sich von einer Krankheit erholen", "wieder zu Kräften kommen", "wieder gesund werden" geht zurück auf frz. "recouvrer" = dt. "wiedererlangen". Man findet dieses Lehnwort bereits als mhd. "erkoveren", "erkoberen" = dt. "erholen", "gewinnen", "zusammenhalten". Zu Grunde liegt lat. "recuperare" = dt. "wiedererlangen", "wiedergewinnen". Man findet es auch in engl. "recover" = dt. "wiederherstellen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

europa
Rheinland-Pfalz

(E?)(L?) http://europa.eu/abc/maps/regions/germany/rhein_en.htm


F

Finätt (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Finätt" = dt. "pfiffig" geht zurück auf frz. "finesse" = dt. "Spitzfindigkeit". "Finätt" wurde öfters als Name für kleinere Hunde genommen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Físchee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Físchee" = dt. "dreieckiges Halstuch für Frauen" geht zurück auf frz. "fichu" = dt. "Schultertuch", "Busentuch".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Fodällstuhl (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Fodällstuhl" = dt. "Stuhl" geht zurück auf frz. "fauteuil" = dt. "Armstuhl", "Lehnsessel" und ist also ein wortspielerischer "weisser Schimmel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Foggedif
Fuggedif (W3)

Für den Ausdruck pfälz. "Foggedif", "Fuggedif" = dt. "Schlaukopf", "Pfiffikus" gibt es mehrere ungesicherte Deutungsversuche. Er könnte zurückgehen auf lat. "Vocativus" = dt. "Schlauberger", "Schalk", "Teufel" (wörtlich "jmd., der immerfort (mahnend) angerufen werden muss"), dt. "(Ad)vokat" = dt. "Rechtsanwalt" (von lat. "advocatus" = dt. "der Herbeigerufene", lat. "advocare" = dt. "herbeirufen"), frz. "fugitif" = dt. "flüchtig". Dem Autor erscheint keiner dieser Deutungsversuche zutreffend zu sein.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Forssmaschör (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Forssmaschör" = dt. "höhere Gewalt" (in Bezug auf Wetter und Naturereignisse) geht zurück auf frz. "force majeure" = dt. "höhere Gewalt".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Frankenstein (W3)

Wörtlich heißt "Frankenstein" = "Stein der Freien" (vgl. "frank und frei", "Frankreich", "Franken"), gemeint ist "Burg der Freien".

(E?)(L?) http://www.burgenwelt.de/rp-rp.htm
(E?)(L?) http://www.burgenwelt.de/diemerstein/index.htm
Frankenstein - "Burg Diemerstein" - von Andy Winkler

(E?)(L?) http://www.burgenwelt.de/frankenstein/frankenstein.htm
Frankenstein - "Burg Frankenstein" - von Annett/Mike Holzemer und Andy Winkler

(E?)(L?) http://www.frankenstein.de/
(E6)(L1) http://home.meinestadt.de/frankenstein-pfalz
(E?)(L?) http://lexikon.meinestadt.de/frankenstein-pfalz/wikipedia/Frankenstein_%28Pfalz%29

Burg Frankenstein - Die Burg Frankenstein gab dem Ort seinen Namen. Sie wurde erstmals 1146 als Schutzburg des Klosters Limburg erwähnt.


(E?)(L1) http://www.pfalzlexikon.de/Pfalzlexikon_F.html
Frankenstein (KL)

(E?)(L?) http://www.pfalzlexikon.de/Pfalzlexikon_Burgen.html
Burg Frankenstein

Freistaat Flaschenhals (W3)

(E?)(L2) http://www.freistaat-flaschenhals.de/
(E?)(L2) http://www.freistaat-flaschenhals.org/
(E?)(L2) http://www.loreley.de/flaschenhals/Default.htm
(E2)(L2) http://www.rheingau.de/flaschenhals/
(E1)(L2) http://www.stefanbaldi.de/rheingau-chronik.de/Geschichte/Freistaat%20Flaschenhals.php
(E?)(L1) http://www.google.de/search?&q=freistaat+flaschenhals

...
Nach dem ersten Weltkrieg lag Lorch für kurze Zeit in einem Gebiet, das nicht von den Besatzungsmächten besetzt war. Zu verdanken hatten die Lorcher dies der Vergabe der damaligen Besatzungszonen durch die Siegermächte. Diese hatten von Koblenz und Mainz als Mittelpunkt, mittels einem Zirkelschlag von jeweils 50 Kilometern Radius ihre Besatzungsgebiete festgelegt. Die Mainzer Linie endete oberhalb von Lorch am Bodental und die Koblenzer Linie unterhalb der Stadt. Die beiden Linien berührten sich nicht, das ausgesparte Gebiet um Lorch und dem Hinterland blieben außerhalb der besetzten Zone, und bildeten ein "flaschenhalsähnliches" Gebilde. Die Lorcher gaben diesem Gebiet daher den Namen "Freistaat Flaschenhals".
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Friko (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Friko" = dt. "Genuss", "Labsal" geht zurück auf umgangsspr. frz. "fricot" = dt. "(gutes) Essen", frz. "fricoter" = dt. "Fleischgerichte zubereiten", "braten", "brodeln", "gut essen und trinken".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

funzen, pfunzen (W3)

Am 06.09.2004 hörte ich zum ersten Mal den Ausdruck "das (p)funzt" für "das funktioniert".

G

Gabsheim, Gaisbot (W3)

"Gabsheim" geht über viele Zwischenformen letztlich auf den Personenname "Gaisbot" + Genitivsuffix "es" + "heim", also "Gaisbotesheim" = "Heim des Gaisbot" zurück.

Der Name "Gaisbot" geht weiter zurück auf germ. "*gaiza", "*gaira" = "spitzer Stab", "Wurfspieß" das im althd. "Ger" = "Wurfspieß" wurde und auch als lat. "gaesum" = "Wurfspieß der Gallier" zu finden ist.

Der zweite Bestandteil "-bot", "-bod" hängt mit "bieten" ("bot", "geboten") zusammen und bedeutete im althd. "boto" = "Gebieter", "Herr", "Bote".

Zusammen ergibt sich etwa "Gebieter des Ger", also "Meister im Spiesswerfen".

(E?)(L?) http://www.gabsheim.de/
(E6)(L1) http://home.meinestadt.de/gabsheim
(E?)(L?) http://omnibus.uni-freiburg.de/~post/gabsh_on/

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Um der sprachlichen Herkunft des Ortsnamens näherzukommen, ist es sinnvoll, zunächst einmal die ältesten Namensbelege ausfindig zu machen.
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Vergleicht man im Lorscher Codex alle Schreibungen des Ortsnamens so kommt man auf folgende Varianten (Teile in Klammern sind Auflösungen von Kürzeln): Caisbotesheim 771, Keisbotesh(eim) 774, Gesbotsheim 776, Cheisbotesheim 771/772, 790. Wie es zu diesem Namen kam, wird im nächsten Kapitel dargestellt.
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Die frühen Namensbezeugungen deuten auf einen Personennamen "Gaisbot", "Gaisbod" hin. Die ursprüngliche Form des Ortsnamens wäre also so zu beschreiben: Personenname + Genitivsuffix + heim, "Gaisbot" + "es" + "heim" = "Heim des Gaisbot".
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Der erste Namensteil "Gais-" läßt sich an germanisch "*gaiza-", "*gaira-" = "spitzer Stab", "Wurfspieß" anschließen, das uns im Althochdeutschen als "Ger" = "Wurfspieß" und in gleichbedeutendem lat. "gaesum" = "Wurfspieß der Gallier" begegnet. Der zweite Bestandteil "-bot", "-bod" gehört zum Wort "bieten" ("bot", "geboten"), er ist aber eine eigene ablautende Wortbildung, wie althochdeutsch "boto", im Sinn von "Gebieter", "Herr", "Bote". Will man bei dem Namen "Gaisbot" die beiden Glieder in Beziehung zueinander setzen, also dem ganzen Namen einen Sinn unterlegen, so könnte man etwa an "Gebieter des Ger (Wurfspieß)" denken. Ob dies in der Zeit der Gründung "Gabsheims" (ca. 5.-6. Jh.) bei der Namengebung unseres "Gaisbots" so gemeint war, ist nicht mehr sicher.
...


Gallerei (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Gallerei" = dt. "Gallerte" geht zurück auf frz. "gelée" = dt. "Gelee", "Brotaufstrich", das auf lat. "gelare" = dt. "gefrieren", "zufrieren lassen" zurück geht. Der Autor merkt an, daß zur Bildung von "Gallerei" das Wort "Galerie" mitgewirkt zu haben scheint. Außer der lautlichen Ähnlichkeit kann kann ich jedoch keinen Zusammenhang erkennen.

Man nimmt an, dass frz. "galérie" über ital. "galilea" = "Vorhalle", mlat. "galilea", auf den Namen die biblische Region westlich des Jordans "Galiläa", bzw. deren Bewohner, die "Galiläer" zurück geht. Seit dem 10. Jh. wurden die Vorhallen der Kirchen als ital. "galilea" bezeichnet. Hier hileten sich die "Heiden", die so genannten "Galiläer", auf.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/wbgui_py?lemid=GA00001


Erstellt: 2011-04

Galosch (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Galosch" = dt. "Überschuh" geht zurück auf frz. "galoche" = dt. "Holzpantine", "Holzpantoffel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E6)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/andersen.htm
Andersens Märchen alphabetisch nach Titeln sortiert: Die Galoschen des Glücks

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SG
Die Galoschen des Glücks

Erstellt: 2011-04

Gáscho (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Gáscho" = dt. "Gefängnis" geht zurück auf frz. "cachot" = dt. "Kerker", "Gefängnis".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Gaskeet (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Gaskeet" = dt. "Soldatenhelm" geht zurück auf frz. "caaquet", "casquette" = dt. "Schirmmütze".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Gegummer
Gummer (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Gegummer", "Gummer" = dt. "Gurke" geht zurück auf frz. "concombre" (lat. cucumis) = dt. "Gurke".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

... Der Präfix "ge", das ja auch kollektiven und wiederholenden Sinn hat (vgl. "Getier", "Geschwätz"), hat die Reduplikation ersetzt. Zusätzlich ist (durch den Übergang von "o" zu "u") eine Vokalverdunklung eingetreten. ...


Erstellt: 2011-04

Glassi (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Glassi" ("uff'm Glassi spazieren") = dt. "Festungswall" geht zurück auf milit. frz. "glacis" = dt. "Erdaufschüttung vor einem Festungsgraben" (um tote Winkel zu vermeiden, und wörtlich "auf dem die Angreifenden abrutschen").

Frz. "glacis" = wörtlich dt. "Abhang" geht zurück auf lat. "glaciare" = dt. "gleiten", "in Eis verwandeln" (vgl. frz. "glace" = dt. "Eis", frz. "glacier" = dt. "Gletscher".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Glicker (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Glicker", "Klicker" = dt. "kleine, runde Marmorkugeln", "Murmeln" (altbayer. "Schusser", schmalkaldisch "Merbel", hess. "Wacken", "Üller", "Schosser", engl. "marbles" = dt. "Marmorsteinchen", auch pfälz. "Marwel", "Merwel") geht zurück auf frz. "cliquart" = dt. "eine Art Bruchstein", "guten Baustein". Naheliegend ist jedoch auch, dass "Klicker" lautmalerisch zu dt. "klick" gebildet wurde.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB


Erstellt: 2011-04

Grampa (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Grampa" = dt. "Grossvater" geht zurück auf frz. "grandpapa" = dt. "Grossvater".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Großseifen (W3)

"Seifen" in Ortsnamen deutet meist auf Mineralien hin, die durch Wasser freigewaschen wurden. Möglich ist auch, dass es sich um Orte in feuchten Gebieten (mnd. "sip", "sipe" = "kleines Flüsschen", "Bächlein", mnd. "sipe" "feuchtes Land", "Niederung", "Wiese") handelt.

(E?)(L?) http://www.bad-marienberg.de/verwaltung/grosseifen.php

...
Das an einem attraktiven Südhang, ganz in der Nähe von Bad Marienberg gelegene Großseifen wurde schon 1306 erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Heinrich von Nassau dem Abt des Zisterzienserkloster Marienstatt die bestehenden Einkünfte bestätigte.
...


(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/westerwaldkreis/home
(E?)(L?) http://home.meinestadt.de/grossseifen


grummele (W3)

Der Ausdruck pfälz. "grummele" = dt. "vor sich hinbrummeln", "murmeln" geht zurück auf frz. "grommeler" = dt. "brummen", "brummeln" (frz. "grommeleux" = dt. "brummig", "mürrisch").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

..., doch ist es vielleicht auch eine lautnachahmende deutsche Neubildung, in welcher sozusagen "grunzen", "brummen", "murmeln" zusammengeflossen wären.


Erstellt: 2011-04

Gumbeer
Kumbeer (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Gumbeer", "Kumbeer" = dt. "Gevatter", "guter Freund" geht zurück auf frz. "compère" = dt. "Gevatter", "Kerl", "Bursche".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

H

Hahnebampel
Hannebambel
Hahnepampel (W3)

Der "Hahn" in diesem Wort hat nichts mit dem männlichen Huhn zu tun, sondern ist eine Verballhornung von "Hans", das wiederum eine Kurzform von ""Johannes" ist. Der "Bambel", "Bampel" oder "Pampel" ist ein "ungeschickter Mensch" und geht zurück auf "bambeln" = "baumeln" = "sich hin und her bewegen".

Bestimmten psychische Störungen können u.a. Zappeln oder das Wiegen des Oberkörpers zur Folge haben. Oft findet man dazu auch das Stichwort "Hospitalismus". Und so kann es wohl zu Bezeichnung "Baumelhans" oder "bambelnder Hans" gekommen sein.

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
HAHNEPAMPEL, m.

Hangar (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Hangar" = dt. "Wagenschuppen" geht zurück auf frz. "hangar" = dt. "Schuppen". (Das aus dem Germanischen stammende Wort hatte ursprünglich die Bedeutung "Gehege um das Haus".)

Der Autor führt "Hangar" auf lat. "angaria" = dt. "Frondienst" und über griech. "aggaros" auf pers. "angara" = dt. "berittener Eilbote der königlichen Reitpost" zurück. Der Zusammenhang dazu erschließt sich mir jedoch nicht.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Haßloch (W3)

"Haßloch" ist kein "Loch zum Hassen" sondern verdankt der Haselnuss seinen Namen.

(E?)(L?) http://www.zeit.de/1989/42/ueberall

...
In der Pfalz - zwischen Rhein und Weinstraße - liegt die 19 000-Seelen-Gemeinde "Haßloch": das größte Dorf von Rheinland-Pfalz. In den Straßen und Gassen stehen 200 Jahre alte Fachwerkhäuser neben zweckmäßigen Neubauten. Die Straßen sind sauber gefegt, und in den Blumenkästen blühen die Geranien. Hier kennt jeder jeden. "Hasalaha" = "Siedlung am fließenden Wasser unter Haselbüschen" - tauften die Franken, die sich im 6. Jahrhundert hier niederließen, den Ort.
...


hassediere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "hassediere" = dt. "wagen", "aufs Spiel setzen" geht zurück auf frz. "hasarder" = dt. "wagen", "riskieren".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Zur Ausstossung des "r" vor "t" und "d" vgl. "Scheddrung" für "Cherdron", "hassediere" für "hasarder", "paderr" für "parterre".


Erstellt: 2011-04

herumbuschiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "herumbuschiere" = dt. "sich genau umsehen", "herumstöbern" soll auf auf dt. "im Busch herumsuchen" zurück gehen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Hunsrück (W3)

Am 19.09.2009 schrieb Herr G. Möller


... zurück aus dem Hunsrück habe ich gegoogelt, um einen Hinweis auf die HERKUNFT DIESES NAMENS zu gewinnen. Noch nicht gelungen. Hunderücken? zu trivial.


Angeblich geht die im 11. Jahrhundert als "Hundesrucha" auftretende Bezeichnung "Hunsrück" wirklich zurück auf althd. "hunt" + "hrucci", "rugge", "rukke", zusammen "Hundsrücken".

Allerdings gibt es auch andere Theorien. So gibt es auch Versuche, "Hunsrück" auf althd. "hohun", "hohen", zusammen also "Hoher Rücken" zurückzuführen.

Ein weitererer Ansatz ist die Herleitung von althd. "hunto" = "(Führer einer) Hundertschaft".

Einen weiteren Ansatz liefert Hans Bahlow in "Deutschlands geographische Namenwelt". Er bleibt sich treu und führt den Hunsrück auf einen Gewässernamen zurück, und bietet das alte Moder-Wort "hund", "hund" an, so daß man auf "Schlammgewässer" käme.

Auch ein Bezug zu "Hunne" könnte in Frage kommen (Hunnenring bei Otzenhausen).

Die Hunsrücker dürfen sich also aussuchen, was ihnen am besten gefällt.

(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/2197.php
Entlang der Mosel
Moselfränkisches Platt
Moselfranken - das Gebiet zu beiden Seiten der Mosel. Dazu gehört als Dialekt Moselfränkisch, der weit verbreitet ist: An der Mosel, in Luxemburg, im Rheinlandes und der Eifel, im Hunsrück, im Westerwald, sogar im südlichen Belgien, im Siegerland und im Nordosten Lothringens und Nordwesten des Saarlandes wird moselfränkisches Platt gesprochen.

(E?)(L1) http://www.handlungsreisen.de/
(E?)(L?) http://www.hunsrueck-zeitung.com/


(E?)(L?) http://www.keltenring-otzenhausen.de/
(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/rhein-hunsrueck-kreis
Städte und Gemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis

Alterkülz Altweidelbach Argenthal Badenhard Bärenbach Belg Belgweiler Bell Beltheim Benzweiler Bergenhausen Beulich Bickenbach Biebern Birkheim Boppard Braunshorn Bubach Büchenbeuren Buch Budenbach Damscheid Dichtelbach Dickenschied Dill Dillendorf Dommershausen Dörth Ellern Emmelshausen Erbach Fronhofen Gehlweiler Gemünden Gödenroth Gondershausen Hahn Halsenbach Hasselbach Hausbay Hecken Heinzenbach Henau Hirschfeld Hollnich Holzbach Horn Hungenroth Kappel Karbach Kastellaun Keidelheim Kirchberg Kisselbach Klosterkumbd Kludenbach Korweiler Kratzenburg Külz Kümbdchen Laubach Laudert Laufersweiler Lautzenhausen Leiningen Liebshausen Lindenschied Lingerhahn Maisborn Maitzborn Mastershausen Mengerschied Mermuth Metzenhausen Michelbach Mörschbach Morshausen Mühlpfad Mutterschied Nannhausen Neuerkirch Ney Nieder Kostenz Niederburg Niederkumbd Niedersohren Niedert Niederweiler Norath Ober Kostenz Oberwesel Ohlweiler Oppertshausen Perscheid Pfalzfeld Pleizenhausen Ravengiersburg Raversbeuren Rayerschied Reckershausen Reich Rheinböllen Riegenroth Riesweiler Rödelhausen Rödern Rohrbach Roth Sankt Goar Sargenroth Schlierschied Schnorbach Schönborn Schwall Schwarzen Simmern Sohren Sohrschied Spesenroth Steinbach Thörlingen Tiefenbach Todenroth Uhler Unzenberg Urbar Utzenhain Wahlbach Wahlenau Wiebelsheim Womrath Woppenroth Würrich Wüschheim

(E?)(L?) http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Hunsrück
Deutschland/Rheinland-Pfalz/Hunsrück

(E6)(L1) http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Search-Suche-Busqueda?mineral=Hunsrück&rock=Hunsrück&fossil=Hunsrück&lexpage=Hunsrück


(E?)(L?) http://www.naturpark.org/

NATURPARK SAAR-HUNSRÜCK - einem der größten und schönsten Naturparke Deutschlands im Herzen Europas zwischen Mosel und Rhein


(E?)(L?) http://www.pmgeiser.ch/mineral/index.php?func=disp&parval=2922
Hunsrück Quelle (Germany)

(E?)(L?) http://www.sr-online.de/fernsehen/461/list.html
(E?)(L?) http://www.sr-online.de/fernsehen/461/191868.html
Herbstfahrt über Hunsrückhöhen (11.11.2003, 21.45 Uhr)

(E?)(L?) http://www.wanderbares-deutschland.de/


Hussjee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Hussjee" = dt. "Gerichtsvollzieher" geht zurück auf frz. "huissier (de justice)" = dt. "Gerichtsvollzieher", "Amtsdiener".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://www.pfalzlexikon.de/Pfalzlexikon_H.html




Erstellt: 2010-10

Hütschenhausen (W3)

"Hütschenhausen" bei Kaiserslautern wird im Jahr 1351 erstmals urkundlich erwähnt

(E6)(L1) http://home.meinestadt.de/huetschenhausen
(E?)(L1) http://www.pfalzlexikon.de/
(E?)(L?) http://www.westpfalz-journal.de/Seiten/300_Freizeit/Huetschenhausen/die_geschichtliche_entwicklung.htm

... wurde als erstmals im Jahre 1295 unter der Bezeichnung "Hizhusin" erwähnt.
...
Ein Mann namens "Hizo" kann als "das Haus des Hizo" der Ursprung des Ortes sein. "Hizo" war ein alter germanischer Rufname.
...


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Hütschenhausen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hütschenhausen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2011-01

I

J

K

Kaas (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kaas" = dt. "(Schrank-)Fach" geht zurück auf frz. "case" = dt. "Kästchen", "Fach" (lat., ital. "casa" = dt. "Hütte", "Häuschen", "Gartenhaus", "Landhaus", "Fach", "Abteilung in einem Schrank", "Kasten", "Register").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kaiserslautern, Lauter, Kaiserstrasse, Wappen von Kaiserslautern (W3)

"Kaiserslautern" liegt an der "Lauter" deren Namen auf ahd. "luttar" = "klar", "hell" (vgl. "läutern") zurück geht. Der "Kaiser" der sich in "Kaiserslautern" verewigte war "Friedrich Barbarossa", der hier eine Pfalz namens "Lutra imperialis" = "kaiserliches Lutra" gründete. Vorher gab es hier allerdings schon einen fränkischen Königshof "Luthra".

(E?)(L?) http://www.kaiserslautern.de/

...
In einer Urkunde der Zeit um 830 wird erstmals der Königshof "Lutra" erwähnt. Mit der Verleihung der Marktrechte durch "Kaiser Otto III". im Jahr 985 und dem Bau einer "Kaiserpfalz" durch "Kaiser Friedrich I.", "Barbarossa" im Jahr 1152 trat eine Wende in der Entwicklung des Dorfes "Lutra" ein. Nach Beendigung der napoleonischen Herrschaft kam die Stadt mit der gesamten Pfalz zu Bayern. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Fruchthalle gebaut, in der 1849 die pfälzische Revolutionsregierung tagte.
...
Die kulturelle Geschichte der Stadt reicht jedoch bis ins fünfte Jahrtausend vor Christus. Die historischen Ursprünge der heutigen Stadt liegen vermutlich im 4. Jahrhundert nach Christus. Der früheste urkundliche Hinweis auf die Existenz der Stadt datiert um 830, zum ersten Mal in einem Dokument erwähnt wurde sie 882.
...


(E?)(L?) http://www.alt-kaiserslautern.de/Alt-Lautern/Geschichte_1/geschichte_1.html

...
Das Wappen der Stadt Kaiserslautern zeigt drei Felder. Die Farben weiß und rot sind die Stadtfarben. Das mittlere Feld ist weiß und soll die Lauter bedeuten. Darin schwimmt ein Fisch.

Warum wohl?

Früher wurden in den Fischweihern und Wögen viele Fische gezüchtet. Eine alte Schrift erzählt, dass es in Lautern "so viele Wöge gab, als Tage im Jahr". Darauf waren die Lauterer stolz. Deshalb kam der Fisch in das Wappen hinein.
...
Im 6.Jahrhundert nach Christus eroberten die Franken unser Land. Die Kaiserslauterer Senke wurde Eigentum des fränkischen Königs. Der König ließ die alten Römerstraßen wieder herrichten. Um das Land zu schützen, wurden Königshöfe errichtet. Sie lagen 20-30 km auseinander, was einer damaligen Tagesreise entsprach. Ein solcher Hof entstand am heutigen Altenhof. Da in seiner Nähe der Bach "Lutra" vorbeifloss, hieß dieser Königshof "Königshof Lutra". Es war ein stattlicher Bauernhof mit Gästehaus, Gesindehaus, Kapelle, Ställen... Ein starker Zaun aus Palisaden und ein Graben schützten den Königshof.
...
Für die geleisteten Dienste erhob (Kaiser) Rudolf von Habsburg den großen Ort zur Stadt, zur Reichsstadt. Das war im Jahre 1276.
Die Stadt erhielt einen Bürgermeister (= Schultheiß) und die Bürger durften einen Stadtrat wählen. Wer die Gesetze nicht hielt, kam vor das Stadtgericht. In die Stadt konnte man nur durch bewachte Tore hineinkommen.
...


Leider fehlt der konkrete Hinweis, wann der "Königshof Lutra" zu "Kaiserslautern" wurde. Der "Kaiser"-Anteil dürfte sich jedoch auf Rudolf von Habsburg beziehen.

(E?)(L?) http://www.alt-kaiserslautern.de/Alt-Lautern/Geschichte_2/geschichte_2.html
Der "Kaiser"-Anteil der "Kaiserstrasse" scheint sich jedoch auf "Napoleon I." zu beziehen.


...
Das endgültige Ende der Stadtmauer kam mit dem französischen Kaiser Napoleon I., der die alte Völkerstraße vom Westen an den Rhein für seine schweren Kanonen und großen Heere verbreitern und teilweise neu bauen ließ. Das enge Fackeltor, das mächtige Mitteltor und Häuser an der Marktstraße mussten weichen. Das entstandene Straßenband erhielt den Namen "Kaiserstraße". Dazu gehörten die Pariser Straße, Steinstraße, Fackelstraße, Marktstraße, Mainzer Straße. Die Stadtmauer wurde versteigert und abgerissen. Die Steine wurden zum Häuserbau verwendet. Nach allen Richtungen konnte die Stadt nun ungehindert verlassen werden.
...


Kaperal (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kaperal" = dt. "Korporal" geht zurück auf frz. "caporal" = dt. "Gefreiter".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Karlin (W3)

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

"Karlin" (frz. "Carolin") hiess eine deutsche Goldmünze im 18. Jahrh., die schon längst ausser Geltung gesetzt ist; dennoch rechnen die Pfälzer Bauern bei Viehverkäufen noch häufig nach "Karlin" = 11 Gulden rhein., und erst nach Abschluss des Handels wird die betr. Summe in Mark und Pfennig umgerechnet. Die Aussprache beweist, dass dieses Wort nicht aus Frankreich zu uns gekommen ist, sondern in Deutschland seine Heimat hat. Auch von Goethe und Schiller wurde es gebraucht: "Karolin", "Karlin" {Kehrein, Fremdwörterbuch S. 314).

Der Frauenname "Karlin" = "Karoline" wird durch die Betonung der vorletzten Silbe von der Bezeichnung dieser Münze unterschieden.


Erstellt: 2011-04

Karotte (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Karotte" = dt. "Mohrrübe" geht zurück auf frz. "carotte" = dt. "Möhre", "Karotte", "Mohrrübe", "Gelbe Rübe".

Mittlerweile ist die "Karotte" in ganz Deutschland in Gebrauch.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

"Karotte" = "carotte" für "Mohrrübe", "kleine Gelbrübe" wird fast ausschliesslich gebraucht.


Erstellt: 2011-04

kascholiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "kascholiere" = dt. "kosen", "verhätscheln", "mit übertriebener Artigkeit behandeln" geht zurück auf frz. "cajoler" = dt. "liebkosen", "umschmeicheln", "hätscheln", "herzen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kassroll
Kaschdroll (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kassroll", "Kaschdroll" = dt. "Schmorpfanne" geht zurück auf frz. "casserole" = dt. "Kasserolle", "Schmortopf mit Griff". ".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kiddche (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kiddche" = dt. "Gefängnis" geht zurück auf einen jiddischen Ausdruck.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

kim-schmidt
Cartoon-Landkarte Rheinland-Phalz

(E?)(L?) http://www.kim-schmidt.de/cartoonlandkarten.php


Klicker (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Glicker", "Klicker" = dt. "kleine, runde Marmorkugeln", "Murmeln" (altbayer. "Schusser", schmalkaldisch "Merbel", hess. "Wacken", "Üller", "Schosser", engl. "marbles" = dt. "Marmorsteinchen", auch pfälz. "Marwel", "Merwel") geht zurück auf frz. "cliquart" = dt. "eine Art Bruchstein", "guten Baustein". Naheliegend ist jedoch auch, dass "Klicker" lautmalerisch zu dt. "klick" gebildet wurde.

In "Klickerwerk" findet man für das Verb "klickern" auch die Bedeutung "kleckern", "schmieren" ("Klickerwerk" = "Schmiererei", "schlechte Malerei").

(E?)(L?) http://www.blog.institut1.de/category/12-dez-20081/
Archiv für die Kategorie '12 Dez-2008': Murmeln, Marmeln, Klicker und Knicker - Geschrieben von: Gunhild Simon am 3.12.2008

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
(E?)(L?) http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/lesen.php?Bereich=ko
(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
(E?)(L?) http://www.murmelwelt.de/namen.html
Klicker | Klickertle (E?)(L?) http://www.palatinistik.de/
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=
| Achatklicker | Bleiklicker | Dätsch-klicker | Erdapfelsklicker

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
klicker, m. | klicker, m. | klickern | klickerspiel, n. | klickerwerk, n.

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Mini-Klicker

Erstellt: 2011-04

Klickermühle (W3)

Die "Klickermühle"dient der Herstellung von "Klickern", "Murmeln".

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl



Mühle (Klicker=), eine Mühle, worauf kleine marmorne Kugeln in Menge verfertigt werden, und welche unter andern auch Schussermühle heißt. S. im Art. Kugel, Th. 54, S. 645.


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Klickermühle
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Klickermühle" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2011-05

Kolé (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kolé" = dt. "Kragen" geht zurück auf frz. "collet" = dt. "Kragen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kommérss
Kummérss
Kummersch (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kommérss", "Kummérss", "Kummersch" = dt. "freundschaftlicher Verkehr von Haus zu Haus", "reger Umgang" geht zurück auf frz. "commerce" = dt. "Handel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

... z. B. von zwei Nachbarn heisst es: "Die hann alleweil (gegenwärtig) e gross Kummersch minnanner (mit einander), die hann e dicki Freindschaft, das iss de ganze Daag e G'läfs" (Gelaufe Hin- und Herlaufen).


Erstellt: 2011-04

Konskri (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Konskri" = dt. "gestellungspflichtige junge Leute" geht zurück auf frz. "conserit" = dt. "einer, der sich zum Militärdienst stellen muss". (Die Herkunft von lat. "consero" = dt. "aneinander reihen", "aneinander heften", "aneinander fügen", "verknüpfen" läßt die wörtliche Übersetzung "Einreihung" zu.)

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kornischon (W3)

Speziell auf die Festungsstadt Landau bezieht sich der Ausdruck pfälz. "Kornischon" derauf frz. "Cornichon" = dt. "Hörnchen", "kleine Gurke". So wurde ein Vorwerk in Landau genannt und der Platz, auf dem es stand, wurde noch 1890 "Kornischon" genannt.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

kruemelhuepfer
Wandern in der Pfalz

(E?)(L?) http://wandern-in-der-pfalz.kruemelhuepfer.de/

Das Internetangebot "Wandern in der Pfalz und im Pfälzerwald" bietet Ihnen viele Wandervorschläge in der Pfalz: Am Donnersberg, im Westrich, an der Haardt und im Pfälzerwald. Alle Wanderungen sind mit einer Übersichtskarte, Höhenprofilen, GPS-Daten und einer detaillierten Wegbeschreibung versehen. Somit steht Ihrer nächsten Wandertour nichts mehr im Wege. Mit dem Pfälzerwald im Herzen der Pfalz wandern Sie im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands.
...


(E?)(L?) http://wandern-in-der-pfalz.kruemelhuepfer.de/wanderungen-pfalz/




kulturland-magazin
Kultur in Rheinland-Pfalz

(E?)(L?) http://www.kulturland-magazin.de/

KulturLAND - Das Magazin für Kultur in Rheinland-Pfalz ist da, ebenso bunt und vital wie die Ereignisse und Persönlichkeiten, über die es berichtet. Kulturgenuss trifft Leselust. Überzeugende Gestaltung trifft journalistisches Handwerk. Sie finden im neuen Heft kompetent ausgewählte Kulturinformationen, aktuelle Top Events, angereichert mit Hintergrundberichten und Interviews aus den Regionen. Besonders herausragend ist natürlich der kulturelle Leuchtturm des Landes: der Kultursommer Rheinland-Pfalz. Er steht im Mittelpunkt der ersten und zweiten Ausgabe.

KulturLAND - Das Magazin für Kultur kommt Ihnen auf allen Wegen entgegen, Sie werden ihm auf Schritt und Tritt begegnen: im Theater oder im Kulturzentrum, in der Stadtbibliothek oder in der Galerie, im Museum oder im Café. An rund 4.000 ausgewählten Auslege-stellen in ganz Rheinland-Pfalz. Und im Internet, als virtuelles Magazin, mit medialen Erweiterungen wie Videos, weiterführenden Links, und ausführlichen Veranstaltungsübersichten. Das Ganze vernetzt mit vielen Portalen und Webseiten des Landes, auf denen Kultur groß geschrieben wird. So nachhaltig und aktuell vermittelt, wie es die Sache verdient. Als eine der größten und innovativsten Kulturpublikationen Deutschlands.


kulturland.rlp
Kulturland Rheinland-Pfalz

(E?)(L?) http://www.kulturland.rlp.de/


kultursommer
Rheinland-Pfalz Kultursommer

(E?)(L?) http://www.kultursommer.de/
Rheinland-Pfalz: Kultursommer

Kundoar
Kundór (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kundoar", "Kundór" = dt. "Geschäfts-Schreibstube", "Kassenzimmer" geht zurück auf frz. "comptoir" = dt. "Kontor".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kuráder (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Kuráder" = dt. "Vormund" geht zurück auf frz. "curateur" = dt. "Pfleger", "bestellter Vormund" (lat. "curator" = dt. "Wärter", "Pfleger").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Kuwert-Decke (W3)

Die "Kuwert-Decke" kommt in Mittelfranken zum Einsatz und ist ein wortspielerischer "weisser Schimmel" "Deck-Decke" ( = dt. "Bettdecke") aus frz. "couvert" = "Tafelgedeck", "Besteck", das auf frz. "couvrir" = "bedecken" und lat. "cooperire" = dt. "ganz bedecken" zurück geht.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

"Kuwert" sagt man auch für "Gedeck" bei Tisch; ein "Brief-Kuwert" ist ein "Briefumschlag". Frz. "Couverture" = mhd. "covertiure", "covertiur" = "schützende und schmückende Verdeckung des Rosses".


L

Ladrétt (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Ladrétt" = dt. "Zapfenstreich" geht zurück auf frz. "la retraite" = dt. "Zapfenstreich", "Rückzug".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

..., wobei die Vorsilbe "re" in der Aussprache fast ganz verschluckt wird. Das Volk verstand "la" als das fremde Geschlechtswort nicht und behielt es daher überflüssigerweise bei, trotz der Vorsetzung des deutschen Artikels, ganz wie dies bei "die Alhambra", "das Eldorado" ("al" arab., "el" span. Artikel!) der Fall ist.


Erstellt: 2011-04

Landavismen (W3)

Als "Landavismen" wurden einst französische Wörter und Redensarten aus dem 150 Jahre lang unter französischer Verwaltung stehenden "Landau" bezeichnet.

Erstellt: 2010-10

Lánder (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Lánder" = dt. "Laterne" geht zurück auf frz. "lanterne" = dt. "Laterne", aber auch mhd. "lanterne", lat. "lanterna", "laterna", griech. "lampter" = dt. "Leuchter", "Fackel", "Laterne".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Läufchen
etwas Getragenes von Läufchen (W2)

Ein Kollege aus Mainz berichtete mir von dieser Redewendung.
Die Aussage "Das ist ja etwas Getragenes von Läufchen" entspricht etwa "Was ist denn das für eine getragene Musik". Es ist in den meisten Fällen eine Aufforderung, doch einen anderen Sender einzustellen bzw. eine flottere Musik zu spielen.
Soweit die Bedeutung, die allerdings schon nicht mehr alle Mainzer verstehen.
Die Redewendung soll auf einen Gebrauchtwarenhändler in den 1920er Jahren zurückgehen. Dieser hiess "Läufchen" oder "Laufs" oder so ähnlich (mein Informant wusste es nicht genauer). Jedenfalls bezog sich der Ausdruck ursprünglich auf "nicht mehr ganz neue Kleidung", die wohl "etwas Getragenes von Läufchen" war. Irgendjemand übertrug diesen Spruch parodierenderweise dann auf die "getragene Musik". Dies schien vielen Mainzern zu gefallen und so wurde es zur Redewendung im obigen Sinn. Allerdings kennt heute niemand mehr den Gebrauchtwarenhändler diesen Namens und die Redewendung selbst scheint auch nicht mehr lange zu überleben.

Lavante, Lavante-Fest, Lavendel, laben, lavieren, Luv, Bärlapp (W3)

(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=Lavante-Fest
(E?)(L?) http://www.neustadt.pfalz.com/tks/weindorf-d-diedesfeld.html

14.07.2006: Eine Frage von Angelika Dehrmann:

...
Gibt es irgendwo einen Hinweis auf die Herkunft des Begriffs "Lavante"?
In Diedesfeld (Neustadt) wird das "Lavantefest" gefeiert, aber niemand erzählt mir, was da gefeiert wird.
Hier im Ort sind zwei nette Ladies, die den Begriff für "alte Hüte" (alte Klamotten ebenso wie Dinge und Bräuche, die "out" sind) verwendeten. Die beiden sind inzwischen auch nicht mehr taufrisch und wüßten gern, wo dieser Ausdruck herkommt.
Assoziieren würde ich "lavande" - "Lavendel" kann man ja wie Mottenkugeln zu den Kleidern legen, damit die in Ruhe "alt" werden können. Ein Bekannter meinte "Lavanderie" - aber beides finde ich recht unbefriedigend.
Gibt es irgendeinen Hinweis?
...



Ein "Lavante-Fest" gibt es z.B. im Juli (09.06 und 10.06.2007) in Diedesfeld, einem Weindorf bei Neustadt an der Weinstrasse.
Bei längerem Suchen und Probieren erhält man den Eindruck, dass das "Lavante-Fest" nur in Diedesfeld und nur beim "Weingut Gies" gefeiert wird.
Suchkombinationen wie "Lavante-Fest Bedeutung", "Lavante-Fest Herkunft", "Lavante-Fest Name" brachten keine brauchbaren Ergebnisse zur Herkunft des "Lavante-Festes".

Da vorerst zitierfähige Verweise fehlen, erlaube ich mir ein paar eigene Gedanken wiederzugeben - allerdings ohne jegliche Gewähr.

(E?)(L?) http://www.gartentechnik.de/News/2006/06/21/lavendel_immer_gut_in_form/

"Lavandula angustifolia" ist in den meisten Regionen Deutschlands winterhart.


Nachdem ich die E-Mail von Frau Dehrmann gelesen hatte, war meine erst Reaktion, dass "Lavendel" in der Vorderpfalz zwar durchaus wachsen kann, aber wohl doch kein traditionelles Gewächs für diese Gegend ist.

Ich assoziierte zunächst eher "Advent" mit übernommenem französischem Artikel-"L". Ich dachte also, es könnte sich um eine Art "Ankunftsfest" für den neuen Wein handeln.

(E?)(L?) http://www.jdlf.com/lesfables/livreviii/lavantagedelascience
In "L'Avantage de la science" = "Der Vorteil der Wissenschaft".

Eine Möglichkeit besteht darin, dass es sich um frz. "avant" = "vor", "vorher", "vorn", "Vorderteil", "Bug", "Stürmer" handelt. Dann wäre z.B. aus "L'avant" "Lavante" = "(DAS) Vorderteil" geworden, wie arab. "al-kímiá" = "die Lehre den Stoffen" zu "Alchemie", der "Goldmacherkunst" wurde. Aber eine derartige Kostruktion scheint mir in diesem Fall nicht wahrscheinlich zu sein.

Ich kenne zwar die "Lavanderie" nicht, aber ich habe auf der Suche danach die ital. "lavanderia" = "Wäscherei" gefunden. Und vielleicht bedeutet das dt. "Lavanderie" ja etwas ähnliches, vielleicht die "Waschküche"?
Jedenfalls sind "Lavendel" und ital. "lavanderia" gar nicht so weit auseinander wie man zunächst vermuten könnte.
Und vielleicht ist das ja auch wirklich der richtige Ansatz.

(E?)(L1) http://dict.leo.org/esde?lp=esde&p=5qvU.&search=levante
(E?)(L1) http://dict.leo.org/esde?lp=esde&p=5qvU.&search=levantar
(E?)(L1) http://dict.leo.org/frde?search=lever
Auch frz. "(se) lever" = "aufstehen", lat. "levare" = "hochheben", "(sich) erheben" habe ich als Erklärung in Erwägung gezogen. Immerhin fällt der längste Tag des Jahres - und damit die längste "Sonnenerhebung" in den Juni.

Aber ein längeres Stöbern in meinen Wörterbüchern ließ folgende Theorie in mir reifen - wie gesagt - bis zu verbindlichen zitierfähigen Aussagen - mit Vorsicht zu genießen.

(E?)(L1) http://dict.leo.org/frde?lp=frde&p=5qvU.&search=lavande
(E?)(L1) http://dict.leo.org/pages.frde/stemming/verb_er_chanter.html?Hilfsverb=avoir&apo=e%20&stamm=lav
Da ich also nichts anderes hatte, habe ich doch einmal die "Lavendel"-Spur aufgenommen.
Jeder Südfrankreich-Urlauber hat sicherlich schon einmal eine Flasche Lavendelessenz mit nach Hause gebracht, um damit dem Kleiderscharank oder dem Bad eine Duftnote zu verpassen. Und genau diese Eigenschaft gab dem "Lavendel" auch seinen Namen.

(E?)(L1) http://dict.leo.org/frde?lp=frde&p=5qvU.&search=laver
Der Name "Lavendel" wurde entweder schon von den Römern oder erst später von den Italienern vergeben und geht zurück auf ital. "lavendola", das auf ital. "lavanda" = "was zum Waschen dient" bzw. lat. "lavare" = "(sich) waschen", "baden". Auch die Römer und Italiener schätzten die Duftessenzen des "Lavendels schon als "Badeessenz".

Und da Baden und Waschen so erfrischend sein kann, kam es auch gleich zu einer weiteren Wortbildung. Das anscheinend urdeutsche Wort "laben", ahd. "labon" = "erquicken" geht - so wird zumindest vermutet - auch auf lat. "lavare" = "waschen", "baden", "benetzen" zurück.

Beim Suchen nach dem "Lavante-Fest" ist mir dann auch "lavieren" aufgefallen. Und hier wurde ich mal wieder belehrt, dass man nie auf den ersten Blick Schlußfolgerungen ziehen darf. Es gibt nämlich zwei "lavieren".

Das eine (mir bisher unbekannte "lavieren") geht ebenfalls zurück auf lat. "lavare" und bezeichnet in der Malerei eine bestimmte Technik, bei der die Konturen einer Tuschzeichnung mit einem wassergefüllten Pinsel verwischt ("verwaschen") werden, bzw. eine weitere Technik, bei der Zeichnungen nachträglich mit Wasserfarben koloriert ("gewässert") werden.
Dieses "lavieren" passt ja zum bisher Gesagten.

Das andere "lavieren", das man mittlerweile auch nicht mehr allzu oft antrifft bedeutet etwa "geschickt (ver)handeln". Dieses "lavieren" stammt aus der Seemannssprache und hängt mit "Luv" zusammen, das aus "Luvseite" verkürzt wurde. Da die "Luvseite" die "Windseite" bzw. die "Ruderseite" ist, dachte ich es ließe sich auch ein Zusammenhang zu "benetzen" herstellen.
Aber das ist in diesem Fall ein "falscher Freund".

Das seemännische "lavieren" stammt aus dem Niederländischen "laveren" und geht auf "loveren" = "die Windseite abgewinnen" zurück.
Das entsprechende "Luv" - und damit der weitere Hintergrund - hängt mit dem engl. "leaf" = "Blatt" zusammen und bezeichnete das "Ruderblatt", insbesondere ein Hilfsruder, das zum "Steuern gegen den Wind" benutzt wurde.
Die Wurzel ist ein ide. "*lep" = "(Hand-)fläche", "(Fuß-)sohle", "(Schulter-)blatt".
Weitere Abkömmlinge sind die Pflanze "Bärlapp" = (nach der Form einer) "Bärentatze", russ. "lapa" = "Tatze", "Pfote", russ. "lopata" = "Schaufel" und russ. "lopatina" = "Steuerruder".

Auf dieses ide. "*lep" geht also unser "lavieren", mit der Bedeutung "(im gesellschaftlichen Leben geschickt) gegen den Wind rudern" zurück.

Aber nun sollte ich wieder zum "Lavante-Fest" zurück kommen.
Ich glaube nach wie vor nicht, dass es einen direkten Zusammenhang zu "Lavendel" gibt, aber es könnte ein indirekter Zusammenhang bestehen. Und zwar könnte es sich um ein Fest handeln, bei dem in früheren Zeiten die Fässer "gereinigt", "gewaschen" wurden, um sie auf die neue Traubenernte vorzubereiten.
Oder noch ursprünglicher, dass es sich um eine Art Reinigungsritual handelte.

Was mich jedoch etwas verwundert, ist, dass es anscheinend nur beim besagten "Weingut Gies" gefeiert wird. Vielleicht gab es ja auch einen Vorfahren namens "Lavante", der dieses Weinfest zur Tradition machte. Damit wären die obigen fleißig gesammelten Hinweise zwar nicht weniger richtig und nicht weniger interessant, aber als Hintergrund für das "Lavante-Fest" völlig unbrauchbar.

Auch hier die Bitte an die Besucher des Etymologie-Portals:
Falls Sie eine Erklärung für das "Lavante-Fest" haben, wäre ich froh, von Ihnen zu hören.
(Auch wenn Sie meine Ausführungen legitimieren könnten, wäre ich Ihnen dankbar.)

Beinahe hätte ich die "Lavante", die "alte Wäsche" vergessen. Aber ich denke, hier trifft die lateinische "lavare"-Version sicherlich zu. Es dürfte sich dabei einfach um die zum "Waschen" vorgesehene Kleidung (die "Wäsche") handeln.
Und im übertragenen Sinn wurden daraus dann "alte Klamotten".

Lawándee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Lawándee" = dt. "die Vendée" geht zurück auf frz. "la Vendée" = dt. "die Vendée". (Hier wurde also der französische Artikel "la" in das übernommene Wort einbezogen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

...
..., wobei die Vorsilbe "re" in der Aussprache fast ganz verschluckt wird. Das Volk verstand "la" als das fremde Geschlechtswort nicht und behielt es daher überflüssigerweise bei, trotz der Vorsetzung des deutschen Artikels, ganz wie dies bei "die Alhambra", "das Eldorado" ("al" arab., "el" span. Artikel!) der Fall ist.

Der gleiche Fall liegt vor in "Die Lawándee", volkstümliche Bezeichnung eines Stadtteiles in Kaiserslautern (früher auch in Zweibrücken und jetzt noch in Schifferstadt vorkommend), wahrscheinlich von Haus aus ein Spitzname = "la Vendée" "die Vendée".


Erstellt: 2011-04

lbz-rlp
Französische Familiennamen in der Pfalz
Französisches im Pfälzer Volksmund

In dieser Abhandlung findet man viele in die Pfalz eingewanderte französische Namen mit ihren Schreibvarianten. Leider feheln weitgehend etymologische Angaben.

Aber warum mußte der Ende des 19. Jh. lebende Autor, dessen Werk in weiten Teilen einen durchaus europäischen Standpunkt erahnen läßt, seine interessanten Ausführungen mit einer derart national gesinnten Bemerkung ausklingen lassen?

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Französische Familiennamen in der Pfalz
und
Französisches im Pfälzer Volksmund
von
Dr. Philipp Keiper
K. Gymnasialprnfixsor.
Programm
der
KgL Studienanstalt Zweibrücken
zum Schlüsse des Studienjahres
1890/91.
Zweibrücken.
Buchdruckerei von August Kranzbühler.
1801.
...


Erstellt: 2010-07

Lorelei, Loreley, Ley (W3)

"Lorelei" oder "Loreley" ist der Name des Felsens, bei Sankt Goarshausen, Rheinland-Pfalz, auf dem die Fantasiegestalt "Loreley" sitzen soll.

Clemens Brentano (1778-1842) machte beide durch seine Ballade "Die Lore Lay" in seinem Roman "Godwi" (1801) berühmt. Auch Heinrich Heine widmete ihr ein Gedicht (1824). Dieses wurde wiederum wurde von F. Silcher vertont.

Der Felsen im Rhein hat seinen Namen seiner Gefährlichkeit zu verdanken. Die "Lorelei" setzt sich zusammen aus mhd. "lure" = "auflauern", "lauern" und "lei" = "Felsen".

Es gibt jedoch auch andere Versuche, die Bezeichnung "Loreley" abzuleiten. So wird "lore" auch mit "rauschen", "murmeln" und kelt. "ley" mit "Schiefer" übersetzt.

Aufgefallen ist mir, dass engl. "lure" = "Locken", "Verlockung" heißt. Mich würde es nicht wundern, wenn hier ein Zusammenhang besteht.

(E1)(L1) http://www.babynamewizard.com/namipedia/girl/lorelei
Die Bedeutung des Mädchennamens "Lorelei" wird mit "Beobachtungsfelsen", engl. "watch" + "rock", wiedergegeben.

Auf englischen Seiten findet man eher die "Lorelei".

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/lorelei
(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/definition/lorelei
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=lorelei
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=lorelei
(E4)(L1) http://www.hagzissa.de/
(E1)(L1) http://www.pantheon.org/areas/all/articles.html
(E?)(L?) http://www.zoope.com/

Lorelei : LOHR-e-ligh : german "siren, lurer to the rocks"


Auf deutschen Seiten findet man eher die "Loreley".

(E1)(L1) http://www.arte.tv/de/europa/karambolage/Sendung-vom-13--Mai-2007/1491948.html
Sendung vom 13. Mai 2007: Die Sehenswürdigkeit: die Loreley


...
Viele glauben, die fatale Jungfrau sei eine uralte deutsche Legende, ein bisschen so wie die Nibelungen. Auch die Deutschen wissen nicht alle, dass die Sage eher jung ist !

Wir schreiben das Jahr 1801. Clemens Brentano ersinnt die Geschichte einer unglaublich schönen Jungfer, die alle Männerherzen bricht und sich schließlich von dem berühmten Felsen in den Rhein stürzt. 10 Jahre später schreibt Brentano eine zweite Version dieser traurigen Ballade. Jetzt kämmt "Lore Ley" ihr Haar und schickt die Schiffer mit ihrem Gesang ins Verderben. Und schon nehmen sich Dichter, Schriftsteller, Komponisten und Bildhauer der angeblichen « deutschen Sage » an und schaffen hunderte von Versionen. Die bekannteste Version ist das Gedicht von Heinrich Heine aus dem Jahr 1824, welches von Friedrich Silcher 1837 vertont wurde.

Das ist auch die Melodie, die die Japaner vor sich hin summen. Das Lied beginnt mit den weltberühmten Worten „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin“, ein Satz, der überall in der Welt zum Deutschunterricht gehört. Dann heißt es „Ein Märchen aus uralten Zeiten das geht mir nicht aus dem Sinn“. Und da haben wir’s! Diesem einen Satz ist es zu verdanken, dass alle Welt die Loreley für eine tausendjährige Legende hält!
...


(E?)(L?) http://www.deutsche-burgen.org/initiative/index1.htm
Burgen am Mittelrhein, dem Tal der Loreley

(E?)(L?) http://www.internet-maerchen.de/maerchen/loreley.htm
Loreley

(E?)(L?) http://www.loreley.de/




(E?)(L2) http://www.loreley.de/flaschenhals/Default.htm
(E?)(L?) http://www.loreleytal.com/hansenorden/hansen-blatt/1997nr50/loreley.htm
Ein Beitrag zur Namendeutung von Dr. Manfred Halfer
Der Autor führt verschiedene bisherige Deutungen an:
...
Um diesen Felsen rankt sich ein ganzer Kranz von unterschiedlichen Deutungen. Das Echo war bereits im Mittelalter berühmt. Daher versuchte man, den Namen von mda. "lorren", "lurren" = "heulen" (Wind), "schreien" abzuleiten. Daneben gab es auch den Versuch, den Namen auf ein erschlossenes "*Lur" = "elbisches Wesen" zurückzuführen; denn elbische Wesen und der sagenhafte Nibelungenhort wurden ebenfalls mit dem Felsen in Zusammenhang gebracht.
...
...
Hierin stecken gall. "*leia" = "Fels" und ein romanisches Suffix.
...
Das Appellativum Lei ist im Rheinland stark verbreitet und aus gall. "*léi" zu "*léu" entlehnt; heute besitzt es die Bedeutung "Schieferfelsen".
...
Wie gelangt nun dieses moselromanische Wort an den Mittelrhein?
...

Die 4-seitige Abhandlung, die mit vielen weiteren Hinweisen versehen ist, endet mit dem Hinweis:

Der Name von Deutschlands berühmtestem Felsen ist somit nur vor dem Hintergrund einer fränkisch-romanischen Symbiose bis ins 8. Jahrhundert am Mittelrhein zu erklären. Weitere namenkundliche Funde sind zu erwarten, so daß unsere Kenntnis um das bilinguale Gebiet im Rheinengtal noch erweitert werden wird.


(E?)(L?) http://www.loreley-touristik.de/
Ausstellung zum Loreley-Mythos und zum Rheintal.
Loreley Touristik | Loreley Center | Loreley Wein | Loreley Museen | Foto-Album | Presse - Aktuell | Veranstaltungen | Pauschalen | Wege zur Loreley

(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id2003.htm=585

P.M. Fragen & Antworten 06/2007
Welche Schöne gab dem Felsen seinen Namen?
Ganz oben, in 132 Meter Höhe über dem Rhein, soll sie sitzen - die schöne Nixe. Der Felsen bei Sankt Goarshausen hat bei den Flussschiffern einen schlechten Ruf.
...


(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
(E?)(L?) http://www.rhein-lahn-info.de/inhalt/index.htm
(E?)(L?) http://www.rhein-lahn-info.de/tourismus-tdl/loreley-lied.htm
Heinrich Heines "Loreleylied" wurde in der Vertonung von Friedrich Silcher zum deutschen Volkslied. Der Text des Gedichtes sowie eine Audiodatei zum Anhören.

(E?)(L?) http://www.tal-der-loreley.de/rheinorte/rheinorte.loreley-burgenstrasse.de.php
Burgen am Rhein. Fotos und Beschreibungen der mittelalterlichen Befestigungen.

(E?)(L?) http://www.welt.de/print-welt/article337823/Legendenkiller_Loreley.html

...
Der Fels an der schmalsten und tiefsten Stelle des Rheins mit seinen gefährlichen Strudeln trug bereits im frühen 13. Jahrhundert einen Namen, der dem der "Loreley" verwandt war. In Kölns Historischem Archiv wurde bei den Vorarbeiten für die Schau als älteste Nennung ein Eintrag von 1227 entdeckt, wonach am Alten Markt ein "domus quae dictus lurlinberg" stand - offenbar von einem Manne, der vom Mittelrhein zugezogen war, so benannt. Über die Etymologie des "lurlin", "Lure Ley" und ähnlicher Namensformen ist man sich allerdings nicht einig. "Ley" bezeichnet zwar einen Schieferberg, aber ob die Silben davor Lautmalerei für das Murmeln des Stromes waren, bleibt offen. Gewiss ist nur, dass damit keine Personifikation verbunden war.
...


(E?)(L?) http://www.welterbe-mittelrheintal.de/
Die Kulturlandschaft oberes Mittelrheintal, zwischen Koblenz und Rüdesheim, befindet sich seit 2002 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

(E?)(L?) http://www.welterbe-mittelrheintal.de/index.php?id=236&L=0
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Loreley

...
Der Name
Die Herkunft des Namens "Loreley" ist nicht eindeutig geklärt. Unumstritten ist der Zusammenhang mit dem ursprünglich keltischen "Ley", mit dem in der Region häufig "(Schiefer-)Fels" oder "Stein" bezeichnet wurde. "Lore" könnte auf das wenige Kilometer stromaufwärts gelegene "Lorch" verweisen. Möglicherweise lässt es sich aber auch auf das altdeutsche "lorlen" ("rauschen", "murmeln") zurückführen und entstand aus einem Phänomen - dem starken siebenfachen Echo, das heute wegen des Verkehrslärms nicht mehr hörbar ist. Das Rauschen des dem Loreleyfels gegenüber liegenden hohen Galgenbach-Wasserfalles und auch das Rauschen der einst an Untiefen und Klippen sich brechenden Rheinströmung wurde als Echo von den vielen Felsüberhängen nach unten reflektiert und erschien so, als ob es von den Felsen herstammte. Schon früh suchte man Erklärungen dafür und machte zunächst in Höhlen des Felsens hausende Zwerge dafür verantwortlich. Vor dem 19. Jahrhundert trug der Ort auch noch seinen männlichen Artikel wie bei "der Lurlei", "der Lorley" oder der "Lurleberch" (zahlreiche weitere Schreibweisen).
...


(E?)(L?) http://www.winelight.de/bacchus/lexikon_l.html#l


(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-k-l.htm


(E?)(L?) http://www.zeit.de/2006/11/Loreley
(E?)(L?) http://www.zeit.de/2006/11/Loreley?page=2

...
..., dass "lûre" im Mittelhochdeutschen "hinterlistig" bedeutet und "lei" so viel wie "Stein". "Loren" oder "Luren" nannte man elfische Elementargeister, die den Menschen zu Liebeshändeln verlockten und ins Verderben rissen.
...


Ludwigshafen, Ludwigsbahn (W3)

(E?)(L?) http://www.alt-kaiserslautern.de/Alt-Lautern/Geschichte_2/geschichte_2.html

...
Endlich, im Jahre 1849 war die 1. pfälzische Eisenbahn bis zum Rhein fertig. Sie erhielt ebenfalls den Namen des bayerischen Königs: "Ludwigsbahn". An ihrem östlichen Endpunkt entstand der kleine Ort "Ludwigshafen", der auch durch die Ansiedlung der BASF sehr schnell zur Großstadt wurde.
...


Luidoor (W3)

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Bisweilen rechnet man auf dem Lande auch noch nach "Luidoor" = frz. "Louisd'or".


Erstellt: 2011-04

Lulatsch, latschen, lasch, Lasche, lassen (W3)

(E?)(L?) http://www.rheinpfalz.de/
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3484730579/etymologety0f-21
Zwei unserer Bekannten heirateten am 20.06.2003. Ein paar Tage später waren sie "gross" in der "Rheinpfalz" abgebildet. Im begleitenden Artikel wird er auch als "Lulatsch" bezeichnet, der mit seinen 2,08m wahrscheinlich der grösste Mann Zweibrückens sei. Er trägt so etwas mit Humor und hat uns auch schon einige Anekdoten erzählt, in denen seine Grösse ihm Grund zur Freude bescherte. (Zum Beispiel als ein Ehepaar im Meer auf ihn zuschwamm und die Frau ihrem Mann zurief, dass man ja nach ein paar Meter weiter schon stehen könne.)
Jedenfalls hat mich dies veranlasst, mir den "Lulatsch" mal vorzunehmen.

Da der "Lulatsch" nicht in allen Nachschlagewerken vorkommt, und da, wo er vorkommt als "regionaler Ausdruck" bezeichnet wird, habe ich ihn dem Bundesland "Rheinland-Pfalz" zugeordnet. Ich kenne die Bezeichnung aber auch aus dem "Saarland". Wo er sonst noch bekannt ist und evtl. auch benutzt wird, weiss ich nicht.
Jedenfalls wird in den Wörterbüchern, in denen er vorkommt auf "latsch" oder "latschen" verwiesen. Und bei "Hermann Paul: Deutsches Wörterbuch" findet man folgendes:
"latschen" (Stieler 1691) "schlaff, schlürfend einhergehen". Wenn man dann allen Verweisen nachgeht, stösst man auch auf "laß" und "lasch" = "schlaff", "träge", "lässig" = "müde", "matt", "untätig", "Lasche" = "schlaff Herabhängendes". Und auch das Wort "lassen" geht auf die ursprüngliche Bedeutung "Untätigkeit", "Nichtfesthalten eines Gegenstandes" zurück.
Ja und demnach ist also der "Lulatsch" ein "hochaufgeschossener, unbeholfener Mensch". Dabei wird im Duden Herkunftswörterbuch exlizit darauf hingewiesen, dass der erste Wortteil "Lu" bisher noch ungeklärt ist.

Ehrenhalber muss gesagt werden, dass unser Bekannter der Wortherkunft nach eigentlich nicht als "Lulatsch" bezeichnet werden kann.

In der "Frankfurter Rundschau findet man auch einen Artikel zu "lasch".

Lutzern (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Lutzern" = dt. "Laterne" geht zurück auf mhd. "lucerne", "luzerne" = dt. "Laterne", "Leuchte".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

..., kommt in der Landauer Gegend auch "Lutzern" für "Laterne" vor. Da das französische Wörterbuch kein dem lat. "lucerna" "Leuchte" ital. "lucerna" entsprechendes Wort kennt ("Lucerne" ist der Name der schönen "Leuchte" am Vierwaldstättersee, der Stadt "Luzern"), im Mittelh. aber "lucerne" = "luzerne"Laterne", "Leuchte", eig. u. bildl., häufig vorkommt, so geht das pf. "Lutzern" ohne Frage unmittelbar auf das mhd. Wort zurück, und das Gleiche hat dann wohl auch von dem verschwisterten "Lanter" zu gelten.


Erstellt: 2011-04

M

Madinee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Madinee" = dt. "Kleiderausklopfer" geht zurück auf frz. "martinet" = dt. "Klopfpeitsche" und weiter auf frz. "marteau", (veralt. "martel") = "Hammer". Diesen findet man noch in "Karl Martell", dem "Karl Hammer", weil er im Jahr 732 Frankenreich vor der muslimischen Eroberung bewahrte.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Dieser Martinet ist ein hölzerner Stiel, an dem mehrere Lederriemen befestigt sind.


Erstellt: 2011-04

Mainzer Gesangbuchstreit (W3)

(E6)(L1) http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/GermLat/Acta/Boehm.htm
(E6)(L1) http://www.bautz.de/bbkl/t/turin_e_x.shtml

...
... das Spannungsfeld im späten Kurstaat Mainz, Zentrum katholischer Aufklärung, wo eine kirchenstaatliche Verordnung 1787 modernisierend zwecks muttersprachlicher Liturgiereform ein doppelspachiges latein-deutsches Gesangbuch einzuführen versuchte, was den "Mainzer Gesangbuchstreit" auslöste, ...
...


Malise (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Malise" = dt. "Bosheiten", "Tücken", "hinterlistige Anschläge" geht zurück auf frz. "malice" = dt. "Schalkhaftigkeit", "Spottlust".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Manill (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Manill" = dt. "zweithöchste Trumpfkarte" geht zurück auf frz. "manille" = dt. "zweithöchste Trumpfkarte in verschiedenen Kartenspielen". Frz. "manille", span. "malilla" soll auf lat. "mala", der weiblichen Form von lat. "malus" = dt. "schlecht" zurück gehen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

mankiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "mankiere" = dt. "mangeln", "fehlen" geht zurück auf frz. "manquer" = dt. "verfehlen", "verpassen", "versäumen", "fehlen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

mansche
manschle
Manschler (W3)

Der Ausdruck pfälz. "mansche", "manschle" = dt. "hastig essen", "begierig essen", "beim Essen sich den Mund vollstopfen" geht zurück auf frz. "manger" = dt. "essen". Als Substantivbildung findet man den "Manschler", "der recht viel essen kann".

Soweit ich mich an meine Kindheit erinnern kann war der Ursprung von pfälz. "mansche" um das Jahr 1970 schon in Vergessenheit geraten und wurde mit dt. "manschen", "matschen" vermengt und hatte die Bedeutung "schlecht essen", "im Essen herumstochern" angenommen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Märi (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Märi" = dt. "Bürgermeisteramt" geht zurück auf frz. "mairie" = dt. "Bürgermeisteramt".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Maurerkoddledd (W3)

Mir ist das "Maurerkoddledd" zwar unbekannt, aber auf pfälzischen Baustellen soll damit der intensiv riechende "Limburger Käse" bezeichnet werden.

Das "Maurerkoddledd" diente demnach den Maurern als Fleischersatz.

Erstellt: 2011-09

meinestadt
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Landkreise in Rheinland-Pfalz
Städte in Rheinland-Pfalz
Gemeinden in Rheinland-Pfalz

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Stadtkreise

Frankenthal Kaiserslautern Koblenz Landau Ludwigshafen Mainz Neustadt Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken

Landkreise

Donnersbergkreis Kreis Ahrweiler Kreis Altenkirchen Kreis Alzey-Worms Kreis Bad Dürkheim Kreis Bad Kreuznach Kreis Bernkastel Kreis Birkenfeld Kreis Bitburg-Prüm Kreis Cochem-Zell Kreis Daun Kreis Germersheim Kreis Kaiserslautern Kreis Kusel Kreis Mainz-Bingen Kreis Mayen-Koblenz Kreis Neuwied Kreis S.-Weinstraße Kreis Trier-Saarburg Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Südwestpfalz Westerwaldkreis

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Städte und Gemeinden im Donnersbergkreis

Albisheim Alsenz Bayerfeld Bennhausen Biedesheim Bischheim Bisterschied Bolanden Börrstadt Breunigweiler Bubenheim Dannenfels Dielkirchen Dörrmoschel Dreisen Einselthum Eisenberg Falkenstein Finkenbach Gauersheim Gaugrehweiler Gehrweiler Gerbach Göllheim Gonbach Gundersweiler Höringen Ilbesheim Immesheim Imsbach Imsweiler Jakobsweiler Kalkofen Katzenbach Kerzenheim Kirchheimbolanden Kriegsfeld Lautersheim Lohnsfeld Mannweiler-Cölln Marnheim Morschheim Mörsfeld Münchweiler Münsterappel Niederhausen Niedermoschel Oberhausen Obermoschel Oberndorf Oberwiesen Orbis Ottersheim Ramsen Ransweiler Rathskirchen Reichsthal Rittersheim Rockenhausen Ruppertsecken Rüssingen Sankt Alban Schiersfeld Schönborn Schweisweiler Seelen Sippersfeld Sitters Standenbühl Steinbach Stetten Teschenmoschel Unkenbach Waldgrehweiler Wartenberg-Rohrbach Weitersweiler Winnweiler Winterborn Würzweiler Zellertal

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Städte und Gemeinden im Kreis Ahrweiler

Adenau Ahrbrück Altenahr Antweiler Aremberg Bad Breisig Bad Neuenahr Barweiler Bauler Berg Brenk Brohl-Lützing Burgbrohl Dankerath Dedenbach Dernau Dorsel Dümpelfeld Eichenbach Fuchshofen Galenberg Glees Gönnersdorf Grafschaft Harscheid Heckenbach Herschbroich Hoffeld Hohenleimbach Honerath Hönningen Hümmel Insul Kalenborn Kaltenborn Kempenich Kesseling Kirchsahr Königsfeld Kottenborn Leimbach Lind Mayschoß Meuspath Müllenbach Müsch Niederdürenbach Niederzissen Nürburg Oberdürenbach Oberzissen Ohlenhard Pomster Quiddelbach Rech Reifferscheid Rodder Schalkenbach Schuld Senscheid Sierscheid Sinzig Spessart Trierscheid Waldorf Wassenach Wehr Weibern Wershofen Wiesemscheid Wimbach Winnerath Wirft

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Städte und Gemeinden im Kreis Altenkirchen/Westerwald

Almersbach Alsdorf Altenkirchen Bachenberg Berod Berzhausen Betzdorf Birkenbeul Birken-Honigsessen Birnbach Bitzen Brachbach Breitscheidt Bürdenbach Burglahr Busenhausen Daaden Derschen Dickendorf Eichelhardt Eichen Elben Elkenroth Emmerzhausen Ersfeld Etzbach Eulenberg Fensdorf Fiersbach Flammersfeld Fluterschen Forst Forstmehren Friedewald Friesenhagen Fürthen Gebhardshain Gieleroth Giershausen Grünebach Güllesheim Hamm Harbach Hasselbach Helmenzen Helmeroth Hemmelzen Herdorf Heupelzen Hilgenroth Hirz-Maulsbach Horhausen Hövels Idelberg Ingelbach Isert Katzwinkel Kausen Kescheid Kettenhausen Kircheib Kirchen (Sieg) Kraam Krunkel Malberg Mammelzen Mauden Mehren Michelbach Mittelhof Molzhain Mudersbach Nauroth Neitersen Niederdreisbach Niederfischbach Niederirsen Niedersteinebach Nisterberg Obererbach Oberirsen Oberlahr Obernau Obersteinebach Oberwambach Ölsen Orfgen Peterslahr Pleckhausen Pracht Racksen Reiferscheid Rettersen Rosenheim Roth Rott Scheuerfeld Schöneberg Schürdt Schutzbach Seelbach b. Hamm Seelbach Selbach Sörth Steinebach Steineroth Stürzelbach Volkerzen Wallmenroth Walterschen Weitefeld Werkhausen Weyerbusch Willroth Wissen Wölmersen Ziegenhain

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Städte und Gemeinden im Kreis Alzey-Worms

Albig Alsheim Alzey Armsheim Bechenheim Bechtheim Bechtolsheim Bermersheim Bermersheim Biebelnheim Bornheim Dintesheim Dittelsheim-Heßloch Eckelsheim Eich Ensheim Eppelsheim Erbes-Büdesheim Esselborn Flomborn Flonheim Flörsheim-Dalsheim Framersheim Freimersheim Frettenheim Gau-Bickelheim Gau-Heppenheim Gau-Odernheim Gau-Weinheim Gimbsheim Gumbsheim Gundersheim Gundheim Hamm Hangen-Weisheim Hochborn Hohen-Sülzen Kettenheim Lonsheim Mauchenheim Mettenheim Mölsheim Monsheim Monzernheim Mörstadt Nack Nieder-Wiesen Ober-Flörsheim Offenheim Offstein Osthofen Partenheim Saulheim Schornsheim Siefersheim Spiesheim Stein-Bockenheim Sulzheim Udenheim Vendersheim Wachenheim Wahlheim Wallertheim Wendelsheim Westhofen Wöllstein Wonsheim Wörrstadt

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Städte und Gemeinden im Kreis Bad Dürkheim

Altleiningen Bad Dürkheim Battenberg Bissersheim Bobenheim Bockenheim Carlsberg Dackenheim Deidesheim Dirmstein Ebertsheim Ellerstadt Elmstein Erpolzheim Esthal Forst Frankeneck Freinsheim Friedelsheim Gerolsheim Gönnheim Großkarlbach Grünstadt Haßloch Herxheim Hettenleidelheim Kallstadt Kindenheim Kirchheim Kleinkarlbach Lambrecht Laumersheim Lindenberg Meckenheim Mertesheim Neidenfels Neuleiningen Niederkirchen Obersülzen Obrigheim Quirnheim Ruppertsberg Tiefenthal Wachenheim Wattenheim Weidenthal Weisenheim/Berg Weisenheim/Sand

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Städte und Gemeinden im Kreis Bad Kreuznach

Abtweiler Allenfeld Altenbamberg Argenschwang Auen Bad Kreuznach Bad Münster Bad Sobernheim Bärenbach Bärweiler Becherbach Becherbach Biebelsheim Bockenau Boos Braunweiler Brauweiler Breitenheim Bretzenheim Bruschied Burgsponheim Callbach Dalberg Daubach Daxweiler Desloch Dörrebach Dorsheim Duchroth Eckenroth Feilbingert Frei-Laubersheim Fürfeld Gebroth Guldental Gutenberg Hackenheim Hahnenbach Hallgarten Hargesheim Heimweiler Heinzenberg Hennweiler Hergenfeld Hochstätten Hochstetten-Dhaun Horbach Hüffelsheim Hundsbach Ippenschied Jeckenbach Kellenbach Kirn Kirschroth Königsau Langenlonsheim Langenthal Laubenheim Lauschied Lettweiler Limbach Löllbach Mandel Martinstein Meckenbach Meddersheim Merxheim Monzingen Münchwald Neu-Bamberg Niederhausen Norheim Oberhausen Oberhausen Oberstreit Odernheim Otzweiler Pfaffen-Schwabenheim Pleitersheim Raumbach Rehbach Rehborn Reiffelbach Roth Roxheim Rüdesheim Rümmelsheim Sankt Katharinen Schloßböckelheim Schmittweiler Schneppenbach Schöneberg Schwarzerden Schweinschied Schweppenhausen Seesbach Seibersbach Simmertal Sommerloch Spabrücken Spall Sponheim Staudernheim Stromberg Tiefenthal Traisen Volxheim Waldböckelheim Waldlaubersheim Wallhausen Warmsroth Weiler Weinsheim Weitersborn Windesheim Winterbach Winterburg

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Städte und Gemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich

Altrich Arenrath Bausendorf Bengel Berglicht Bergweiler Bernkastel-Kues Bettenfeld Binsfeld Brauneberg Breit Bruch Büdlich Burgen Burg Burtscheid Deuselbach Dhronecken Diefenbach Dierfeld Dierscheid Dodenburg Dreis Eckfeld Eisenschmitt Enkirch Erden Esch Etgert Flußbach Gielert Gipperath Gladbach Gornhausen Graach an der Mosel Gräfendhron Greimerath Großlittgen Hasborn Heckenmünster Heidenburg Heidweiler Hetzerath Hilscheid Hochscheid Hontheim Horath Hupperath Immert Irmenach Karl Kesten Kinderbeuern Kinheim Klausen Kleinich Kommen Kröv Landscheid Laufeld Lieser Longkamp Lösnich Lötzbeuren Lückenburg Malborn Manderscheid Maring-Noviand Meerfeld Merschbach Minderlittgen Minheim Monzelfeld Morbach Mülheim Musweiler Neumagen-Dhron Neunkirchen Niederöfflingen Niederscheidweiler Niersbach Oberöfflingen Oberscheidweiler Osann-Monzel Pantenburg Piesport Platten Plein Reil Rivenich Rorodt Salmtal Schladt Schönberg Schwarzenborn Sehlem Starkenburg Talling Thalfang Traben-Trarbach Trittenheim Ürzig Veldenz Wallscheid Willwerscheid Wintrich Wittlich Zeltingen-Rachtig

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Städte und Gemeinden im Kreis Birkenfeld

Abentheuer Achtelsbach Allenbach Asbach Baumholder Bergen b. Kirn Berglangenbach Berschweiler Berschweiler Birkenfeld Bollenbach Börfink Breitenthal Bruchweiler Brücken Buhlenberg Bundenbach Dambach Dickesbach Dienstweiler Eckersweiler Elchweiler Ellenberg Ellweiler Fischbach Fohren-Linden Frauenberg Gerach Gimbweiler Gollenberg Gösenroth Griebelschied Hahnweiler Hattgenstein Hausen Heimbach Hellertshausen Herborn Herrstein Hettenrodt Hintertiefenbach Hoppstädten Horbruch Hottenbach Idar-Oberstein Kempfeld Kirschweiler Kronweiler Krummenau Langweiler Leisel Leitzweiler Mackenrodt Meckenbach Mettweiler Mittelreidenbach Mörschied Niederbrombach Niederhambach Niederhosenbach Niederwörresbach Nohen Oberbrombach Oberhambach Oberhosenbach Oberkirn Oberreidenbach Oberwörresbach Reichenbach Rhaunen Rimsberg Rinzenberg Rohrbach Rötsweiler Rückweiler Ruschberg Schauren Schmidthachenbach Schmißberg Schwerbach Schwollen Sensweiler Sien Sienhachenbach Siesbach Sonnenberg Sonnschied Stipshausen Sulzbach Veitsrodt Vollmersbach Weiden Weitersbach Wickenrodt Wilzenberg-Hußweiler Wirschweiler

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Städte und Gemeinden im Kreis Bitburg-Prüm

Affler Alsdorf Altscheid Ammeldingen Ammeldingen Arzfeld Auw an der Kyll Auw Badem Balesfeld Bauler Baustert Beilingen Berkoth Berscheid Bettingen Bickendorf Biersdorf Biesdorf Birtlingen Bitburg Bleialf Bollendorf Brandscheid Brecht Brimingen Buchet Büdesheim Burbach Burg Dackscheid Dahlem Dahnen Daleiden Dasburg Dauwelshausen Dingdorf Dockendorf Dudeldorf Echternacherbrück Echtershausen Ehlenz Eilscheid Eisenach Emmelbaum Enzen Ernzen Eschfeld Esslingen Etteldorf Euscheid Feilsdorf Ferschweiler Feuerscheid Fischbach-Oberraden Fleringen Fließem Geichlingen Gemünd Gentingen Giesdorf Gilzem Gindorf Gondenbrett Gondorf Gransdorf Großkampenberg Großlangenfeld Habscheid Halsdorf Hamm Hargarten Harspelt Heckhuscheid Heilbach Heilenbach Heisdorf Herbstmühle Herforst Hersdorf Herzfeld Hisel Holsthum Hommerdingen Hosten Hütten Hütterscheid Hüttingen/Kyll Hüttingen/Lahr Idenheim Idesheim Ingendorf Irrel Irrhausen Jucken Karlshausen Kaschenbach Keppeshausen Kesfeld Kickeshausen Kinzenburg Kleinlangenfeld Körperich Koxhausen Krautscheid Kruchten Kyllburg Kyllburgweiler Lahr Lambertsberg Lascheid Lasel Lauperath Leidenborn Leimbach Lichtenborn Lierfeld Ließem Lünebach Lützkampen Malberg Malbergweich Manderscheid Masthorn Matzerath Mauel Meckel Menningen Merlscheid Messerich Mettendorf Metterich Minden Mülbach Mützenich Muxerath Nasingen Nattenheim Neidenbach Neuendorf Neuerburg Neuheilenbach Niedergeckler Niederlauch Niederpierscheid Niederraden Niederstedem Niederweiler Niederweis Niehl Nimshuscheid Nimsreuland Obergeckler Oberkail Oberlascheid Oberlauch Oberpierscheid Oberstedem Oberweiler Oberweis Olmscheid Olsdorf Olzheim Orenhofen Orlenbach Orsfeld Peffingen Philippsheim Pickließem Pintesfeld Pittenbach Plascheid Plütscheid Preischeid Preist Pronsfeld Prüm Prümzurlay Reiff Reipeldingen Rittersdorf Rodershausen Röhl Rommersheim Roscheid Roth an der Our Roth Sankt Thomas Schankweiler Scharfbillig Scheitenkorb Scheuern Schleid Schönecken Schwirzheim Seffern Sefferweich Seinsfeld Seiwerath Sellerich Sengerich Sevenig Sevenig Sinspelt Spangdahlem Speicher Steinborn Stockem Strickscheid Sülm Trimport Übereisenbach Uppershausen Usch Utscheid Üttfeld Waldhof-Falkenstein Wallendorf Wallersheim Watzerath Wawern Waxweiler Weidingen Weinsheim Wettlingen Wiersdorf Wilsecker Winringen Winterscheid Winterspelt Wißmannsdorf Wolsfeld Zendscheid Zweifelscheid

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Städte und Gemeinden im Kreis Cochem-Zell

Alf Alflen Altlay Altstrimmig Auderath Bad Bertrich Beilstein Beuren Binningen Blankenrath Brachtendorf Bremm Briedel Brieden Briedern Brohl Bruttig-Fankel Büchel Bullay Cochem Dohr Dünfus Düngenheim Ediger-Eller Ellenz-Poltersdorf Eppenberg Ernst Eulgem Faid Filz Forst Forst Gamlen Gevenich Gillenbeuren Greimersburg Grenderich Hambuch Haserich Hauroth Hesweiler Illerich Kaifenheim Kail Kaisersesch Kalenborn Kliding Klotten Lahr Landkern Laubach Lieg Liesenich Lütz Lutzerath Masburg Mesenich Mittelstrimmig Möntenich Moritzheim Mörsdorf Moselkern Müden Müllenbach Neef Nehren Panzweiler Peterswald-Löffelsch Pommern Pünderich Reidenhausen Roes Sankt Aldegund Schauren Schmitt Senheim Sosberg Tellig Treis-Karden Ulmen Urmersbach Urschmitt Valwig Wagenhausen Walhausen Weiler Wirfus Wollmerath Zell Zettingen Zilshausen

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Städte und Gemeinden im Kreis Daun

Arbach Basberg Beinhausen Bereborn Berenbach Berlingen Berndorf Betteldorf Birgel Birresborn Bleckhausen Bodenbach Bongard Borler Boxberg Brockscheid Brücktal Darscheid Daun Demerath Densborn Deudesfeld Dockweiler Dohm-Lammersdorf Drees Dreis-Brück Duppach Ellscheid Esch Feusdorf Gefell Gelenberg Gerolstein Gillenfeld Gönnersdorf Gunderath Hallschlag Hillesheim Hinterweiler Höchstberg Hohenfels-Essingen Horperath Hörscheid Hörschhausen Immerath Jünkerath Kalenborn-Scheuern Kaperich Katzwinkel Kelberg Kerpen Kerschenbach Kirchweiler Kirsbach Kolverath Kopp Kötterichen Kradenbach Lirstal Lissendorf Mannebach Mehren Meisburg Mosbruch Mückeln Mürlenbach Neichen Nerdlen Neroth Niederstadtfeld Nitz Nohn Oberbettingen Oberehe-Stroheich Oberelz Oberstadtfeld Ormont Pelm Reimerath Retterath Reuth Rockeskyll Salm Sarmersbach Sassen Saxler Schalkenmehren Scheid Schönbach Schüller Schutz Stadtkyll Steffeln Steineberg Steiningen Strohn Strotzbüsch Üdersdorf Udler Uersfeld Ueß Utzerath Üxheim Wallenborn Walsdorf Weidenbach Welcherath Wiesbaum Winkel

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Städte und Gemeinden im Kreis Germersheim

Bellheim Berg Erlenbach Freckenfeld Freisbach Germersheim Hagenbach Hatzenbühl Hördt Jockgrim Kandel Knittelsheim Kuhardt Leimersheim Lingenfeld Lustadt Minfeld Neuburg Neupotz Ottersheim Rheinzabern Rülzheim Scheibenhardt Schwegenheim Steinweiler Vollmersweiler Weingarten Westheim Winden Wörth Zeiskam

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Städte und Gemeinden im Kreis Kaiserslautern

Bann Bruchmühlbach-Miesau Enkenbach-Alsenborn Erzenhausen Eulenbis Fischbach Frankelbach Gerhardsbrunn Hauptstuhl Heiligenmoschel Hirschhorn Hochspeyer Katzweiler Kindsbach Kollweiler Kottweiler-Schwanden Krickenbach Lambsborn Landstuhl Langwieden Linden Mackenbach Martinshöhe Mehlbach Mehlingen Mittelbrunn Neuhemsbach Niederkirchen Niedermohr Oberarnbach Olsbrücken Otterbach Otterberg Queidersbach Ramstein-Miesenbach Reichenbach-Steegen Rodenbach Schallodenbach Schneckenhausen Schopp Schwedelbach Sembach Steinwenden Stelzenberg Sulzbachtal Trippstadt Waldleiningen Weilerbach

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Städte und Gemeinden im Kreis Kusel

Adenbach Albessen Altenglan Altenkirchen Aschbach Bedesbach Blaubach Börsborn Bosenbach Breitenbach Brücken Buborn Cronenberg Deimberg Dennweiler-Frohnbach Dittweiler Dunzweiler Ehweiler Einöllen Elzweiler Erdesbach Eßweiler Etschberg Föckelberg Frohnhofen Ginsweiler Glanbrücken Glan-Münchweiler Gries Grumbach Haschbach Hausweiler Hefersweiler Heinzenhausen Henschtal Herchweiler Herren-Sulzbach Herschweiler Hinzweiler Hohenöllen Homberg Hoppstädten Horschbach Hüffler Jettenbach Kappeln Kirrweiler Konken Körborn Kreimbach-Kaulbach Krottelbach Kusel Langenbach Langweiler Lauterecken Lohnweiler Matzenbach Medard Merzweiler Nanzdietschweiler Nerzweiler Neunkirchen Niederalben Niederstaufenbach Nußbach Oberalben Oberstaufenbach Oberweiler Oberweiler Odenbach Offenbach-Hundheim Ohmbach Pfeffelbach Quirnbach Rammelsbach Rathsweiler Rehweiler Reichweiler Reipoltskirchen Relsberg Rothselberg Ruthweiler Rutsweiler Rutsweiler/Lauter Sankt Julian Schellweiler Schönenberg Selchenbach Steinbach Thallichtenberg Theisbergstegen Ulmet Unterjeckenbach Wahnwegen Waldmohr Welchweiler Wiesweiler Wolfstein

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Städte und Gemeinden im Kreis Mainz-Bingen

Appenheim Aspisheim Bacharach Badenheim Bingen Bodenheim Breitscheid Bubenheim Budenheim Dalheim Dexheim Dienheim Dolgesheim Dorn-Dürkheim Eimsheim Engelstadt Essenheim Friesenheim Gau-Algesheim Gau-Bischofsheim Gensingen Grolsheim Guntersblum Hahnheim Harxheim Heidesheim Hillesheim Horrweiler Ingelheim Jugenheim Klein-Winternheim Köngernheim Lörzweiler Ludwigshöhe Manubach Mommenheim Münster-Sarmsheim Nackenheim Niederheimbach Nieder-Hilbersheim Nieder-Olm Nierstein Oberdiebach Oberheimbach Ober-Hilbersheim Ober-Olm Ockenheim Oppenheim Sankt Johann Schwabenheim Selzen Sörgenloch Sprendlingen Stadecken-Elsheim Trechtingshausen Uelversheim Undenheim Wackernheim Waldalgesheim Weiler Weinolsheim Welgesheim Wintersheim Wolfsheim Zornheim Zotzenheim

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Städte und Gemeinden im Kreis Mayen-Koblenz

Acht Alken Andernach Anschau Arft Baar Bassenheim Bell Bendorf Bermel Boos Brey Brodenbach Burgen Dieblich Ditscheid Einig Ettringen Gappenach Gering Gierschnach Hatzenport Hausten Herresbach Hirten Kalt Kaltenengers Kehrig Kerben Kettig Kirchwald Kobern-Gondorf Kollig Kottenheim Kretz Kruft Langenfeld Langscheid Lehmen Lind Löf Lonnig Luxem Macken Mayen Mendig Mertloch Monreal Mülheim-Kärlich Münk Münstermaifeld Nachtsheim Naunheim Nickenich Niederfell Niederwerth Nörtershausen Oberfell Ochtendung Pillig Plaidt Polch Reudelsterz Rhens Rieden Rüber Saffig Sankt Johann Sankt Sebastian Siebenbach Spay Thür Trimbs Urbar Urmitz Vallendar Virneburg Volkesfeld Waldesch Weiler Weißenthurm Weitersburg Welling Welschenbach Wierschem Winningen Wolken

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Städte und Gemeinden im Kreis Neuwied

Anhausen Asbach Bad Hönningen Bonefeld Breitscheid Bruchhausen Buchholz Dattenberg Datzeroth Dernbach Dierdorf Döttesfeld Dürrholz Ehlscheid Erpel Großmaischeid Hammerstein Hanroth Hardert Harschbach Hausen Hümmerich Isenburg Kasbach-Ohlenberg Kleinmaischeid Kurtscheid Leubsdorf Leutesdorf Linkenbach Linz Marienhausen Meinborn Melsbach Neustadt Neuwied Niederbreitbach Niederhofen Niederwambach Oberdreis Oberhonnefeld Oberraden Ockenfels Puderbach Ratzert Raubach Rengsdorf Rheinbreitbach Rheinbrohl Rodenbach Roßbach Rüscheid Sankt Katharinen Stebach Steimel Straßenhaus Thalhausen Unkel Urbach Vettelschoß Waldbreitbach Windhagen Woldert

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Städte und Gemeinden im Kreis Südliche Weinstraße

Albersweiler Altdorf Annweiler Bad Bergzabern Barbelroth Billigheim-Ingenheim Birkenhördt Birkweiler Böbingen Böchingen Böllenborn Bornheim Burrweiler Dernbach Dierbach Dörrenbach Edenkoben Edesheim Eschbach Essingen Eußerthal Flemlingen Frankweiler Freimersheim Gleisweiler Gleiszellen Göcklingen Gommersheim Gossersweiler-Stein Großfischlingen Hainfeld Hergersweiler Herxheim b. Landau Herxheimweyher Heuchelheim-Klingen Hochstadt Ilbesheim b. Landau Impflingen Insheim Kapellen-Drusweiler Kapsweyer Kirrweiler Kleinfischlingen Klingenmünster Knöringen Leinsweiler Maikammer Münchweiler Niederhorbach Niederotterbach Oberhausen Oberotterbach Oberschlettenbach Offenbach Pleisweiler Ramberg Ranschbach Rhodt unter Rietburg Rinnthal Rohrbach Roschbach Sankt Martin Schweigen Schweighofen Siebeldingen Silz Steinfeld Venningen Völkersweiler Vorderweidenthal Waldhambach Waldrohrbach Walsheim Wernersberg Weyher

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Städte und Gemeinden im Kreis Trier-Saarburg

Aach Ayl Baldringen Bekond Bescheid Beuren Bonerath Damflos Detzem Ensch Farschweiler Fell Fisch Föhren Franzenheim Freudenburg Geisfeld Greimerath Grimburg Gusenburg Gusterath Gutweiler Heddert Hentern Herl Hermeskeil Hinzenburg Hinzert-Pölert Hockweiler Holzerath Igel Irsch Kanzem Kasel Kastel-Staadt Kell Kenn Kirf Klüsserath Konz Kordel Korlingen Köwerich Lampaden Langsur Leiwen Longen Longuich Lorscheid Mandern Mannebach Mehring Mertesdorf Merzkirchen Morscheid Naurath Naurath Neuhütten Newel Nittel Oberbillig Ockfen Ollmuth Onsdorf Osburg Palzem Paschel Pellingen Pluwig Pölich Ralingen Rascheid Reinsfeld Riol Riveris Saarburg Schillingen Schleich Schoden Schömerich Schöndorf Schweich Serrig Sommerau Taben-Rodt Tawern Temmels Thomm Thörnich Trassem Trierweiler Vierherrenborn Waldrach Waldweiler Wasserliesch Wawern Wellen Welschbillig Wiltingen Wincheringen Zemmer Zerf Züsch

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Städte und Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis

Allendorf Altendiez Arzbach Attenhausen Auel Aull Bad Ems Balduinstein Becheln Berghausen Berg Berndroth Bettendorf Biebrich Birlenbach Bogel Bornich Braubach Bremberg Buch Burgschwalbach Charlottenberg Cramberg Dachsenhausen Dahlheim Dausenau Dessighofen Dienethal Diethardt Diez Dörnberg Dornholzhausen Dörscheid Dörsdorf Ebertshausen Ehr Eisighofen Endlichhofen Eppenrod Ergeshausen Eschbach Fachbach Filsen Flacht Frücht Geilnau Geisig Gemmerich Gückingen Gutenacker Hahnstätten Hainau Hambach Heistenbach Herold Himmighofen Hirschberg Holzappel Holzhausen Holzheim Hömberg Horhausen Hunzel Isselbach Kaltenholzhausen Kamp-Bornhofen Kasdorf Katzenelnbogen Kaub Kehlbach Kemmenau Kestert Klingelbach Kördorf Lahnstein Langenscheid Laurenburg Lautert Lierschied Lipporn Lohrheim Lollschied Lykershausen Marienfels Miehlen Miellen Misselberg Mittelfischbach Mudershausen Nassau Nastätten Netzbach Niederbachheim Niederneisen Niedertiefenbach Niederwallmenach Nievern Nochern Oberbachheim Oberfischbach Oberneisen Obernhof Obertiefenbach Oberwallmenach Oberwies Oelsberg Osterspai Patersberg Pohl Prath Reckenroth Reichenberg Reitzenhain Rettershain Rettert Roth Ruppertshofen Sankt Goarshausen Sauerthal Scheidt Schiesheim Schönborn Schweighausen Seelbach Singhofen Steinsberg Strüth Sulzbach Wasenbach Weidenbach Weinähr Weisel Welterod Weyer Winden Winterwerb Zimmerschied

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Städte und Gemeinden im Kreis Ludwigshafen

Altrip Beindersheim Birkenheide Bobenheim-Roxheim Böhl-Iggelheim Dannstadt Dudenhofen Fußgönheim Großniedesheim Hanhofen Harthausen Heßheim Heuchelheim Hochdorf-Assenheim Kleinniedesheim Lambsheim Limburgerhof Maxdorf Mutterstadt Neuhofen Otterstadt Rödersheim-Gronau Römerberg Waldsee

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Städte und Gemeinden im Südwestpfalz

Althornbach Battweiler Bechhofen Biedershausen Bobenthal Bottenbach Bruchweiler Bundenthal Busenberg Clausen Contwig Dahn Darstein Dellfeld Dietrichingen Dimbach Donsieders Eppenbrunn Erfweiler Erlenbach Fischbach Geiselberg Großbundenbach Großsteinhausen Hauenstein Heltersberg Hermersberg Herschberg Hettenhausen Hilst Hinterweidenthal Hirschthal Höheinöd Höheischweiler Höhfröschen Horbach Hornbach Käshofen Kleinbundenbach Kleinsteinhausen Knopp-Labach Krähenberg Kröppen Leimen Lemberg Ludwigswinkel Lug Maßweiler Mauschbach Merzalben Münchweiler Niederschlettenbach Nothweiler Nünschweiler Obernheim Obersimten Petersberg Reifenberg Riedelberg Rieschweiler Rodalben Rosenkopf Rumbach Ruppertsweiler Saalstadt Schauerberg Schindhard Schmalenberg Schmitshausen Schönau Schwanheim Schweix Spirkelbach Steinalben Thaleischweiler Trulben Vinningen Waldfischbach Wallhalben Walshausen Weselberg Wiesbach Wilgartswiesen Winterbach

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Städte und Gemeinden im Westerwaldkreis

Ailertchen Alpenrod Alsbach Arnshöfen Astert Atzelgift Bad Marienberg Bellingen Berod Berzhahn Bilkheim Boden Bölsberg Borod Brandscheid Breitenau Bretthausen Caan Daubach Deesen Dernbach Dreifelden Dreikirchen Dreisbach Ebernhahn Eitelborn Elbingen Ellenhausen Elsoff Enspel Ettinghausen Ewighausen Fehl-Ritzhausen Freilingen Freirachdorf Gackenbach Gehlert Gemünden Giesenhausen Girkenroth Girod Goddert Görgeshausen Großholbach Guckheim Hachenburg Hahn Hahn Halbs Hardt Hartenfels Härtlingen Hattert Heilberscheid Heiligenroth Heimborn Helferskirchen Hellenhahn Hergenroth Herschbach Herschbach Heuzert Hilgert Hillscheid Höchstenbach Hof Höhn Höhr-Grenzhausen Holler Homberg Horbach Hübingen Hüblingen Hundsangen Hundsdorf Irmtraut Kaden Kadenbach Kammerforst Kirburg Kölbingen Kroppach Krümmel Kuhnhöfen Kundert Langenbach Langenhahn Lautzenbrücken Leuterod Liebenscheid Limbach Linden Lochum Luckenbach Mähren Marienrachdorf Maroth Marzhausen Maxsain Merkelbach Meudt Mogendorf Molsberg Mörlen Mörsbach Moschheim Mudenbach Mündersbach Müschenbach Nauort Nentershausen Neuhäusel Neunkhausen Neunkirchen Neustadt Niederahr Niederelbert Niedererbach Niederroßbach Niedersayn Nisterau Nister-Möhrendorf Nistertal Nister Nomborn Nordhofen Norken Oberahr Oberelbert Obererbach Oberhaid Oberrod Oberroßbach Ötzingen Pottum Quirnbach Ransbach-Baumbach Rehe Rennerod Roßbach Rotenhain Rothenbach Rückeroth Ruppach-Goldhausen Salzburg Salz Schenkelberg Seck Selters Sessenbach Sessenhausen Siershahn Simmern Staudt Steinebach Steinefrenz Steinen Stein-Neukirch Stein-Wingert Stockhausen-Illfurth Stockum-Püschen Streithausen Unnau Untershausen Vielbach Wahlrod Waigandshain Waldmühlen Wallmerod Weidenhahn Welkenbach Welschneudorf Weltersburg Weroth Westerburg Westernohe Wied Willingen Willmenrod Winkelbach Winnen Wirges Wirscheid Wittgert Wölferlingen Zehnhausen Zehnhausen

Meisenheim (W3)

Der Ort "Meisenheim" soll seinen Namen im 7. Jh. von einem "Meiso" gegründet worden sein.

Schinderhannes soll hier im Jahr 1797 seine Karriere begonnen haben.

Der Familienname "Meisenheimer" dürfte auf Vorfahren aus "Meisenheim" hinweisen.

(E?)(L?) http://www.biolib.de/
(E?)(L?) http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/library/author_index_de.html
Meisenheimer, Johannes [3]

(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/d/Jakob_Meisenheimer/
In der Welt der Chemie wurde die "Meisenheimer-Umlagerung", bei der ein Aminoxid in ein Alkoxyamin umgewandelt wird, nach "Jakob Meisenheimer" benannt.

(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/d/Meisenheimer-Umlagerung/
(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
"Meisenheim" - "Psychose"

(E6)(L1) http://home.meinestadt.de/meisenheim
(E?)(L?) http://www.meisenheim.de/
(E?)(L?) http://www.spock.com/q/Meisenheim
(E?)(L?) http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=5121648/1gotzdn/index.html
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Meisenheim

...
Meisenheim wurde vermutlich im 7. Jahrhundert n.Chr. gegründet; von dem hypothetischen Gründer Meiso wird oft der Ortsname abgeleitet.

Urkundlich erstmals 1154 erwähnt, wurde Meisenheim im 12. Jahrhundert zu dem Hauptsitz der Grafen von Veldenz erhoben und erhielt 1315 von König Ludwig IV. die Stadtrechte. Die Grafen von Veldenz bauten auf dem heutigen Schlossplatz eine Burg, an die heute nur noch zwei spätere Gebäude, das 1614 erbaute „Schloss Magdalenenbau“ (heute als „Herzog-Wolfgang-Haus“ bezeichnet) und vor allem die ab 1479 erbaute Schlosskirche erinnern. Beide Gebäude wurden erst unter der Herrschaft der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken erbaut, die 1444 die Grafen von Veldenz beerbt hatten.
...


mérssi (W3)

Der Ausdruck pfälz. "mérssi" = dt. "Danke!" geht zurück auf frz. "merei!" = dt. "Danke!".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Daneben kommt im Westrich auch vor: "ich sein (bin) aach mersisi", wie wenn "merci" ein Adjektiv wäre.


Erstellt: 2011-04

Mick
Micknick (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Mick" = dt. "Radschuh", "Bremsschuh an Fuhrwerken" ist eine Verkürzung von pfälz. "Micknick" = dt. "Mechanik", "Triebwerk" und geht zurück auf frz. "mecanique" = dt. "Mechanik".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Die Vorrichtung zum Bremsen, die sich hinten an einem gewöhnlichen Wagen befindet und gedreht wird, und die wie ein Radschuh wirkt, heisst bei unsern Bauern überall die "Mick", bes. häufig "die Mick uff- und zudre'e (drehen)". Das sonderbare Wort blieb mir dunkel, bis ich das z. B. in der Frankenthaler Gegend in gleicher Bedeutung gebräuchliche "Micknick" (die) kennen lernte. Denn in diesem steckt ohne Zweifel frz. "mecanique", ein Wort, das unter anderm auch in konkretem Sinn "Triebwerk" bedeutet. Die Zurückziehung des Tons hat auch hier Schwund des Vokals der vorletzten Silbe und Zusammenziehung des Wortes in ein zweisilbiges bewirkt; das "i" der letzten ist durch sog. Epenthese (Einschiebung von Lauten zur Erleichterung der Aussprache) (ähnlich wie beim deutschen Umlaut!) rückwirkend anstatt "é" in die stark betonte Hauptsilbe eingedrungen. Aus "Micknick" ist dann durch volkstümliche Verkürzung das bequemere Wort "Mick" entstanden.


Erstellt: 2011-04

Mínnee (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Mínnee", "Minnett" = dt. "Miezekatze" geht zurück auf frz. "minet", "minette" = dt. "Miezekatze".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Stark im Gebrauch als Name für Katzen ist "Mínnee" oder "Minnett(che)" frz. "minet" und "minette" dagegen sagt man nicht "Minette" für "Minchen", obwohl "Bábette" und "Jeannette", gespr. "Schánnett", (nicht aber "Annette"!) als Kosenamen für "Barbara" und "Johanna" recht beliebt sind. Auch "Minne-Kätzel" (vgl. ob. "Bläsiervergniege"!) hört man oft. Das deutsche Wort "Minne" "Liebe" kennt unser Volk gar nicht.


Erstellt: 2011-04

Monbijou (W3)

Ein Hofgut in der Nähe von Zweibrücken trägt noch heute den Namen "Monbijou", von frz. ""mon bijou"" = dt. "mein Kleinod", "mein Schmuckstück".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Montabaur (W3)

Die Stadt "Montabaur" wurde im Jahr 1217 vom Trierer Erzbischof Dietrich von Wied nach einem Kreuzzug wegen der Ähnlichkeit mit dem Berg "Tabor" in Israel, "Mons Tabor" genannt, woraus "Montabaur" wurde.

(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/westerwaldkreis/home
(E?)(L?) http://www.montabaur.de/
(E?)(L?) http://de.structurae.de/structures/alpha/index.cfm?let=w
Wahnscheid, Tunnel 2001 Montabaur (RP) in Nutzung

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Montabaur

...
Die Kleinstadt hat eine Geschichte, die sich bis ins Jahr 959 nachweisen lässt, mit dem "Kastell Montabaur", "castellum Humbacense". Der Trierer Erzbischof Dietrich von Wied, um 1217 von einem Kreuzzug aus dem Heiligen Land zurückgekehrt, ließ die zerstörte "Burg humbacense" wieder aufbauen und nannte diese, wegen der Ähnlichkeit mit dem Berg "Tabor" in Israel, der als Ort der Verklärung Christi gilt, "Mons Tabor", woraus "Montabaur" wurde. 1291 verlieh König Rudolf von Habsburg (1218 bis 1291) Montabaur zusammen mit Welschbillig, Mayen, Bernkastel und Saarburg die Stadtrechte.
...


Erstellt: 2010-11

Mozionsbewegung (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Mozionsbewegung" = dt. "Bewegung" geht zurück auf frz. "motion" = dt. "Bewegung" und ist also ein wortspielerischer "weisser Schimmel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Mudar (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Mudar" = dt. "Senf" geht zurück auf frz. "moutarde" = dt. "Senf".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Muffler (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Muffler" = dt. "guter Esser" geht zurück auf frz. "moufleur" = dt. "einem die Backen zusammendrücken".

Bei den französischen Begriffen muß es sich um umgangssprachliche Wörter handeln - um Wörterbuch konnte ich sie jedenfalls nicht finden. Dort findet man u.a. frz. "moufle" = dt. "Fausthandschuh", "Fäustling".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Landauerisch ist "Muffler", z. B. "er isch e rechter Muffler", d. h. "Manschler", oder "er versteht sich uffs muffle" "er kann ganz gehörig essen", mir von Dr. Heeger mitgeteilt und von ihm sicher richtig erklärt als fz. "moufleur" "einem die Backen zusammendrücken", "Jemanden bei Mund und Nase anfassen", vgl. "mouflard" "Bausback". Die Bedeutung des Wortes ist also, wie man sieht, in der Pfalz ein wenig anders gewendet.


Erstellt: 2011-04

Mullafär (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Mullafär" = dt. "jemand, der alle möglichen Geschäfte macht" geht zurück auf frz. "mille affaires", "un homme de mille affaires" = dt. "Mann der tausend Geschäfte".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Der Münchener hat für einen solchen Menschen die nette Bezeichnung "G'sehaftlhuber".


Erstellt: 2011-04

Múndidjee
Núndidjee
Sackerdinúndidjee
Sackerlot
Sackerment
Sackernúndidjee
sapperlot
Sapperment (W3)

Die Ausdrücke pfälz. "Múndidjee", "Núndidjee", "Sackerdinúndidjee", "Sackerlot", "Sackerment", "Sackernúndidjee", "sapperlot", "Sapperment" gehen zurück auf frz. "sacré nom de Dieu!" = dt. "heiliger Name Gottes!". Neben der mundartlichen Änderung diente diese auch dazu, die Bezeichnung "Gott" auszusprechen.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Mundúr (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Mundúr" = dt. "Anzug", "Kleidung" geht zurück auf frz. "monture" = dt. "Ausrüstung".

In frz. "monter" = dt. "montieren", "anbringen" steckt lat. "mons", ge. lat. "montis" = "Berg" und somit die Bedeutung wörtlich dt. "auf einen Berg steigen". Aber die "Montur" gibt es nicht nur zum Bergsteigen" (vgl. auch frz. "monture" = dt. "Reittier").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Musch (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Musch" = dt. "Schimpfwort für ein hässliches Frauenzimmer" geht zurück auf frz. "mouche" = dt. "Fliege".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Diese Bedeutung des Wortes lehnt sich an die von Sachs als selten und der niedern Volkssprache angehörig bezeichnete: "hässlich, langweilig und lästig" (wie eine Fliege) an.


Erstellt: 2011-04

museum.speyer
Museum der Pfalz

(E?)(L?) http://www.museum.speyer.de/
Historisches Museum der Pfalz in Speyer

N

Neustadt an der Weinstrasse (W3)

(E?)(L?) http://www.neustadt.pfalz.com/
(E?)(L?) http://www.neustadt.eu/index.phtml?mNavID=1441.26&sNavID=1441.326&La=1

Geschichte
"Neustadt an der Weinstraße" wurde vermutlich zu Beginn des 11./Anfang 12. Jahrhunderts an einer zuvor unbesiedelten Stelle am Ausgang des Speyerbachtals von den Pfalzgrafen zu Rhein zur Sicherung ihrer territorialpolitischen Ansprüche gegründet.

Es gab aber schon lange zuvor im umliegenden Raum verschiedene Siedlungen, deren Ursprung durch archäologische Funde nachgewiesen ist. So war an der Stelle des Hambacher Schlosses einst eine Fliehburg der Kelten. Auch die Römer haben, wenn auch nur spärlich, ihre Spuren hinterlassen. Und das 1892 nach Neustadt eingemeindete frühere Dorf Winzingen erscheint bereits 774 in einer Urkunde des Klosters Wissembourg.
...


Erstellt: 2011-05

Nottär (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Nottär" = dt. "Notar" geht zurück auf frz. "notaire" = dt. "Notar" (lat. "notarius" = dt. "Schreiber", "Notar").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Nußbaum, Nusbaum, Nussbaum (W3)

Den Nußbaum findet man als Ortsnamen in Rheinland-Pfalz und als Familiennamen.

(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html

Nußbaumholz (Walnußbaumholz, frz. "Bois de noyer", engl. "Wood of nut-tree"), das Holz von "Juglans regia" (vgl. "Nüsse"), bildet ein sehr beliebtes und wertvolles Nutzholz für die Möbeltischlerei. ...


(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/kreis-bad-kreuznach/home
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-kritiken.html
1929: ›Afrika singt‹, Hrsg. Anna Nußbaum

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Nußbaum | Nußbaumblätter | Nußbäumen | Nußbaumeule | Nußbaumholz | Nußbaumrinde | Nußbaumschwamm | Nußbaumwurzel | Öhlnußbaum | Pimpernußbaum | Raupe (Nußbaumeulen-) | Zirbelnußbaum

(E6)(L1) http://home.meinestadt.de/nusbaum
Auch ein "Nusbaum" gibt es in Rheinland-Pfalz.

Und dann gibt es noch einige Hinweise zu Namen und Bezeichnungen mit "Nussbaum".

(E?)(L?) http://www.aldaily.com/ad_page.html
Martha Nussbaum on Judith Butler

(E?)(L1) http://www.bartleby.com/66/a0.html
Nussbaum, Martha

(E?)(L?) http://www.branchenbuch-schweiz.ch/stadtplan.htm
Stadtplan NUSSBAUMEN B. BADEN

(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/NussbaumFelix/index.html
Felix Nussbaum, 1904-1944

(E?)(L?) http://www.dickemauern.de/kaernten.htm
Hochosterwitz - "Burg Hochosterwitz" - von Bernhard Nussbaumer, Olaf Kaiser und Detlef Mewes

(E?)(L?) http://www.drummerworld.com/
Adam Nussbaum

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Nussbaum, Fritz | Nussbaum, Jean | Nussbaumen | Nussbaumer | Nussbaumer, Arnold | Nussbaumer, Christian | Nussbaumer, Georg | Nussbaumer, Heinrich | Nussbaumer, Jakob | Nussbaumer, Johann | Nussbaumer, Konrad | Nussbaumer, Lucien | Nussbaumer, Silvan | Nussbaumer, Urs

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/n.htm
Nussbaum, Johannn Nepomuk von

(E?)(L?) http://www.schreiner-seiten.de/holzarten/nussbaum.php


(E?)(L?) http://www.swr.de/hierzuland-rp/archiv/
(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
nussbaum
der Baum; rechtlich als Versammlungsort des Gerichts oder in der Funktion eines Galgens
...

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/N.htm
Nussbaumer

O

O múndjee! (W3)

Der Ausdruck pfälz. "O múndjee!" = dt. "O mein Gott!" geht zurück auf frz. "O mon Dieu!" = dt. "O mein Gott!", "meingott".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

oblischiert (W3)

Der Ausdruck pfälz. "oblischiert", "ich bin aach oblischiert" = dt. "Ich dank' schön" geht zurück auf frz. "je suis oblige" = dt. "Ich bin (Ihnen) verbunden", "Ich bin (Ihnen) dankbar".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

P

Palast (W3)

Der "Palast" geht zurück auf einen der Hügel in Rom, "Palatin". Die Nachfolger des Kaisers Augustus ließen auf dem Palatin prachtvolle Residenzen bauen, die schließlich den gesamten Hügen einnahmen. Dafür mußten die alten Wohnviertel weichen. Und so erhielt "Palatium" die Bedeutung "kaiserlicher Palast" bzw. allgemein "Palast", frz. "palais", ital. "palazzo", engl. "palace". Die deutschen Wander-Kaiser richteten ihre Paläste in den Provinzen des Reiches ein. So entstanden die "Kaiserpfalzen". Und eine davon trägt heute noch die Bezeichnung "Rheinland-Pfalz".

palatiajazz
Pfalz-Jazz

(E?)(L?) http://www.palatiajazz.de/


Palatine (W3)

(E?)(L?) http://freepages.family.rootsweb.ancestry.com/~adelr/aug88/aug88p3.htm

...
The history of "Palatine" may explain why the word came into use. The first use goes back to Roman times. The "mons palatinus" or "Palatine Hill" (from "palatium" = "palace") was one of the seven hills of Rome, the traditional site of the first Roman settlement where Romulus is said to have founded the city. During the Roman Empire the hill became the site of the residences of the emperors and of the Temple of Apollo, thus the regal hill or hill of the palace. After Rome burned in 64 A.D., Emperor Nero included the entire Palatine Hill in the grounds of his aurea domus (Golden House). It remained the official residence of emperors-until 235 A.D., when Emperor Alexander Severus died.

The meaning of the word evolved as the Roman Empire grew and influenced other lands. First, people who worked for the Imperial Court of the Roman Emperor were called "Palatini" or "Palatines". Under Constantine the Great (306-337 A.D.) troops stationed at the capital in Rome were also called "Palatines". In the Byzantine Empire at Constantinople the administrators of the finances and domains were called "Palatines". Members of the entourage of early German kings were called "Palatines". Comrades in arms of Charlemagne were called "paladins", the legendary 12 peers or knightly champions attending the Frankish king who was emperor from 800 to 814. (Television viewers once saw an Old-West version of a "Paladin", Richard Boone in "Have Gun, Will Travel.")

"Counts Palatine" were the highest judicial officers (chief justices) and prime ministers of the Carolingian realm dating from the reign of Emperor Otto I of Germany (912-973), King of Saxony; they represented the emperor's law in the hereditary duchies of Bavaria, Carinthia, Lorraine, Saxony and Swabia. The emperor moved from one "Pfalz" or "castle" to another: Aachen, Cologne (Koeln), Eger, Forchheim, Frankfurt am Main, Gelnhausen, Goslar, lngelheim, Mainz, Nimwegen, Nuremberg, Speyer, Tribur, and Bad Wimpfen; Saxon German kings between Magdeburg and Quedlinburg. The "Rhenish Palatinate" later developed from the old Duchy of Lorraine, moving from Aachen and the Lower (northern) Rhine more to the central and Upper (southern) Rhine. In 1093 the "Count Palatine" of the Rhine is first mentioned. In 1156 Holy Roman Emperor Frederick I (Barbarossa) of the Hohenstaufen family conferred the Latin title of "comes palatinus" or "Count Palatine" ("Pfalzgraf") on his half-brother Conrad, who controlled extensive territories on the Rhine near Lorsch, Speyer and Worms. The Pfalztoll castle on an island in the Rhine near Kaub dates from the 14th century.

By extension, any ruler with special powers granted by the emperor came to be called a "Count Palatine" (the count's power emanating from the palace). "Counts Palatine" ruled the "Pfalz bei Rhein" or "Palatinate in the Rhine/Neckar area" with its historic capital at Heidelberg (held since 1214 by the Wittelsbach lines of Dukes of Bavaria), and the "Oberpfalz" or "Upper Palatinate", the former Nordgau north of the Danube River in northern Bavaria surrounding Regensburg (= Ratisbon) with its historic capital at Neumarkt and later Amberg (ruled since the Treaty of Pavia in 1329 by the line of "Count Palatine" Rudolf of the "Upper Palatinate"). After Emperor Charles IV authored the Golden Bull (1356), which officially named the seven electors, the "Rhine Palatinate" formally became the "Kurpfalz" or "Electoral Palatinate" (though they had in fact been electors since the end of the 12th century).

Other countries also had "Counts Palatine", too. In England, the See of Durham (church lands), the Earldom of Chester, and the Duchy of Lancaster were ruled by "Counts Palatine". In colonial America, Maryland, under George Calvert; Maine under Sir Ferdinando Gorges; and the Carolinas were considered "palatinates". Hungary and Poland each had a "Count Palatine". The proprietors of each of these colonies had been granted special prerogatives by the respective kings, in effect "from the palace".
...
In 1945 the new Land or state of "Rheinland-Pfalz" ("Rhineland-Palatinate") with its capital at Mainz was founded as one of 10 in the Allied occupied territory, the formerly "Prussian Rhine Province" and the formerly "Bavarian Palatinate" being joined together in an artificial creation. Since 1948 it has been one of the 10 states in the new Federal Republic of Germany (Bundesrepublik Deutschland).
...


palatina-rhenania
Pälzisch!
Pfälzisches Wörterbuch
Pfälzische Worte

(E?)(L?) http://www.palatina-rhenania.de/
Grammatik | sprechendes Wörterbuch | Ortsnamen

(E?)(L?) http://www.palatina-rhenania.de/Woerterb/INDEX.HTM

In dieser Tabelle wollen wir pfälzische Worte und ihre Übersetzung ins Deutsche aufführen, von denen wir entweder annehmen, dass es sie (fast) nur im Pfälzischen gibt, oder die uns aus anderen Gründen interessant erscheinen.

Soweit möglich verwenden wir Lautschrift für die pfälzischen Worte. Es gibt aber zum einen viele Laute, die man in Lautschrift nicht, oder nur schwer darstellen kann. Zum anderen werden viele Worte zum Teil von Ort zu Ort unterschiedlich ausgesprochen. Deshalb soll unsere Schreibweise nur als Anhaltspunkt dienen.

siehe auch Der französische Einfluss auf das Pfälzische
...


palatina-rhenania
Nasale aus dem Französischen im Pfälzischen

(E?)(L?) http://www.palatina-rhenania.de/Woerterb/nasale.html


Panz (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Panz" = dt. "Bauch", "Wanst" geht über mhd. "panze" zurück auf lat. "pantex" = dt. "Wanst", "Gedärme".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

..., hat sich das Volk auch als "Panzer" zurechtgelegt, z. B. "er hott sich en orndliche (ordentlichen) Painzer angeachelt" (s. "achele", "achile"), ist nicht etwa in neuerer Zeit aus dem Französischen entlehnt {"panse" "Wanst", "Pansen"), sondern schon im Mhd. vorhanden: "panze" aus lat. "pantex", mlat. "pancia", frz. "pance".

"Panzer" = "panzier", "panzer", aus mlat. "pancerium", "panceria", ital. "panciera" eig. der den Unterleib ("panze") bedeckende Teil der Rüstung".


Erstellt: 2011-04

Parkett (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Parkett" = dt. "Staatsanwaltschaft" geht zurück auf frz. "parquet" = dt. "Parkettboden", jur. frz. "Staatsanwaltschaft".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2010-10

Passpardú (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Passpardú" = dt. "Hauptschlüssel" geht zurück auf frz. "passe-partout" = dt. "mit dem man überall durchkommt" (frz. "l'argent est un bon passe-partout" = dt. "Geld öffnet alle Türen").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Passpór (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Passpór" = dt. "Reise-Pass", "Geleitschein" geht zurück auf frz. "passeport" = dt. "Reisepass".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Patt
Poot (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Patt", "Poot" = dt. "Pfote", "Hand" ("Pattschhand") geht zurück auf frz. "patte" = dt. "Pfote", "Tatze", "Pranke".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

poweie
boweie
Poweier
Poweisteen (W3)

Der Ausdruck pfälz. "paweie", "poweie", "boweie", "Poweier", "Poweisteen" = dt. "pflastern", "Pflasterer", "Pflasterstein" geht zurück auf frz. "paver", "pavé" = dt. "pflastern", "Pflasterstein" (lat. "pavire" = dt. "schlagen", "feststampfen", "pavimentum" = dt. "Estrich").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

peresspä (W3)

Der Ausdruck pfälz. "peresspä" = dt. "mit Respect zu melden" geht zurück auf frz. "par respect" = dt. "aus Achtung".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

pfaelzer-mundart
Pfälzer Buch der Wörter und Redewendungen

(E?)(L?) http://www.pfaelzer-mundart.de/pfalzwoerter.htm

Da viele Besucher der Pfalz bei verschiedenen Situationen Verständigungsschwierigkeiten haben, möchte ich mit diesem Wörterbuch eine Hilfestellung anbieten. Ob dies nun für eine Bestellung im Weinlokal, oder auf einem der vielen Weinfeste ist, oder aber bei einem der vielen Treffen mit Einheimischen während eines Wanderausfluges. Auch wenn man in der Pfalz irgendwo sitzt und bekommt ein Gespräch zwischen Einheimischen mit, oder einfach nur weil Sie mal wieder Lust haben eine weitere "Fremdsprache" zu erlernen. Da der Pfälzer von Natur aus ein geselliger, freundlicher und geduldiger Mensch ist, gehen Sie einfach frisch an's Werk, dann ist Ihnen beim nächsten Pfalzbesuch ein Schulderklopfen vom Nebentisch sicher. Der Pfälzische Dialekt ist nicht einheitlich und unterscheidet sich sogar von Ort zu Ort, wobei sich der Pfälzer, egal aus welcher Pfälzischen Gegend er kommt, sehr gut untereinander versteht. Ich habe teilweise die Wörter und Sätze etwas überspannt geschrieben, kurz und gut, einfach wie der Pfälzer diese ausspricht.
...


Pfalz (W3)

(E?)(L?) http://www.wanderportal-pfalz.de/SN_Pfalz.htm

"Palatina" nannten die Römer das wegen der Fruchtbarkeit der Rheinebene und dem Schutz der dahinter liegenden Wälder hoch geschätzte Fleckchen Land im Herzen Europas. Daraus ist die "Pfalz" entstanden, eine der attraktivsten Regionen Deutschlands.
...


Pfälzischer Merkur (W3)

(E?)(L?) http://www.sol.de/pm/
Der "Merkur" muß öfters für Zeitschriften-Namen herhalten, war er doch der Götterbote der alten Römer. Und da die Römer auch in Rheinland-Pfalz ("Palatina") waren, ist die Namensgebung ja nicht zu weit hergeholt.

Pfälzisch

(E?)(L?) http://www.staedtejournal.de/fun/sprachfuehrer/index.htm
Der Pfälzer Sprachführer - Der Grund- und Basiskurs in Sachen Pfälzisch ;-) - von Udo Landwehr

pfalzlexikon
Pfalz-Lexikon
Pfälzer Geschichte

(E?)(L1) http://www.pfalzlexikon.de/
(E?)(L1) http://www.pfalzlexikon.de/geschichte.htm
Herzlich willkommen auf den Seiten des Pfalzlexikons. Hier finden Sie Erläuterungen und Informationen zum Beispiel über Ergänzend findet man auch weiterführende Links zu den Jeweiligen Artikeln.

Das "Pfalzlexikon" von Jürgen Cronauer gibt es auch als ansprechendes Taschenbuch. Ob die Inhalte der Website und die Inhalte des Buches komplett übereinstimmen ist nicht konkret angegeben:
Jürgen Cronauer's
Pfalzlexikon
Alle Orte, Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen, Persönlichkeiten, Geschichte der Pfalz
Verlag Arbogast, 67731 Otterbach
2004
510 Seiten

(E?)(L?) http://www.pfalzlexikon.de/burgen.htm
Burg Altdahn | Burg Altleiningen | Burg Altwolfstein | Burg Anebos | Burg Battenberg | Burg Berwartstein | Burg Blumenstein | Burg Breitenstein | Burg Diemerstein | Burg Drachenfels | Burg Elmstein | Burg Emichsburg | Burg Erfenstein | Burg Falkenburg | Burg Falkenstein | Burg Grafendahn | Burg Gräfenstein | Burg Guttenberg | Burg Hardenburg | Burg Heidelsburg | Burg Hohenecken | Burgruine Hohenfels | Burg Kropsburg | Burg Landeck | Burg Landsberg | Burg Lemberg | Burg Lewenstein | Burg Lichtenberg | Burg Madenburg | Burg Meistersel (Modeneck) | Burg Michelsburg | Burg Moschellandsburg | Burg Nanstein | Burg Neudahn | Burg Neukastell | Burg Neuleiningen | Burg Neuscharfeneck | Burg Neuwolfstein | Burg Ramberg | Burg Randeck | Burg Reipoltskirchen | Burg Rietburg | Burg Scharfenberg | Burg Schlosseck | Burg Schlössl | Burg Spangenberg | Burg Stauf | Burg Steinenschloß | Burg Tannenfels | Burg Tanstein | Burg Trifels | Burg Wachtenburg (Geiersburg) | Burg Wegelnburg | Burg Wilenstein | Burg Wildenstein | Burg Winzingen ("Haardter Schlößchen") | Burg Wolfsburg

(E?)(L1) http://www.pfalzlexikon.de/
Am 06.05.2005 waren im "Pfalzlexikon" folgende Einträge zu finden:

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pingelig (W3)

Das Wort "pingelig" kenne ich in der Bedeutung "genau" mit der Konnotation "kleinlich". Die wörtliche Bedeutung "peinlich" stellt auch die nächste Verwandtschaft dar. Eine Zwischenvariante könnte dabei "peinlich genau" (wortspielerisch "peinlich kleinlich") gewesen sein.

Die Frage bleibt jedoch, ob sich "pingelig" aus der heutigen Bedeutung von "peinlich" im Sinne von "pedantisch" ableitet, oder ob hier die ursprüngliche Bedeutung mhd. "pinlich" = "schmerzlich" zu Grunde liegt. Diese Bedeutung findet man ja noch in dt. "Pein" = "Schmerz", "Qual" und in engl. "pain" = "Schmerz". Demnach wäre "pingelig" aus der Bedeutung "so exakt, dass es schon weh tut" entstanden.

Erstellt: 2010-10

port
Pfälsisch - Linkliste

(E?)(L?) http://userweb.port.ac.uk/~joyce1/dialects/wmdpfalz.html




Porta Nigra (W3)

Die "Porta Nigra", das Nordtor der ursprünglichen römischen Stadtmauer, erhielt ihren Namen erst einige Jahrhunderte später, als der Sandstein, aus dem es gebaut war, dunkel geworden war.

Potz Tausend (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Potz Tausend" geht zurück auf dt. "potz tausend Teufel".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Präsent (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Präsent" = dt. "Geschenk" geht über mhd. "present(e)", "prisente" zurück auf frz. "présent" = dt. "Geschenk" (lat. "praesentare" = dt. "gegenwärtig machen", "zeigen", "überreichen").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Presun
Prisun (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Presun", "Prisun" = dt. "Haftort", "Gefängnis" geht über mhd. "prisun", "prisune" zurück auf frz. "prison" = dt. "Gefängnis", mlat. "prisuna", lat. "prehensio", "prensio" = dt. "Ergreifung", lat. "prehendere" = dt. "fassen", "ergreifen", "verhaften".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Profeet (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Profeet" = dt. "Abort", "Abtritt" geht zurück auf mhd. "privet", "privete", "prifet", "prevate", lat. "privata" = dt. "separiert", "heimlich".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

propper
Proppertät
malpropper (W3)

Der Ausdruck pfälz. "propper", "Proppertät" = dt. "sauber", "Sauberkeit" geht zurück auf frz. "propre" = dt. "sauber", "reinlich".

Entsprechend bedeutet der Ausdruck pfälz. "malpropper" = dt. "ohne Sinn für Sauberkeit", "unreinlich".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Propperánss (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Propperánss" = dt. "Übergewicht" geht zurück auf frz. "prépondérance" = dt. "Vorrecht", "erstes Recht", 2ausbedungenes Anrecht erster Hand", "Vorherrschaft", "Vormachtstellung", "Vorrangstellung", "beherrschende Position".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Puredde (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Puredde" = dt. "Lauch" geht zurück auf frz. "porrette" = dt. "Lauch" (frz. "poireau", lat. "porrum").

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Q

R

rabbordiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "rabbordiere" = dt. "Bericht erstatten", "Meldung erstatten" geht zurück auf frz. "rapporter" = dt. "wiederbringen", "zurückbringen", "berichten".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rabhór (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rabhór" = dt. "Protokoll" geht zurück auf frz. "rapport" = dt. "Bericht".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rail
Reul (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rail", "Reul" = dt. "enger Pfad zwischen zwei Häusern", "schmales Gässchen" geht zurück auf frz. "ruelle" = dt. "Gässchen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rammass (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rammass" als Name für Jagdhunde geht zurück auf frz. "ramasser" = dt. "aufgreifen", Imperativ frz. "ramasse" = dt. "raff' auf", "such zusammen!".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

rammessiere
verrammmessiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "rammessiere" = dt. "auflesen", "aufheben" geht zurück auf frz. "ramasser" = dt. "einsammeln", "abholen", "anhäufen", "einnehmen", "aufgreifen", "aufheben", "sammeln", "auflesen".

Das Gegenteil von "rammessiere" ist "verrammmessiere" = dt. "verderben".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rampar (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rampar" = dt. "Wall" geht zurück auf frz. "rempart" = dt. "Befestigungsanlage", "Stadtmauer", "Bollwerk".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Ramsch (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Ramsch" = dt. "wertloses Zeug" geht zurück auf frz. "ramasser" = dt. "einsammeln".

Im Skatspiel geht es beim "Ramsch" allerdings darum so wenig wie möglich Punkte einzusammeln. Man muß also die Mitspieler dazu bringen Punkte einzusammeln. Beziehungsweise man versucht nur das "wertlose Zeug" eben den "Ramsch" einzusammeln.

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

ranschiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "ranschiere" = dt. "ordnen" geht zurück auf frz. "ranger" = dt. "aufräumen", "ordnen", "unterbringen", "abstellen", "einordnen", "einparken".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rawatsch (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rawatsch" = dt. "Durcheinander", "Unordnung" geht zurück auf frz. "ravage" = dt. "Verheerung", "Verwüstung".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rebreman (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rebreman" = dt. "Verweis" geht zurück auf frz. "réprimande" = dt. "Rüge", "Zurechtweisung".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

rebremendiren (W3)

Der Ausdruck pfälz. "rebremendiren" = dt. "rüffeln" geht zurück auf frz. "réprimander" = dt. "rügen", "zurechtweisen".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

rebressiere (W3)

Der Ausdruck pfälz. "sich rebressiere" = dt. "sich schadlos halten", "Gleiches mit Gleichem vergelten" geht zurück auf frz. "représailles" = dt. "Vergeltungsmaßnahmen", "Gegenmassregeln".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Rederad (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Rederad" = dt. "Abort" auch "Ankleidezimmer" geht zurück auf frz. "retirade" = dt. "militärischer Rückzug".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Reduit (W3)

Der Ausdruck pfälz. "Reduit" = dt. "Wall" geht zurück auf frz. "Reduit" = dt. "Verteidigungsanlage im Kern einer Festung".

(E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


Erstellt: 2011-04

Remagen (W3)

"Remagen" ist kein besonderes Gericht aus "Rehmagen". Da der "-magen"-Anteil "Ebene", "Feld" bedeutet, könnte man nun auf "Rehfeld" schließen - aber auch dies ist nicht der Fall.

Der Name der Stadt "Remagen" geht zurück auf eine keltisch-lateinische Beteichnung "Rigomagus", die sich zusammensetzt aus "rig" = "König" und "magus" = "Feld", "Ebene".

Auch der Name der Stadt "Riom" in der Auvergne geht auf die Bedeutung "Königsfeld" zurück. Hier sieht man, wie sich das gleiche Wort sehr unterschiedlich entwickeln kann.

(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa051099.htm

...
But rivers aren't the only geographic features that derive their names from the Celts. Towns ("Remagen" = "water field" and "Worms", from the Celtic for "field") and mountains ("Taunus", "dunum" = "hill") also owe their names to them as well.
...


(E?)(L?) http://www.dradio.de/suche/?action=search&uri=suche%2F&q=KALENDERBLATT&ss=kalenderblatt&sp1=1&sort=date%3AD%3AR%3Ad1&num=50
  • Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 07.03.2005
  • Das Wunder von Remagen
  • 07.03.2005. Die Brücke von Remagen im März 1945 (Bild: AP Archiv) Die Brücke von Remagen im März 1945 (Bild: AP Archiv) Das Wunder von Remagen. ...


  • (E?)(L?) http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Hauptseite
    (E?)(L?) http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Spezial:Alle_Seiten/6._SS-Panzerarmee
    Brücke von Remagen

    (E?)(L?) http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Spezial:Alle_Seiten/Kalonymus_ben_Kalonymus
    Kapelle Schwarze Madonna (Remagen)

    (E6)(L?) http://www.kath.de/gruenewald/kloster/
    Remagen - Kloster St. Clemens der Franziskanerinnen von Nonnenwerth

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/kreis-ahrweiler/home


    Ressembeau, Ricembeau, Sandlies, Rochambeau, Roshambo (W2)

    (E?)(L?) http://www.chez.com/kolach/historique.htm
    En 1844 a été composé le fameux "NARHALLA MARSCH" en reconnaissance pour le Général Français d'occupation "Ressembeau", cette marche est très connue aujourd'hui et elle est interprêtée dans la tradition pour marquer l'entrée des artistes ou du conseil des ONZE.

    (E?)(L?) http://www.freundedescarneval.de/
    (E?)(L?) http://www.freundedescarneval.de/Seite8.htm
    (E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/r.htm
    Rochambeau, Jean-Baptiste-Donatien - French marshal (1725-1807)
    Nicht alles, was französisch aussieht, ist auch französisch.
    Was singen die Mainzer an Karneval?:
    Rizaban, Rizamban, mirje fängt die Fasnacht an.
    ("an" nasal ausgesprochen, französiche eben) ...
    Wo bleibt nun der französische Stadtkommandant "Ricembeau", "Ressembeau" oder sogar "Ritzambeau"? Sie werden es nicht glauben, den hat es nie gegeben! Die Franzosen waren bereits 20 Jahre vorher abgezogen. In keinem Wachtbuch der Stadt Mainz ist ein solcher Name auffindbar! Der Volksmund gibt beliebten Militärmärschen gern witzige Verse bei, denken wir nur an: "Siehste wohl, do kimmt'r, lange Schritte nimmt'r.
    Der Originaltext lautete: "Ritz am Baan (Bein) Ritz am Baan, morje geht die Faßnacht an; die Määnzer Meddcher habbe en Ritz am Baa". Weil mer so was halt nit singt, wurde der Text entsprechend geändert. Französisch klingt es eben vornehmer. Die Legende vom "Ritzambeau" wird sich trotzdem halten.

    Auf dieser Seite findet man übrigens auch "Die Wahrheit über den Narrhalla-Marsch" nach dem der Text gesungen wird.

    Und warum die Kanone der "Landgräflichen Schlosswache des FdC (= Freunde des Karnevals)" nach einer Frau aus Oberursel "Sandlies" heisst wird auf dieser Seite gleich als erstes erklärt.
    Generell findet man unter dem Punkt "Ausstellung 50 Jahre FdC" einige interessante Informationen zum Karneval"

    Am 12.10.2004 stellte Doug Wilson in der Meilingliste des ADS folgende Frage:


    While I was looking around for "Shambo" I ran across the term "Rochambeau" (also "Rochambeaux", "Roshambo", etc.) used as the name of the "rock-paper-scissors" game (sometimes called "jan ken pon" or "guu choki pan" [Japanese], I think).
    "Rochambeau" was of course a French general prominent in the US Revolutionary War.
    By Web search, I do not find any evidence of such a name for this game until very recently (1994 in Usenet).
    Anybody recognize it? Is it a recent invention? I believe it was used on TV ("South Park") in recent years. Straight Dope had a piece on it but no documentation for this name.
    Why would the game have this name? Do the rock and paper and scissors have names like "ro", "shan", "bo" in some language? Did Gen. "Rochambeau" play the game?


    Wieso also wird das "Fingerspiel" "Stein-Papier-Schere" "Rochambeau" genannt. Möglich wäre ja auch, dass es von Mainzern nach USA exportiert wurde.

    Ressewör
    Ressvör (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Ressewör", "Ressvör" = dt. "Einnehmer", "Steuereinnehmer" geht zurück auf frz. "receveur" = dt. "Schaffner", "Finanzbeamter", "Leiter eines Postamts", wörtlich "Empfänger".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    rewélle (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "rewélle" = dt. "herumrumoren" geht zurück auf frz. "reveiller" = dt. "aufwecken", "wachrufen".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    rewellich
    Tagrewell (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "rewellich" = dt. "laut", "ungestüm" geht zurück (angeblich nicht auf "Rebell", sindern) auf frz. "réveil" = dt. "Wecksignal (beim Militär)", "Trommelschlag zum Wecken" ("Tagrewell").

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Rewellschlagen (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Rewellschlagen" = dt. "Lärm machen", "sich rühren", "sich lebhaft beschweren", "lauten Widerspruch gegen etwas erheben" geht zurück auf frz. "réveil" = dt. "Wecksignal".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Rheinischer Merkur (W3)

    (E?)(L?) http://www.merkur.de/
    Der "Merkur" muß öfters für Zeitschriften-Namen herhalten, war er doch der Götterbote der alten Römer.

    Der "Rheinische Merkur" wurde 1946 als christlich-demokratische Wochenzeitung gegründet. Im Jahr 1980 wurde er mit der "Deutschen Zeitung Christ und Welt" vereinigt. Damit greift diese Zeitschrift den Namen auf, den auch Johann Joseph Görres 1814 der von ihm herausgegebenen Zeitschrift gab.

    Der Rheinische Merkur bietet neben aktuellen Beiträgen auch ein Online-Archiv an.

    rheinpfalz
    Rheinpfalz Zeitung

    (E?)(L?) http://www.rheinpfalz.de/


    Ridoo (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Ridoo" = dt. "Vorhang", "Gardine" geht zurück auf frz. "rideau" = dt. "Vorhang", "Gardine". (Frz. "rideau" soll seinerseits jedoch aus dem Germanischen stammen.)

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    riskieren (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "riskieren" = dt. "wagen" geht zurück auf frz. "risquer" = dt. "wagen", "aufs Spiel setzen".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    rlp
    ADD - Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz

    (E?)(L?) http://www.add.rlp.de/


    rlp
    Kulturland Rheinland-Pfalz

    (E?)(L?) http://www.kulturland.rlp.de/

    Kulturland Rheinland-Pfalz ist ein Projekt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz

    Top-Links


    rlp
    MWVLW - Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

    (E?)(L?) http://www.mwvlw.rlp.de/


    rlp
    Rheinland-Pfalz

    (E?)(L?) http://www.rlp.de/


    rlp
    Wasser in Rheinland-Pfalz

    (E?)(L?) http://www.wasser.rlp.de/

    Wir kümmern uns um die Flüsse, Bäche, Seen und das Grundwasser. Hier können Sie sich schnell und umfassend informieren, in Daten und Karten recherchieren und viel Aktuelles und Informatives zum Element Wasser in und um Rheinland-Pfalz erfahren.

    Aktuelles | Wasserhaushalt | Bäche, Flüsse, Seen | Gewässerschutz | Hochwasserschutz | Fischerei | Recht, Behörden | EU-Förderung, Projekte | Wasser erleben | Service | Was ist neu


    (E?)(L?) http://www.wasser.rlp.de/servlet/is/7843/

    Gewässerwanderwege
    Neue Broschüre "Wege und Pfade am Wasser"

    Die schönsten Wege und Pfade entlang an rheinland-pfälzischen Gewässern werden in einer Broschüre präsentiert, die das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit vielen Kommunen herausgegeben hat. Wunderbare Gewässerwanderwege, romantische Mühlenwege, aber auch spannende Wasser-Erlebnispfade oder imposante Weitwanderwege entlang reizvoller Flüsse und Bäche in Rheinland-Pfalz warten darauf erkundet zu werden. Bürgerinnen und Bürgern bzw. Besucher des Landes, Familien, Wanderbegeisterte und kulturell Interessierte lernen darin verlockende Freizeitziele kennen.
    ...


    (E?)(L?) http://www.wasser.rlp.de/servlet/is/7843/WegeundPfadeamWasser.pdf?command=downloadContent&filename=WegeundPfadeamWasser.pdf


    Erstellt: 2010-07

    rlp-tag
    Rheinland-Pfalz-Tag

    (E?)(L?) http://www.rlp-tag.de/
    das Land Rheinland-Pfalz feiert vom 14. bis 16. Juni 2002 seinen 19. Rheinland-Pfalz-Tag in der Rosenstadt Zweibrücken.

    Rodalben (W3)

    Der Ort "Rodalben" dürfte seinen Namen einem "gerodeten Berg" verdanken.

    rp-online
    Rheinische Post

    (E?)(L?) http://www.rp-online.de/


    Rúchmantel (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Rúchmantel" = dt. "verschmitzter, gefährlicher Mensch, vor dem man sich hüten muss", "Schlemihl" geht zurück auf frz. "rouge-manteau" = dt. "Rotmantel" und stammt aus der Zeit, als die "Rothmäntel (Kroaten im dreissigjährigen Krieg) der Schrecken der Landauer waren".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    S

    Salfeet (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Salfeet" ist eine Verballhornung von "Serviette".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

    "Serviette" für "Serviette" ist auch in Franken u. Altbayern einheimisch wie bei uns, vg. bayr. "Salvaterwurst" für "Cervelatwurst" (in der Pfalz: "Serwelad-Wurst" u. kurzerhand "Servela") Andresen 123, Schmeller B. Wtbch. 2, 272.


    Erstellt: 2011-04

    säsiere (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "säsiere" = dt. "wegnehmen" geht zurück auf frz. "saisir" = dt. "pfänden", "ergreifen", "fassen", "packen".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schabéll (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "aldi Schabéll" = dt. "alte Jungfer" geht zurück auf frz. "chapelle" = dt. "Kapelle" (vgl. "altes Haus").

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schalksknecht (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schalksknecht" = dt. "Schelm", "Bösewicht" geht zurück auf ahd. "scalc" = dt. "Knecht", "Sklave" und ist also ein wortspielerischer "weisser Schimmel".

    Adelung schreibt dazu:


    Der Schalksknecht, des -es, plur. die -e, nur in der Deutschen Bibel, ein arglistiger, betriegerischer Knecht; Matth. 18, 32.


    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf
    (E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


    Erstellt: 2011-04

    Schalótte
    Schlotte (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schalótte", "Schlotte" (allium Ascalonicum) = dt. "Aschlauch" geht zurück auf frz. "échalote" (span. "escalona", ital. "scalogno", spätlat. "cepa ascalonia") = dt. "Schalotte" und geht weiter zurück auf "von der Stadt Askalon in Palästina stammender Lauch".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schámass (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schámass" = dt. "baumwollener oder halbseidener, gestreifter Stoff" geht zurück auf frz. "siamois" = dt. "siamesisch".

    Anscheinend war der "siamesische Stoff" nicht von guter Qualität, ich kenne "Schamass" jedenfalls als Bezeichnung für "Schund", "schlechte Ware".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schamelatot (W3)

    Der Ausdruck mhd. pfälz. "Schamelátot" = dt. "Kamelott", "feines Kammgarngewebe" geht zurück auf frz. "camelot" = dt. "Zeug aus Kamelhaaren".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schäpel (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schäpel" = dt. "Hochzeitskranz der Braut" geht zurück auf frz. "chapeau" = dt. "Hut".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

    In manchen Dürfern der Vorderpfalz, z. B. in Westheim, nennt man den aus Blumen bestehenden Hochzeitskranz der Braut "Schäpel" d. i. noch ganz das mhd. "schápel", "scháppel" (Nbf. "tschapel", auch "tsappcel", hinsichtlich des Anlauts zu vergleichen mit mhd. "schanzun" = "tschanzún" für "chanson" und pf. "balladsche" u. "Kawatseh" s. ob.!) Kranz von Laub oder Blumen als Kopfschmuck bes. der Jungfrauen, aus mfz. "chapel", fz. "chapeau" vom mlat. "capa" ("Kappe").


    Erstellt: 2011-04

    schasse (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "schasse" = dt. "jagen", "vertreiben" geht zurück auf frz. "chasser" = dt. "jagen", "vertreiben".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    schawenzeln
    um jemanden herumschawenzeln (W3)



    Erstellt: 2010-10

    Schberánze
    Schbaránze (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schberánze", "Schbaránze" = dt. "leere Hoffnungen" geht zurück auf frz. "espérance" = dt. "Hoffnung", "Erwartung".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    schbuliere
    spuliere
    erumspuliere (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "schbuliere", "spuliere", "erumspuliere" ("herumspuliere") = dt. "neugierig", "vorsichtig sich umschauen", "hin und her überlegen", "herumspinnen", "phantasieren", "Vermutungen anstellen" geht zurück auf frz. "spéculer" = dt. "spekulieren". (Ich kenne es als "erumspekuliere".)

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    schícke (W3)

    Der Ausdruck pfälz. (Landavismus) "schícke" = dt. "Tabakkauen" geht zurück auf frz. "chiquer" = dt. "Tabak kauen", "priemen".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schifferstadt (W3)

    Der Ortsname "Schifferstadt" hat nichts mit Schiffen zu tun sondern bezieht sich auf einen alten Namen "Skifher", kurz "Skiffo". Diese Herkunft war anscheinend schon im 16. Jh. verlorengegangen, so daß "Schifferstadt" bereits 1600 ein Ortssiegel mit "Schiff" erhielt.

    (E6)(L1) http://home.meinestadt.de/schifferstadt
    (E?)(L?) http://www.pfalzlexikon.de/S.htm
    Schifferstadt

    (E?)(L?) http://www.pfalzlexikon.de/V.htm
    Vogelpark Schifferstadt

    (E?)(L?) http://www.zeit.de/1994/30/Kleine-Lesereise-von-Amorbach-zum-Venusberg


    Schinni (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schinni" = dt. "Begabung" (auch in ironischer Umkehrung verwendet), "Charakter", "Individualität" geht zurück auf frz. "génie" = dt. "Geist", "Genie", "Genialität".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Schlappe (W3)

    Die pfälzische "Schlappe" = dt. "Hausschuhe" findet man auch im Saarland.

    In der Hinterpfalz findet man "Schlabbe" noch in Zusammensetzungen wie "Schlappedengler", "Schlappefligga" bzw. "Schlappefliggä". Wobei die Einwohner der ehemaligen Schuhmetropole Pirmasens noch heute als "Schlappefligga" bezeichnet werden.

    Während das Schuhwerk männlich ist, ist die Schlappe, die man einstecken muß, weiblich. Aber ob männlich oder weiblich, beide gehen wohl auf die mittelalterliche Bedeutung "Klaps" zurück. Beim Schuhwerk klappern und schleifen die Sohlen über den Boden, beim Handwerk klatscht es auf der Wange. Und wenn man im Kampf unterlegen, steckte man mehr als eine Schlappe ein.

    Adelung schreibt dazu:


    Die "Schlappe", plur. die -n, ein Wort, welches eigentlich einen laut schallenden Schlag bedeutet, welche Bedeutung das Englische "Slap" noch hat. Im Niederdeutschen druckt man den klatschenden Schall eines Schlages noch mit "Schlapp" aus, und eben daselbst ist "Schlappe" auch eine "Maulschelle". Dem Lateinischen "Alapa" fehlet nur der Zischlaut, so wie auch "klappen" damit verwandt ist. (Siehe 1 Schlaf.) Im Hochdeutschen ist es in der eigentlichen Bedeutung veraltet, man gebraucht es nur noch zuweilen figürlich von einem empfindlichen Verluste. "Eine Schlappe bekommen", "einen empfindlichen Verlust leiden". Den feindlichen Truppen eine Schlappe versetzen oder beybringen. Sich von keiner Schlappe erhohlen. Die "Schlappe", in einigen Gegenden eine Art der "Kopftracht", S. in "Schleppe".

    "Schlappen", verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welche eine unmittelbare Onomatopöie ist, aber nur in den niedrigen Sprecharten gebraucht wird, theils als ein Intensivum von "schlabben", "schlabbern", mit ausgeschlagener Zunge ungeschickt hinein "schlürfen", wie "schlampen"; ohne Zischlaut, Engl. to "lap", Franz. "labber", Griech. "???"; theils aber auch von einer Art des nachlässigen Ganges mit Pantoffeln, so daß man diese im Gehen gleichsam unter und hinter sich her schleifet.


    (E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch/56250.html
    Eine Schlappe einstecken

    (E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H
    Hausschlappe | Heimschlappe

    (E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
    Schlappe | Schlappekicker

    (E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
    Eine Schlappe einstecken

    (E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/e.php
    eine Schlappe einstecken

    (E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=

    ...
    unordentliches, schmutziges, träges Weib, ...
    Mädchen, das viel herumläuft, ...
    Kaffeeschwester ...
    alte Kuh, ...
    im Wasser gekochtes Viehfutter aus Rüben, Runkeln, Kartoffeln, Kleien, Ölkuchen, Kaff; ...
    dünnes Fressen, fades Getränk, ...
    Diarrhöe ...
    Hängebauch beim Rindvieh ...
    Geiferlätzchen der Kinder ...
    das, was man auf einmal auf den Löffel, die Ess-, Mistgabel, Schaufel udgl. nehmen kann, eine gute Portion; ...
    soviel Heu, als man auf die Gabel nimmt, auch einen Armvoll H.; ...
    an den Füssen hängende Erdklumpen ...
    Fleischfetzen ...
    der beim Pflügen aufgeworfene Erdstreifen ...
    kleiner geleiterter Wagen voll, bei der Ernte, weniger als eine volle Ladung ...
    ein kleines Stück Gras ...
    kleiner Kartoffelreibekuchen ...
    Bremsklotz am Wagen ...
    ein Stückchen Leder oder ein Tuchfetzen, das ein Huhn, das weglegen geht, an die Füsse gebunden bekommt; ...
    flaches Gefäss ...
    grosser Mund ...


    (E?)(L?) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

    "Schlappe", ein Wort, welches eigentlich einen lauten schallenden Schlag bedeutet, welche Bedeutung das Englische "Slap" noch hat. Im Niederdentschen drückt man den klatschenden Schall eines Schlags noch mit "Schlapp" aus, und eben daselbst ist "Schlappe" auch eine "Maulschelle". Dem Lateinischen "Alapa" fehlt nur der Zischlaut, so wie auch "klappen" damit verwandt ist; s. "Schlaf" 1. - Im Hochdeutschen ist es in der eigentlichen Bedeutung veraltet; man braucht es nur noch zuweilen im gemeinen Leben figürlich von einem empfindlichem Verluste. "Eine Schlappe bekommen", "einen empfindlichen Verlust leiden". Den feindlichen Truppen eine Schlappe versetzen oder beibringen. Sich von einer Schlappe erhohlen. In einigen Gegenden, z. B. in Tyrol, ist "Schlappe", "eine Art leinenen Haarbeutels", welchen daselbst die Frauenzimmer tragen. Es ist nämlich bei dem verheiratheten Frauenzimmer die Gewohnheit, die Haare rückwärts zu flechten, und die Zöpfe in einen Beutel von Leinwand zu stecken, welcher "Schlappe", "Schlappen" genannt wird. Man trägt ihn etwas unter dem Scheitel.


    (E?)(L?) http://www.zeit.de/themen/serie/index?q=stimmts
    Breite Schlappen - Ermöglichen Breitreifen eine stärkere Beschleunigung und Verzögerung? - 23. 04. 1998

    (E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Schlappe
    Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

    Dt. "Schlappe" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1750 auf.

    Erstellt: 2011-02

    Schmies (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schmies" = dt. "Aktenumschlag" geht zurück auf frz. "chemise" = dt. "Hemd", "Überwurf".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2010-10

    Schminee (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schminee" = dt. "Kamin" geht zurück auf frz. "cheminée" = dt. "Schornstein", "Kamin", "Esse".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2010-10

    Schmisät (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Schmisät" = dt. "Überhemdchen" geht zurück auf frz. "Chemisette" = dt. "kurzärmeliges Sporthemd".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2010-10

    schnägisch, schneegisch, schnegisch, schnäkig, schnäken, Schnäker, Schnäkerei (W3)

    (E?)(L?) http://omnibus.uni-freiburg.de/~post/gabsh_mu/s.html
    (E?)(L?) http://www.haardter-herzel.de/50047693a811db31f/50047693a814c2b0b/
    In Rheinland-Pfalz und im Saarland ist man "schneegisch", wenn man "wählerisch im Essen" ist. Und "e schneegisch Määre" kann auch im übertragenen Sinne ein "wählerisches Mädchen" sein.

    Nach einer Herleitung habe ich vergeblich gesucht. In den Wörterbüchern kann man allerdings das wohl eher schriftsprachliche "schnäkig" finden. Dieses Adjektiv gehört zu dem Verb "schnäken", das "im Essen sehr wählerisch sein" aber auch "naschhaft sein" beduten kann.
    Die am weitest zurückgehende Herkunft konnte ich als mhd. "snöuken" = "schnüffeln", "schnuppern" finden, woraus in direkter Abfolge die bedeutung "naschen" entstand. Der "Schnäker" und die "Schnäkerei" (im Sinne von "Nascher" und "Nascherei") gehen direkt daraus hervor.

    Die eher negative Bedeutung "schnäkig sein" = "wählerisch sein", "nicht alles essen" ist jedoch auch ganz gut zu verstehen. Jemand der riechend und "naserümpfend" an den Kochtöpfen riecht oder über seinem Teller sitzt, drückt damit eben - in ähnlicher Weise - sein Missfallen aus.

    Ich kenne "schnäken" eher im positiven Sinn "naschen" und "schnäkig sein" eher im negativen Sinn "nicht alles Essen".

    Schnorres (W3)

    In der Pfalz, aber auch im Saarland heißt der "Schnurrbart" "Schnorres". Beide Bezeichnungen gehen zurück auf ndt. "snurre" = "Schnauze" und weiter auf mhd. "snurren", "snorren" = dt. "rauschen", "sausen". mnd. "snurren" = dt. "ein schnarrendes Geräusch machen", mhd. "snurre" = dt. "Schnurren", "Summen", frühneuhd. "schnurren" = dt. "poltern", "schelten". Der "Schnurrbart" läßt sich also mit "Schnauzbart" übersetzen, der "Schnorres" wohl mit "Schnauzer" oder auch etwas wörtlicher als "Kratzer" (beim Küssen).

    (E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Schnorres
    Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

    Dt. "Schnorres" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

    Erstellt: 2011-02

    schwaduddeln (W3)

    Das Verb "schwaduddeln" wird dem Moselfränkischen zugeordnet und bezeichnet "viel und dumm reden", also eine längere Plauderstunde miteinander verbringen.

    (E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=schwaduddeln
    Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

    Dt. "schwaduddeln" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

    Erstellt: 2011-01

    schwänzen
    die Schule schwänzen (W3)



    Erstellt: 2010-10

    schwollische (W2)

    (E?)(L?) http://home.arcor.de/fjz234/Archiv/archiv01/Einbrief.html
    Im Juli 2002 wurde dieser Begriff auf dem Etymologie-Portal gesucht. Bisher konnte ich mit diesem Begriff nichts anfangen. Am 08.09.2002 habe ich nun auf einer Fahrt der Rosenfreunde zufällig etwas zu "schwollische" oder auch "schwollige" erfahren.

    Die "Schwollige" waren Angehörige eines bayerischen Reiterregiments, einer leichten Reiterei, auf fr. "chevaux légers". Und da Zweibrücken vor dem Weltkrieg zu Bayern gehörte, gab es auch da eine "leichte Reiterei" mit diesem Namen.

    Der Link, den ich im Juli gefunden hatte führt leider ins Leere, aber vielleicht ist es auch nur temporär:
    Georg Schreieck an seine Eltern (1855) An Alloysius Schreieck in St. Martin Landgericht Edenkoben in der Reihnpfalz Die Adreß an Schwollische Schreieck bei der 5ten Eskadron des ersten Schwollischeregiment

    Segreet
    Sigreet (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Segreet", "Sigreet" = dt. "Abtritt" geht zurück auf frz. "secrète" = dt. "geheim", "heimliches Gemach", "verborgener Ort".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Seifen (W3)

    "Seifen" in Ortsnamen deutet meist auf Mineralien hin, die durch Wasser freigewaschen wurden. Möglich ist auch, dass es sich um Orte in feuchten Gebieten (mnd. "sip", "sipe" = "kleines Flüsschen", "Bächlein", mnd. "sipe" "feuchtes Land", "Niederung", "Wiese") handelt.

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/kreis-altenkirchen-westerwald/home
    (E?)(L?) http://home.meinestadt.de/seifen
    (E?)(L?) http://www.seifen-westerwald.de/

    ...
    "Seifen" als Name bezeichnet ein "wasserführendes Tal" und deutet auf eine Siedlung aus dem 10. Jahrhundert.
    ...


    (E?)(L?) http://www.vgflammersfeld.de/
    (E?)(L?) http://www.vgflammersfeld.de/main.php?menu_id=4&page_id=190&filter_id=1
    Ortsgemeinde Seifen

    sein Fett abkriegen (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "sein Fett abkriegen" = dt. "bekommen, was einem zusteht" nimmt vermutlich direkt Bezug auf dt. "Fett" (das Beste vom Schwein) und wurde ironisch (als "das Schlechteste") umgedeutet. Die Versuche es auf frz. "avoir son fait" oder frz. "faire fête" zurückzuführen dürften nicht haltbar sein.

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Semmelbrösel, Semmel, semer, Seminar, versemmeln, zerbröseln, Brösel, Brosamen, bohren, perforieren (W1)

    Zur Herstellung der "Semmel" benutzt mnan normalerweise "feines Weizenmehl". Und genau das bedeutet das lat. "simila". Im frz. "semer" = säen" erkennt man noch den Zusammenhang zu "Samen" und "Saat". Das ide. "*sei" = "säen" kommt übrigens auch im "Seminar" vor. Dieses lässt sich zurückführen auf lat. "seminarium" = "Pflanzschule". Im Grunde ist das Seminar also eine Veranstaltung, in der "Wissen" ausgesät wird. Durch Vergleiche mit anderen indoeuropäischen Sprachen kann man hinter dem indoeuropäischen Stamm die Bedeutung "werfen" erkennen, die Art und Weisse, in der der Sämann ursprünglich die Saat ausbrachte.

    Das umgs. "versemmeln" = "verderben" ist zwar vermutlich über die "Semmelbrösel" zu seiner Bedeutung ("zerkleiner") gekommen. Aber auch wenn man die ursprüngliche Bedeutung "werfen", "fallen lassen" zu Grunde legt, kommt man zu dem Bedeutungsinhalt "verwerfen", was durchaus auch im übertragenen Sinne in "eine Idee verwerfen" noch benutzt wird.

    Das eher umgs. "zerbröseln" = "auseinanderpflücken" und im weitesten Sinne auch "verderben" geht auf den "Brösel" zurück. Dieses wiederum geht auf "Brosamen" = "Zerriebenes" zurück. Da die "Brosame" in erster Linie in Zusammenhang mit "Semmeln" als "Semmelbrösel" vorkommt, habe ich es lange Zeit auf "Brot" bezogen. Dem ist allerdings nicht so. "Brosame" hat einen gemeinsamen ursprung mit "bohren" im ide. "*bher", das etwa "mit einem scharfen Werkzeug bearbeiten" bedeutet. Im engl. "bruise" = "(zer)quetschen", "zerstampfen" kann man diesen Zusammenhang noch erkennen. Auch der griech. "pharóein" = "Pflug" gehört in diese Familie. Ausserdem findet man noch Reste in "perforieren", das auf lat. "perforatio" = "Durchbohrung" zurückgeht.

    Mit diesem Hintergrund kann man durchaus nachvollziehen, dass man etwas "verdirbt", wenn man es "zerbröselt" - ausser den Semmelbröseln natürlich.

    Abschliessend kann man also erkennen, dass die "Semmelbrösel" eigentlich ein "zerdrücktes Wurfkorn" ist. Und damit ist der Name ja wirklich passend gewählt; das "Samenkorn" wird zuerst zu Mehl zermahlen, zu Brötchen verarbeitet, und diese werden dann noch einmal zerrieben.

    sich rederiere (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "sich rederiere" = dt. "sich vor einem Gegner zurückziehen", "sich vor einer Gefahr zurückziehen" geht zurück auf frz. "se retirer" = dt. "sich zurückziehen".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Sófgard (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Sófgard" = dt. "Sicherheitsmannschaft, die in die Tanzlokale geschickt wird, um Ruhestörungen zu verhüten" geht zurück auf frz. "sauvegarde" = dt. "Schutzwache", "Sicherheitswache".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

    Der allezeit schlagfertige Volkswitz hat daraus eine "Saufgarde" gemacht, wie er z. B. Amerika in "Malerika" (an das oft gebr. "malheur" = "leichteres Unglück", angelehnt) oder den "cul de Paris" in eine "Kittelbatterie" scherzweise umgedeutet hat.


    Erstellt: 2011-04

    Sordíse (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Sordíse" = dt. "Vorwürfe" geht zurück auf frz. "sottises" = dt. "Dummheiten", "Torheit".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Spadill (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Spadill" = dt. "Trumpfkarte" geht zurück auf frz. "spadille" = dt. "Pikass als höchste Trumpfkarte im Lomber". In frz. "spadille" steckt span. "espadilla", Verkleinerungsform von span. "espada", lat. "spatha" = dt. "Spatel", das sich auf die Spatenform des "Pik"-Zeichens bezieht.

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Spargimente
    Spargelmente
    Sparjemente (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Spargimente", "Spargelmente", "Sparjemente" = dt. "Komplimente", "Weitläufigkeiten" geht zurück auf ital. "spargimento" = dt. "Ausstreuen n, Verstreuung".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    spechbach
    Kurpfälzer Wörterbuch

    Leider war das "Kurpfälzer Wörterbuch" am 17.09.2007 nicht mehr auffindbar.
    Aber die folgende Wortliste vermittelt immerhin noch eine Vorstellung des kurpfälzer Wortschatzes.

    (E?)(L?) http://www.spechbach.de/akademie/
    (E?)(L?) http://www.palatinistik.de/

    Hier lebt ein demokratisches Onlinelexikon der Kurpfälzer Sprache in Wort und Schrift. Es basiert natürlich auf einer Linux Datenbankengine. Jeder, der sich berufen fühlt kann hier zunächst ein Wort eingeben, die Schreibweise, die seiner Meinung nach richtig ist und ggf. einen erklärenden Kommentar.
    Es ist erlaubt und erwünscht alternative Einträge zum selben Wort vorzunehmen.
    Besprochen werden solche weltbewegenden Dinge natürlich am Spechbacher Online-Stammtisch
    Fang mer aa....


    Am 10.03.2005 enthielt das Mundart-Wörterbuch folgende - jedoch lediglich "übersetzte" - mundartliche Begriffe:

    Sie sehen 1570 Einträge, sortiert nach kurpfälzer Wörtern

    Aaarematza | aabe, uffe | aadeamlisch | Aag , Aare | Aagedeggel | Aaichherndl | Aaichhärndl | aarematza | aba | abba | abba | abbrunze | abbutze | Abdritt | Abflbutzer | abgschmaggd | abluggse | abrasierd | Abrillebutze | abschdaawe | abstengle | abzwagge | Adeschwoi | Aff | Affefädds | Affegriff | Affeschaugl | agrabsche | Agriale | Aichherndl | Aier schurgle | Aierbobbe | Ail | Aischhännsche | akotze | alder Laddich | alder Laddich | aldi Schnall | aldi Schrabnell | alla | alla gut | alla hosch | alleridd | alleritt | allerselb | alleweil, aweil | alleweil/aww(e)l | allo | anneweg | aroschegeel | Aschgaig | Atzel | ausbaldowere | aushogge | ausschdaffiere | Ausschdeier | auswiddsche | auswinne | aww'l | awwer | Baas | Babb | babbe | Babbe | Babbedeggl | babbeln | babbids Guuzl | babbisch | babbisch | babble | babble | Babierdudd | Bach, die | baddsche | Baddschkapp | badisch ( dess isch mir long b | Badschhand | Bagadell | Bagasch | baggere | Baggschdoi | Baichl | Baizä | ball | ball | Balle | Bappwutz | bas e mol uff | batte | Bauchblatscha | Bauglezzer | Baurebleddel | bazzich | Bebbelesgraud | bebbelesgraud | bebbere | bedschamber | Belleboom | Bellmer Gsaich | Bembel | Bember | Bemberle | Bennseniggel | Berches | Bern | berschde | Berzel | Beschermehlsoss | Bibbeleskees | Bibbes | Bibbl | Biecher | Biere | Biererbom | Biffeele | biggle | Biiwelle | Bijameischda | Biliaddisch | Bimbl | Bimmel | Birjameeschder | Bischesse | Blaat | bladd | bladddeidsch | Bladdelejer | bladdeweis | bladdsche | Blaschdichgugge | bleddle | Bleddlin | bleed | Bleetzer | blimerond | Blinde, sella | blitzeblo | blodsche | Blogaischd | Blomel | Blongschd | Bloomaul | blotze | blotze | Blotzer, der | bludd | bludd (angezogen sein) | Blumme lebbarä | Blunse | Blunz | blutt | Blätze | Bobbel | Bobbele | Bobbeschees | Bobbl | Bocksgichde | Boddich | Boddschoamba | boggich | bogglhart | Boiermooschder | Bojemooschder | Bolle | Bolle | Bolledegg | bollere | Bolloasch, Bollorsch | boltze 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Gadehag | gahlern | Gais (..häddel) | gaize | Gassebu | Gautzer | Gawl | Gebabbel | gedaggld | Gedees | gedengd | Gedl | geel | geele Veigl | Geeleriewe | Geeleriewe | Geilsgnoddl | gelariwwe | Geldbaidl | Gelenner | Geziffer | gfeschbert | Gfillde Nudel | Giddaa | giegse | Giftschissa | giggle | Giggler | gipfle | Glabbastoisch | Glabber'gschdell | glabuschdäbeerlin | Gladerresche | Glaggs | Gleggl | glei | glidsche | Gliggahaila | Gligger | Gligger | Glischde | glogge hell | Glotzböck | glotze | Glotzofon | Glouwe | Gluck | Glumbb | Glump | glääna Grutze | gnabbe | gnausere | gnengere | Gnigg | gniggerich | gnitz | gnoddere | gnoddle | Gnopf | Gnorflich | Gnorre | Gnorre | Gnowlich | gnungd | Godel | Goggl | Goggl | goldich | Gong | Goob | Gosche | graasgrii | Graawe | grabbe nachd | Graddl | grafideedisch | Graidder | graideblaich | Graidich | Graidich | Graisch | Grammenoud | granzen | Grasdaggl | Graudgader | Graudhaawl | Graudwiggl | grazzä | greine | greiz | Grenk | Gretz | griddlich | griegd | Griele | Griener | griesgremich | Griewe | Griewerworschd | Griffl | Grind | gringlde Nudl | grippse | griwwle | griwwlich | Grodd | Grodd | groddebreed | groddebreid | groddefalsch | Grombe | Grongerd | groondse | Gropfe | Grousgosch | grouskoddsich | Grudds | Grumbe | Grumbeere | grumble | Grummbiere | Grummed n. | Gruschd | Grusselbeer | Grusselbeere | grusslich | Gruzz | Grååne m. | Gräwele | Gsangbuch | Gsangveroi | gsattlt | Gschdegg | Gschdell | Gschdorrts | Gschichdl | Gschärr | gsengld | Gsichtlin | Gsiid | Gsiid | Gsoggs | Gsundich | Gudheer | Gugge | Gugge | Guggemool | Guggug | gugugg | Gugumme | Gunne oduu | Gutslsdogder | Guudsl | guugummre | gwaia | Gwedschekuuche | Gwedschkummod | Gwä | Gädl | gäh-gähg | Gäidl | Gärred | G´färr n. | haafäkäs | Haag | Haagsaicha | Haagsaicher | Haagsaicher | Haali | Hafekäs | Haffe | Haffä | haggisch | Haidaggl | Haigawwl | Haihopfer | hajo ! | halwa aagschdoche | Hampfl | han Sie droht do? | Hannebambl | Hannedormel | Hansching | Hasehänn | Hasehärn | Hasekneddelin | Hasäkaschder | Hauslaid | Hausmacher | hea | hea | hea | Hea uff | Heersch uf? | heewe | heewe | heggerich | Heggeschisser | Heggeschä | heiere | Heillondsgreiz | hejwä | Hemfling | Hendesse | Hensching | Hensching | Herdde Zen | Herz-bennel m. (de H. abrenne) | hewwe | Hewwl | Hewwl (m.) | Hiddseblidds | Hiehnergaade | hii | Hiile | hinderschich | Hinerdieb | Hing'l | Hingl | Hinne wieder nunna | hinnebeimannem | hinnenooch | Hinnere | hinnerumheewe | hinnerumhejwä | hinnerverschich | hinnewedder | Hinnäradler | hischd | Hitz, die fliegend' Hitz | hiwwe un driwwe | hobbs gehe | Hochdöner | Hochzisch | hodd | hoddisch | Hoddwollee | hogge | Hoggelle | Hoggemer | Hoggene | Hohneachdscher | Holderbusch | Homballi | Honnebombl | Honnebommbel | honnedoddl | hoomzuus | Hoornoodle | Hoosebrunza | Hooseschissa | hooslich | hopfeleicht | horch e mol | hordich | Hornjerg | Hornnessel | Hornochs | Hornoggs | hosch (du) | hosch gheert | Hoschbes | Hosebe | hossle | hosäloddl | hot | Houl | Houl, die | Houseschissa | Housä | Huddel | huddel (...hi ghudld...) | Huddl | Huddsch | Hudsimbl | Hudsimbl | Huhnich | Hundsbrunser | Hunnich | Huschdägudzl | Hutsimpel | Hutzel | Huuschdeguudsl | Hägotsack | Hän | Hängerle | Härn | Häsch | Häzkäsch | Häzkäsch | i geh hom | Iesch | iiiiiii bins | Ijagg | Imes | Imiinz | in Monnem uff Montaasch | Indigrierdi Schaldung | indraa | innewerre | iwwer brihl ketsch antwerpe | iwwer brihl ketsch antwerpe | iwwergscheid | Iwwerisch (1) | Iwwerisch (2) | iwwerzwerich | Japse | Jinjaal | joallerhop | Juddefäzz | juhmere | Kaaflaid | kaardle | Kabbes | Kaddselaaf | Kadofflkäffa | Kadsebuggl | Kafendsmonn | kaffend soi | kaje | Kajschmeer | Kapp | Kardofflscheeldsich | Karich | Kaschoo | Katzeglabarisch | Kauder | Kawenzmann | Kawl | Keerwisch | Keesbebbele | Kefferella | Kehrwisch | Keidl | Keidl | Keidl | Kellerschdeeg | Kerchhouf | Kerwe | Kerweborscht | Keschde | Kesselfligger | ketzlswarem | kidd | Kiddel | Kiddl | kielä | kiffere | Kih | kinnäschees | Kisch | kiss me äm Buggel | Kiwwl | Klabuschderbeere | | Klinggebutza | Knerzel | knibbldigg | knoddere | Knodderhaffe | knodderisch | knouzen | Knärz'l | Knäzzl | Knöppelscheskraut | Koarnsdrauwe | Kolräwlen | Kombjudä | Konabee | Konstrauwwe | Kopfgschdeierde | Kotzbrogge | Kotzschdrich | kouscher | Krabb | Krabbe fange (i.S. "Mit mir ko | Kratzberschd | krawwle | Kreidich | kriwwle | kroddebraid | Kroom | Kroomlade | Krummbirrehändlin mied Mus | Kruze | kuchebagge | Kudd | Kuddl | Kuddlmuddl | Kuddlmuddl | Kuhbladdsche | kuhnisch | Kummed | kummediere | Kumpf | Kuraasch | kuraschierd | Kuttelmuttel | kuuschd | Kwadder | Kwellmennä | küss mer de Boppes - du kannsc | Kälwelskerner | Kärch | Kärcheblad-Kärchebleddl | Kärwe | käsch d`Katz | Käschejoggl | Käscheschdiggsche | Käselaugestoang | laafe | Labbeduddl | Labbeduddl | Laddeguschdl | Lagg | Laggaff | Laidsel | Laifer | Laitbuwe | Lallehag | Lamberie | Latwerch | laweriere | Lebbeduddl | Ledder | leddschd | ledschisch | Leeb | leedschich | leefich | Leffze | leggmimasch | lehne | Leibunseelhouse | Leid | Leischehall | leislich | Leiwl | Lelle | Lellebeppel | lengsemer | letz | Letzebaidl | Leverworschtebroot | Lewwawäschdl | lidderich | Loddel | Lombeho | lombelisch, lommelisch | Lomberie | Lombä | lommelisch | lomädiere | Longa! | loo | Loomsieder | loschiere | Ludscher | Lufdbumb | lugg | Lumbesemmler | Lumbezeig | Lungabrätscha | lupfe | Lääf | m'deifel soin Därrfleisch Reis | Mach koi Fisamadende | Mach koi Herschwerts bosse wen | Maggä | Magrune | Magsome | malad | maldrädiere | malefiznochämol | Malläh | maloche | Marroau | Marrow | maschd | Massel | Massich | Medl | meener | Meierle | Mengenges | Mensch, das | Metzel-gång m. | Mexe | Miezel | Migg | Milchbisch | Millichgscherr | Millichhaisl | minne Boppes | Mischdgratzer | Mischdgrodd | Mischdkropfe | Mischdsudde | mit de keersch ums doirf fahrä | mleewenedd | moddle | Moining | Moischder | mojä | molnemme | Momme | monnemer Gedischt | Monschedde hawwe | Monscheddebauere | Moodl | Mores | Moschbes | Moschd | Moschdbress | Moschdkebbel | Mugg | Muggebaddscha | Musebrod | Musicher | Mä(e)rbs | Mäbs | Mähwäd | Märbs | Märdl, Saumärdl | Märschl | Määle | määnsche | naabe, nuffe | Nachdgrabb | Nachtgrabb | Napp, Kall | Nasebutzer | Nasebär | nauszuus | neddemol | neescher; mohrekopp | Negger | neischdadder | Neschdai | Neschtgwadder | net gans gebagge soi | newe de Kapp | niewerzuus | niggle | nimmee | noch ä mo | Nochgschwischderkind | nodad | noddle | nogfaller | nogleddäd | noglozze | nogschdelld | noibroggle | noidabbe | noischlupfe | noizuus | noochhien(d) | nood | Nowed ! | nuf | nuff | nuffzuus | nunderzuus | nunna | nunna | Nussagg | Näwona | Oaläbbl | Oawenna | odda wie, odda wer, odda was ? | ofall | Offä | Ohrmerikoner | Ohrohsche | Oigebroggelds | Oigeel | Oimolons | Oischdoi | olag | oletz | Olieweleid | Ollnobb | Ollwaniggl, der | Olmänner | Olwaniggl | olwer | Onilinä | oobendle | Oogwonne | Oomed n. | Ooreglemmer | oosch trogge? | Orschel | Orschl | Oschdbadner | Oschdguahrw | Oschl | Ottel | Ouddsbleddl-Ouddsblad | Ouderwald | Ouderwald Glub | Oumed | Owacht | Owacht | Owerdogder | owwadorf | owwedrowwe | Owwerborjermooschder | Owwäroisä | Oxebriggl | Pagg | Parre | Peddarisch | Pederling | peebd | Peeiterle | Pfedderich | Pfenningfuchser | Pfersching | Pfichele | pfiense | pfienzen | Pfipfers | Pfipfes | Pflenzl | pfui deifel | pheebd | pienzen, Pienzer | Pingdl | Pissnelg | Plunder | Ponnekuche | Preddisch | pressiere | Päsching | Quetsche | Rabbenä | Rabbl | rabble | Raddegiggel | raddzefazz | raicherer | Raifle | Raifä | Raismadais | rallisch | Ranzeblitze | Ranzer | rappelderr | ratze | Rechelschiewer | rechle | rechle | Reegekeep | reesch | Reff | Reff | Reff | Reidschul | Reidschul | Reitschulbremser | Reiwer | Remmediss | retze | Rewach | rewwoluzza | richdichmache | Riehwedaggel | Riemereisser | Riemesponner | Riewedengler | rieweniggl | riggwerts de buggl nuff | Riib | riischdere | rilbse | Rilleputzer | Ringlo | Ringloo | riwwa un niwwa | Riwweleskuche | Riwweleskuchä | Riwweleskuuche | Riwwelinn | riwwerwachse losse | riwwle | riwwle | roangä brood | Rohr wie 'n Ami, en | Roi | Roll | rollich | romdeesich | Ronk | Roschdbogg | roschdisch | Rotzleffl | Rotznas | Roud Graiz | rouse/roose | ruddsebudds | rum und num | rumdabbe | rumgeischdere | rumglodze | rumhänge | rummdruckse | Ruschewiggl | ruusrawelschwarz | Räddsch | rätze | Rätzer | Rääf | s isch weje de mugge weil schn | s' reat | Sabbalodd | Sabbelbruder | Sackradde | saggzemend | Saich | saische | saischnass | Sauakrautschtompfer | saubangad | Saudaggl | Sauhund, elender | Saupersch | Sauschdallpfoschde | Schabragg | schaffich | Schagrille | Schandam | schasse | schawenzle | Schbauds | Schbauz | Schbedzlin | Schbeedsl | schbegidd | Schbeisbuu | Schbeiskiwwl | Schberendslen | Schbidzgligga | Schbinnehuddl | Schbreisl | Schbrichbaidl | Schbringerlen | Schbäbrenna | Schdaabfenger | schdadds | Schdaffl | schdaggse | Schdebbsl | Schdeeblin | Schdeeser | Schdegdos | Schdegger | schdeggeschdeif | schdeibere | Schdengel | Schdenz | Schderne | schdernhaglvoll | schdibiddse | schdiere | Schdiewers | Schdiffd | Schdiggl | Schdiwwl | schdoddere | Schdoffel | schdoinich | Schdorchefies | schdorre | Schdorre | Schdozblech | schdraddse | schdraggs | schdratzä | Schdrickkerwel | Schdrigglen lege | schdriidse | Schdrimpf | schdrondle | Schdrooseboona | Schdruzza | schdråndle | schdumbe | Schdumbe | Schdumbe | schdupfle | Schduss | schebb | scheel | Scheelribbl | Scheelzich | Schees | Scheier | schelde | Schellebemberles | Schelleklobberles | schellenbutzer | schemme | schenne | Schereschleefer | Schesewarre | Schesslon (Variante) | schesslong | Schesslong | schier gar | schiffä | Schigg | schigge brech | schiniere | schinne | Schlabbadulle | schlabbere | Schlabbergosch | Schlaggl | Schlagroom | Schlagroom | Schlaidsich | Schlaifl | schlawenzle | Schlawiddich | Schlawiddich | Schliete | schliffere | Schliggse | Schliggser, Schluggser | schlingel | schloddere | Schlodzer | Schlombombl | Schloofhauwe | Schloofstubb | schlorpse | Schlouse | schlozze | schluddrich | schluggä | Schlugschbechd | Schlumbl | Schlumbl | Schlupf | schlurffä | Schlärre | schlärrä | Schmadza | Schmaisfliere | schmeiße | Schmuh | Schnabsdrossl | schnaggle | Schnebb | Schnebber | Schneegerich | schneegich | schneegich | schneegisch | Schneewiddl | Schneggedanzplatz | Schneggedoud | Schneggenudl | Schnellbressler | Schnellschtisch | schnellze | schnibbich | Schniddlach | schnooge | Schnoogebobbl | schnorre | schnuddle | schnuddle | Schnuffel | Schnuud | schnärre | Schogglgaul | schoinds | Schollegrodd | schoofel Adj. | Schopfe | schore | Schorz | Schosch | Schossee | Schosseewart | Schoude | schparchl | Schpritza | Schreiwes | Schroiner | Schtescha, Schnellschtescha | Schtouns | schugge | schugge | Schuhbendel | Schuhbändel | Schuhwix | Schultes | Schulz | schummerich | schummle | schunn ..., als noch ze korz | schunn zwee mol abgschnidde, a | schunsch, schunscht | Schussel | Schussel | Schwadermarer | Schwelles | schwenzle | schwenzle | Schwibbschwora | Schwowä | Schwulideede | schwummerich | Schäreschleifer | schärre | Schää | Seggl | Seggl | Sei | seichen | Seldänzerkoscht | sell, selli | sella | sellemols | sellemols | Sengessel | Sengnessel | Sengnessle | sett | sett und nott | Siemens-Lufdhooge | Siffer | sillisch | Silwerrammler | Simbambl | Simbl | Simblsfrondse | Simmeslääfer | Sindeschuld | slongt | Sodawasser | Speiß, der | spitz | spitzgligger | Staatsdub | Staffel | Steier | stiere | Stoi, Steener | Stozzel | strempfen | stribbse | stubse | stupfle | Subbehingel | Suchls | Sudde | suddle | suddree | suggle | Sundach | Sunndich | Surwel | Surwl | s`schneed | s´rechert | s´rert | Techdlmechdl | Teeschäd | triveliere | Troddle | troddle | Trottwaa | Trotwar | uff de Sau 'naus wuh koh Loch | uffbasse | uffblohse | uffgedaggld | uffghängd | uffgschärft | ufflese | uffmugge | uffs Dabeed | Uffschnitt | Uffschnitt | Ukeier | um de Ronk rum | unn wie? | Unnabuxx | unnadorf | Unnäroisä | utze | Utznomä | uugaddisch | uuze | uuze, uuzisch | va bassledond | vakassemaduggle | variggd | vaschdegle | verbumbeidle | verbumbeidle | verbutze | verdruggst | verebble | verglebbere | vergroode | verkassemaduggle | verkellt | verlebbere | verleppern | vermondsche | verscherwlä | verschich | verschosse | verschosse in | verseggle | verumme | verzähle | Veschber | Veschbere | Viecha | vissamadende | Vissemadende | vize weldmäschdär | Vorsetz | Väheiädä | Vähnglubb | wa'n lous doh ! | wagges | Waschlafor | wasserladsch | wedder | Wedderbadd | Weddl | Wee | Weeze | Weftze | Wegelagera | wegg | Wegschisser | Weibsleit | Weihnachtsgutzel | weismache | weje de mugge weil schnooge sc | weje de mugge weil... | Welle | welsch | Welschkorn | Welschkorn | Wengert | wennichermache | wergle | Werschdlin | Wersching | Weschbrie | Wescher | Weschkich(e) | Wetzschdoischbugger | Weweele | Widdfraa | Widdmonn | Wiesboom | wiischd | Wind-räj f. | Wisch | wisseleswoul | wissewie | wissäwie | Woi | Woischdoi | Womms | worgse | Worschd | Worzl | Worzlbäschd | worzlrechle | Woschdebrood | woschdsub | wuschisch | Wuschl | Wuuning | Wuuschd | wäd | Wärre | Xox | zaggere | Zahlerechler | zaichle | Zaiding | Zaig | zee Adj. | Zeig | Zellerich | Zellerich | Zellerisch | Zeänaggl | Zibbl | Zibblkabb | Ziggele | Zoh | Zohress, Der | zommezeele | Zorbaschta | Zuggebubbe | Zunn | zuschuschdere | zwee, zwu, zwai | Zwiwwel | zwiwwle | Zwoggl | Zwuggel | Zwächeuffschdond | ähä | äm äschde schdogg | ämend | Ärbl | ärre | ää | Äärnäpfel | Ölsens

    Speranzien
    Speranzemacher (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Speranzien" = dt. "Komplimente", "Weitläufigkeiten" und pfälz. "Speranzemacher" = dt. "einer, der vielen Mädchen Hoffnung auf Heirat macht, aber sie nicht erfüllt" geht zurück auf frz. "espérance" = dt. "Hoffnung", "Erwartung".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    spnv-nord
    Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord)

    (E?)(L?) http://www.spnv-nord.de/


    Ssuri (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Ssuri" = dt. "Liebling", "Schatz" geht zurück auf frz. "souris" = dt. "Maus".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2010-10

    Stásch (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Stásch" = dt. "Vorbereitungsdienstes für die juristische Praxis" geht zurück auf frz. "stage" = dt. "Praktikum", "Referendarzeit", "Volontärzeit".

    Aus frz. "stage" = dt. "Praktikum", "Referendarzeit", "Volontärzeit", "Vorbereitungszeit", "Probezeit" wurde das mlat. "stagium" = dt. "Dienstverpflichtung eines Vasallen" abgeleitet. Zu Grunde liegt altfrz. "estage" = "Wohnung", "Aufenthalt", worauf auch frz. "étage" = dt. "Etage" zurück geht.

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Stahlberg (KIB) (W3)
    Gemeinde in Rheinland-Pfalz

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/stahlberg/home
    (E?)(L1) http://www.pfalzlexikon.de/S.htm

    ...
    Wie eine Tafel am Ortseingang informiert, betrieb man hier früher Quecksilber- und Silberbergbau.
    ...


    Stahlhofen (W3)

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/stahlhofen-westerwald/home
    (E?)(L?) http://www.meinestadt.de/stahlhofen-wiesensee/home


    Such's Aportelche (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Such's Aportelche" = dt. "Such!" geht zurück auf frz. "Cherche, apporte!" = dt. "Such!, Bring!".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    suedlicheweinstrasse
    Südliche Weinstrasse

    (E?)(L?) http://www.suedlicheweinstrasse.de/


    swr
    SWR - Südwestrundfunk
    Hierzuland Rheinland-Pfalz

    (E?)(L?) http://www.swr.de/
    (E?)(L?) http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/vr62qc/index.html
    (E?)(L?) http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=2366318/ane6fd/index.html
    In der Sendereihe "Hierzuland" stellt der SWR Orte in Rheinland-Pfalz vor. Im Archiv findet man zu jedem Ort ein Ortsporträt, den TV-Beitrag als Video und einen Link mit weiteren Informationen.
    Am 16.06.2006 waren im Archiv folgende Orte zu finden:
    Hie und da kann man auch Hinweise zur Namensgebung finden.



    T

    Teek (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Teek" = dt. "Ladentisch", "Verkanfstisch" geht über lat. "theca" = dt. "Hülle", "Büchse" zurück auf griech. "theke" = "Abstellplatz", "Kiste" und ist eine Substantivbildung zu griech. "tithénai" = "setzen", "stellen", "legen". Der Autor stellt die "Theke" in die Reihe mit mhd. "trese", "tresem", "tresor" = dt. "Schatzkammer", "Schatz".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Tok (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Tok" = dt. "Putzmacherin" ("eine besondere Form weiblicher Hüte") geht zurück auf frz. "toque" = dt. "Hut", "Mütze", frz. "toquet" = dt. "Haube".

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Tomade (W3)

    Der Ausdruck pfälz. "Tomade" = dt. "Paradiesapfel" geht zurück auf frz. "tomate" = dt. "Tomate". (Frz. "tomate" geht seinerseits über span. "tomate" auf Nahuatl "tomatl" zurück. (Nahuatl ist eine mittelamerikanische Indianersprache.))

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    trevellieren
    trivelliere
    tribelliere (W3)

    Der Ausdruck niederdt., pfälz. "trevellieren" = dt. "plagen", "quälen" geht zurück auf lat. "tribulare" = dt. "plagen".

    Mir sekbst ist der Audruck pfälz. "trivelliere", "tribelliere" bekannt mit der Bedeutung "zur Eile drängen". Dieses scheint mir auch zu lat. "tribulare" = dt. "plagen" zu passen.

    (E?)(L?) http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf


    Erstellt: 2011-04

    Trier (W3)

    Der Name der Stadt "Trier" geht zurück auf den keltischen Stamm der "Treveri", "Treverer". Die Römer nannten die Stadt "Augusta Treverorum".

    Trollschoppen (W3)

    Der "Trollschoppen" ist der letzte "Schoppen" vor dem nach Hause trollen.

    (E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Trollschoppen
    Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

    Dt. "Trollschoppen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

    Erstellt: 2011-05

    U

    Uni Freiburg
    Die Flurnamen von Gabsheim

    (E?)(L?) http://omnibus.uni-freiburg.de/%7Epost/gabsh_on/
    Unter "Die Flurnamen von Gabsheim" findet man weiterhin Hinweise zu folgenden örtlichen Bezeichnungen:

    Acker | Adam | Affenberg | Albanusgärten | Albig | Alzey | Apfelbaum | Äschenkaute | Asmannshecke | Asmannsweiden | Aspenklauer | Aspitzweiden | Bacchusgasse | Bechtolsheim | Bellenklauer | Bemer | Benn | Bennengarten | Berg | Bergacker | Biebelnheim | Bockenzaun | Borkrech | Born | Breitengarten | Breitwiese | Burgberg | Burgweg | Dachsgewann | Delle | Diebspfad | Dorfgraben | Dornfelderweg | Dornpfad | Dörrwiese | Dreispitz | Effengarten | Effenrech | Eichbaum | Eichenrech | Eichgarten | Eichloch | Erbacher Gut | Erbesberg | Erbesweg | Eselring | Espenrech | Flinte | Florfeld | Förmeswiese | Franzosenrech | Fuchslöcher | Fuchsrech | fünfzehn | Galgen | Galgengewann | Garten | Geispfad | Geißberg | Gelbfeld | Gemarkung | Gemsborn | Gleichen | Goldbach | Graugarten | Graugasse | Großfeld | Guldenberg | Hadergasse | Haderplatz | Haubehecke | Hauptstraße | Hechenberg | Hecke | Heerstraße | Heidenacker | Heilheck | Heiligenhäuschen | Herrnberg | Herrnfeld | Herrngarten | Herrnpfad | Hexelberg | Hochgewann | Hohenrain | Hohl | Hohlweg | Holzweg | Honiggärten | Horn | Horngewann | Judengasse | Kappesacker | Karthäuser Garten | Karthäuser Gut | Kaute | Kellergarten | Kirchberg | Kirche | Kirchgasse | Kirschenhecke | Kirschenrech | Klauer | Kleinfeld | Klingelbeutelacker | Kohlwiese | Kranz | Kreuz | Kühchen | Kurzgewann | Laborn | Landsreihe | Langesen | Langgasse | Langgewann | Langwiese | Lauborn | Lauers | Läusborn | Leimenkaute | Lochgasse | Lohmühle | Mainz | Menz | Michelsberg | Michelsgasse | Monsenrech | Morgen | Mühle | Mühlgarten | Mühlhebel | Mühlpfad | Mühlplacken | Mühlplatz | Nonnengarten | Nonnengasse | Nordelsheim | Obenöhr | Oberpforte | Obertor | Oberweed | Ochsenacker | Ochsenwiese | Odernheim | Öhr | Oligmühle | Ortegastraße | Öseln | Osterwiese | Ostert | Pfad | Pforte | Pitz | Platte | Rech | Reul | Rohräcker | Rohrwiese | Rollgewann | Sackgasse | Sandkaute | Saulheim | Schäädäcker | Schanzenberg | Schindkaute | Schlittweg | Schornsheim | Seeb | Silvanerstraße | Speiergarten | Spiesheim | Spitalgasse | Stettel | Stiegelwiese | Storchengasse | Straße | Stubberg | Tal | Talbach | Talpfad | Taubenrech | Teufelsbrünnchen | Ulmenstraße (innerörtlicher Straßenname), ab ca. 1960, benannt nach den Ulmen, die den ehemaligen Dorfgraben umstanden, bis sie in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts dem Ulmenkäfer zum Opfer fielen. | Umgang | Unterort | Unterpforte | Unterweed | Vogelgesang | Wäschbach | Weed | Weedgarten | Weg | Weiden | Weiher | Weihergarten | Weihergasse | Weiler | Westerberg | Wingertsberg | Wingertsgewann | Winkel | Wörrstadt | zwanzig | zwölf

    Uni Freiburg
    Rudolf Post
    Die Mundart von Gabsheim in Rheinhessen

    (E?)(L?) http://omnibus.uni-freiburg.de/~post/gabsh_mu/
    Am 10.03.2005 enthielt das Mundart-Wörterbuch folgende - teilweise erklärte - mundartliche Begriffe:

    Åå | Ååbee | ååch | Ååedeggel | Aaileloch | åårich | Äärn | Äärnwåå | Åårsch | Äärwed | Ååsch | Ååscheresch | abreere | abschbriise | abschdesche | abschnebbe | achele | adschee | Ährraider | Aider | aiserschd | allee | alleridd | alleweil | allminnanner | Alze | Amm | Ammewäsje | Åndifdche | ångele | Ängschd | Ank | anne | Äsch | Aschberglauer | Aschbizzwaire | Aschd | Äschekaud | Äscherisch | Asda | aue | auf | Ausbreschaise | awwer | Azzel | Bååbe | Bååjes | Båå(n) | Bååm | Bååre | Båås | babbele | Bach | Backbreed | Bagaasch | Bagge | Bai-de-Hand | Baidsch | ball | Balwierer | Bånkerd | Barsch | Bärschd | baue | Bause | Bedd | beere | Beerig | bees | Beescheldsem | begumbele | Bell | Belleglaiersche | Bello | beluure | Benn | Berrmsche | Beesem | besiehe | Bidd | Biddschel | Bie | Biebelem | Bied | biie | Bindelschesdaach | Binnkedd | Blåå | Blaad | bläägse | blåårere | Bladdkobb | blaiwe | Blånz | blånze | Blaschder | bläschdere | Bleddsche | blihe | blodd | Bloos | bloose | Blugg | Bluggschlååfer | Bluggsfee | Bluggskarrn | Blumm | Bluudskebb | bobaia | Bobb | Bodder | Boord | boorde | Boordeel | Boordwåå | Boose | Borgeresch | Borrem | Borzelbååm | Bosse | Bråndwoi(n) | brauschisch | Breddischd | Breed | Breemelhegge | breewele | Brems | Bremser | Brenk | Brezzel | Briefbodd | briie | briisch | brille | bringe | brizzebrååd | brr | Brulljee | b'soff | Buch | Budd | Buddigg | Buddsche | Bull | bumbe | Bund | Bundel | Buub | Buus | Buwerollzern | Buzzemånn | C ist in der Mundart nicht vorhanden, statt dessen sieh unter G | dååb | dååe | Daal | Daaler | Dååsem | Dååwerre | Dabbe | Dabbes | dabbisch | Dachdrååf | daddsche | dädschele | Daggsgewånn | Daiwelsbrinnelsche | Dåmbnuudel | dänsele | Dänseler | Dau | Daub | Dauwerd | Dauweresch | Deer | Deerschlink | degadeere | dehinner | dengele | Dengelschdogg | denke | Denn | Dennrais | derre | Derrese | dezwische | Dezz | Dibbe | Diggworz | Diel | Dillegraud | Dinjer | dinjere | Dinnschiss | dischbedeere | Dischdel | Dischdelschdescher | dischdisch | Dizzel | Dochdermann | Dorfgraawe | doo | Doodegreewer | Dool | doormele | Dornpaad | Dorndreher | Dorsch | Dorschd | Dorscheschdescher | dorschgehe | dozze | Dräädwee | drååe | drååme | Draid | Draischbizz | draiwe | drebbsele | Drecksau | dreffe | driggele | Driggeler | Driggkarrn | Drinkwai(n) | Drobbe | droggestehe | Druffgeld | Druub | Druuse | Druusewai(n) | Dudd | Dulleblååd | dummelisch | Dunner | dunnere | Dunsel | duschder | duu | Duzzel | ebbes | eebsch | eeje | eens | Eff | Efferesch | ehr | Ellschidd | embe | enennschogge | enfalle | Enn | Ennkail | enmache | ennogge | Erwesbeerig | esse | eschdemeere | Eschdrisch | Ewwer | - F - enthält auch Wörter mit V | fääe | Faarem | Fääsel | Faiole | Färnsel | Färsch | Färsch | Fassdeersche | Fassenachd | Fassenachder | Fassriil | faule Kees | Feeh | Feelschesbrood | feel | Feldhinkel | Fellsalaad | ferbaawerd | ferbrenne | ferduue | fergälschderd | fergrumbele | ferkollerd | ferkoome | ferlesche | Ferrer | Ferrerkail | ferschdrigge | fersohle | ferwerfe | ferzwadschere | feschbere | Feschdbruurer | feschde | Fessele | Fieruhresse | fiidere | finne | Finschder | Fissemadende | Flååisch | Flabbes | fleeschde | fleeze | flenne | flennse | Flidseboo | Flind | Floog | Floss | Fohne | Fool | Foor | Foorbehalt | fordmache | Fråå | frååschderlisch | Fraid | Frånzooseresch | Frazz | fremm | Frihjohr | frischmelgisch | frooe | Froschgiegser | Fruchd | Fuggseresch | Fuggseschwånz | Fun-de-Hand | Fuurer | Gååbsem | gåågele | gåågse | gåålere | Gäärschbunde | Gäärschd | Gåås | Gååsegischdere | Gååspååd | gadding | gaggse | gäggse | Gailsgnoddel | Gaiz | Gaizdrauwe | Gaize | gaize | Gaizgråå | Gång | Gånserd | Gärdel | Gaul | gauze | Gawwel | Geddsche | gee'e | Gee'eredd | Geelfeld | geele Riewe | geere | Gegwellde | Gehånnsdrauwe | Gehånnswoi(n) | Gelärsch | Gelee | gell, ge | Gemårig | Gemsborn | Genisch | Gerdruud | Geriss | Geschåå | geschbreggeld | geschder | geschliwwerd | Geschwisderenkel | Geschwisderkinner | Gesischdelscher | gewaid | Gewirre | gewwe | Gewwel | Gibb | Gies | Giggel | giggele | Gischdere | Glååd | Glåånschuul | glabbere | Glafder | glaue | Glegg | glegge | Glierer | gliirisch | Gligger | gloor | Gloos | Gloowe | gluggsisch | gnabbe | Gnääschd | Gnärzje | gnebbse | Gneed | Gneeschd | Gnewwel | Gnibbel | gnoddele | Gnorze | Gnoschb | gnuffe | Goddwalds | Goggel | Gojl | Goldbach | Good | gorgse | Gråå | Grabbe | grachelisch | Graiz | gråine | graische | gralle | Grånz | Grasblumm | Gräsch | Graudschärwer | grawwele | Grebbel | Greebarsch | Greeberd | greebisch | Greffje | greggse | Greggser | Grendmåå | Grendschnuud | Griwwelbisser | Groddeståå | Gribbs | Grigg | griin | Grimm | G'rischd | Grischdbååm | Grischdkind | Grischkinnscher | Grobbe | Grobbedåmbnuudel | Grodd | Grohannes | grooer Korb | Groogass | Groone | Groosmoogel | Groosschuul | Groschd | Grozze | Grubber | Grugg | Grumbeer | Grumbeerbrih | grumbelisch | Grummed | gruschbele | Grussel | grusselisch | Grusselkobb | Gruusch | Gruuschel | Guggelscher | Gunn | gunne | Gusch | guud | Guuds | Guudsje | Gwedsch | Gwellflååsch | Haadergass | Hååi | Hååiäärn | Hååibogg | Hååischobb | Hååischregg | hååle | Håålegans | hååm | haar | Håårekoor | hååser | Haggel | haggele | Häggelsche | Haia | halle | Hammele-hammele-duzz | Håmmelmaisje | Håndhååb | Hännsche | Hånnsgetrauwe | Härbschd | hard | Härn | Hasselbusch | Hasselnuss | Haus | Hausgang | Hawwe | hechze | heen | heerååchisch | heere | Hees | Heesje | Heeseholz | heewe | Hegg | Hegselbeerig | Hegsenååchd | Hemb | Herrgoddsfeelsche | Herrnfeld | Hewwel | hewwele | higgele | Hihneråå | Hinkel | Hinkelsaarschloch | Hochzed | hoid | hold | Holler | Holzkail | Holzweeg | hoon | Hoochgewånn | Hooer | Hooge | Hool | Hoorail | Hord | Horn | Hornessel | Hoschbes | Hosse | Hossesäggel | hozzele | hubbse | huddele | hudsche | Hummeler | Hund | hüü | huufzerigg | iddere | iie | iirischkaue | Ilwedridsche | Imgång | Ims | Inschl | isch | iwwe | iwwerzwärsch | Jachd | Jagg | jemsere | jessdes | jezz | jezzerd | jiddsche | Jobbe | Jochrieme | joo | jooger | joomere | Juchde | Judd | jung Lischd | Jurreängschd | Jurregass | Jurregaul | Jurregneschelsche | Jurreschuul | Jurresen | kååfe | Kååschd | Kaboddhiedsche | kabudd | Kaffruus | Kalljesbrief | Kalwin | kåmbele | kamm | Kamoodche | Kärb | Kårrer | Kärsch | Kärschdorm | Kärschediener | Kärscheschizz | Kärschgass | Kärschof | Kaschber | Kaschdewåå | Kaud | kaugele | Kazzelååfer | Käzzin | Kees | Keesegraud | Keez | Keffisch | Kell | Kellereesel | Kennel | Kesselbrih | Kesselflååsch | Kesselroos | Kewwer | Kewwerisch | Kidsch | Kiifer | Kilwe | Kimmsche | Kind | Kinndååf | Kinnerschees | Kinnerschuul | Kisch | kissele | Kiwwel | kiwwele | Kizzel | Kobb | kobbeleere | Kochend | koddele | kolde | Koone | Koor | Kornworm | korz | Korzgewännsche | Kozze | kozze | Kubber | kuddele | Kuhbladderisch | Kuld | Kumb | Kumbe | Kummärsch | kumme | Kummer | kurånd | kurascheerd | Kussmaul | Kuube | lååbe | Låådfass | lååfe | lååfisch | Laaisch | Laaj | Lååme | Lååmekaud | Lååmeschdåå | labääd | Labbing | Ladd | Laddwärsch | Laddwärschrehrer | Ladeerbååm | Laid | laide | laie | Laisborn | lammedeere | Långese | Långgewånn | Långmigg | Lånsrai | lärne | Lauersches Egg | Laurenzi | lebbsch | Ledde | Leeb | lee'e | lehne | Lembel | Lerre | lerrisch | Lewwer | Libb | Liebfraubeddschdroh | Liesch | liie | Liiner | Liis | Linksdadsch | Lischtmess | Lochgass | Lochhåå | Lood | Loomel | lubbern | lugg | lugse | lummer | lungere | Lusch | Luune | luure | Måå | Maad | Maaikewwer | Määre | Mååschder | Mååsoome | machulle | Magg | Magges | Maiere | Maisegäärschd | malaad | Malder | Måmme | Mariabeddschdroh | maschiine | Maschoores | Massigg | Maulfoll | maunze | Meenz | Meenz | Meschdbledsch | Meschdbudd | Meschdkewwer | meschugge | Mezzelsubb | Midderer | Mezzjer | Migg | Mihl | Mihlhewwel | Miina | Miinakazz | Miinzje | Milldåå | Millisch | Milschpusch | Milschschwåmm | Milschwegg | Minkelsche | Mischelsbeerig | Mizzsche | mobbelisch | Modder | moldere | Molweroch | Moonseresch | Morje | morsch | Moschd | Mugg | muggelisch | mullisch | Munkel | Muschi | Muul | Nååb | Nååchd | Nåål | Nåålworzel | Naard | Nåås | naggisch | nai | Naijohr | nån | narrisch | nedd | Needern | Neelscher | negse | nemme | nemmeh | Neschd | Neschdgwaggel | Neschdsche | Newwel | nezze | niesele | Niggeloos | Noielsem | Noinangeler | noo | Noolååfsches | Noome | noore | Nuddel | nuff | Nunn | Nunnegass | Oggs | Oggseagger | Ohm | Ohmfass | Ohreglamm | Ohrschliwwer | olwer | Oogewånn | oolezzisch | Oolisch | Oolischkuche | Oolischlåmb | Oominz | Oomnd | Oone | Oord | Oorebåå(n) | Oorem | Oorer | Oorem | ooreschd | oorme | Oos | Ooschdere | Ooschderkärz | Ooschderwiss | ooscher | Oowe | orre | Orre | owwe | Paad | Paarwegg | Paffe | Paif | Palme | Pånn | Påns | Parablii | Pärgel | Pärm | Pärsch | Pärsich | Pedder | Pefferfleck | Penning | pezze | Pferdezåån | Piinzje | pille | Pillwe | pischbere | Pizz | Podd | Pood | Poodhammel | Poolheeb | Poord | Porbele | Pund | Purrasch | Pusch | pusche | Puul | Q ist in der Mundart nicht vorhanden statt dessen Gw-, z. B.: Gwedsch "Quetsche" | Rååch | rååche | Raad | Råådjoo | Rååf | Rååfaa | Råål | rååle | räänsele | Raasem | Rabbe | raffe | raichere | Raider | Raidschul | Rail | raisdrogge | raiwe | raschbele | Rasselscher | redde | Reedåål | Ree'e | Reeschärm | Reff | Regs | rehre | Rellwai | Resch | Rewwach | ridsche | Riggraad | Riil | Ringgloo | riwwele | Riwwelkuche | robbe | Rohrägger | Rollgewånn | rollisch | Rollkarrn | rollze | roode Riewe | roode | Roodhåå | Roodsche | Rooches | rossisch | runderumm | Rutsch | Ruud | ruufe | Sååf | Sääkaschde | Såål | Såålem | sååsche | sååwere | Sååwerlabbe | Saggbennel | Saggduch | Säggel | Sai | Saische | Såmschdaach | Såndkaud | Sarsch | Saueramber | Sauhund | Sauwerre | Schäädägger | Schaafsgaabe | Schaaib | Schåån | Schadde | Schafdehååi | schaffe | Schaier | schaiere | Schåndarm | Schånk | Schånzebeerig | Schärz | Schbaais | Schbaischer | Schbälder | Schbärrholz | schbauze | Schbazz | schbeele | Schbellzail | Schbidaalgass | Schbiesem | Schbinneweeb | Schbiss | Schbizzwegg | Schboon | Schbrau | Schbrauhaus | Schbraukorb | schbrogg | Schbriis | schbriise | Schdää | Schdååb | schdååbisch | Schdäälsche | Schdåå(n) | schdaie | Schdåmber | Schdärn | Schdeddel | Schdeel | Schdeggbrerrer | Schdenner | schdeschraawenaachd | Schdielwiss | schdierisch | Schdigg | Schdiggfass | Schdinkfaioole | Schdisch | schdischedunkel | Schdiwwel | Schdizz | schdobbele | Schdorm | Schdorre | Schdorschegass | schdraggs | Schdrengel | Schdriggnoorel | Schdriggschuul | Schdrisch | Schdrohwisch | Schdrumb | Schdrunzdischelsche | schdrunze | schdruwwelisch | Schdubb | Schdubbeerig | schdumbe | Schees | schenne | schilgse | Schillee | Schinnkaud | Schinnoos | schirrle | Schiss | Schissmelle | Schiwwizze | Schizz | Schlåå | schlååfe | Schlååfreeb | schlaife | Schlåmbes | Schliddweeg | Schliese | Schligg | schligge | Schliggse | Schlink | Schlirre | Schloggerfaß | schloofe | Schloos | schlubbe | Schmååschnoog | Schmidd | Schmigg | Schmilwe | Schmisettsche | schmullisch | Schmuus | schnabbe | schnaire | Schnairer | schnårgse | schnärre | Schnebbkarrn | schneege | schneegisch | Schniddlååch | Schniib | Schniss | Schnizz | Schnoog | Schnoogeblädsch | Schnorrande | Schnorres | schnuddele | schnuggele | Schobb | schogge | Schoggelaad | schoggele | Schoggelgaul | schoggelisch | Scholle | Schoode | Schornschde | schraiwe | schroh | Schrumbel | schrumbele | schrumbelisch | Schugg | Schuggbennel | schuggere | Schwääre | Schwarrm | Schwäscherin | Schwewwel | Schwewwelschboo(n) | Schwiierfadder | Schwiiermodder | Schwooer | Seeb | Seel | sell | Sennef, Sennfd | Sennefd | Siffer | sihe | siwwe | sizze | Sohnsfråå | Subb | Summer | Summerflegge | Sunndaachslaisch | sunschd | susselisch | T ist in der Mundart selten. | uff | uffmache | uffschdaie | uffziehe | Uffziehlumbe | Umlååf | Unkel | Unnere | uudse | Uuwing | V s. unter F | Wåå | Wååner | waar | Wäärdaach | wååsch | Waasem | Waggedezz | Waiher | Waihergååde | Wai(n) | Wai(n)schdåån | Wåinachdsoomnd | Wairekäzzcher | Wammes | Wärd | Wärdschafd | Wärrschdadd | Wärzwisch | Waschlawoor | Weesch | Weed | Wegg | weljere | Weljerholz | Wennaggs | Wenne | Wennleffel | Wennschdång | werrelaichde | Weschderbeerig | wesche | Weschlumbe | Wiesbååm | Wingerd | Wingerdsgewånn | wille Mehre | Wingguff | Winkel | Winklerweeg | Winnschbrauz | winsche | wirre | wirre | wirrehåå | Wiss | Wissel | Worf | worge | Worschd | wuu | Wuzz | zabbeduschder | zaggere | Zail | zånke | Zaun | Zehnweh | Ziggelsche | Zii'el | Zinngraud | zobbele | Zohn | Zuchd | zuggele | Zung | zuriggbinne | zwärsch | Zwiggel | Zwiwwel | Zwiwwelkuche

    Uni Mainz
    Mainzer Studien zur Sprach und Volksforschung

    (E?)(L?) http://www.igl.uni-mainz.de/publikationen/sprach-volksforschun.html
    Am 09.01.2006 enthielt die Liste folgende Publikationen der Uni Mainz zur Sprach- und Volksforschung in Rheinland-Pfalz:

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515075623/etymologety0f-21
    23: Georg Drenda: Zentralisierung. Probleme der Vokalentwicklung im Westmitteldeutschen. 2000. VIII, 203 Seiten, kart. € 43,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515070699/etymologety0f-21
    22: Johannes Venema: Zum Stand der zweiten Lautverschiebung im Rheinland. Diatopische, diachrone und diastratische Untersuchungen am Beispiel der dentalen Tenuis (voralthochdeutsch /t/). 1997. VII, 552 Seiten, kart. € 85,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515067760/etymologety0f-21
    21: Cléo Vilson Altenhofen: Hunsrückisch in Rio Grande do Sul. Ein Beitrag zur Beschreibung einer deutschbrasilianischen Dialektvarietät im Kontakt mit dem Portugiesischen. 1996. XVIII, 406 Seiten. Kart. € 75,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515062165/etymologety0f-21
    20: Sigrid Bingenheimer: Die Flurnamen der Gemeinden um den Wißberg in Rheinhessen. 1996. 508 Seiten, kart., € 83,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515066454/etymologety0f-21
    19: Christiane Steiner: Sprachvariation in Mainz. Quantitative und qualitative Analysen. 1994. IX, 239 Seiten, kart. € 38,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515060561/etymologety0f-21
    18: Ernst Herbert Schmitt: Interdialektale Verstehbarkeit. Eine Untersuchung im Rhein- und Moselfränkischen. 1992. XII, 253 Seiten mit 11 Karten und zahlreichen Diagrammen, kart. € 38,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515054952/etymologety0f-21
    17: Anna Peetz: Die Mundart von Beuren. Phonetik und Morphologie. 1989. XIII, 258 Seiten, kart. € 38,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515055738/etymologety0f-21
    16: Wolf-Dietrich Zernecke: Die Siedlungs- und Flurnamen rheinhessischer Gemeinden zwischen Mainz und Worms. Ein Namenbuch. 1991. XIII, 678 Seiten, kart. € 86,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515052496/etymologety0f-21
    15: Judith Sandhöfer-Sixel: Modalität und gesprochene Sprache. Ausdrucksformen subjektiver Bewertung in einem lokalen Substandard des Westmitteldeutschen. 1988. IX, 288 Seiten, kart. € 36,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515053689/etymologety0f-21
    14: Brauchforschung regional. Untersuchungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hrsg. von Herbert Schwedt (1989. VII, 391 Seiten, 7 Abbildungen und 23 Karten, 5 Tabellen, kart. € 44,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515052291/etymologety0f-21
    13: Rudolf Steffens: Zur Graphemik domanialer Rechtsquellen aus Mainz (1315-1564). Ein Beitrag zur Geschichte des Frühneuhochdeutschen anhand von Urbaren. 1988. XV, 402 Seiten, kart. € 44,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515051082/etymologety0f-21
    12: Manfred Halfer: Die Flurnamen des Oberen Rheinengtals. Ein Beitrag zur Sprachgeschichte des Westmitteldeutschen. 1988. XIX, 460 Seiten mit 8 Karten, 2 Graphiken, kart. € 49,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515048332/etymologety0f-21
    11: Symposion Ernst Christmann. Veranstaltet von der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer (Kaiserslautern 8./9. November 1985): Vorträge zur Dialektlexikographie, Sprachgeographie und Volksforschung des Westmitteldeutschen. Hrsg. von Wolfgang Kleiber. 1987. VIII, 197 Seiten mit 2 Abbildungen, 24 Karten, kart. € 32,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515048669/etymologety0f-21
    10: Beiträge zur Dialektologie am Mittelrhein. Hrsg. von Günter Bellmann. 1986. IX, 284 Seiten mit 17 Karten, kart. € 59,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515048219/etymologety0f-21
    9: Joachim Herrgen: Koronalisierung und Hpyerkorrektion. Das palatale Allophon des /CH/-Phonems und seine Variation im Westmitteldeutschen. 1986. XIII, 278 Seiten mit 29 Karten, Tabellen und Figuren, kart. € 59,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515048030/etymologety0f-21
    8: Jürgen Erich Schmidt: Die mittelfränkischen Tonakzente. Rheinische Akzentuierung. 1986. XIV, 268 Seiten, 4 Karten, kart. € 59,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515041990/etymologety0f-21
    7: Migration und Dorfkultur. Untersuchungen in Abwanderungsregionen des Landes Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Herbert Schwedt 1984. VIII, 429 Seiten, 1 Karte, kart. € 42,- Band 1;

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515038639/etymologety0f-21
    6: Rudolf Post: Romanische Entlehnungen in den westmitteldeutschen Mundarten. Diatopische, diachrone und diastratische Untersuchungen zur sprachlichen Interferenz am Beispiel des landwirtschaftlichen Sachwortschatzes. 1982. XVI, 374 Seiten mit 63 Karten, kart. € 39,-

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515036652/etymologety0f-21
    5: Norbert Thinnes: Untersuchungen zur Variation nasaler Vokale. Ein soziolinguistischer Beitrag zum Rheinfränkischen. 1982. XIII, 552 Seiten mit zahlreichen Tabellen und Diagrammen, kart. (Vergriffen)

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515034862/etymologety0f-21
    4: Franz-Josef Großhennrich: Die Mainzer Fastnachtsvereine. Geschichte, Funktion, Organisation und Mitgliederstruktur. 1980. XII, 505 Seiten, kart. (Vergriffen)

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515031375/etymologety0f-21
    3: Wolfgang Jungandreas: Zur Geschichte des Moselromanischen. Studien zur Lautchronologie und zur Winzerlexik. 1979. XVI, 162 Seiten mit 21 Karten, kart. (Vergriffen)

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515028404/etymologety0f-21
    2: Marija Orlovic-Schwarzwald: Zum Gastarbeiterdeutsch jugoslavischer Arbeiter im Rhein-Main-Gebiet. Empirische Untersuchungen zur Morphologie und zum ungesteuerten Erwerb des Deutschen durch Erwachsene. 1978. IV, 239 Seiten mit 2 Abbildungen und 54 Tabellen, kart. (Vergriffen)

    (E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3515026649/etymologety0f-21
    1: Analyse eines Stadtfestes: Die Mainzer Fastnacht. Hrsg. von Herbert Schwedt, Volkskundliche Forschungsgruppe "Mainzer Fastnacht". 1977. 393 Seiten mit 23 Abbildungen und 24 Graphiken, kart. (Vergriffen)

    Uni Marburg
    Mittelrheinischer Sprachatlas (MRhSA)

    (E?)(L?) http://www.uni-marburg.de/dsa/mrhsa/
    Universität Mainz / Universität Marburg

    Uni Trier
    Pfälzisches Wörterbuch - PfWB

    (E?)(L1) http://www.woerterbuchnetz.de/

    Begründet von Ernst Christmann, fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer. 6 Bände. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden/Stuttgart 1965-1997. © by Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.


    (E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWV/woerterbuecher.html

    Pfälzisches Wörterbuch
    (Publikationszeitraum: 1965 - 1997)

    Das von Ernst Christmann begründete Pfälzische Wörterbuch ist das jüngste Wörterbuch des Verbundes. Der erste Band wurde 1965 im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, publiziert und entstand unter Einbeziehung zahlreicher Vorarbeiten, die 1912 einsetzten. Das Datenmaterial wurde erhoben durch Befragungen mittels Fragebögen, die hauptsächlich von Lehrern bearbeitet wurden. Des weiteren wurden "ältere Sammlungen" und Literatur herangezogen und vor allem auch historische Belege eingearbeitet. Das Pfälzische Wörterbuch verzeichnet den gesamten heute gebräuchlichen mundartlichen Wortschatz der Pfalz.

    Die in hochdeutscher Form angesetzten Stichwörter sind in alphabetischer Folge angeordnet. Die Artikel enthalten - anders als die drei anderen Wörterbücher - systematische Verweise auf die Wörterbücher der Nachbardialekte: Das Elsässische Wörterbuch, das Lothringische Wörterbuch, das Rheinische Wörterbuch das das Luxemburger Wörterbuch (4 Bde., 1950), das Südhessische Wörterbuch (Bd. 1-5, Bd. 6, Lfg. 1 [U-Wesen], 1965-2002 und das Badische Wörterbuch (Bd. 1-4, Lfg. 66/67 [Riedmatte-Rübenschese], 1925-2004.

    Das Pfälzische Wörterbuch enthält zahlreiche Abbildungen zur Sacherläuterung und viele wortgeographische Karten mit Angaben zur Verbreitung und Synonymik eines Wortes.


    Uni Trier
    Rheinisches Wörterbuch

    (E?)(L1) http://www.woerterbuchnetz.de/

    Im Auftrag der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und des Provinzialverbandes der Rheinprovinz auf Grund der von Johannes Franck begonnenen, von allen Kreisen des Rheinischen Volkes unterstützten Sammlung bearbeitet und herausgegeben von Josef Müller, Heinrich Dittmaier, Rudolf Schützeichel und Mattias Zender. 9 Bände. Bonn/Berlin 1928-1971.


    (E?)(L1) http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/rhnwb/wbgui?lemid=AA00001

    Rheinisches Wörterbuch.
    Nachtragsband.
    Im Auftrag der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und des Provinzialverbandes der Rheinprovinz auf Grund der von Johannes Franck begonnenen, von allen Kreisen des Rheinischen Volkes unterstützten Sammlung bearbeitet und herausgegeben von Josef Müller, Heinrich Dittmaier, Rudolf Schützeichel und Mattias Zender. 9 Bände. Bonn/Berlin 1928-1971.


    (E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWV/woerterbuecher.html

    Rheinisches Wörterbuch
    (Publikationszeitraum: 1928 - 1971)


    Mit seinen neun Bänden ist das Rheinische Wörterbuch das umfangreichste Dialektwörterbuch des Westmitteldeutschen und dokumentiert den mundartlichen Wortschatz des Gebiets der ehemaligen Rheinprovinz mit der oldenburgischen Enklave Birkenfeld, eines Teils des ehemaligen Saargebiets, Eupens, Malmedys und des fränkischen Siegerlands. Es verzeichnet alle Wörter, die seit dem 19. Jahrhundert bis heute in der Mundart geläufig waren oder sind.

    Der Stichwortansatz ist - wie der des Pfälzischen Wörterbuchs - hochdeutsch. Die Anordnung der Stichwörter ist teilalphabetisch, da die Gliederung nach Wortfamilien geschieht, d.h. Ableitungen, Komposita und Präfixbildungen sind unter dem jeweiligen Simplex eingeordnet.
    Wortkarten kommen erst ab dem dritten Band vor.


    Uni Trier
    Rheinisches Wörterbuch

    (E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=

    | A | a | A | a-a | a | ä | ä | a | A | a- | Aachen | Aacher | Aacherfähre | aachisch | Aal I | Aal-ängeler | Aalfell | Aalfucke | Aalgesicht | aalglatt | Aalgat | Aalhaut | Aalkar | Aalkas | Aalkorb | Aalkraut | Aalkut | Aalleine | Aalraupe | Aalreipe | Aalschere | Aalschnur | Aalstecher | Äälchen | aalen | Aal II | Aar | aaren | Aas | Aas-hinkel | Aaskasten | Aaskaule | Aaskind | Aasknochen | Aasmehl | Otzkasten | Aasrabe | Aassack | Aasseite | aasen | Aaserei | aasern | aasig | Aasigkeit | A B | A B-buch | A Bi-boksbre?t | A B-hahn | A B-plänke | Oa Bi-tof?l | Äb | Ab | ab | abher | abhin | aba | Aba I | Aba II | abä | A-band | a-bändig | Abangkaule | Abarasch | Abbe | Abbel | abberlabab | äbben | äbbig | Abbes | A B C | ABC-brettchen | Abcbuch | Abckäcker | Abc-?is?r | Abckäcker | Abc-?üts | Abckäcker | Abch | Abdon-tag | Ab-drau(t) | Abe | Abe | abe | Abe | Abeiches | Abeissel | Abel I | Abel II | abel I | abel II | abel II | Abel | Abelei | abelig | Abeligkeit | Abele | Abelung | aben | äbels | äbelzig | Abend | Abend-batsch | Abendblume | Abendbock | Abendbrot | Abendduff | Abendessen | Abendflapp | Abendflatsche | Abendgebet | Abendgeld | Abendgemelks | Abendglocke | Abendhochzeit | Abendholz | Abendkäse | Abendklatsch | Abendkranz | Abendkull | Abendläuten | Abendleitung | Abendletz | Abendleuchten | Abendmahl | Abendmai | Abendmaus | Abendmilch | Abendmutter | Abendregen | Abendrot | Abendsack | Abendsange | Abendschäfchen | Abendschlag | Abendsegen | Abendseif | Abendsonne | Abendstern | Abendstich | Abendstümmel | Abendstunde | Abendsuppe | Abendtau | Abendtüppchen | Abendvogel | Abendwind | Abendwölfe | abenden | abends | Abenteuer | Abenteurer | äbenzig | aber | abern | abere | Äber | Aberhaar | Äberechse | aberechts | Aber-glauben | Aber-günchen | Abergunst | aberig I | aberig II | Aberigkeit | äberisch | äbern | beäbern | veräbern | Äbert | aberst | Aberwitz | Abes | Äbes | Abetzel | Ab-grunt | abgruntieren | Abgunst | äbich | äbischäbisch | äbisch | Äbichseite | Abigaus | abil | äbisch | Ab-latte | abombelam | Abondant | abonnieren | Abortemang | Abortemang | Abraham | Abrahamshaar | Abrahambaum | Abs | absen | äbsch | Äbsch | absenat | absens | absent | absentieren | absolut | Absolution | absolvieren | Abstolk | abstrakt | Abt | Abtei | Abu | Abüs | Abusche | abüt | ach | ach-arm | be-achen | Achat | Achat-blume | Achatbohrer | Achatdotz | Achathäuer | Achatknicker | Achatkrallen | Achatkugel | Achatschleifer | Achatstein | achaten | äche | acheln | veracheln | Achel | Acheler | achelig | Achen | achherm | achillik | Achse | Achsen-band | Achsenbelle | Achsenbett | Achsenbolzen | Achsenbüchse | Achsenbürge | Achsendopp | Achsendose | Achsendräbbel | Achsenfutter | Achsenholz | Achsenhülse | Achsenkappe | Achsenkopf | Achsenkranz | Achsenlade | Achsenlager | Achsenloch | Achsenlune | Achsenmacher | Achsenmeister | Achsenmutter | Achsennabe | Achsennagel | Achsenöl | Achsenpinn | Achsenring | Achsenscheit | Achsenschenkel | Achsenschmier | Achsenschraube | Achsenspiess | Achsenspille | Achsenspitze | Achsenstange | Achsenstock | ächsen | Ächser | Achsel | Achsel-dreilasche | Achselgosse | Achselkaule | Achselknochen | Achselklappe | Achselspidel | Achselspliss | Achselstück | Acht I | achten | beachten | verachten | erachten | achten | beachten | verachten | erachten | acht-bar | Achtung | Acht II | Acht III | acht | Acht-kracher | achtpfündig | Achtuhres | achtundachtzig | Achtundvierziger | achtundzwanzig | Achtzähner | achtzehn | Achtel | Achter | Ächtling | Ächtzel | achtzig | Achtziger | achten | achter | achter- | achterab | achteran | achterauf | achteraus | achterbei | achterdabachter | achterdar | achterdarachter | achterdran | achter-drauf | achterdran | achter-drin | achterdran | achter-drunter | achterdran | achter-durch | achterdran | achterher | achterheraus | achterherum | achterherunter | achternach | achterüber | achterum | achtervor | achterwärts | achterwider | achterehgestern | achtergestern | achterheute | achterübermorgen | achtervorgestern | achterweil | achterall | achterein | achtereinander | achtermalkander | Achterachse | Achteranker | achterarsch | Achterbacken | achterbacks | Achterbau | Achterbein | Achterboll | Achterbolt | Achterbruch | Achterbuckse | Achterdach | Achterdarm | Achterdeck | achterding | Achterende | Achtergarten | Achtergasse | Achtergedanken | Achtergeschirr | Achterhach | Achterham | Achterhamkramp | Achterhand | achterhands | Achterhaupt | Achterhaus | Achterholz | Achterhuck | Achterhuf | Achterhütte | Achterkammer | Achterkante | Achterkeller | Achterkette | Achterklinke | Achterkopf | Achterkopf | Achterkron | Achterküche | achterkützig | achterkützig | achterküttig | Achterlapp | achterlästig | Achterleder | Achtermann | Achtermörsscher | Achterpartie | Achterpand | Achterpforte | Achterpfote | Achterquartier | Achterrad | achterratsch | Achterreif | Achterriemen | achterrücks | Achterschink(en) | Achterseite | Achtersidel | Achtersitz | Achterspann | Achterspanner | Achterspecht | achterständig | Achterstich | achterstichig | Achterstock | Achterteil | Achtertor | Achtertüre | Achterunder | Achterunder | Achterunderbrot | achterundern | Achterviertel | Achterwallsche | Achterwasser | achterwegen | Achterzog | achterbleiben | achterbringen | achterhalten | Achterhalt | achterhältig | achterklappen | achterlassen | achterlaufen | dar- | erachter | ächtern | verächtern | -achtig | ächtmen | ächzen | Ack | ackeln I | ackeln II | Acker I | Ackerolig | ackern | Acker II | Acker-balsam | Ackerblättchen | Ackerbau | Ackerberg | Ackerbohne | Ackerbüllchen | Ackerbürger | Ackerdistel | Ackergaul | Ackerkackerschule | Ackerkeule | Ackerkülpe | Ackerland | Ackerlattich | Ackerlaus | Ackerleine | Ackermännchen | Ackernuss | Ackerpfad | Ackerpferd | Ackerpflug | Ackerputter | Ackerriester | Ackerschaft | Ackerschmiele | Ackerschuhe | Ackersteck(en) | Ackersterz | Ackerstitzchen | Ackerwalze | Ackerwirtschaft | Ackerwurm | Ackerzeile | Ackerziel | Ackerziel | Ackerer | Ackers-mann | ackern | abackern | beackern | durchackern | einackern | acken | äcken | Acketis | acks | Ad | ada | A-dach | Adalbert | Adam | Adams-apfel | Adamsboken | Adamsbritzelchen | Adamshändchen | Adamskitsche | Adamskrotz | Adamsweibchen | Adch | Ädde | addieren | ade | Adebar | A-dechse | Adel I | Adel II | adelig | Adel III | Adel- | Adelbütte | Adeleimer | Adelfass | Adelkarre | Adelkaule | Adelkeller | Adelsloch | Adelkiste | Adelmaschine | Adelpfanne | Adelpfuhl | Adelpot | Adelpumpe | Adelsarg | Adelsarg | Adelsark | Adelscheppe | Adelschwengel | Adelseiche | Adelstitz | Adeltonne | Adelwasser | Adelzeine | adeln | beadeln | Adel-bach | Adelgunde | Adelheid | Adelheidspötzchen | Adelheidstag | Adelheids | Dollendag | Dollenbrütchen | Adenau | adent | ader | Ader I | Ader II | Ader-lassmännchen | Aderschlag | Aderschläger | aderig | ädern | Äder | Aderang | Ader-beisser | Aderich | Aderjönche | Aderlauf | adern I | adern II | Adich | Adinkelchen | adje(s) | Adjunkt | adjüs | Adjutant | Adler | Adler-farn | Adlerkirschen | Adlerknopf | Adlerkraut | Adlernase | Adolf | Adresse | adrett | Adrian | Adrau | Adrift | Adruf | Aducht | Adelouch | Aducht- | Aduchtfeger | Aduchtgraben | Aduchtgrube | Aduchtloch | Aduchtteich | advenant | Advent | Advents- frost | Adventsdreck | Adventsgemüse | Adventsgräbde | Adventskappes | Adventsschnee | Adventswasser | Adventswind | Adventszeit | Advis | Advokat | Avekateschwess | Avekatetent | Advokaten-schnüsse | Advokatenstück | advokaten | Advokaterei | Advokatersche | af | Af | Afchen | afern | Affäre | Affe | affen-achtig | Affenarsch | Affenbackgesicht | Affenbinnes | Affenchor | Affendäz | Affendrickes | Affenfang | Affenfett | Affenfutt | affenrutts | Affengaperei | Affengesicht | Affengesocks | affengierig | Affenglas | Affengöttchen | Affengüller | Affengunkes | Affenhaar | Affenjäckelchen | Affenjula | Affenkalender | Affenkamisol | Affenkarre | Affenkasten | Affenkeiker | Affenkerl | Affenkindchen | Affenkiste | Affenkittel | Affenklas | affenklug | Affenklütsch | Affenkönig | Affenkopf | Affenkraut | Affenküster | affenlose | Affenmann | affenmässig | Affenmaul | Affennell | Affennuss | Affenpack | Affenpavian | Affenpinsel | Affenrock | Affenschande | Affenschmalz | Affenschnute | Affenschwanz | Affenseil | Affensippel | Affenspiel | Affenstall | Affentheater | Affenzapfen | Affenzippel | affen | affen | abaffen | anaffen | beaffen | affentig | Afferei | affig | Affigkeit | Affikus | äffelich | äffen | Afferon | Äffert | Affis-chen | Affische | Affolter | a-flädig | affreisslich | Affront | affrontieren | affrontiert | veraffrontieren | affrontierlich | Affüller | aforsch | Äftchen | Aften | after | after-achtig | Afterbien | Aftergebot | Aftergeschirr | Aftergeschwär | Afterhaken | Afterhalts | Afterkette | Afterklaue | Afterkrapen | Afterstrang | Afterwurm | Äfterich | aftern | abaftern | veraftern | äftig | Agaschante | Agat | Agatha | äge | Agelster | agen | Agen | Agen-feuer | Agenkatzen | agenig | Agent | Ägerst | A-gesöngden | Ägidius | ji·l.?seti? | ji·l?s?n | agieren | Agier | agitieren | Agnes | Agnus Dei | Agossie | agre | Agrementchen | Ägster | Agurken | Ägypten | ägyptisch | ah | äh | aha | ähä | A-hirte | Ahle | Ahm I | Ahm-fass | ähmig | Ahm II | ahmeln | ahmen | Ahne | ?n?mod?r | ahnich | Ahnichbestemutter | Ahnichbestevater | Ahnichfräuchen | Ahnichherrchen | ahnichgestern | ahnichmorgen | ahnichnächt | ahnichter | ahnen | Ahntum | Ahnung | ähnlich | ähnlichen | ahnzen | ähnzen | äho | Ahorn | Ehrenholz | »Ahernboum « | Ahr | Ahrhüter | Ahrrümpchen | Ahrschwärmer | Ahrweiler | Ähre | Ähren-bungen | Ährendach | Ährenkeid | Ährenkopf | Ährenleser | Ährenmann | Ährenrechen | Ährenreider | Ährereirermacher | Ährensieb | Ährenweg | ähren | ahu | AI | AI-kneb?l | AIkøt?l | ai I | ai II | aia | aiachen | aichen | aizen | Aizchen | ai III | aichen | aije | Aime | ajasses | Ajau | äjen | ajuja | Ak | Äk | ak | Akafitchen | akatzu | Akazie | ake | Akel | Akeldrau | AkeldruffAkeldruff | Akeldruff | Akelei | Äker | i·?.k?l? | Akerdrau(t) | Akerment | akes | äkes | äks | Aki | Akklamente | akklamieren | akkomodieren | verakkomodieren | Akkord | Akkordarbeiter | Akkordmäher | akkordieren | abakkordieren | verakkordieren | akkurat | Akkuratesse | Akkuschör | Akkut | Akmi | akquirieren | Akquist | akre | äks | Aks | Akt | Aktenmacher | Akterei | ver-akt-stücken | Aktie | Aktion | akzeptieren | Akzident | Akzise | Al | ala | Alabaster | alabonnör | alacks | Alacks | Alacks | Alafanz | alafanzen | Alafanzerei | Alafanz-kittel | Alafanzküken | alamarsch | Alant-wurzel | ‘aolangskopp ’ | Alarm | alarmieren | alau | ä-lau | Alaun | Alb | Albblut | Albkraut | Albranke | Albermännchen | Albade | Alban | Albant | albäntig | Albch | Albe I | Alber-belle | Albe II | Alber | albern | Alberei | Alberheit | Alberich | alberig | Alberkus | Albermann | Albermeier | Albert | Albert | Albertine | Älbes | Al-bese | Album | Albus | Älche | Aldenhoven | alder | Ale | alecks | Aleaster | Alegant | Aleiges | Alejassen | aleikum | Alen I | Alen II | Alen-rütsche | Alend | Alenz | Alerichs | alert | alertig | Alertigkeit | Alesen | Alette | Alewillewal | Alexander | Alexius | Alexianer | Alexianerbrüder | Alexiusbungert | Alf | Alfons | Alfred | Älft | Älfte I | Älfte II | Alfter | Älich | alig | älig | aling | Alikan | alimentieren | veralimentieren | Alin | alink | alis | Aljär-partie | Alkoven | all | all-ab | allachter | allein | Allallein | allalleinachtig | allalllangs | allanein | allaus | allbeieinein | allbekannt | allbekannt | Allbestell | allda | Alldahiesiger | alldar | alldarachter | alldarnach | alldort | alldu | alleben | alleher | allein | allein(s) | Allein(s)back | Allein(s)bäumchen | alleinig | alleinze(l)n | alleinzig | allerst | allevelich | allfort | allgemein | allgereide | allgiddig | Allgottesrecht | allhei | Allheil | allheiweil | allher | allhie | allkehres | alllangs | alllauter | Allleutskuchen | Allliebnis | allmächtig | allmählich | allmänniglich | Allmasse | allmassig | Allmaul | Allmein | allmiteinander | allmöglich | allmorgens | Allmorg?neu | Allmutter | allreinlich | allscheid | allschlag | allsobald | allstunds | Alltag | alltos | allüber | allüberall | Allunder | Allvertreib | allwar | allweg | allweil | allweise | allwer | allwie | allwieder | Allwillchen | allwissend | allwochens | allzeit | allzu | allzuhauf(en) | allzuleben | allzumal | allzuman | allzumits | allzusammen | alle-beide | allegar | Allegartje | Allegasche | allegitzegar | allegottsweile | allehand | allehell | Allejuchte | Alleklür | allemal | allemallich | Allemann | allemensch | allemiselig | alleminzigeinander | alleneu | alleritt | alletags | allewege | alleweil | allezeits | allezwei | allezwei | allegen | allen-enden | allenfalls | allenhalben | allenüber | aller- | Alleraugen | allerde(g)s | allerdings | allererst | allerhand | Allerheiligen | Allerheiligenblume | Allerheiligenbräuhaus | Allerheiligenjosef | Allerheiligenmesse | Allerheiligensalat | Allerheiligensommer | Allerheiligentag | allerlängst | Allerlech | Allerlei | allerletzt | Allermallich | allernächst | allernämlich | Allerseelen | Allerseelenblume | Allerseelenkerze | Allerseelenmesse | allerseits | allerselbig | Allerteufeln | allerwege | allerwelts | allerzeits | alles- | allig | alling | alla | alle | Allewippchen | Allewittchen | alle-balle-bulle | Allee | Allegater | allegero | Alleluja | Allen-äpfel | Allenbach | Aller | Alle-wille | Alli | alligen- | allo | Allüren | All-vater | All-will | Alm | Almanach | Almeskirchen | Alm-gat | Alnof(t) | Aloe | Alois | alorch | Alosie | alöwer | Alp | Alphabet | Alraf | Alrich | Alrauch | Alraun | Als | Äls | als I | als II | Als-beere | Als-dorf | Alse | Alsenfang | Alsenkörf | Älse | Alsem | Alzemti | Älzbettere | als | alt I | alt II | Alt-babbe | altbacken | altbekannt | Altbestell | Altbier | altdeutsch | 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ältlich | ältzen | verältzen | ältzig | ältzlich | Altar | Altar- | Altarglöckchen | Alten-tee | altemets | Alter | alterieren | veralteriert | Alteriertigkeit | Alteration | alua | Alur | Alu?rgesich | alus | a-lüstig | alutze | Alve | Älver | Alwei | Alwine | Älz | Alzem | Älz | Alzem | am | Am | verome | Am-blatt | Amkraut | Amschisser | ämen | ausämen | amig | Äm | Ämes | A-macht | a-mächtig | Amalie | amalgamieren | Amandel | Amandelkern | amanika | Amänn | Amarelle | A-mahd | amäti | Ambacht I | Ambacht II | am?sj?t?? | Ambachtsmann | am-baldsten | Amballasch | Ambaras | AmbaraschAmbarasch | Ambarasch | ambarassen | Ambart I | Ambart II | Ambass | Ambassadör | Ambelt | Amber | amber | ämbern | Ambisser | Ambon | Ambord | Amboss | Ambossschmed | Amboss-bahn | Ambosshorn | Ambossschisser | Ambossschröder | Ambossstock | Ambosstürmchen | Ambra | AmbraschAmbrasch | Ambrasch | amchen | Ame I | Ame II | Amei | Amei-schnappel | Ameise | Ameisen | Ameisenbrantwein | Ameisenei | Ameisenguppen | Ameisenhaufen | Ameisenhübel | Ameisenkupp(en) | Ameisennest | Ameisenöl | Ameisenschnaps | Ameisenspiritus | Ameisenbrot | Ameisenferse | Ameisengelze | Ameisenharz | Ameisenhonig | Ameisenkummel | Ameisensack | Ameisenwachs | ameisen | ameisig | Amel I | Amel II | amel | Amel(d) | Ameless | Amelett | amelig I | amelig II | Amelte | AmelzeAmelze | Amelze | Amelung | amelungen | amen I | Amenlang | amen II | ämen | ämen | am-end | Amenzel | Amer I | Amer II | Oam?l?kessel | Ommerpott | Amerasch | Amerau | Amerika | Amerikaner | Ämes | Ames I | Ames II | Ameskorb | Amessack | Ameseik | Ames-gezeug | Amet | Amfel | Ami | Amischlöppchen | Amit | Amme I | Ammebas | Ammetasch | Amme II | Ammelchen | ammeln | Ammelt | Ammet | Ammert | Ammei | ammeln | Ammels-sack | Ammelt | amme(n) | ammen | Ammer | Ammerassi | Ammerich | ammerig | Ammeröllchen | Ämmes | Ammesuppe | ämmig | amolestieren | amön | Amoniak | Amor | Amöre | Amp(e) | Ampel I | Ampel-haken | Ampeltappert | Ampel II 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Antoniusfeuer | Antoniusglöckchen | Antoniusknopf | Antoniusmann | Antoniusnase | Antoniuspick | Antoniusschwein | Antoniusstab | antoniustøn?s? | Antorf | Ant-vogel | Anwel | AnwerAnwer | Anwer | Anzel | Änzel | Anzelt | anzen | Anz | Anzbeidel | Anz-be?w?l | Anz- | Anz-gret?? | Anz- | Änzer | Anzenkindchen | Anzenkraut | apart | aparti | Äpchen | Apel | apern | äper | äpern | Aperhaar | Apes | Apfel | Apfel- | apfelächtig | Apfelaufstands | Apfelbalg | Apfelbank | Apfelbätsch | Apfelbätschen | Apfelbaum | Apfelbaumtee | Apfelbett | Apfelbirne | Apfelbitz | Apfelblühe | Apfelblumme | Apfelblutz | Apfelbock | Apfelboll | Apfelbort | Apfelbreche | Apfelbrei | Apfelbrett | Apfelbritsche | Apfelbrötchen | Apfelbrötz | Apfelbühne | Apfelbumme | Apfelbungert | Apfelbutter | Apfeldatsch | Apfeldutz | Apfeldützer | Apfelessig | Apfelfladen | Apfelflatter | Apfelflaude | Apfelfrau | Apfelfubbes | Apfelfum | Apfelgebeiss | Apfelgekätsch | Apfelgeknätsch | Apfelgelee | Apfelgemüse | 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| Apollinarius | Apollonia | Apollonius | Apostel | Apostels-klotz | Apostelsknopf | Apostelskrug | Apostelsmarkt | Apostelspferd | Apostelssuppe | aposteln | Apostolk | Apotheke | Apotheker | Apotheker-gläschen | Apothekerkram | Apothekernase | Apothekerrechnung | Apothekersachen | Apothekerzeug | Apothekersche | apothekisch | Apparanz | Appartement | Appel | Appell | appellieren | anappellieren | äppen | appetieren | Appetit | Appetit-schnittchen | appetitlich | applaudieren | applizieren | apportieren | appr(eh)ensiv | appretieren | Aprikose | Aprikosen-blaff | Aprikosenfladen | Aprikosenkern | Aprikosenpflaume | Aprikosenpflücker | Aprikosenstein | April | April- | Aprilblume | Aprilblüte | Aprilbohne | Aprilboz | Aprildoll | Aprildotz | Aprilflabbes | Aprilflander | Aprilflocken | Aprilgeck | Aprilgrille | Aprilhafer | Apriljuks | Aprilkalb | Aprilkirschen | Aprilmensch | Aprilnarr | Aprilnase | Aprilregen | Aprilrusen | Aprilsäckelchen | Aprilschauer | Aprilschnee | Aprilsonne | 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| Arbeiterkognak | Arbeiterlikör | Arbeiterspezial | arbeitsam | Arbel I | arbeln | Arbel II | Arbicht | Arche | äre | aregel | Ären | ären | aren I | aren II | Areraf | arg | Arg-heit | Argwohn | ärgen | ver-argen | Ärger | ärgerlich | ärgern | abärgern | verärgert | Ärgernis | Argeschant | arguieren | Aria | Ariass | Arich | Ark | Arke | arken | aufarken | Arles-baum | Arm | Arm-band | Armbogen | armbreit | Armbuckse | armdick | Armdickde | Armdingen | Armfett | Armkaule | Armkissen | Armknöchel | Armkorb | armlang | Armlängde | Armloch | Armlochschürzel | Armmaue | Armschmalz | Armschürze | Armschmier | Armstecken | Armvoll | Ärmel | Ärmelschürze | armen | arm | arm- | Armbre:d?r?ul | Armgeselle | er?mj?ze·l.?knoux(en) | armhäuptsig | Armmann | Armsachswerk | Armseelenlämpchen | Armseelenleuchte | Armseelenpfennig | Armseelenspion | armselig | Armsündergespenst | armsünderlich | Armeleuts- | Armeleutsfrohmächer | Armeleutskognak | Armeleutsgesicht | Armeleutsjunge | Armeleutskirmes | Armeleutskochdippen | Armeleutskram | Armeleutskuh | Armeleutsleib | Armeleutsmüff | Armeleutsplätzchen | Armeleutsschinder | Armen-doktor | Armenessen | Armengabe | Armengeld | Armenhaus | Armenhof | Armenkasse | Armenkirchhof | Armenland | Armenmeister | Armenpfleger | Armenschein | Armenschule | Armenstroh | Armensümer | Armensure | Armenvater | Ärmde | armen | verarmen | armerig | Armes | ärmlich | Ärmlichkeit | Armut | Armut-häuser | Armutkram | Armutkram | Armutwerk | Armutei | armutieren | Armee | Armenei | Armit | armo | Arn | Arn-apfel | Arnband | Arngabel | Arnfest | arngeleitert | Arngeschirr | Arnhahn | Arnkarre | Arnknecht | Arnkratze | Arnleiter | Arnleute | Arnmagd | Arnmai | Arnmann | Arnmonat | Arnpflaume | Arnplatz | Arnrechen | Arnstück | Arntrank | Arntuch | Arnwagen | Arnwasche | Arnweck | Arnwein | Arnwetter | Arnzeit | Ärn | Arnheimisch | Arnika | An?k?swat?r | Arnold | Nollesjuh | Arnt | Aron | Aronsblatt | Aronsblu?m | Arons | Aronskessel | Arons | 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| Aschfister | Aschfuhre | Aschgat | Aschgudestag | aschgrau | aschgreis | Aschgretel | Aschgrund | Aschgrube | Aschhäuschen | Aschkarre | Aschkartoffel | Aschkasten | Aschkastode | Aschkaule | Aschkiste | Aschklee | Aschkorb | Aschkrätzer | Aschkreuz | Aschkriecher | Aschkuchen | Aschlauge | Aschloch | Aschlump | Aschpfennig | Aschpiddel | Aschplatz | Aschpott | Aschprüttel | Aschpuddel | Aschpud?l?r | Aschpus | Aschpuster | Aschputterich | Aschsack | Aschschoss | Aschschüttelchen | Aschsieb | Aschständer | Aschtag | Aschtrog | Aschtromm | Aschtuch | Aschwasser | äschen | Äscher | Äscherich | Ascherhäfchen | Aschermittwoch | Aschert | A-schebe | Aschel | a-scherig | Aschewang | a-schick | aschicken | As-dorn | ase | Äse | A-seike | Aseng | aserig | A-singe | Asingeknödel | Asingerad | Asingetuch | Asingewerk | Aska | Askatzen | Asörchen | Aspe(l) | aspen | Mai | Aspel | Aspekten | äsperlich | Asphalt | Aspik | A-spinn(t) | Ass | assekurieren | verassekurieren | Assel | asserant | 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    | B | ba I | ba II | ba III | Ba-maul | ba IV | bä I | bä II | Bä-lamm | bäen | Bä | Ba | Babb | Bäbb | Bäbb | Babbaditzchen | Babbe | Babbel I | Babbel II | Babbel III | Bäbbel | Babbelab | Babbelar(tje) | Babbelchen I | Babbelchen II | babbeln I | Babbel | babbelig | babbelschissig | babbeltänzig | babbeln II | abbabbeln | ausbabbeln | bebabbeln | verbabbeln | Babbel | babbel-achtig | Babbelanna | Babbel-amei | Babbelanna | Babbel-gre·it | Babbelanna | Babbel-ket | Babbelanna | Babbel-lis | Babbelanna | Babbel-su:s | Babbelanna | Babbel-tre·? | Babbelanna | Babbel-de??l | Babbelanna | Babbel-frets | Babbelanna | Babbelanna | Babbel-amei | Babbelanna | Babbel-gre·it | Babbelanna | Babbel-ket | Babbelanna | Babbel-lis | Babbelanna | Babbel-su:s | Babbelanna | Babbel-tre·? | Babbelanna | Babbel-de??l | Babbelanna | Babbel-frets | Babbelanna | Babbel-ha·n.ts | Babbelanna | Babbel-jan | Babbelanna | Babbel-ja:n?s | Babbelanna | Babbel-kl?:s | Babbelanna | Babbel-ma:n?s | Babbelanna | Babbel-pit | Babbelanna | Babbel-pit?r | Babbelanna | -te·i.s Babbel-te·is | Babbelanna | Babbelarsch | Babbelelster | Babbelfutt | Babbelkall | Babbelkastenmännchen | Babbelkerl | Babbelkunt | Babbelmajor | Babbelmarjasch | Babbelmaul | Babbelmühle | Babbelsack | Babbelschnüsse | Babbelschnute | Babbeltasche | Babbeltut | Babbelweib | Bäbbelazius | babbelig | Babbeligkeit | Babbels | Babbelte | Babbelüt | babbelzig | babben | bäbbern | bäbbern | Bäbche | Babel I | Babel II | Babeljötchen | babeln I | ver-babelt | Verbabelung | babelbätzig | babelschissig | babelig | babeln II | Babel-ware | Baber | Babelwatz | baberig | baberig | babelig | ver-babern | Baberich | baberig | bäberlich | babern I | babern II | Bäbert | Babes | BäbesBäbes | bäbessen | Bäbes-nase | Babette | Babi | Babilon | babilonisch | Babin | Babsch | babsen | verbabsacken | Babüll | Bacchus | Bach | Bachdich | Umbach | Bach-apfel | Bachbampel | Bachbibbel | Bachbirne | Bachblume | Bachbrücke | Bachbubeler | Bachbumm | 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verbäumen | Bäumerei | Baumert I | Baumert II | baumeln | bebaumeln | baumzen | Bäun | Baun | Baunes | Baunzel | baunzen | Baupes | baupsen | abbaupsen | anbaupsen | Baupsnickel | Baupsert | Baupsersch | baupsig | bauren | Bauren- | Baus I | Baus II | Baus IV | Baus V | bausen | Bäus | bausch | Bausch I | Bausch II | Glatstroh | Richt stroh | Bauschen-stroh | Bauschenstump | Bausch-heisch | Bauschel | bäuscheln | abbäuscheln | bauschen | abbauschen | Bausch III | Bausch-birne | Bauschkauf | bauschen | aufbauschen | bauschig | Bausch IV | Bausche | Bauschen-stein | Bäuschte | Bause | Baus-knupp | bausen | verbausen | zerbausen | bausig | bauselig | Bäuselkappe | bäuseln | Bausen | bausen I | bausen II | bausen III | Baus | Bäuse | bausen IV | Busgratze | Bäus-mann | baussen | Baussen-binner | Baussenbrust | Baussengarten | Baussengangs | Baussengrind | Baussengrund | Baussenkante | Baussenland | Baussenleute | Baussenmagd | Baussenmauer | Baussenmenschen | Baussenporter | Bauwauz | bauz | bauzen | Bauz | Bauz I | Bauzemann | Bauz II | Bauz-kälbchen | Bäuzer | Bauzel | Bauzen | bauzen I | anbauzen | Bauz | Bautz-kopf | Bautzmadam | Bautzsack | Bäuzer | Bauzert | bauzig | bauzen II | bauzen III | Bauzert | Bauzes | bav- | Bavegäng | Bavett | Bavian | Bavei | baw- | Bawelatsch | Bawelottchen | Bawole | Bawer | bax- | bäzen | Bäz | Beat(us) | beben | Beb | Beb-esche | Bebgras | Bebkraut | Bebmelde | Bebzagel | bebig | bebentig | bebeln | Bebel | bebern | Beber | Beberchen | Bebergras | Beberich | beberig | Beberlingchen | Bebernmännchen | Bebernell | Bebert | Bebrius | Bech | Bechem | bechemen | bechen | Becher | Becher-gasse | Becherwerk | bechern | Beck | Gebecks | Beck-ebert | Beckriemen | Becksüssen | Beffe | beffen | beforsch | befuns | Begau | Beghard | Begine | Beginen-bützchen | Beginenklüppel | Beginenmonat | Beginenpüppchen | Beginensuppe | Beginentaglohn | Beginenwinkel | Behei | bei | Beiher | bei-ein-(ander) | Beiar | Beiass | Beibes I | Beibes II | Beichel I | Beichel II | Beicherts-blätter | Beichte | Beicht-ei | Beichtherr | Beichtspiegel | Beichtstuhl | Beichtstuten | Beichtvater | Beichtweck | beichten | beide | beide-gader | Beidepfand | beidezwei | beidenthalben | beiderlei | beiderseits | beideteils | Beie I | Beien- | Beienang | Beienangel | Beienbauer | Beienbiker | Beienbiete | Beienbeule | Beienblume | Beienbrot | Beiendorn | Beienfass | Beienfocker | Beienfresser | Beiengat | Beiengesicht | Beienhäube | Beienhaus | Beienhörte | Beienhückels | Beienhütte | Beienjahr | Beienkämmchen | Beienkar | beienkaren | Beienkasten | Beienkaube | Beienkogel | Beienkönig | Beienkorb | Beienvater | Beienvolk | Beienwerk | Beienzapf | Beien | Beierei | Beie II | Beiel | Beier | Beiel | beieln I | beieln II | beieln III | Beier-moos | beiern I | ausbeiern | einbeiern | beier | Beier-haus | Beiermann | Beiert | beiern II | Beies I | Beies II | Beijass | beikern | Beil I | Beil II | Beil III | Beil IV | Beilen-hälft | Beilenhelm | Beilenstück | 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bendel | Bene | benedeien | Benedikt | Benediktiner | Benefizium | beng | Beng | Bengel | Bengel-jahre | Bengelsalat | Bengelei | bengelig | bengeln | abbengeln | durchbengeln | verbengeln | zerbengeln | bengelzig | Bengelzigkeit | Bengling | Benjamin | Benne | Bennfeuer | bens | bensch | benschen | Benstert | Bent I | Bent II | Benüll | Benz I | Benz II | Benzin | Ber | Beren-barg | Berengesicht | Berenhüter | Berenwatz | Berenzahn | beren | abberen | berig | bersen | Berde | Berdel | berden | beren I | beren II | beren III | beberen | Ber | Ber-lapp | Bersack | berig | beren IV | geberen | Beres | Berfes | berf | Berfink | Berg | Anberg | berg-ab | Bergamt | bergan | bergan | bergauf | bergaus | Bergbauer | Bergbohne | Bergerde | Bergesel | Bergfahrt | bergfertig | Bergfink | Bergfiskus | bergfried | Berggrei | Berghäckel | Berghalde | Berghammer | Berghenne | Berghinken | berghoch | Bergholz | Bergkittel | Bergklee | Bergklumpen | Bergknutz | Bergkohl | Bergkuh | Bergland | 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| Besemland | Besemlitze | Besemmächer | besemrein | Besemreis | Besemschien | Besemschürger | Besemstöver | Besemsteck(en) | Besemstiel | Besemstrauch | Besemstump | Besemtal | Besemtanz | Besemwasser | Besemzinken | besemen | abbesemen | besig | Besin | Bess I | Bess II | bess | besser | Besser-schaft | Besserwisser | bessern | ausbessern | verbessern | Besserei | Besserung | best | Best-abend | Bestgut | Bestkuh | Beste-kammer | Bestemutter | Bestevater | B.stohl | Bestevarskenger | bestialisch | Bestie | bet I | Bete | beten | Bet-macher | Betümmerchen | bet II | Betaten | Betei-holz | beteit | beteitlich | beten | abbeten | anbeten | ausbeten | verbeten | vorbeten | bet-achtig | Betampel | Betbank | Betbruder | Betbuch | Betdank | Betfahrt | Bete-knubben | Bete | Ge-bet | Gebetbuch | Bethanien | Bethardsmännchen | Bethlehem | Betil | Beting | Betonie | Betrol | Bett | Ge-bett | Überbett | Unterbett | Bett-abzug | Bettbank | Bettbein | Bettbretter | Bettbrunzer | Bettbutschel | Bettdecke | Bettdiel | Bettdingen | Bettdrill | Bettdrisser | Bettecke | Bettengel | Betthutsch | Bettfedern | Bettflasche | Bettfuss | Bettgardine | Bettgebau | Bettgedecks | Bettgeheszeit | Bettgereide | Bettgeschirr | Bettgezeug | Bettglocke | Betthaube | Betthaupt | Bettholz | Bettjacke | Bettjan | Bettkamerad | Bettkante | Bettkarre | Bettkast | Bettkasten | Bettkau | Bettkeil | Bettkerbes | Bettkissen | Bettkleider | Bettkollege | Bettkram | bettkrank | Bettkratzeln | Bettkulde | Bettkutsch | Bettlade | Bettlägersch | Bettlaken | Bettlehne | Bettleinen | Bettleiterchen | Bettletzt | Bettmatsch | Bettmehl | Bettmöbel | Bettnuckes | Bettpfanne | Bettpfanne | Bettpfost | Bettpfote | Bettpisser | Bettplanke | Bettpülf | Betträmmel | bettriesig | Bettrutscher | Bettsack | Bettscharze | Bettschere | Bettschisser | Bettschlauch | Bettschlitten | Bettschragen | Bettschwester | Bettsedel | Bettseicher | Bettseicherblume | Bettseichersalat | Bettseichersche | Bettseichert | Bettseite | 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ausblattern | durchblattern | umblattern | Blatterich | blätterig | Blätte | Blatter | Blätter I | Blätter II | Blätter-geiss | Blättert | blätter | Blätter III | Blätterheibche | Blättermetsch | Blatz I | Blatz II | Blätz I | Blätzeschnüsse | Blätz II | bl??tsi? | blatzen | Blatzarsch | anblatzen | Blatz | blatzblau | Blatze-blume | Blatzeschnur | blätzen I | blätzen II | Blätzer | blau | blau-achtig | Blauader | Blauauge | blauaugig | Blaubäcker | Blaubart | Blaubeere | blaublass | blaublinzelig | Blaublume | Blaudistel | Blaubukse | Blaudopp | Blaudruck | Blaudrücker | Blauerbsen | Blaufabrik | Blaufärber | Blaufick | Blaufitt | Blaufitt | Blaufurz | Blaufutter | Blaugeschirr | blauhalig | Blauhändcher | Blauholz | Blauhusten | Blaujuckswasser | Blaukappes | Blaukerze | Blaukopf | Blaumächer | Blaumädchen | Blaumal | Blaumännchen | Blaumeise | Blaumontagsarbeit | Blaumus | Blaumüsche | Blaumutter | blaupeter | Blauschimmel | blauseiden | Blauspecht | Blaustein | Blautag | Blauveng | 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| Brüllhals | Brüllhans | Brüllhusten | Brülljan | Brüllkopf | Brüllkuh | Brüllkut | Brülllackes | Brüllmanes | Brüllmühne | Brüllochse | Brüllpanz | Brüllsack | Brüllschnute | Brüllwames | Brüller | brüllern | anbrüllern | Brüller-bär | Brüllerpitt | Brüllersack | Brüllerteis | Brüllersche | Brüllert | Brülles | brüllessen | brüllessig | brüllig | brüllsch | brüllzen | anbrüllzen | Brüllzert | brüllzig | Brüllen | Brülles | Bruller | Brulles | Brullje(s) | Brulljesmacher | Brumai | brumaien | Brümel | brümeln I | brümeln II | Brumm-beere | Brumbel | Brummel I | Brummelbeere | Brummelte | Brummert | Brummel II | Brummel III | brummeln | Brummen | brummen | abbrummen | anbrummen | aufbrummen | ausbrummen | bebrummen | verbrummen | Brumm-ader | Brummarsch | Brummbär | Brummbass | Brummbeie | Brummdopp | Brummeisen | Brummfliege | Brummgeflecht | Brummgeige | Brummgesicht | Brummglocke | Brummglocke | Brummkäfer | Brummkessel | Brummknöchelchen | Brummknopf | Brummkopf | Brummmücke | 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